Der Gipfel der Gläubigkeit

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26.06.06
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310
Das Märchen "Des Kaisers neue Kleider" in Neuauflage, diesmal aber in realer Version, in einem Text aus der "ZEIT" aus dem Jahr 1981: :D

www.uni-koblenz.de/didaktik/krawitz/dispensorische_Theorie_Aufkl.pdf

Gruß von bartel
 
Zuletzt bearbeitet:
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Deine Wegweiser:
Das ist wirklich eine interessante Geschichte. Danke, bartel :).
Sie könnte ein Ansporn sein, die Texte hier im Forum möglichst verständlich zu präsentieren, ohne große Fremdwörter und ohne so zu verwirren, daß man nichts mehr versteht.

Gruss,
Uta
 
Ja wirklich gut :D.

Es könnte auch ein Ansporn sein, hier im Forum den Mut zu entwickeln, mal etwas in Frage zu stellen oder zu berichtigen - und das nicht nur per PN, sondern öffentlich.
Nur - wer möchte schon gern ein Besserwisser sein?
Auf Dauer kein leichter und dankbarer Job... ;)

Grüße, Anne
 
Hallo,
der eigentliche Text steht aber nicht in dem Link? Oder habe ich den übersehen?
Wir hatten diesen Text damals während des Pädagogik-Studiums. Da war er noch brandaktuell :greis: und weil er mir so gut gefiel, habe ich den tatsächlich immer noch irgendwo rumfliegen:D

LG
 
Hallo ADo, ich will ja nicht indiskret sein, aber interessieren würde es mich trotzdem: War Euch der persiflagehafte Charakter des Papiers bewußt, oder habt Ihr etwa ernsthaft damit gearbeitet? :D

Grüße von bartel
 
Zuletzt bearbeitet:
Zur Neigung, Banales zu verwissenschaftlichen, fällt mir gerade folgendes ein:

Die voluminöse Expansion subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität der Kultivatoren.

soll heißen- na?- genau!:

Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.
:)

Grüße von bartel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Bartel und die Anderen,

danke für den Text und alles. Hat mich sehr amüsiert! Das könnte vielleicht nachträglich auch eine Erklärung für manche meiner Schulnoten damals sein... besonders auch in Deutsch... :o) :idee: :D Aber sonst lässt sich dieses Vorgehen sicherlich noch auf viele andere Gebiete übertragen...
 
Hallo bartel,
wir sollten ernsthaft damit arbeiten und einige haben es auch versucht. Ich denke, ich war nicht die Einzige, die gemerkt hat, dass mit dem Text etwas nicht stimmt, aber die anderen haben auch nichts gesagt. Meiner Freundin habe die ganze Zeit erzählt, dass da Blödsinn steht, habe ihr die ersten Sätze auseinandergepflückt und wollte mich schließlich damit auch zu Wort melden. Leider habe ich dann auf sie gehört und mich still verhalten:o)
Sie meinte, dass der Text bestimmt etwas bedeutet, weil wir ihn sonst nicht bekommen hätten:rolleyes:
Als die Sache dann vom Prof "gelüftet" war, hatte ich keine Lust mehr zu sagen: Ich habs die ganze Zeit gewusst!
Hätte mir eh keiner mehr geglaubt.

LG
 
Zitat von Anne B.
Es könnte auch ein Ansporn sein, hier im Forum den Mut zu entwickeln,
mal etwas in Frage zu stellen oder zu berichtigen - und das nicht nur per PN,
sondern öffentlich.

Zitat von Bodo:

Dies geschieht regelmäßig und nicht selten wird kontrovers debattiert.

Überlesen?

Manchmal überlese ich es schon ;).

Es macht doch einen Unterschied, ob ich über die Glaubwürdigkeit eines Textes streite oder über seinen Inhalt. Hier im Forum wird viel über die Glaubwürdigkeit einer Aussage diskutiert. Und meistens wird folgender Schluss gezogen: je glaubwürdiger der Verfasser eines Textes erscheint, umso wahrer wird der Inhalt seiner Aussage. Was die besagt, wird oft wegen des wissenschaftlichen Charakters eigentlich gar nicht verstanden.

Wie oft liest man hier etwas, was definitiv (von Definition) falsch ist und wie oft wird etwas dazu gesagt? Selten, und wenn doch, dann wird diskutiert, ob die Definition richtig oder falsch ist....

Oder Zahlen und dazugehörige Maßeinheiten werden verwechselt...

Oder es werden Fremdwörter verwendet, die definitiv falsch (von Definition) angewandt werden...

Oder die Aussage "der Dr. Sowieso hat rausgefunden", wird so hingenommen, obwohl manch' einer weiß, dass Dr. Sowieso seine Auffassung längst revidiert hat...

usw...

Nur - es wird so stehen gelassen...

Kein Wunder, dass sich eine Lehrmeinung - statistisch gesehen - erst nach mindestens 50 Jahren ändert :D

Liebe Grüße, Anne
 
Guten Morgen Anne.

Es macht doch einen Unterschied, ob ich über die
Glaubwürdigkeit eines Textes streite oder über seinen Inhalt.

Richtig. Oft ist es sehr bequemer, aber nicht zielführend, generell
Texte wegen ihrer Urheberschaft abzulehnen und damit die sachliche
Auseinandersetzung mit dem argumentativ verwandten Inhalt zu umgehen.

Oder die Aussage "der Dr. Sowieso hat rausgefunden", wird so hingenommen,
obwohl manch' einer weiß, dass Dr. Sowieso seine Auffassung längst revidiert
hat...

Kommt vor, ja.

LGB :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Guten Morgen Bodo :).

was ist eigentlich ein "argumentativ verwandter Inhalt" ;) ?

Und hier eine kleine Korrektur in eigener Sache:

Und meistens wird folgender Schluss gezogen: je glaubwürdiger der Verfasser eines Textes erscheint, umso wahrer wird der Inhalt seiner Aussage.

..."wahr" hat gar keine Steigerungsform. Das fiel mir gerade beim nochmaligen Lesen meines Postings auf. Da war ich wohl etwas zu hyperlativ, was sowohl grammatikalisch als auch inhaltlich falsch ist...

Schönen Samstag,
Anne
 
Wie kann man einen Inhalt argumentativ verwenden, Bodo?
Man kann aus einem Inhalt Argumente nehmen und dazu etwas schreiben.
Aber gleich einen ganzen Inhalt?

Grüsse,
Uta
 

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