Darmparasiten gegen Asthma

Malve

Eine Studie untersucht die positive Wirkung von Darmparasiten auf die Gesundheit:
Darmparasiten gegen Asthma?
Sich den eigenen Körper mit einem Parasiten zu teilen, ist nicht unbedingt eine schöne Vorstellung. Vielleicht aber eine heilsame. Denn schottische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Darmparasiten vor Asthma und Allergien schützen können.

Im Allgemeinen sind Darmparasiten unangenehme Zeitgenossen. Etwa zwei Milliarden Menschen auf der Welt sind mit parasitären Würmern infiziert, die meisten von ihnen leiden durch den ungewollten Untermieter an Ruhr, vermindertem Wachstum oder Unterernährung. Dennoch vermuteten Forscher schon lange auch einen positiven Effekt der unfreiwilligen Symbiose – sind doch in Regionen, in denen viele Infektionen auftreten, häufig die Allergie- und Asthmaraten sehr niedrig.

Nun haben Wissenschaftler der Universität von Edinburgh in einer Studie nachgewiesen, warum. Mäuse, die mit einem Darmparasiten infiziert wurden, hatten eine erhöhte Zahl einer bestimmten Sorte von T-Zellen, die Allergien unterdrücken und vor Asthma schützen können. Sie vermuten, dass der Körper diese Helferzellen als Reaktion auf den Befall mit dem Darmparasiten produziert, um sich so vor einer Schwächung durch den Wurm zu schützen. Fehle der Parasit, könne dies bei manchen Menschen zu Überreaktionen des Immunsystems führen.

Müssen wir uns deswegen bald alle einen Wurm einsetzen lassen? Zum Glück nicht. Die Wissenschaftler wollen nun versuchen, die Art und Weise des Zusammenspiels von Wirt und Parasit zu verstehen. So wollen sie irgendwann Medikamente entwickeln, die ohne Wurm vor Asthma schützen.
Quelle: PM - Wissenschaftsmagazin

Vielleicht gehen diese Forschungen in dieselbe Richtung wie die über den Schweinepeitschenwurm - der entzündliche Darmerkrankungen und deren Auswirkungen auf andere Organe positiv beeinflussen soll..

LG,

uma
 

Bei Asthma kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Asthma hat vielerlei Auslöser wie zum Beispiel Allergene aus der Umwelt oder Nahrung, Anstrengung oder emotionale Belastungen. Eine Vermeidung des Auslösers ist nicht immer möglich. Mit aufdeckender Hypnosetherapie wird nicht am Auslöser gefeilt, sondern die psychische Ursache gelöst, die zu der ersten Überreaktion der Antikörperbildung geführt haben.

So lernt das Immunsystem wieder, dass durch Allergene keine Gefahr droht und es bei Anstrengung und psychischen Belastungen ganz entspannt bleiben kann.
mehr

mehr

mehr

mehr

Oben