Curryblätter gegen Eisenmangel

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Hallo allerseits,

ich nehme gerade getrocknete und auch frische Curryblätter gegen meinen Eisenmangel bzw. meine Eisenmangelanämie zu mir. Ich habe Gutes über die Wirkung und Verträglichkeit des Curryblattextrakts gelesen, aber eigentlich nichts über den Umgang mit den Curryblättern selbst.

Hat jemand damit Erfahrung? Oder kann mir sonst Hinweise geben?

In den letzten Tagen habe ich getrocknete Blätter (gibt es in 10-Gramm-Tüten) unter alles Mögliche getan, Sauerkraut zum Beispiel. Heute nun habe ich frische Blätter bekommen und ein ziemliches Büschel davon mit Wirsingkohl, Gurke und anderen Sachen in einer Art Pesto mit dem Mixer verarbeitet, dazu gekochte Hirse.

Meine Blutwert von vor ein paar Wochen kenne ich, morgen gehe ich wieder Blut abgeben. Ich bin gespannt, ob sich schon nach ungefähr einer Woche, die ich jetzt auf das Eisen achte, die Werte verändert haben. Curryblatt soll ja recht rasch wirken...

Viele Grüße
Reinhard
 
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Hallo Reinhard,

nachfolgend allgemein Wissenswertes über Eisen.
Vielleicht ist etwas für Dich dabei, was Dir hilft, Deinen Eisenspeicher zu füllen !?

"Eisenmangel mit den Mitteln der Natur begegnen

Wenn Sie sich schlapp und schnell ermüdbar fühlen, Haut und Lippen blass aussehen, Sie trotz steigender Temperaturen immer noch frösteln und selbst kleine Anstrengungen mit Herzklopfen verbunden sind, dann sollten Sie Ihr Eisendepot einmal wieder ordentlich auffüllen. „Natürlich“ geht dies am besten mit frischen eisenhaltigen Lebensmitteln in Kombination mit Ferrum phosphoricum, dem Schüßler-Salz Nr.3.

Eisen für den Lebenssaft
Eisen ist in seinen Funktionen für Transport, Speicherung und Verwertung des lebenswichtigen Sauerstoffs eines der bedeutendsten Spurenelemente für den menschlichen Organismus. Fehlt es als Bestandteil unseres Blutes, fühlen wir uns folglich „blutleer“, „saft- und kraftlos“. Bleibt der Eisenmangel bestehen und kommt es zu einer andauernden Unterversorgung mit Sauerstoff, kann dies zu Übersäuerung des Gewebes, Absterben von (v.a. Nerven-) Zellen und Schäden an den inneren Organen führen.

Fehlernährung kann zu Eisenmangel führen
Organische Gründe für Eisenmangel können ein erhöhter Blutverlust durch chronische Blutungen im Magen- und Darmtrakt oder langanhaltende Menstruationsblutungen sein. Wurden Teile des Magens entfernt, bestehen bestimmte Darmerkrankungen oder wird zu wenig Magensaft produziert, kann auch eine verminderte Aufnahme Ursache des Eisenmangels sein.

Vielfach jedoch entsteht das Defizit durch einseitige Ernährung, die mit verminderter Eisenaufnahme einhergeht. Besonders in der Winterzeit ernähren sich viele Menschen noch vitamin- und mineralstoffärmer als in der warmen Saison, wenn Früchte und Gemüse in Fülle angeboten werden. Auch Vitamin-C, das die Aufnahme von Eisen in die Zellen unterstützt, steht jetzt seltener auf dem Speiseplan. Frauen, insbesondere während Schwangerschaft und Stillzeit haben jedoch, ebenso wie Kinder und Vegetarier, stets einen erhöhten Eisenbedarf, den es zu decken gilt.

Spitzenreiter der Eisentabelle
Geeignete Nahrungsmittel finden sich unter Vollkornprodukten, Gemüsen, Obst und Kräutern ebenso wie unter Nüssen, Fleisch- und Fischerzeugnissen. Als Getreidesorten mit besonders hohem Eisengehalt sind Hirse, Soja und Quinoa hervorzuheben, dicht gefolgt von Hafer, Roggen, Dinkel und Weizen. Brot aus Sauerteig ist bei Eisenmangel zu bevorzugen.

Kichererbsen und weiße Bohnen dürfen häufig auf dem Einkaufszettel stehen, genau wie Pfifferlinge, Petersilie, Fenchel und Schwarzwurzel. Salate (z.B. aus Löwenzahn, Brennessel, Brunnenkresse) können insbesondere mit gerösteten Sesamsamen oder Cashewnüssen, Sonnenblumen- und Kürbiskernen sowie Pistazien eisenreich veredelt werden. Trockenobst bringt neben Eisen auch Schwung in die Verdauung und dunkle Beeren im Obstkorb sorgen zusätzlich für Vitamin C. Umstritten ist, ob das Eisen aus tierischen Produkten, vor allem Innereien, Blut und Leberwurst, tatsächlich so gut verwertbar ist, wie lange Zeit behauptet. Von allzu regelmäßigem Verzehr ist jedoch schon aufgrund der hohen Schadstoffbelastung abzuraten.

Hemmer und Beschleuniger bei der Eisenaufnahme
Wenigstens zwei Stunden nach Verzehr der hochkarätigen Eisenträger sollte der Konsum von Kaffee und Schwarztee vermieden werden, da ein enthaltener Gerbstoff (Tannin) die Aufnahme von Eisen über die Magen- und Darmschleimhaut erschwert bzw. verhindert. Ebenso hemmen Kakao und Schokolade, Joghurt, Rotwein, Knoblauch und Zwiebeln die Aufnahme von Eisen.

Dass Vitamin C die Resorption von Eisen dagegen unterstützt, kann bei der Zubereitung einer Mahlzeit berücksichtigt werden, indem sie z.B. mit Zitronendressing am Salat beginnt und von einem Dessert aus frischen Orangen gekrönt wird. Mit der zusätzlichen Einnahme des Biochemischen Funktionsmittels Ferrum phosphoricum (Schüßler-Salz Nr.3) werden Verwertungsblockaden aufgelöst und der Körper zu vermehrter Aufnahme des Mineralstoffes aus der Nahrung angeregt. Wird die Aufnahme durch einen Mangel an Verdauungssäften vermindert, können Pflanzenzubereitungen mit Bitterstoffen (z.B. Schwedenkräuter) Abbhilfe schaffen. So können die Eisenspeicher auf natürliche Weise wieder aufgefüllt und Lebensfreude und Leistungsfähigkeit spürbar angekurbelt werden. (Dipl.Päd. Jeanette Viñals Stein, Heilpraktikerin, 23.03.2010)"
Hier gefunden: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/eisenmangel-mit-den-mitteln-der-natur-begegnen-6533.php

VG
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ADo

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Hallo Reinhard,

ich habe Curryblatt in Kapselform genommen nach ziemlich langer Zeit des Eisenmangels wegen häufiger (medizinisch notwendiger) Aderlässe. Ich habe nur 2 bis 3 Tage nach einem Aderlass eine Kapsel pro Tag genommen und das ist nicht viel! Trotzdem hat meine aktuelle Blutuntersuchung von letzter Woche einen guten mittigen Wert gezeigt.

In den Kapseln ist außer Curryblatt noch Vit C.
Pro Kapsel sollen 14mg Eisen enthalten sein und 40mg VitC.

LG
 
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Danke für Eure Antworten!

Allerdings bin ich ein Vielleser und habe hier drei Bücher über Eisen- und Eisenmangel ausgelesen herumliegen. Was auf einer Website kurz mal stehen kann, ist mir jedenfalls also nicht ganz neu. ;)

Die Erfolge mit dem Curryblattextrakt freuen mich. Mich selbst interessiert allerdings vor allem die Variante, dass man die Curryblätter natürlich frisch zu sich nimmt. Das scheint mir irgendwie besser und nicht zuletzt auch viel billiger zu sein. Dingen, die einen längeren menschlichen Verarbeitungsprozess durchlaufen haben, misstraue ich prinzipiell. -

Gestern habe ich Blut abgegeben und am Freitag (übermorgen) erfahre ich die Werte. Ich bin neugierig, ob schon die sehr kurze Zeit etwas erkennen lässt. Ansonsten werde ich diese Werte in zwei oder drei Wochen noch einmal überprüfen lassen.

Was mich dabei auch besonders interessiert, ist der Mythos von der besseren Aufnahme des Eisens durch Fleisch. Nach allem, was ich gelesen habe, glaube ich daran nicht mehr. Das hat etwas mit der dadurch nötigen späteren Umwandlung des Eisens im Körper zu tun, die oxidativ ist und bei höheren Mengen durchaus zu oxidativem Stress führen kann. Bei pflanzlicher Zufuhr ist das ausgeschlossen; und wenn man die Pflanzen in den richtigen Kombinationen zu sich nimmt (Hemmer weglassen, Förderer dazu), ist auch die Aufnahme durch den Körper herzlich wenig gestört. Soweit die Theorie. Und nun möchte das auch praktisch testen.

Soweit zum Hintergrund meiner Frage. Aber wie es aussieht, bin ich hier ja der Einzige, der auf die Idee gekommen ist, Curryblätter frisch zu verzehren. Hm...

Viele Grüße:
Reinhard
 

ullika

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... Aber wie es aussieht, bin ich hier ja der Einzige, der auf die Idee gekommen ist, Curryblätter frisch zu verzehren. Hm...
Mich interessiert das Thema auch sehr, denn ich hab auch Eisenmangel (mit NSL Bioresonanz) getestet.
Hab ein paarmal frischen Spinat gekauft und war dann aber hinterher mit Cadmium und Arsen belastet, also doch besser, selber anbauen.
 

ullika

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Als Hobbygärtnerin weiß ich, dass, wenn Pflanzen Eisenmangel haben, es genügt, rostige Eisennägel ins Gießwasser zu geben, dann nehmen die Pflanzen das Eisen auf und für den Menschen ist es dann über die Pflanzen "bioverfügbar".
 
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ullika

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Krebszellen sollen auch eine hohe Eisenkonzentration haben, ebenso sollen sich manche Parasiten von Eisen ernähren.
Nach Hulda Clark und Tamara Lebedewa verwandeln sich Parasiten durch Gifte oder Medikamente in gefährlich wuchernde Krebszellen.

Theorie: Das Kraut Wermut ist eisenhältig und soll hochgiftig für Parasiten und Krebszellen sein, dies sollen die Chinesen schon vor Tausenden von Jahren gewusst und verwendet haben.

Um also mit Eisen nicht nur seine Parasiten zu füttern, sollte man wohl ab und zu ein Wermutkraut kauen und schlucken.
 
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