Brustkrebs-Test uPa/PAI-1 kann Chemotherapie verhindern

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Brustkrebs-Test kann Chemotherapie verhindern
uPa/PAI-1-Test seit 2007 weltweit anerkannt - Kaum Angebot in Deutschland - Hälfte der Betroffenen könnte ohne Chemo behandelt werden
50.000 Frauen sind in Deutschland jährlich mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Problematisch sei hier aber nicht die Operation und die Nachsorge, sondern die anschließende Therapie. Durch einen tumorbiologischen uPa/PAI-1-Test könnte einer Vielzahl an Patientinnen, die keinen Lymphknotenbefall in der Achsel aufweisen, eine Chemotherapie erspart werden, meint Christoph Thomssen vom Universitätsklinikum Halle (Saale).
Die Zuverlässigkeit des Test sei seit 2007 weltweit anerkannt, jedoch werde er in Deutschland nur von wenigen Kliniken angeboten, darüber hinaus sei er vielen Frauen gänzlich unbekannt. Außerdem werden die Kosten für den Test von rund 400 Euro von den Krankenkassen bislang nicht übernommen. Die Krankenhäuser erhalten Fallpauschalen, mit denen alle Kosten abgegolten sind.
Bei dem Test werde frisches Tumorgewebe auf zwei Eiweißmoleküle hin untersucht, sagte Martina Vetter vom Forschungslabor in Halle. Bei einem hohen Wert würde es sich um eine bösartige Tumorzelle handeln, die zur Bildung von Metastasen neige und eine Chemotherapie erforderlich mache. "Bei niedrigen Werten wird sich der Tumor nicht verteilen und er würde auch nicht auf Chemo ansprechen", sagte Vetter. Ihrer Ansicht nach könnten knapp die Hälfte der Betroffenen ohne Chemotherapie behandelt werden. (ang)
Quellen/Institute: Universitätsklinikum Halle
https://www.univadis.de/medical_and...herapie-verhindern/(language)/ger-DE&id=11735

https://www.femtelle.de/de/
www.frauenklinik.med.tum.de:8080/opencms/opencms/system/galleries/download/gyn/uPA.pdf

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Oregano
 
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