Bienenstich

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Ratgeber: Bienenstichen vorbeugen und sie richtig behandeln (de.news.yahoo.com/12/20110417/thl-ratgeber-bienenstichen-vorbeugen-und-d343981.html)

Bienenstich...lecker beim Bäcker......:D

Jetzt kommt ja wieder die Zeit wo die Bienen ausschwirren. Hier habe ich einen guten Link über richtiges Verhalten gefunden.

Ratgeber: Bienenstichen vorbeugen und sie richtig behandeln

Global Press Koppers

Nach und nach beginnt es wieder überall zu surren und zu summen: Bienen, Wespen und Hornissen sind wieder aktiv. Doch mit ihnen kommt bei manchen Menschen Sorge oder gar Angst vor schmerzhaften Stichen auf. Bedrohlich werden diese, wenn heftige allergische Reaktionen auftreten, die bei manchen Menschen durch das Insektengift hervorgerufen werden. Diese Reaktionen reichen von Nesselsucht über Fieber, Erbrechen und Atemnot bis hin zum Kollaps.

Um sich gegen Insektenstiche zu schützen, sollten folgende Tipps beachtet werden: Besonders in Grünanlagen und Wäldern empfiehlt es sich, Kleidung zu tragen, die die Arme und Beine möglichst vollständig bedeckt. Barfuß laufen ist zwar gesund, aber beim Gang über eine Wiese besteht die Gefahr, auf eine Biene oder Wespe zu treten. Hier gilt es daher, vorsichtig zu sein.

Süße Düfte wie der Geruch von Limonaden, Kuchen, alkoholischen Getränken oder Parfum locken Wespen und Bienen an. Wenn es geht, ist darauf im Freien zu verzichten. Süße Getränke sollten außerhalb des Hauses nur aus durchsichtigen Gläsern oder Bechern getrunken werden; ideal sind Deckel, durch die ein Trinkhalm gestochen werden kann. Doch auch hier ist Obacht geboten: In manche Halme kann eine Wespe kriechen. Alternativ reicht ein einfacher Bierdeckel, mit dem die Glasöffnung in den Trinkpausen abgedeckt wird. Vor dem Trinken ist es ratsam, ins Glas zu schauen. Mit Süßem verschmierte Haut und Kleider von Kindern müssen gründlich abgewaschen werden, um keine Insekten anzulocken. Gerät man in einen Bienen- oder Wespenschwarm, ist möglichst Ruhe zu bewahren und mit langsamen Bewegungen aus dem Schwarm herauszugehen. Wer wild um sich schlägt, macht die Tiere nur aggressiv und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, gestochen zu werden.

Erste Hilfe nach einem Insektenstich: Bleibt bei einem Wespenstich der Stachel stecken, ist dieser mit einer Pinzette zu entfernen. Niemals aber ist durch Drücken zu versuchen, ihn zu fassen zu bekommen, denn dadurch verbreitet sich das Gift noch mehr. Wer nicht geübt ist, lässt besser den Stachel von einem Arzt entfernen. Anschließend wird die Einstichstelle mit Eiswürfeln, einem kalten nassen Tuch oder verdünntem Alkohol gekühlt. Außerdem ist es ratsam, mit einem Kugelschreiber einen Kreis um die rote Stelle zu ziehen, um beurteilen zu können, ob die Rötung größer wird. Dies kann ein Zeichen für eine Entzündung oder allergische Reaktion sein, die von einem Arzt behandelt werden sollte. Auf keinen Fall darf gekratzt werden, um den Juckreiz zu lindern - er wird dadurch meist nur verstärkt. Bei Stichen im Mund-Rachen-Raum ist es ratsam, Eiswürfel zu lutschen, kalte Umschläge um den Hals zu legen und sofort einen Arzt aufzusuchen. Entzündet sich ein Insektenstich oder tritt Fieber auf, ist ebenfalls umgehend ein Arzt zu informieren, gegebenenfalls auch der Notruf 112 anzurufen. Gleiches gilt bei Anzeichen einer allergischen Reaktion wie zum Beispiel Wasserblasen auf der Haut, Atemnot, kalter Schweiß, Erbrechen oder Bewusstlosigkeit. Wer von seiner Allergie gegen Insektenstiche weiß, muss dafür Sorge tragen, dass er immer seine Medikamente gegen Insektengift greifbar hat, damit Familienmitglieder oder Freunde im Notfall erste Hilfe leisten können. Bei schlimmeren Auswirkungen eines Insektenstichs sollte man niemals selbst mit dem Auto zum Arzt fahren, da man unterwegs das Bewusstsein verlieren könnte.

LG, Difi
 
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