Asperger auch erblich bedingt?

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Auch die Ursachen sind noch nicht hinreichend geklärt. Verwandtschaftsstudien legen nahe, dass das Asperger-Syndrom genetische Ursachen hat, die durch eine Hirnschädigung und Umwelteinflüsse modifiziert werden. In Erwägung gezogen werden auch perinatale Belastungen. Befunde aus der Hirnforschung weisen auf Entwicklungsstörungen in den neuronalen Netzen sowie auf Funktionsstörungen in Frontal- und Temporallappen hin.
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Deutsches Ärzteblatt: Asperger-Syndrom: Genetische Ursachen vermutet

Es ist ja so schon schwierig und auch irgendwie deprimierend genug, heraus zu finden, daß ein Kind oder Erwachsener Asperger ist. Deshalb finde ich es wichtig, wenigstens zur Kenntnis zu nehmen, daß da genetische und andere (z.B. Umwelt-) Faktoren eine Rolle spielen können. Auch wenn einem die Wut manchmal überkommen mag, daß dieser Mensch so "stur" und unerreichbar ist: er kann nichts dafür, daß er so ist...

Grüsse,
Oregano
 
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Der aufmerksame Leser wird an dieser anmerken: Moment, es kann aber ja nicht nur an genetischen Ursachen liegen, sonst wäre die Übereinstimmungsrate bei eineiigen Zwillingen doch 100%. Goldrichtiger Einwand! Es muss einen kleinen Anteil geben, der auf die Umwelt zurückzuführen ist. Dieser ist bisher aber noch unzureichend erforscht und auch mit einem gewissen Stigma belegt, da die ursprünglichen Theorien Autismus als reines Produkt emotional abweisender elterlicher Erziehung betrachteten („Kühlschrankmutter“), was heutzutage natürlich als widerlegt gilt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass sich in Zukunft bestimmte Erziehungsstile oder aber andere Faktoren wie Ernährung etc. als ursächliche Faktoren im Hinblick auf diese Störungsbilder erweisen werden.
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https://psycholography.com/2013/05/...hlschrankmuttern-und-veranderungen-im-gehirn/

Grüsse,
Oregano
 
Hallo Tarajal,

ich bin nicht so ganz davon überzeugt, daß bei ausgeprägtem Aspergertum und erst recht "richtigem" Autismus Bachblüten helfen. Aber ausprobieren kann sicher nicht schaden! Gleiches gilt hier für die Homöopathie.

Ein Problem sehe ich bei erwachsenen Asperger-Autisten darin, daß sie nicht unbedingt experimentierfreudig in Sachen Medikamente sind und sich auch oft gar nicht dafür interessieren. Dazu kommt, daß Asperger-Autisten ja oft auch noch Allergiker/Intolerante sind, die dadurch besonders vorsichtig bis widerspenstig bei Unbekanntem sind.

Mir ging es in diesem Thread auch gar nicht um Möglichkeiten der altrnativen Therapie - das wäre einen eigenen Thread wert - sondern darum, daß man immer mehr weiß, daß Asperger-Autismus eben auch eine genetische Komponente hat, was ich für die betroffenen Eltern erleichternd finde.

Grüsse,
Oregano
 
Es stimmt, dass ein Asperger-Betroffener oder ein Autist oft kaum eine gut vermittelbare Selbsteinschätzung haben, aber genau wie bei Babys, Kleinkindern und Tieren geht es mit der Hilfe eines menschlichen Vermittlers, der die Person sehr gut kennt ausgesprochen gut.

Bei Kindern und ganz besonders in der Homöopathie ist aber ein erfahrener Therapeut unbedingt empfehlenswert, weil dieser anhand des Körpertypus, Hautfarbe und Hautbeschaffenheit und vielen, vielen anderen kleinen Details wichtige Informationen für die Wahl des richtigen Mittels bekommt. :)

Mal ganz abgesehen davon, dass eine sehr oft unbedingt notwendige Nahrungsumstellung schon eine Verbesserung bewirkt. :)

Liebe Grüße Tarajal :)
 

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