Quantcast

Artikel in der Südd. Zeitung "Gesundes Essen, fatale Folgen"

Themenstarter
Beitritt
10.01.04
Beiträge
67.088
Artikel in der Südd. Zeitung "Gesundes Essen, fatale Folgen"

www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/718/40678/

"Wenn ein Patient ein hochwirksames synth. Arzneimittel einnehmen muß, dann kann er Überraschendes erleben, sofern er sich obendrein noch gesund ernährt, also reichtlich Obst und Gemüse ißt und mit Knoblauch oder Kresse würzt..."

Gruß,
Uta
 
Themenstarter
Beitritt
10.01.04
Beiträge
67.088
Noch mehr zu den möglichen WEchselwirkungen von Arzneimitteln und Lebensmitteln:

www.nutriinfo.de/artikeldetails.php?aid=1358
 
Beitritt
12.09.04
Beiträge
240
Hallo Uta,

da sag ich nur:
am besten wirklich gesund ernähren, dann braucht man keine Medikamente mehr einnehmen, dann entfallen auch evtl. Wechselwirkungen
 

KimS

Artikel in der Südd. Zeitung "Gesundes Essen, fatale Fo...

Hallo Zusammen,

Der Zweite Link geht leider nicht mehr. Dafür klebe ich dann mal einige neue ein, vor Allem die Erläuterung wie man "Vor oder nach dem Essen eigentlich interpretieren sollte, scheint mir wichtig:

Medikamente contra Lebensmittel: Wie Sie negative Wechselwirkungen vermeiden

www.aok.de/bund/rd/90035.htm

Alkohol und Medikamente. Nahrungsmittel in Verbindung mit Antibiotika und Gerinnungshemmer

In letzterer Link auch Aufmerksamkeit für Wechselwirkungen Alkohol-Medikamente, m.E. oft unterschätzt und auch in den Beipackzetteln nicht immer klar angegeben.

Was in der Liste noch fehlt ist u.A. die gefährliche Wechselwirkung zwischen Alkohol und Anti-Emetika (Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen). Letztere sollten nie eingenommen werden bei Übelkeit nach Alkoholkonsum, die Wechselwirkung besteht u.A. darin dass der Alkohol noch schneller Aufgenommen wird (Blutwerte steigen schneller an).

Und ich stimme zu, wenn's nur einigermassen geht, sorgen dass gar keine Medikamente gebraucht werden!

Wenn man da die Listen der Wechselwirkungen betrachtet, und die rede ist von Einname von mehrere Medikamente, müsste man ja fast das Essen abschaffen... scheint mir nun nicht die Gesundeste lösung... ;)

Herzliche Grüsse
Kim
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
25.09.07
Beiträge
9.569
Artikel in der Südd. Zeitung "Gesundes Essen, fatale Fo...

Wenn man da die Listen der Wechselwirkungen betrachtet, und die rede ist von Einname von mehrere Medikamente, müsste man ja fast das Essen abschaffen... scheint mir nun nicht die Gesundeste lösung... ;)

Herzliche Grüsse
Kim

Hallo Kim,

da kann ich Dir absolut Recht geben :))).

Auf der anderen Seite, ganz ehrlich, man kann einfach nicht jeder möglichen Gefahr aus dem Weg gehen - oder?
Man sollte wenigstens einfach die Grundregeln beachten:
z.B. kein Alkohol mit Antibiotika, oder vielen anderen Medis.
Kein Antibiotika mit der Anti-Baby-Pille ;), also wenn zusammen dann zusätzlich verhüten.
Oder man sollte sich über die Kombination verschiedener Präparate informieren, das kann nämlich auch ganz tückisch sein.
Naja, solche Sachen halt!
Ich versuche auch auf vieles zu achten, jedoch muss ich zugeben ich käme niemals auf die Idee bei einer Medikamentenverordnung nach den wechselwirkenden Nahrungsmitteln zu suchen...
Und ich befürchte es gibt auch ganz, ganz, ganz wenige Ärzte die sich diesbezüglich wirklich auskennen :cool:.


Liebe Grüße :wave:.

Heather
 

KimS

Artikel in der Südd. Zeitung "Gesundes Essen, fatale Folgen"

Hallo Heather,

Ja das ist ja fast auch nicht zu machen, sich mit den Wechselwirkungen auszukennen. Ich fände es daher Gut wen auf die Beipackzettel erwähnt werden würde welche Wechselwirkungen es gibt mit ganz alltäglichen Lebensmitteln. So kann z.B. Grapefruitsaft mit bestimmte Herzmedikamente eine tödliche/lebensgefährliche Kombination sein.

Vor kurzem sah ich aber dass mittlerweile in manchen fällen solches nun auch in den Beipackzetteln steht. Oder dass man vom Apotheker zusätzliche Information bekommt wo solches manchmal erwähnt wird.

Und wohl klar(er) sollte sein was gemeint wird mit "Vor, nach oder während dem Essen einzunehmen. Weil mit "vor" und "nach" meist nicht unmittelbar vor oder nach gemeint wird. Und ehrlich gesagt, bisher hatte ich das immer so (also falsch) interpretiert... :eek:)

Yep kein Alkohol bei Medikamentgebrauch ist wohl sehr einfach zu merken! Und man kann damit schon viel übel vermeiden!

Herzliche Grüsse
Kim

PS: Da möchte ich doch noch etwas loswerden. Ich betrachte Medikamente als ein manchmal unvermeidbares Übel, im Grunde ein Gift, was man nur im äussersten Fall anwendet um die Gesundheit/Gesundwerdung zu unterstützen oder (schweres) Leiden zu Lindern. In den meisten fällen sind es ja auch Gifte, in dem Sinne dass sie neben die Erwünschten Wirkungen auch den Organismus belasten, und möglicheweise auch Nebenwirkungen auftreten. Ich wundere mich manchmal mit welcher Leichtfertigkeit verschrieben und geschluckt wird.

Und das Zweite ist, dass es durchaus einen Sinn machen kann um, sicherlich auch bei Medikamente die über längere Zeit benützt werden sich bewusst zu sein von diesen Wechselwirkungen mit z.B. Lebensmittel. Da könnte die Pharma-Industrie noch einige Arbeit machen wenn sie dann keine Mittel ohne (schädliche)Nebenwirkungen herstellen können, dann mindestens die Benützer der Mittel gut zu informieren, wann diese z.B. verstärkt auftreten könnten (bestimmte Lebensmittel).

Tja, man nimmt ein Medikament, und auf einmal Schwillt man leicht auf, zwei tage später ist es bei gleicher Einnahme aber nicht der Fall, und drei tage Später platzt man fast aus der Hose. Was könnte das wohl sein. Wäre doch nett zu wissen dass das medikament z.B. in Kombination mit Emmentaler (oder was auch immer) Oedeme verursacht? Sonst geht man zum Arzt wegen neue Symptome die man nirgendwo rauf zurückführen kann, und rate mal was der dann oft macht hm... ?
Tja und dann eines Tages... hat man soviel, das man im Grunde gar nichts mehr Essen könnte.. Kreis wieder rund.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beitritt
24.10.05
Beiträge
5.015
Artikel in der Südd. Zeitung "Gesundes Essen, fatale Folgen"

Nicht umsonst führt ein dickleibiges pharmakologisches Fachbuch den folgenden Titel:

H. P. T. Ammon (Hrsg.): Arzneimittelneben- und -wechselwirkungen: Ein Handbuch zur umfassenden und raschen Information für Ärzte und Apotheker - 2. völlig neu bearb. und erw. Aufl. / Stuttgart: Wissenschaftl. Verlagsges., 1986.

Inzwischen ist hiervorn eine Neuauflage erschienen.

Alles Gute!

Gerold
 
Oben