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Arteriosklerose bei Autoabgasen u. Staub

Themenstarter
Beitritt
28.03.05
Beiträge
4.228
Hallo,

hier ein Artikel den ich darüber gelesen habe:

Autoabgase und Staub in der Atemluft führen zu erhöhter Plaquebildung in den Blutgefäßen, selbst wenn die Verschmutzung innerhalb gesetzlicher Grenzen liegt. Kommt zu dieser Belastung noch fettreiches Essen hinzu, dann nimmt die Gefäßverengung dramatisch zu.
Bei Versuchstieren stieg der Verkalkungsgrad der Aorta von 26 (bei fettarmer Kost) auf 41 Prozent, berichtet Lung Chi Chen von der New York University im Journal of the American Medical Association.
Zwischen Luftverschmuthzung und Arteriosklerose besteht nachweislich ein Kausalzusammenhang.
Lg
Anne S.
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
67.075
Die gängige Erklärung für Ablagerungen in den Gefäßen ist: es lagern sich Fette in den Gefäßen ab und verstopfen sie durch gebildete Plaques so lange, bis sie dicht sind. Deshalb soll fettarm gegessen werden und bei hohen Fettwerten (u.a. Cholesterin) werden dann Cholesterinsenker/Lipidsenker verschrieben.

Es gibt aber auch Meinungen, die sagen, daß es nicht die Blutfette sind, die für die Arteriosklerose verantwortlich sind sondern andere Faktoren:

...
Wie es in einer Mitteilung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) heißt, geht die seit Jahrzehnten vertretene Lehrmeinung bezüglich der Ursache für Arteriosklerose von einer „Verkalkung“ der Arterien wie zum Beispiel der Herzkranzgefäße aus, weil sich Fette aus dem Blut an der Innenwand der Blutgefäße anlagern. Als Reaktion des Immunsystems bildet sich dort die sogenannte Plaque, die mit der Zeit das Gefäß verstopfen kann.
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Häufigster Auslöser von Verschlüssen der Versorgungsblutgefäße in der Außenwand der Arterie – die sogenannten Vasa vasorum – sind Entzündungsreaktionen, die durch Viren, Bakterien und Feinstaub entstehen, aber auch durch schädliche Fettpartikel (oxidiertes LDL-Cholesterin).

Die abgestorbenen Zellen einschließlich der Fettreste werden vom Immunsystem abgebaut. Durch die Reparaturprozesse des Immunsystems entstehen dort „Zellabfälle“, die sogenannten Plaques, die zu einer Verdickung der Arterieninnenwand führen und schließlich einen Verschluss des Muttergefäßes herbeiführen können.
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ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einer erhöhten Herzinfarktrate und dem Auftreten von Grippeepidemien mit Lungenentzündungen, aber auch durch Feinstaub-Exposition nachgewiesen.

Außerdem wurden mehr als 30 verschiedene Mikroben anhand ihrer DNA in arteriosklerotischen Plaques isoliert. Diese Zusammenhänge seien mit der bisherigen Theorie der erhöhten Blutfette allein nicht zu erklären.
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Neue Studie zu Arteriosklerose: Blutfette doch keine Ursache für Arterienverkalkung

Grüsse,
Oregano
 
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