Aminosäuren als Voranzeiger einer Diabetes-Erkrankung

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Aminosäuren als Voranzeiger einer Diabetes-Erkrankung
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Bei 189 der Erkrankten analysierten die Wissenschaftler alle Proben, die während der Studienlaufzeit genommen worden waren und verglichen sie mit den Blutwerten von 189 Studienteilnehmern, die bis zum Ende der Laufzeit gesund geblieben waren. Das Ergebnis: Die Blutwerte der Diabeteskranken unterschieden sich bereits lange vor Ausbruch der Krankheit signifikant im Gehalt an fünf Aminosäuren: Isoleucin, Leucin, Valin, Tyrosin und Phenylalanin. Am deutlichsten war der Zusammenhang dabei bei Isoleucin, Tyrosin und Phenylalanin.

Um zu testen, ob sich diese Aminosäuren wirklich als Biomarker eignen, testeten die Forscher dies zusätzlich an einer weiteren Gruppe von Versuchspersonen.
„Wir haben diese fünf Aminosäuren in einer weiteren, unabhängigen Stichprobe von 163 Kontrollen und 163 Diabetes-Patienten aus der Malmö Diät- und Krebsstudie gemessen“, so die Forscher. „Vier der fünf einzelnen Aminosäuren –waren dabei ebenfalls signifikant mit Diabetes verknüpft.“ Auch hier ergab sich ein starker Zusammenhang besonders für die drei Aminosäuren Isoleucin, Tyrosin und Phenylalanin: Probanden mit erhöhten Werten dieser Parameter hatten ein vierfaches Risiko, an Diabetes zu erkranken als diejenigen mit Werten im niedrigsten Viertel aller Werte.

„Die Fähigkeit, Betroffene schon vor dem Beginn der Krankheit zu identifizieren ist besonders wichtig bei Syndromen wie der Diabetes“, so die Forscher in ihrem Fazit. „Denn hier existieren geprüfte, präventive Therapien und die Komplikationen bei den betroffenen Organen akkumulieren sich mit der Zeit.“ (Nature Medicine, 2011; DOI: 10.1038/nm.2307)
scinexx | Fnf Aminosuren verraten Diabetes: Indikatoren zeigen eine noch symptomlose Diabetes Typ 2 an - Diabetes, Blut, Aminosuren, Diagnose, Frherkennung, Medizin, Krankheit, Stoffwechsel, Therapie, Indikator, Biomarker

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Oregano
 
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