Alternativmedizin gezielt unterdrückt von Pharma und Schulmedizin

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Ein Artikel zum Nachdenken:
Ist die Alternativmedizin nicht das Opfer einer abgekarteten Verschwörung? Wird sie nicht systematisch unterdrückt? Sind da nicht mächtige finanzielle Interessen im Spiel? Das sind Fragen, die mir nach Vorträgen fast immer gestellt werden. Die hinter ihnen steckenden Annahmen können verschiedene Formen annehmen:
  • Das wissenschaftliche Establishment verhindert, dass die Öffentlichkeit von den wunderbaren Wirkungen der alternativen Medizin erfährt.
  • Die Pharmaindustrie unterdrückt alternative Behandlungsmethoden.
  • Forschungsanträge im Bereich der Alternativmedizin werden zurück gewiesen.
  • Die Medien betreiben eine systematische Diffamierung der Alternativmedizin.
  • Die Zulassungsbehörden benachteiligen die Alternativmedizin.
  • Die Ärzteschaft will nicht, dass die Vorteile der alternativen Medizin bekannt werden.
  • Etc., etc.
Die Gründe für das geheime Komplott, das verhindert, dass alternative Verfahren in die konventionelle Gesundheitsversorgung aufgenommen werden, werden von den Anhängern der Alternativmedizin selten klar definiert. Welche Gründe könnten es also sein?
  • Berufliche Eifersucht?
  • Finanzielle Interessen?
  • Fehlendes Interesse am Fortschritt?
  • Mangelnde Fürsorge für Patienten?
Laut den Befürwortern der Alternativmedizin, die ich dazu befragt habe, handelt es sich um eine Mischung aus all diesen (und möglicherweise weiteren) Motiven.
Und wer sind die mächtigen Verschwörer? Na, die konventionellen Ärzte natürlich! Diese Annahme setzt voraus, dass die Ärzteschaft eine höchst fragwürdige Gemeinschaft böswilliger Sadisten ist, die nichts Besseres zu tun hat, als wirksame Verfahren ihren Patienten vorzuenthalten. Glauben die Vertreter dieser Theorie tatsächlich, dass die Mehrheit der Ärzte eine solche Strategie verfolgen würde? Wieso nicht einfach diese ‚wirksamen‘ Verfahren selbst einsetzen? Wieso nicht selber gutes Geld damit verdienen?
Weiterlesen: https://publikum.net/ist-die-alternativmedizin-letztlich-eine-art-verschworungstheorie/

Der Autor: Edzard Ernst: Gebürtiger Deutscher, Arzt, Forscher, Autor, Gutachter, Preisträger, Skeptiker, Weinliebhaber, Schlagzeuger, Engländer.
Wikipedia:
Edzard Ernst (* 30. Januar 1948 in Wiesbaden) ist emeritierter Professor für Alternativmedizin in Großbritannien. Er war der erste Lehrstuhlinhaber auf diesem Gebiet.
 
wundermittel
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16.02.18
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Viele Schulmediziner wissen die alternativen Methoden überhaupt nicht zu schätzen.
Die tun die einfach ab, als wäre es Humbug.

Ich glaub nicht mal, dass die ihren Patienten was Schlechtes wollen.
Funktioniert die Schulmedizin ja schnell und gut.
Die Folgen werden nicht einkalkuliert.

Selbst kürzlich erlebt, ich hatte einen Abszess am Daumen, ich hab den Daumen täglich 3 x in einen Teil einer Zwiebelschicht gelegt und eingebunden. Das nahm mir den Schmerz und alsbald ist der Abszess von selbst aufgegangen und dann war Ruhe und nach paar weiteren Tagen verheilt.
Das hatte ich meinem Rheumatologen erzählt und er hat das belächelt.

Tja, das klingt wie eine Kleinigkeit, für mich war das was Besonderes.
Blasenentzündung kann man mit D-Mannose behandeln, Kräutertees und pflanzlichem Antibiotika (Meerrettichwurzel, Kapuzinerkresse u. a.)
Zyklusbeschwerden mit Mönchspfeffer......

Es gibt viele Möglichkeiten.
Wenn der Patient Glück hat gerät er an einen Schulmediziner, der auch solche Tipps parat hat oder man hat Geld, dann leistet man sich einen Mediziner, der zusätzlich Naturheilverfahren studiert hat.
 
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12.10.18
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und wieder mal ein verschwörungsideologe. scheint gerade in zu sein. erst bei corona, dann bei den impfungen und jetzt bei der alt. medizin, bei der ich nie irgendwelche unterdrückungen feststellen konnte.
ich hab schon vor über 40 jahren (als kassenpatientin ohne zuzahlung) umfangreiche homöop., naturheilkundl. und akupunkturbehandlungen bekommen.

und ich hab früher selbst bei alt. ärzten gearbeitet, die sehr viele patienten behandelt haben (und es immer noch machen) und das völlig problemlos auch "auf kasse" und mein hausarzt macht es seit ca. 40 jahren, hat sehr viele patienten (die meisten kassenpatienten) und verdient so viel, daß er schon lange noch einen 2. arzt in der praxis hat und einige helferinnen.
und da er selbst auch gesund lebt (ich hab ihn und seine frau schon mehrmals im bioladen gesehen und er ist nicht nur sehr gesund, sondern sieht auch so aus und auch viel jünger als er ist (über 70) und ohne falten), wird er wohl auch noch ein paar jahre arbeiten (hoffentlich, weil ich bei ihm die rezepte für meine hom. mittel ohne die geringste wartezeit bekomme).
und hier gibt es auch noch etliche andere ärzte (meist allgemeinmediziner, bei den fachärzten sind es weniger) , die alt. behandlungen anbieten und das meist auch auf krankenschein.
 
regulat-pro-immune
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10.01.04
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Viele Schulmediziner wissen die alternativen Methoden überhaupt nicht zu schätzen.
Die tun die einfach ab, als wäre es Humbug.
Hallo Mara,

Du bist sicher nicht die einzige Patienten, die sich selbst zu helfen weiß, z.B. mit dem Zwiebelumschlägen um den entzündeten Finger. Und im Zweifelsfall - wenn das nicht helfen sollte - gibt es ja immer noch den Arzt ;).
Wenn ein Arzt weiß, daß sein PatientIn sich häufig selbst zu helfen weiß, braucht er ja nicht mit den entsprechenden Ratschlägen kommen, das ist dann verlorene Zeit. Aber das ist kein Desinteresse sondern Vertrauen in die Fähigkeiten des Patienten. - So wenigstens sehe ich das.

Grüsse,
Oregano
 
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18.03.16
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Hat hier schon irgend jemand mal von einem Arzt Zwiebelumschläge empfohlen bekommen? Oder Natronbäder? Antivirale Mundspülungen? Wie konnte es eigentlich kommen, dass Amalgamfüllungen über 200 Jahre lang von der Schulmedizin verharmlost wurden? Wie war der Umgang mit Ärzten, die eine abweichende Meinung vertraten? Wie ist der Umgang heute mit Ärzten und Professoren, die Kritik an den Corona-Maßnahmen üben? Usw. usf.

Meine Sicht der Dinge ist geprägt von der MMS-Geschichte, dewegen kann ich der doch sehr oberflächlichen Argumentation von Herrn Ernst nichts abgewinnen. Das Mindeste wäre doch, dass er als Arzt zwischen wissenschaftlichen Forschungsgebnissen, die es ja durchaus gibt, und dem medizinischem Zulassungsverfahren als praktisch unüberwindliche Einstiegshürde unterscheiden kann. So bleiben solche Sätze eben platteste Rhetorik:

Ganz einfach, weil es keine hinreichenden Belege dafür gibt, dass sie mehr Nutzen als Schaden bringen. Und auch hier liegt die Beweislast auf den Schultern derjenigen, die Alternativmedizin befürworten.
 
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17.10.18
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Hallo,

für mich liefert dieser Artikel wenig Stoff, worüber man nachdenken könnte. Den ganzen Inhalt kann ich in wenige Worten fassen: wenn man den Gegner vernichten und aus dem Weg schaffen möchte, sollte man ihn lächerlich machen. Das ist ein alter Trick. In diesem Artikel macht der Autor die ganze Alternativmedizin nicht nur lächerlich, sondern im großen und ganzem zu einem Verschwörungsprodukt. Allein die Tatsache, dass der Autor die ganze Alternativmedizin eine Verschwörung nennt, ist für mich ein Zeichen, dass der Autor entweder nicht weiß, wovon er schreibt oder er deskreditiert die alternative Medizin mit Absicht. Ich denke eher an das Zweite.

„Edzard Ernst (* 30. Januar 1948 in Wiesbaden) ist emeritierter Professor für Alternativmedizin in Großbritannien. Er war der erste Lehrstuhlinhaber auf diesem Gebiet.“

Es ist uns allen hier im Forum bekannt, dass es eine Kontroverse zwischen Schul- und Alternativmedizin gibt. Ich denke, dass viele Menschen gerne von beiden Richtungen das Beste nehmen und von beiden profitieren würden. Ich selbst konnte lange Zeit nicht verstehen, warum man eigentlich nicht beide Richtungen kombinieren kann.

Man kann diese beide Richtungen in der Tat nicht ohne Weiteres einfach so zusammenführen. Ich gebe ein Beispiel: Rheuma.

In der Schulmedizin ist das eine Immunerkrankung. Das Problem liegt im Immunsystem. Folglich sind auch die Therapien darauf ausgerichtet, zu versuchen das Immunsystem zu beeinflussen/unterdrücken. Dazu kommt noch, dass Rheuma als unheilbar gilt. Wenn man in diese Therapien die alternativen Verfahren integrieren möchte, dann müssen diese Verfahren auch in diese Richtung wirken, die von der Schulmedizin vorgegeben werden: das Immunsystem unterdrücken, Schmerzen lindern, andere Symptome minimieren, aber nicht heilen.

In der Alternativmedizin wird Rheuma als Folge von chronischen Infekten gesehen und die Auffälligkeiten im Immunsystem auch als Reaktion auf diese Infekte. Deswegen werden ganz andere Therapien und Vorgehensweisen angewendet. Rheuma wird auch nicht als unheilbar angesehen.

In meinem Beispiel habe ich alles nur vereinfacht und schematisch dargestellt, um besser bestimmte Zusammenhänge zu zeigen.

Diese beiden Richtungen sind einfach zu unterschiedlich, dass man sie ohne Weiteres unter ein Dach bekommen könnte. Die Grundsätze und Grundansichten sind einfach diametral unterschiedlich.

Prof. E. Ernst hat sehr konservative Ansichten, was Alternativmedizin angeht.

„2005 kam es zu einem Skandal, als Ernst wenige Tage vor der Veröffentlichung eines Berichts zum Potenzial der Alternativmedizin für den National Health Service (NHS) aus der federführenden Expertenkommission austrat. Der Bericht wurde von Prince Charles in Auftrag gegeben und kam zu dem Schluss, dass die Substituierung mehrerer Standardtherapien mit alternativen Methoden erhebliche Kosten sparen könnte. Ernst nannte den Bericht „skandalös und voller Fehler“. Beispielsweise schlüge der Bericht vor, Asthmapatienten mit Homöopathie zu behandeln, was laut Ernst 150 Todesfälle pro Jahr verursachen würde. Prince Charles’ Büro warf Ernst eine Verletzung der Diskretionsvereinbarung vor. Es folgte eine 13-monatige Untersuchung seitens der Universität Exeter, die schließlich kein Fehlverhalten bei Ernst feststellen konnte. Laut Ernst stoppte die Universität jedoch die Finanzierung der Forschung der Abteilung. In der Folge erklärte sich Ernst unter der Bedingung der Fortsetzung der Finanzierung der Abteilung dazu bereit, in den Ruhestand zu gehen. In einer Pressekonferenz Ende Juli 2011 bezeichnete Ernst Prince Charles als „Schlangenölverkäufer“.[12] Das House of Commons beschloss 2010, dass Homöopathie nicht mehr vom NHS gefördert und homöopathische Mittel nicht mehr als wirksam beworben werden dürfen.[13]“

Der obengenannte Artikel ist für mich nur ein Ausdruck von ganz persönlichen Ansichten des Autors, die eher über seine eigene sehr individuelle und fragwürdige Meinung nicht herausgehen.

Grüße, Panacea.
 
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14.03.07
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Der Autor: Edzard Ernst: Gebürtiger Deutscher, Arzt, Forscher, Autor, Gutachter, Preisträger, Skeptiker, Weinliebhaber, Schlagzeuger, Engländer.
Wikipedia:
Edzard Ernst (* 30. Januar 1948 in Wiesbaden) ist emeritierter Professor für Alternativmedizin in Großbritannien. Er war der erste Lehrstuhlinhaber auf diesem Gebiet.

In dem Zusammenhang vielleicht noch bemerkenswert wie der Autor mit seinen Hang - eher die Alternativmedizin zu diskreditieren - vielleicht zu so verbitterten Einsichten kommt:

Edzard gegen Charles
Edzard Ernst erforscht die Alternativmedizin mit wissenschaftlichen Methoden – und ernüchternden Resultaten. Damit hat er sich viele Feinde gemacht, bis ins britische Königshaus. Als seine Universität ihn loswerden wollte, kam es zum Machtkampf

 
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16.02.18
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Aus dem verlinkten Text von Malvegil:

Die Tatsache, dass diese so offensichtliche Tatsache von den Anhängern der Alternativmedizin ausgeblendet wird, ist aus meiner Sicht das stärkste Indiz dafür, dass das Konzept der Alternativmedizin im Grunde einer Verschwörungstheorie entspricht.

Was willst du mit deinem Beitrag sagen @Malvegil ?
 
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regulat-pro-immune
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09.09.08
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Wuhu,
Aus dem verlinkten Text von Malvegil:
dazu gehört aber noch der vorherige Absatz:
WARUM WERDEN SO VIELE ALTERNATIVE VERFAHREN VON DER KONVENTIONELLEN MEDIZIN NICHT AKZEPTIERT?
Na, warum wohl? Raten Sie mal.
Ganz einfach, weil es keine hinreichenden Belege dafür gibt, dass sie mehr Nutzen als Schaden bringen. Und auch hier liegt die Beweislast auf den Schultern derjenigen, die Alternativmedizin befürworten.
Die Tatsache, dass diese so offensichtliche Tatsache von den Anhängern der Alternativmedizin ausgeblendet wird, ist aus meiner Sicht das stärkste Indiz dafür, dass das Konzept der Alternativmedizin im Grunde einer Verschwörungstheorie entspricht.
Was willst du mit deinem Beitrag sagen @Malvegil ?
Ist wohl eindeutig - Malvegil hat was gegen Dinge, die nicht "wissenschaftlich" beweisbar sind; Trotz dessen "Wissenschaft" nicht immer das ist, was sie vorgibt zu sein; Und dazu wurde eben dieser ominöse "aufrechte" Wissenschafter ausgegraben... ;)

Grundsätzlich muss festgestellt werden, dass Verschwörungstheorien nichts Schlimmes sind; Schlimm kann es sein oder werden, wenn damit (der Theorie, nicht der womöglich ausgemachten Verschwörung) etwas Schlimmes beabsichtigt wird - was Verschwörungstheoretiker&innen aber auch grundstätzlich nicht im Sinn haben - ganz im Gegenteil geht es da idR darum, dass eben Schlimme(re)s womöglich aufgedeckt werden könnte/sollte/müsste - das [Schlimme(re)s] haben Verschwörungen nun mal so an sich... 🥴

Was aber Alternativmedizin auch nicht grundsätzlich im Sinn hat, also Schlimmes zu verursachen - der Artikel Ernsts ist wohl, wie MaxJoy, Panacea und Kayen es schon anrissen, einfach ein trauriges Autoren-Zugeständnis seiner selbst und/oder ein verkappter früher Psiramer, der vermutlich auch wg "C"-Fadesse bloggt.. :sneaky:
 

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nicht der papa

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18.11.09
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Muss gestehen, dass ich mich in gewisser Weise gerade darüber amüsiere, wie sich die Anhänger der Schulmedizin hier für diejenigen, die diese Gesinnung nicht längst erkannt haben, so deutlich outen.
Da wundert es einmal mehr, warum man sich dieses im Grunde alternative Forum ausgesucht hat und was wohl der eigentliche Anlass dafür war.
Denn haben wir nicht eines gelernt. Der Begriff das Ende der Symptombekämpfung kann sich nur daraus entwickelt haben, dass allopathische Mittel in allererster Linie reine Symptombekämpfer sind, die nicht dafür da sind, die dahinterliegenden Krankheiten zu heilen, sondern diese vielmehr erhalten und nebenbei auch noch weitere Erkrankungen schaffen, wie man auf jedem Beipackzettel lesen kann, wobei viele der schulmedizinischen Behandlungen in weiten Teilen auf irgendwelchen Hypothesen beruhen. Wenn man die Warnleuchte herausdreht, ist das dahinterliegende Problem trotzdem nicht beseitigt.

@Panacea Vielen Dank für deinen Beitrag.:)
Und den geposteten Absatz, bei dem sich bei mir doch ganz spontan die Frage erhebt, wenn Ernst zu dem Schluss kam, dass mit homöopathischen Mitteln 150 Asthmapatienten sterben könnten, wie viele sterben denn mit allopathischen Mitteln. Denn zufälligerweise hatte mein Mann damals, bevor ich mich an die Sache traute, mehrere Mittel verschrieben bekommen, zu denen es einen Rote-Hand-Brief gab, der auf erhöhte Todesfälle verwies.
Es interessiert die Krankenkasse in keiner Weise, wenn man bei Asthma über viele Jahre nur oder fast nur noch homöopathische Mittel nimmt und dadurch die Kasse entlastet. Das ist Privatvergnügen, wie mir die Krankenkasse mitteilte.:p Obwohl der Rückgang der Kosten nachvollziehbar ist, ist die erforderliche Form nicht gewahrt.

Wir aus der alternativen Ecke wissen seit Jahrzehnten, wie die alternative Medizin und selbst jeder von der Schulmedizin abweichende Heilansatz in massiver Art und Weise seit Jahrzehnten von Pharma/Schulmedizin immer wieder angegriffen, bekämpft und verfolgt wird.
Wir wissen es auch, weil es schon mehrfach in den letzten Jahrzehnten Situationen gab, bei denen wir Sorge hatten, dass es zu willkürlichen Verboten von naturheilkundlichen, homöopathischen Mitteln oder Vitaminpräparaten kommt.
Es gibt auch nur wenige Quellen, die sich die Mühe machen entsprechende positive Studien zu veröffentlichen, gleichwohl die Homöopathie bislang in Indien mit dem Segen der WHO gleichberechtigt neben Schulmedizin bei allen Erkrankungen angewendet wird. So wie die chinesische Medizin mit Zustimmung der WHO sogar bei Covid.

Dabei ist es seit Jahrzehnten auch nicht zu blöd, aus Todesfällen bei der alternativen Krebsmedizin Straftatbestände zu machen oder damit die Stimmung negativ anzuheizen, obwohl nach einer älteren in diesem Forum geposteten Studie ein recht großer Teil der Patienten an der Chemotherapie selbst verstirbt und auch ein großer Teil der Menschen in schulmedizinischer Behandlung keine Chance hat, dem Krebstod zu entkommen.
Es vielmehr sogar so ist, dass viele Chemotherapien die Bildung von Metastasen fördern und nur bei wenigen Krebsarten tatsächlich hilfreich sind.
In diesem System ist der Patient hilflos ausgeliefert,, wenn er sich nicht selbst informiert und kann von Glück reden, wenn er einen Arzt/eine Klinik findet, wo ihm überhaupt nur verschiedene schulmedizinische Behandlungsansätze vorgeschlagen werden.

Sicher ist, dass wir niemals zuvor in einer vergleichbaren wie der aktuellen Situation waren und die Gefahr, dass diese Verbote eintreten können, in einer Welt die pharmazeutischer Diktatur gleicht, in der alle üblichen Suchmaschinen und die meisten Medien zu Impfwerbe- und damit Pharmawerbemedien umfunktioniert wurden, niemals zuvor höher war.

@alibiorangerl Wenn etwas wahr ist, wie soll es dann eine Verschwörungstheorie sein?

PS: Allerdings gibt es bei den angeblich alternativen Behandlern, die Eingang in die von dir gepostete Seite fanden, leider auch mindestens ein sehr schwarzes Schaf. Es ist ja kein Qualitätsmerkmal per se Schulmediziner oder alternativer Schulmediziner zu sein. Nicht einmal, wenn es einen vermeintlich Erfolge gab.
Sich zum alternativen Schulmediziner zu machen, kann leider auch eine sehr effektive Methode sein, dem Gros seiner Patienten zur eigenen Bereicherung den maximalen gesundheitlichen und finanziellen Schaden zuzufügen.
 
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24.10.05
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In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, auf die Tatsache hinzuweisen, daß hierzulande ein Student der Medizin während seines gesamten Studiums nichts von alternativen Behandlungsformen erfährt, wie ich dies derzeit bei einem unserer Enkel unmittelbar mitbekomme. Damit ist für all diese Medizinstudenten nach dem Abschluß ihres Studiums und der Erlangung der ärztlichen Approbation die Alternativmedizin eine «Terra incognita».
 
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10.01.04
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Hallo gerold,

das kommt ein bißchen darauf an, ob die Studenten z.B. bei ihren Praktika bei Ärzten sind, die auch alternative Verfahren (ich denke gerade an Osteopathie und Akupunktur) anbieten. Daß die Studenten im Rahmen des angebotenen Studiums kaum Zeit haben, sich auch noch mit alternativen Verfahren zu beschäftigen, scheint mir klar. Leider !

Grüsse,
Oregano
 
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17.03.16
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Zitat Ernst:
WARUM WERDEN SO VIELE ALTERNATIVE VERFAHREN VON DER KONVENTIONELLEN MEDIZIN NICHT AKZEPTIERT?

Na, warum wohl?

Raten Sie mal.

Ganz einfach, weil es keine hinreichenden Belege dafür gibt, dass sie mehr Nutzen als Schaden bringen. Und auch hier liegt die Beweislast auf den Schultern derjenigen, die Alternativmedizin befürworten.
Es sind die Vertreter der Schulmedizin, die entscheiden, welche Studien anerkannt werden, welche das Peer Review-Verfahren bestehen. Alternative Behandlungsmethoden sind da chancenlos.
Zusammengenommen hat dies dazu geführt, dass heutzutage ein nicht unbeträchtlicher Teil der Arbeit an einem Paper oftmals darin besteht, den Peer-Review-Prozess zu beeinflussen oder sogar zu manipulieren. Da werden Arbeiten zitiert und Formulierungen benutzt, die einem erhofften Reviewer schmeicheln, es wird endlos debattiert, welche Reviewer man vorschlagen oder besser ausschließen sollte, Journale werden nach „guten Bekannten“ in den Editorial Boards ausgewählt und so weiter. Wer diese Klaviatur beherrscht, hat einen klaren Karrierevorteil. Nicht zuletzt deshalb gehören „Meet-the-Editor“-Sessions zu den bestbesuchten Veranstaltungen auf Kongressen, da man hofft, dort Tipps und Tricks zu erhaschen, wie ich mit dem nächsten Manuskript am ehesten im betreffenden Journal akzeptiert werde.
Verfahren, die die Heilung und nicht die Symptomeverschleierung zum Inhalt haben und zudem keine Nebenwirkungen haben, sind unerwünscht und werden kaum Peer Reviewer finden.
 
regulat-pro-immune

lvv

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26.06.21
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In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, auf die Tatsache hinzuweisen, daß hierzulande ein Student der Medizin während seines gesamten Studiums nichts von alternativen Behandlungsformen erfährt,
Noch erschütternder ist der Fakt, dass selbst auch über die absolute Wichtigkeit der -Diät- nichts gelehrt wird. Oder dem allgemeinen Lebensstil. Denn das würde profitreiche Medikamente oftmals überflüssig machen.

Wenn sich ein Arzt nicht auf Eigeninitiative weiterbildet, wird er zum Schulmediziner von Nebenan. Meines Erachtens ist es die Pflicht eines jeden Arztes, über den Tellerrand des monoton-gelernten hinausschauen zu können um den Patienten auch tatsächlich helfen zu können.
 
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24.10.05
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Noch erschütternder ist der Fakt, dass selbst auch über die absolute Wichtigkeit der -Diät- nichts gelehrt wird. Oder dem allgemeinen Lebensstil. Denn das würde profitreiche Medikamente oftmals überflüssig machen.
Nicht nur das - auch von der Notwendigkeit einerseits des Vermeidung der Einnahme von Giften und Schwermetallen einschließlich der nicht selten toxischen Wirkstoffe der Medikamente, andererseits von der Entgiftung des Körpers, dies alles im Hinblick auf eine Stärkung des Immunsystems, erfahren diese nichts.
 

lvv

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26.06.21
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Dem Opfer (Patienten) bleibt nur die Möglichkeit sich selbst zu bilden, was teilweise ohne medizinisches Wissen äusserst schwierig ist. Im Kopp Verlag gibt es interessante Bücher zu dem Thema: https://www.kopp-verlag.de/c/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen

Am Ende ist es enorm wichtig einen Arzt finden zu können, dem man vertrauen schenken kann. Im System der gesetzlichen Krankenkassen erscheint mir das teilweise nahezu unmöglich.
 

lvv

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26.06.21
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ich bekomm für meine hom. mittel bis zu 100 euro pro jahr erstattet, wenn ich ein rezept vom arzt habe.
Die Beratung musst du aber selbst zahlen. Dazu kommt noch dass wohl der Großteil Ärzte homöopathische Mittel verordnen, ohne den Patienten ordentlich examiniert zu haben. Dazu reicht garnicht die Zeit.

Homöopathie kann man so oder so sehen, aber um die besten Mittel zu verordnen, muss man seinen Patienten wirklich sehr gut kennen.
 
regulat-pro-immune
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12.10.18
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Die Beratung musst du aber selbst zahlen

nein, dafür reicht der krankenschein.

der Großteil Ärzte homöopathische Mittel verordnen, ohne den Patienten ordentlich examiniert zu haben

ja, wenn es auf kasse geht meist schon. aber bei einigen beschwerden , z.b. beim normalen heuschnupfen, bei dem alle die gleichen beschwerden haben, gibt es bewährte mittel, die so oft helfen, daß man sie ohne langes examinieren verordnen kann.

bei unklaren beschwerden und bei chron. krankheiten ist ein zeitaufwendiges verfahren notwendig, das ein arzt nur auf kasse leisten kann, wenn entweder der patient etwas zuzahlt oder der arzt so viel privatpatienten hat, daß er einige patienten auch schon mal für wenig geld behandeln kann.
 
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14.03.07
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6.790
Falls jemand noch ein wenig über den "Ernst" des Lebens und seinen Forschungen über alternative Medizin nachdenken möchte - vielleicht sich gar ein wenig amüsieren, hätte ich noch diesen Link:


  • Mausetot durch Homöopathie!? Edzard Ernst und der große Killer „Nix“
Edzard Ernst gilt als der weltweit erste Professor für Komplementär- und Alternativmedizin. Auf jeden Fall ist er der Erste, der mehr systematische Überblicksarbeiten geschrieben hat, als ein durchschnittlicher Wissenschaftler in seiner Laufbahn je lesen wird. Ob er sie nur geschrieben, oder auch gelesen hat, darüber sind sich nicht alle Fachleute einig, aber publiziert hat er jedenfalls ganz viele. Ob sie genuin sind, also nicht einfach Klone mit ein und der gleichen genetischen Matrix, daran ist schon sehr ernsthaft gezweifelt worden (1).

Jawohl. Sie haben richtig gehört: richtige tödliche Nebenwirkungen hat sie, die Homöopathie. (Sagt Edzard Ernst)

Jetzt hat er, genauer vielleicht seine Fellows oder Doktoranden, wieder so einen Review geschrieben, nämlich darüber, wie schlimm die Homöopathie ist. Sie bringe nämlich Leute um (2). Jawohl. Sie haben richtig gehört: richtige tödliche Nebenwirkungen hat sie, die Homöopathie. Es ist zwar nix drin in ihr. Aber in der Postmoderne kann man auch mit Nix Leute umbringen. Man braucht nur ausreichend viel Nix zu geben. Oder statt etwas tun, nix tun, Nix C1000 wäre ja tausend mal nix zu tun. Oder Nix 10M wäre 10.000 mal nix zu tun, also richtig viel nix tun, ist ja dann so, als hätte man nicht nur nix, sondern rein gar nix getan, und daran sterben die Leute, oder so.

Aber jetzt mal Spass beiseite: Prof. Ernst und seine Kollegen, die ja bekanntlich eigentlich der Meinung sind, dass in der Homöopathie nix drin sei, haben sich an die Arbeit gemacht und die Literatur durchforstet und geguckt, wie schlimm krank man von Nix werden kann.

 

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