Alt, krank, „inverse Schulter“, Schmerzen, ratlos

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Mein Nachbar ist hochbetagt, hat ein paar Herz-Ops hinter sich und hat außerdem durch abgenutzte Gelenke und Arthrose und eine mißlungene Schulter-Op („Inverses Schultergelenk“), an das sich keiner dran traut, weil eine Narkose unter diesen Bedingungen mehr als riskant ist (Demenz ist schon vorhanden und fing mit einer Op an).
Er nimmt wegen der Herz“zustände“ sowieso schon eine Menge Tabletten, bisher allerdings nichts.gegen die Schmerzen.
Seine Frau hört ständig „aua“ in sämtlichen Tonlagen und Stärken, und es wird immer schlimmer.

Kann hier jemand raten, was man für diesen Mann tun könnte? Sein Arzt geht auf die Schmerzen eigentlich gar nicht ein; bei einem Schmerztherapeuten war er noch nicht.
Ich glaube allerdings, daß die üblichen starken Schmerzmittel wie z.B. die Fentanyl-Pflaster seine Demenz verstärken würde oder ihm sonst sehr schaden könnten.

Was kann man raten?

Grüsse,
Oregano
 
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Ich glaube allerdings, daß die üblichen starken Schmerzmittel wie z.B. die Fentanyl-Pflaster seine Demenz verstärken würde oder ihm sonst sehr schaden könnten.
Es ist nicht leicht eine Entscheidung zu treffen was für den Patienten besser zu ertragen ist, Abwesenheit im Kopf oder starke schmerzen.
Wir hatten uns damals "für" eine Schmerzreduktion entschieden.
Tipp:
Das Fentanyl-Plaster wechseln und auf Buprenorphin-Pflaster umsteigen, da man dieses Pflaster dann halbieren kann.
Buprenorphin ist in TRANSTEC gleichmäßig in einer Matrix verteilt, aus der es proportional zur beklebten Hautfläche abgegeben wird. Einmaliges Zerschneiden des Pflasters soll diese Matrix nicht zerstören, sodass der Wirkstoff weiterhin kontrolliert freigesetzt wird. Auch die Klebeeigenschaften sollen erhalten bleiben.
Somit bleibt zwar der Kopf klarer, aber die Schmerzreduktion vermindert sich etwas.
Allerdings....
Die Fachinformation enthält jedoch keinen Hinweis auf die Teilbarkeit der Pflaster. Auch fehlen Informationen über den Aufbau.3 Studien zur Anwendung halbierter Pflaster finden wir weder in einer Datenbankrecherche (PubMed) noch erhalten wir sie auf Anfrage vom Hersteller. Wegen mangelnder Dokumentation von Nutzen und Sicherheit sowie möglicher haftungsrechtlicher Probleme können wir Zerschneiden auch dieser Pflaster nicht empfehlen.
Eine Absprache mit dem behandelten Arzt.....ist ausschlaggebend.

Gruß Ory
 

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