Dringend - werde immer weniger....

05.02.11 08:40 #1
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molje ist offline
Beiträge: 350
Seit: 31.01.11
Hallo, liebes Forum,
vorgestellt habe ich mich bereits,war zu schlapp weiterzuschreiben, mir geht es sehr schlecht.
Nach schweren Erlebnissen letzten Sommer ging mein Immunsystem in die Knie, ich wurde sehr krank.Letzliche Diagnose: schwerer Verlauf von Cytomegalie (wohl Herpesvirus).3 Wochen Dauerfieber, Leberentzündung,7 kg abgenommen, obwohl ich eh nicht viel bin.Fast 6 Wochen im Bett gelegen.Erst dachte man Pfefifersches Drüsenfieber, der EBV Virus ist wohl auch irgendwie mit dabeigewesen, aber dannhieß es, die Cytomegalieviren sind riesig erhöht.
Ganz langsame Erholung, lange Leberdiät. Nach kurzer Besserung kam der Strenge Winterteinbruch, es ging mir viel schlechter.Im Winter geht es mir sowieso immer schlechter, da Serotoninmangel.
Da ich ärztlicherseits nicht weiterkam, versuchte ich es bei alternativen Methoden, die mir sonst immer sehr gut halfen.Eine Expertin der chinesischen Medizin u. meine Heilpraktikerin stellten beide fest, daß meine Nebennieren in ganz schlechtem Zustand sind, Leber Bauchspeicheldrüse ebenfalls(vielleicht von den Viren sehr angegriffen worden), Schilddrüse auch (in der ich vor 2 Jahren gesagt bekam, eine Zyste sei drin).
Da immer, wenn ich etwas Schweres mitmache,meine Nebennieren schnell schlecht werden, tippe ich, daß hier der Hauptpunkt liegt.
Aber die "normalen Ärzte" gehen darauf nicht ein.Gestern klappte ich so zusammen, ich werde immer weniger, nur noch 46 Kilo bei 165 sehe bleich wie die Wand aus, aber das Blutbild von gestern war o.k.
Da ich nicht mehr schlafen kann, nahm ich gestern doch den verschriebenen Serotoninwiederaufnahmehemmer, was natürlich auch auf die Leber geht und bin heute ganz daneben.
Meine dringende Frage: kennt jemand Adresse von einem guten (am besten ganzheitlichen) Arzt, der sich mit inneren Drüsen, vorallem Nebennieren auskennt?? Egal, wo -ich wohne in Baden-Würtetemberg. Oder hat jemand ähnliches erlebt und könnte sagen, was da sein könnte oder hat Hilfe bekommen? Wäre so dankbar,
liebe Grüße Su

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Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Moje,

tippen Sie doch mal "Habichtswaldklinik in Kassel" in die Adressleiste ein und suchen Sie dort nach entsprechenden Fachbeiträgen des Arztes "Dr. Schmiedel". Wenn Sie davon angetan sind und Vertrauen fassen, hielte ich es für sinnvoll, dort einen Termin zu vereinbaren.

Gruß
Kurt Schmidt

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molje ist offline
Themenstarter Beiträge: 350
Seit: 31.01.11
Hallo,Forgeron,
ganz herzlichen Dank für Ihre Mitteilung! Habe schonmal von dieser Klinik gehört-wenn nun auch Sie eine Empfehlung aussprechen, wäre es wirklich zu überlegen, dort einen Termin zu machen. Vielen Dank für den Tip!!
liebe Grüße Su

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Flummi ist offline
Beiträge: 369
Seit: 29.07.09
Zitat von molje Beitrag anzeigen
Da ich nicht mehr schlafen kann, nahm ich gestern doch den verschriebenen Serotoninwiederaufnahmehemmer, was natürlich auch auf die Leber geht und bin heute ganz daneben.
SSRIs brauchen ein bis drei Wochen ehe die Wirkung eintritt.
Dass der sonderlich deine Leber belastet glaub ich nicht. Man kann SSRIs sogar bei Leberinsuffizienz nehmen, muss dann aber halt weniger nehmen weil das langsamer abgebaut wird.

Geändert von Malve (05.02.11 um 23:15 Uhr) Grund: Siehe Boardregeln, Punkt D.2

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
SSRI z.B. Fluoxetin, -Fluvoxamin, Paroxetin,Sertralin,Citalopram:

Wichtige unerwünsche Wirkungen: Übelkeit, Erbrechen, Unruhe, Angst, Kopfschmerzen, Gewichtsabnahme, gestörte Sexualfunktion

Wichtige Kontraindikationen bzw. Anwendungsbeschränkungen: Schwere Nierenfunktionsstörungen, Leberfunktionsstörugen, Epilepsie, Diabetes mellitus Intoxikationen mit ZNS-dämpfenden Substanzen u. a. Herz- oder Ateminsuffizien.....
Medikamentse Behandlung von Angststrungen

Wechselwirkungen gibt es zusätzlich.
Da Molje von einer überstandenen Leberentzündung schreibt, sind Bedenken wegen der Einnahme von SSRIs sicher gerechtfertigt.

Grüsse,
oregano

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo Su,

Zitat von molje Beitrag anzeigen
Nach schweren Erlebnissen letzten Sommer ging mein Immunsystem in die Knie, ich wurde sehr krank.
...
Da immer, wenn ich etwas Schweres mitmache,meine Nebennieren schnell schlecht werden, tippe ich, daß hier der Hauptpunkt liegt.
...
Gestern klappte ich so zusammen, ich werde immer weniger, nur noch 46 Kilo bei 165 sehe bleich wie die Wand aus, aber das Blutbild von gestern war o.k.
Es könnte sein, dass durch die schweren Erlebnisse, von denen du sprichst und auch durch die Virusinfektionen, dein Histaminhaushalt (körpereigenes Abwehrsystem) schwer durcheinander geraten bzw. entgleist ist.
Und wenn deine Nebennieren schwach sind, kann letztlich dasselbe Problem ebenso entstehen, weil das alles miteinander zusammenhängt - Cortisol (das Nebennierenhormon) ist so etwas wie der Gegenspieler von Histamin.
(Daher hilft bei mir eine ganz geringe Menge Prednisolon - 0,5-1mg - das unterstützt die Nebennieren. Außerdem hilft bei mir Heilfasten sehr gut - auch das stärkt nicht nur die Leber, sondern auch die Nebennieren. War bei mir die einzige Methode, von ewigem Untergewicht auf Normalgewicht zu kommen. )

Hier ist eine Beschreibung der chronischen Histaminintoleranz (Typ HNMT -> Leber) - da sind Symptome und Diagnose wie auch das mit der Entgleisung meines Erachtens sehr gut beschrieben.

(Leber, Nebennieren, Stress und Infektionen spielen allesamt eng zusammen, was das Histamin betrifft. U.a. gibt es, wenn die Leber nicht richtig arbeitet, auch zuwenig Abbauenzyme für Histamin, was dann sehr schnell zu einer Dekompensation führt.)

Es würde auch deine Reaktion auf den Serotonin-Wiederaufnahmehemmer erklären - hier noch was zu dem Thema, was dich vielleicht interessiert:
Antidepressiva und Histaminintoleranz

Und hier findest du auch noch etwas zur Diagnose von Histaminproblemen

lieben Gruß,
rosmarin
__________________
"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

Dringend- werde immer weniger....

molje ist offline
Themenstarter Beiträge: 350
Seit: 31.01.11
Liebe Leser-vielen Dank für die tollen Hinweise!!
Mir geht es inzwischen so schlecht, daß ich auf einer Krankenhauseinweisung bestehen werde.
Jeder ist entsetzt, wie ich ausseh, bleich und ausgemergelt,völlig kraftlos,Das Schlimmste aber ist: Seit Tagen entweder gar keinen oder kaum Schlaf tag und Nacht!
Lege ich mich nämlich hin und es kommt der Moment, wo ich in Schlaf fallen will, reißt es mich wie mit einem Alarm hoch-entsetzliche Kopfschmerzen, Kollapsgefühl und danach Herzrasen. Beruhige mich, will wieder einschlafen, beim Einnicken sofort das Gleiche....
Im Traum, wenn er denn mit Baldrian spärlich kam, träume ich mehrmals, daß ich wo bin und merke plötzlich, daß ich ohnmächtig werde- ich rufe und wache auf mit den Kopfschmerzen und Gefühl, ich werde ohnmächtig.
Ich hab schon keine Lebenslust mehr, so kraftlos und die Nächte Horror statt erholung.
Die Ärzte: Ihnen fehlt nichts-die Nerven vielleicht... Aber ich weiß, wie man sich da fühlt-hatte schon Depressionen und AD, das war ganz anders und hat geholfen und nicht, daß ich trotz Essen immer weniger werde.
Ich tippe auf massive Probleme mit der Nebenniere, da gleichzeitig mit der Problematik auch auftrat, daß ich niemanden mehr in der Nähe ertrage, der Weichspüler oder Deo usw. an sich hat- bekomme entsetztliche Kopfschmerzen un Kollapsgefühl.
Hat jemand ähnliches erlebt??
Kann nur hoffen, daß ich ins Krankenhaus kann und die mich ernst nehmen-ich kann nicht mehr.
lieben Dank fürs Lesen Su

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Hallo, molje!

Das

daß ich niemanden mehr in der Nähe ertrage, der Weichspüler oder Deo usw. an sich hat- bekomme entsetztliche Kopfschmerzen un Kollapsgefühl.
bringt mich dazu Dich zu fragen, ob Du in einer Schadstoff belasteten Wohnung lebst. In Frage klommen:
- Neue Möbel

- Teppichboden, Laminat, Kleber,

- Kunststofftapeten, versteckter Schimmel darunter, Schimmel überhaupt

- Innendämmung mit Styrupor

- Holzverkleidungen aller Art, mit Holzschutzmitttelhaltiger Farbe/ Lasur gestrichen

Viel Erfolg!

Datura

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
ch tippe auf massive Probleme mit der Nebenniere, da gleichzeitig mit der Problematik auch auftrat, daß ich niemanden mehr in der Nähe ertrage, der Weichspüler oder Deo usw. an sich hat- bekomme entsetztliche Kopfschmerzen un Kollapsgefühl.
Und mich bringt es auf die Frage, welche Zahnmaterialien Du im Mund hast, falls Du schon Zähne behandelt bekommen hast?

Grüsse,
Oregano

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molje ist offline
Themenstarter Beiträge: 350
Seit: 31.01.11
Es wird immer schlimmer.....
schimmel, elektrosmog, Zähne- all das beachte ich schon seit Jahren, da ist nichts .
Aber nach einer furchtbaren Nacht heute, mit x-mal aus dem Tiefschlaf aufwachen, weil ich das Gefühl habe, mein Körper hat nach Atem gerungen, ist kurz vor der Ohnmacht, bin ich auf noch einen Verdacht gekommen.Ich habe das Empfinden, daß im Schlaf etwas bei mir passiert- irgendetwas im Rachenraum, Kehlkopf oder so krampft.Habe nun eine Seite gefunden über Stimmbandritzenkrampf- das ist absolut nicht abwegig. Leide schon ewig an schlimmen Krämpfen in der ganzen Körpermuskulatur.Als junge Frau war ich schon mal im Krankenhaus, weil ich Verdacht hatte, meine Zunge krampft in der Nacht.... Rausgefunden hat man nie was. Aber die Berichte auf der Internetseite sagen das genauso- nicht mal in der Uniklinik fand man es heraus, man wurde als Simulant schlimm behandelt.
Ich habe Probleme mit der Schilddrüse, ist verdickt, mit einer Zyste drin-aber die Laborwerte sind o.k. und damit hat mir nichts zu fehlen.Es könnte doch sein, daß durch die Schilddrüse mal wieder mein Calciumstoffwechsel spinnt(bekam ich als junge Frau gespritzt, wenn ich Tetanieanfälle hatte) und dadurch wieder meine Zunge oder Stimmritze krampft. Ich spüre eindeutig, daß da nachts was passiert, vielleicht, weil da der Kopf nicht gehalten wird, die Schilddrüse auf den Kehlkopf drückt oder irgendetwas einen Krampf auslöst. Ich bin schon kein Mensch mehr, weiß nicht, wie ich die Zeit weiter überstehen soll, tagsüber bin ich ein Wrack wegen absolutem Schlafmangel und Todesangst in der Nacht.Panikattacken sind es auf keinen Fall, das hatte ich früher mal, war ganz anders und da bin ich nicht mal mehr zum Arzt im Panikanfall, weil ich wußte, es war harmlos und konnte damit umgehen.Das hier reißt mich 10x aus dem Tiefschlaf und mein Kopf zerplatzt fast, als ob man mir die Luft abgestellt hätte.
Pardon, jetzt ist es lang geworden, aber es mußte raus, ich hab schon fast den Lebensmut verloren, will fast nicht mehr- es ist der blanke Horror und jeder stellt mich als Hypochonder hin.Aber ich habe im Leben schon mehrmals auf eigene Faust die wahre Lösung für ein Gesundheitsproblem gefunden, wo die Ärzte nie drauf kamen.

Hat jemand eine Ahnung vom Krampf im Kehlkopf oder Ähnliches-vielleicht schon mal im Bekantenkreis gehört??? Lieben Dank fürs Lesen Su

Will sehen, ob ich irgendwo aufgenommen werde, daß man nachts einmal überwacht, was da bei mir passiert, es kann so nicht weitergehen.Der nächtliche Stress baut immer mehr Musekln ab.


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