Multiple Symptome

02.04.08 15:21 #1
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Du scheinst ja Glück mit Deinem Arzt zu haben, daß der Cranio-Behandlungen macht und daß er sogar etwas über craniomandibuläre Dysfunktion weiß . Das ist relativ selten.

Ich wünsche Dir, daß Du so weiterkommst

Grüsse,
Uta

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mail2luna ist offline
Beiträge: 10
Seit: 29.03.08
Ich werde auch bereits wegen diverser Symptome (einige sind deinen recht ähnlich) mit Remergil behandelt.(u.a. plötzlich auftretende Angsattacken, die man kaum beschreiben kann ... wo ich doch eigentlich ein total lebenslustiger Mensch bin)Das Remergil wurde mir damals im Krankenhaus gegeben. Leider hat das bei mir auch nicht positiv angeschlagen. Bin nur ständig müde und hab 10 kg zugenommen. Bin momentan auch dabei das abzusetzen. Ich war ja auch ein halbes Jahr bei einer Psychotherapie (hatten mir die Ärzte im Krankenhaus geraten) in Behandlung, aber selbst das hat keine Veränderung gebracht. Hab ja bis auf meinen Gesundheitszustand keine Probleme.

Ich wünsch Dir auf alle Fälle viel Kraft damit Du das weiterhin durchstehst, ich weiß ja selber das es oftmals Momente gibt, wo man etwas den Mut verliert.

Liebe Grüße, Doreen

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kimberly ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 02.04.08
Hallo Doreen,
danke für deinen Beitrag. Wie lange schlägst du dich denn schon mit den Symptomen herum? Wenn du mir mal privat mailen willst, würde ich mich freuen.
Also mich hat das Remergil auch total außer Gefecht gesetzt (Müdigkeit), und hier im Forum wirst du lesen, dass AD eigentlich nicht angezeigt sind bei unseren Beschwerden, weil sie ja auch nicht wirklich helfen (du hast ja gesehen, was man bei mir schon alles versucht hat).
Ja, ich hab mir jetzt vorgenommen mit den mir zur Verfügung stehenden (vor allem finanziellen) Mitteln zu kämpfen.
Gruß kimberly

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mail2luna ist offline
Beiträge: 10
Seit: 29.03.08
Seit ca. einem Jahr fingen die Symptome richtig akut an. (siehe mein Beitrag unter Amalgam -> Auswirkungen). Seitdem ist das eigentlich kein Leben mehr. Und seit ca. August 2007 nehme ich das Remergil. Am Anfang bin ich früh kaum aus dem Bett gekommen, habe ja nicht mal mehr meinen Wecker gehört, der neben meinem Kopfkissen liegt. Bei dem Zeug bekommt man ja Angst, dass man morgens nicht mehr munter wird. Das würd ich ja alles noch in Kauf nehmen, wenn sich dadurch was geändert hätte. Aber nix. Zumindest denk ich das, so richtig wird sich das ja erst beim vollständigen Absetzen zeigen. Aber da ich momentan nur noch bei 7,5 mg bin, denk ich mal das hätte schon irgendwie eine Veränderung gezeigt. Ich hatte wieso das Gefühl, dass mich letztes Jahr im Krankenhaus keiner ernst genommen hat. Ich hab dort einfach das Gefühl gehabt, sobald man in einer psychatrischen Station ist, wird körperlich nix mehr untersucht sondern nur noch Tabletten gegeben. Und dabei bin ich freiwillig dort rein, weil ich innerhalb von zwei Tagen 3 mal in der Notfallaufnahme der Uniklinik wegen zu hohem Blutdruck war. Dadurch geht man dann auf jede Station die einem angeboten wird, hauptsache man bekommt hilfe. Nach 10 Tagen bin ich dort freiwillig wieder gegangen. Bevor meine Beschwerden vor einem Jahr anfingen, hatte ich aber auch schon andere kleine wehwehchen ... aber damit konnte ich noch recht gut leben (Hashimoto - Schilddrüsenentzündung, zu hoger Ruhepuls mit oftmals Attacken von Herzrasen, ganz leichtes Asthma und halt noch so ein paar andere kleine Dinge). Was mich zurzeit eben noch so ziemlich belastet, sind diese Angstanfälle. Am Anfang habe ich das überhaupt nicht bewusst als Angst wahrgenommen, das war halt immer so ein Gefühl was ganz plötzlich in mir aufsteigt und in dem Moment habe ich so ein Gefühl von total hoffnungslosigkeit und weiß nicht mehr weiter. Das kann man niemanden beschreiben, der das selber nicht kennt. Ich hätte doch bis vor einem Jahr selbst kaum für möglich gehalten das es sowas gibt und das man sich in dem Moment einfach nicht zusammenreißen kann. Manchmal mach ich mir echt Sorgen, dass ich verrückt werde oder sowas. Du kannst das ja bestimmt nachvollziehen. Und dabei will man doch einfach nur sein altes Leben zurück. Das schlimmste ist, dass man im Alltag trotz allem funktionieren muss (geh Vollzeit arbeiten, aber auf Arbeit weiß kaum jemand von meinem Problem, nur das ich mir demnächst die Zähne machen lasse wegen dem amalgam). Und dann gibt es oft Momente oder Tage wo ich wie ein innerliches Zittern habe und das Gefühl ich steh kurz vor nem Nervenzusammenbruch. Da kommt man sich dann total überlastet vor, auch wenn kein Stress ist. Da reicht oftmals schon jemand der neben mir die Zeitung liest und damit rumraschelt oder andere kleine Geräuche die mich früher nie gestört hätten. Diese tagtägliche innere Angespanntheit muss man doch irgendwie abstellen können. Ich hoffe ja das ändert sich bei mir durch die Zahnsanierung, auch wenn ich nicht 100% daran glaube.

Ich finde es schön, dass man hier im Forum merkt, dass man mit seinen Problemen nicht alleine dasteht. Das ist das erste Mal, dass ich mich überhaupt in einem Forum angemeldet habe und kann bis jetzt nur positives sagen.

Liebe Grüße,

Doreen

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kimberly ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 02.04.08
Hallo Uta,
ja, nun hab ich mich mal ein bisschen schlau gemacht. Also: ich habe jede Menge Metall im Mund (hab die Angaben vom Zahnlabor), und zwar seit ca. 12 Jahren. Das ist eine Goldlegierung (Teleskopkronen), die Palladium (ich glaube 30 %) aber kein Cu enthält. Das hat mich damals 7.000 DM gekostet.
Die Zahnärztin hält zwar Allergien für möglich, meint aber, dass sie viele Patienten hatte, denen man Amalgam entfernt hat, die aber ihre Beschwerden trotzdem nicht los geworden sind. Ja, was macht man nun? Dieser Dr. Daunderer vom Toxcenter wird ja ganz schön verrissen und als geldgierig hingestellt. Das Internet ist ja nicht nur ein Segen in dieser Beziehung.
Es ist nun so, dass ich erstens kein Geld habe für diese schweinemäßig teure Sanierung und außerdem bei mir noch einige andere Ursachen in Frage kommen können als da sind: Wohngifte (Fogging in der Wohnung seit mehreren Jahren), Borrelieninfektion, ja, und eben die vermutete instabile HWS.
Womit fängt man am besten an? Ich bin total überfragt und verunsichert.
Ihr könnt mir ja mal einen Rat geben, ich wäre sehr froh darüber.
Grüße in die Runde
Kimberly

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo kimberly,

ich nehme an, daß die Goldlegierung nach Amalgam in die Zähne kam? Das könnte schon ein Grund sein für alle möglichen Symptome. Palladium mit oder ohne Gold ist nicht viel besser als Amalgam. Also auf jeden Fall im Kopf behalten und evtl. mal einen Epikutantest machen lassen auf Palladium und Gold (beim Allergologen).

Wo Du aber evtl. gleich etwas tun kannst, ist das "Fogging": Umweltanalytik - Fogging-Effekt
Wenn da etwas getan werden kann, sollte es getan werden! Und sonst würde ich überlegen, ob eine andere Wohnung möglich ist.
Was nimmst Du denn als Ursache für das fogging an?

Ist die Borreliose bei Dir so ziemlich klar? Wurde sie behandelt?

Eine instabile HWS hat sicher eine Menge Auswirkungen. Was hast Du dafür bzw. dagegen schon machen können?

Grüsse,
Uta
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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westlight ist offline
Beiträge: 152
Seit: 24.10.07
Hallo Kimberly,

ich habe mir durchgelesen, was du schreibst. Das geht sicherlich nicht in ein paar Wochen wieder weg, dazu ist dein körperlicher Zustand zu schlecht. Allerdings kennst du deine Gegner ja und deshalb kannst du sie Stück für Stück bekämpfen. Das ist jedenfalls ein Vorteil, denn viele Menschen rennen mit Beschwerden durch die Gegend, deren Ursprung ihnen unbekannt ist.

Deine Beschwerden müssen gleichzeitig angegangen werden, um nicht zuviel Zeit zu verplempern. Das wichtigste ist aber, dass du DEINEN Weg konsequent gehst. Lass dich nicht von Behandlern von deinem Weg abbringen. Jeder hat im Vorgespräch offene Ohren und in der Behandlung wird dann alles ganz anderes gesehen. Das ist natürlich nicht immer so, aber ich habe da gewisse Erfahrungen gemacht.

Deine Hauptprobleme sehe ich persönlich bei den Zähnen und bei der HWS. Eine kleine Frage bleibt aber bei der CMD: Sprechen wir hier über eine klassische CMD? Mit GEMESSENEM Beckenschiefstand und einer Kieferfehlstellung? Wenn ja, was kostet da jetzt 75,- Euro? Oder habe ich das falsch verstanden?

Man kann sehr wohl CMD, ein HWS-Syndrom und die Zahnproblematik auf einmal angehen. Und meiner Meinung nach sollte man das auch dringend tun, denn eine Therapie der HWS kann nichts bringen, sollte es nur ein Teil des Kausalzusammenhanges deiner Beschwerden sein.

Empfehlen würde ich jedenfalls, die finanziell aufwändigen Sachen zunächst zu lassen. Das viele Geld ist schnell ausgegeben und der Erfolg vielleicht nicht vorhanden. Mache dir am besten einen Plan, was du wie und wann von wem behandeln lassen möchtest.

Da ist erst mal der Zahnarzt, ein in deiner Gegend Fachkundiger von Wechselwirkungen eingesetzter Zahnmetalle. So können Palladium, Amalgamfüllungen und Goldkronen gerne mal im Zusammenspiel die eigenartigsten Beschwerden hervorrufen. Dabei schätze ich das Gold als das verdächtigste Element deiner Zahnsanierung. Diese Stoffe sind in dieser Konstellation ein Paradebeispiel einer Mundbatterie und es sollte eine metallfreie Versorgung angestrebt werden. Als erstes das Gold raus, dann Palladium und dann Amalgam. Beim letzteren UNBEDINGT Cleanup Maske und Kofferdam. Anschließend Ausleiten. Ein DMPS/DMSA-Test gibt einigermaßen Aufschluss darüber, ob eine Hg-Vergiftung vorliegt oder nicht.
Um im Zahnsanierungsbereich nicht Haus und Hof zu verlieren ist der Abschluß einer Zusatzversicherung wahrscheinlich unumgänglich. Diese zahlt in der Standard-Variante aber meißt nur Zahnersatz und somit ist vorher genau zu überlegen was gemacht werden muss. Ich meine das so: Nach Abschluß fragt die Versicherung den behandelnden Zahnarzt, was in nächster Zeit so anliegt (Gebißstatus). Da sollte dann nichts Schlimmes angegeben werden müssen (Also nicht vor Abschluß anfangen!). Dann wird das finanziell günstige gemacht (wenn nötig ziehen und versorgen) und dann nach der vertraglichen Wartezeit geht die Behandlung dann in die nächste Phase. Du kannst es natürlich auch umgekehrt machen, aber das könnte dann teuer werden.

HWS: Das kann der Manuelle Therapeut, für den du die Überweisung vom Orthopäden bekommst. Das habe ich selber schon gemacht. Es kostet natürlich eine krankenkassenabhängige Zuzahlung von ca. 20 Euro für 6 Therapien. Die HWS ist bei dir sehr sicher beteiligt. Es gibt Punkte dort, auf die drückt man drauf, dann ist plötzlich die Nase zu. Auch das Kribbeln in der Nase ist ein Paradebeispiel für die Beteiligung der Halswirbelsäule.

CMD: Da bist du beim Zahnarzt gut aufgehoben. Das läuft in der Regel auf eine Gebißschiene hinaus, die in kurzen Abständen, in Absprache mit dem Manualtherapeuten, angepasst wird. Die Kosten trägt die Kasse, nur das Vermessen kann bis 80,-. Euro kosten. Gibt es auch teurer, aber da ist das Wichtige, dass der Therapeut und der Zahnarzt in Kontakt sind. Ist das nicht gegeben, such dir ein anderes "Pärchen".

Fogging: Das läßt sich meistens nur mit einem Umzug machen. Wernn es aber "nur" die "Hausstauballergie" ist, reicht manchmal schon ein Swiffer (trocken, nass und danach noch mal trocken). Ich meine hiermit nicht, dass es bei dir zu hause nicht sauber wäre, sondern vielleicht ist bei dir Laminat verlegt. Es ist wie ein riesen Swiffer und saugt den Staub nur so an. Es reicht im Normalfall schon, wenn man im Schlafbereich ein paar Tage hintereinander super sauber macht (vorher natürlich die Betten über 60 Grad waschen und neu beziehen) und dann sieht man schon, ob man mit Hausstabmilben zusammen leben kann oder nicht.

Borrelieninfektion: Da kann ich nichts zu sagen. Hatte ich nie und kann keinen Rat geben.

Zu der Amalgamproblematik: Manchmal reden selbst Ärzte mal so daher. Sicherlich gibt es viele Leute, die nach einer Amalgamsanierung beim Zahnarzt über weiter anhaltende Beschwerden klagen. Die Leute hatten entweder wirklich keine Probleme mit Amalgam und ihre Beschwerden waren anderer Natur, oder (was ist persönlich für viel wahrscheinlicher halte) sie haben nur das Zahnamalgam entfernen lassen, ihr eingelagertes Quecksilber in den Zellen macht aber noch weiterhin Theater. Erst mal sollte man sich nicht mal eben ohne Schutz sämtliches Amalgam aus dem Mund rausbohren lassen, denn dabei kommt es zu einer hohen Quecksilberkonzentration. Das zuvor schön im Füllmaterial gebundene Quecksilber wird schlagartig freigesetzt und durch die Zahnarztturbine im Mund umhergeschleudert und verdampft. Also ohne Schutzmaßnahmen muss das nach hinten losgehen.
Und dann ist es nicht immer so, dass die Zähne selbst mit ihren quecksilberhaltigen Füllungen die Beschwerden verursachen, sondern eben das im Körper über die Jahre angereicherte Quecksilber, welches sich mittlerweise bis in die Nervenzellen durchgekämpft hat. Und das beeindruckt selbst das Ziehen sämtlicher Zähne nicht im geringsten.
Das muss man dann ausleiten - ein wirklich schwieriger und langwieriger Prozess. Buchempfehlung von Dr. Joachim Mutter - Amalgam, Risiko für die Menschheit. Aber im Juni kommt sein neuestes Buch zu dem Thema auf den Markt. Aber auch sehr interessant und auch Wirksam: Der Rizinusöl-Threat. Den muss man sich nicht komplett durchlesen, aber wenn man vorne anfängt, MUSS man ihn auch durchlesen, denn es ändert sich einiges während der vielen Seiten. Nein, aber im Wiki steht die essenz daraus, das kann auch reichen.

Einiges, was ich hier geschrieben habe, klingt sicherlich etwas sonderbar für dich. Aber alles habe ich persönlich erlebt bzw. gemacht. Ich kann nicht sagen, dass ich heute gesund bin, aber es geht voran.
Du ließt am Besten viel über die Sachen, die du machen möchtest. Aber bleibe dir und deinem Weg immer treu. Wenn du dich entschieden hast etwas zu machen, dann bleibe dabei. Wenn du 100 mal ließt wie etwas funktioniert, dann wirst du auch mindestens einmal lesen, dass das gar nicht funktioniert. Aber wenn du immer glaubst, das etwas nicht geht, wo kommt denn dann deine Krankheit her?

Viele liebe Grüße
Jörg

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Lorinaja ist offline
Beiträge: 93
Seit: 28.09.06
Hallo Kimberley!

Ich finde, dass sich Deine Beschwerden nach Schilddrüsenunterfunktion und Magnesiummangel anhören.
Wurde Deine Schilddrüse in letzter Zeit mal gecheckt? Blutwerte (TSH, FT3, FT4, TPO-Antikörper) und Schilddrüsenultraschall?

Wenn Du Dich über Magnesiummangel und seine Auswirkungen informieren willst, kannst Du mal bei "www.magnesiumhilfe.de" gucken.
Magnesiummangel tritt bei Schilddrüsenfunktionsstörungen oft auf.

Liebe Grüße von
Lorinaja


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