Ayurveda

Kategorien: Heilverfahren


Ayurveda

Ayurveda ist die älteste Lebens- und Gesundheitslehre der Welt. Sie ist in einer Hochkultur auf dem Gebiet des heutigen Indien entstanden und ihre Prinzipien sind universell gültig.

  • Den Namen einer Krankheit zu kennen, bedeutet nicht, dass man diese Krankheit auch heilen kann. Auf der anderen Seite ist es möglich, Krankheiten zu heilen, deren Namen man nicht kennt, wenn man Wissen über die Ursachen von Krankheiten hat.

Die Hauptursache für Alterung und Beschwerden sind Schlacken. Sie behindern Zellen und Organe und entstehen vorwiegend durch falsche Ernährung. Folgerichtig ist die Ernährung das zentrale Thema und der gewichtigste Faktor im Ayurveda. Heilmittel werden erst verabreicht, wenn die heilenden Möglichkeiten der Ernährung ausgeschöpft sind. Die Ernährung besitzt den Status eines Medikaments.

Die Menge einzelner Vitalstoffe wird dabei nicht betrachtet. Folgerichtig gibt es auch keine Nahrungsergänzung. Ayurveda geht davon aus, dass bei richtiger Verdauung der folgenden (Haupt-)Nahrungsmittel kein Mangel an Vitalstoffen besteht: Wasser, Milch, Getreide, Obst, Gemüse. Das ist bemerkenswert, denn sowohl Milch als auch Getreide werden in manchen Diskussionen ausgesprochen negativ eingeordnet. Ausgewählte Faktoren:

  • Wasser: Leitungswasser wird 10 – 20 Minuten gekocht, in Thermosbehälter gefüllt und warm getrunken. Durch das Kochen wird das Wasser leichter verdaulich und vermag mehr Schadstoffe aus dem Körper transportieren. Dieses Wasser wird auch „Ayurveda-Champagner“ genannt. Mit Zitrone kann man ihm etwas Geschmack geben.
  • Küchenfett: Butterfett und Speiseöl. Butterfett: man köchelt Butter (ca. 1 Std.) und gieŸt das Ergebnis durch ein Leinentuch.
  • Gemieden: Zucker, Fertigprodukte, kalte Getränke.
  • Warme Speisen werden als leichter verdaulich eingeordnet. Die volle Kraft der Verdauung liegt ab Mittag an und wird gegen Abend wieder schwächer.

Auf Ayurveda-Webseiten werden häufig die originalen Bezeichnungen mancher Faktoren aufgeführt (z.B. „agni“ für Verdauungsfeuer). Da diese übersetzerischen Hinweise keine effektive Information beinhalten, wird hier prinzipiell darauf verzichtet. Auch die Zuordnung zwischen Mensch und (mehreren) Ayurveda-Typen wird nicht diskutiert, da nur „erfahrene Ayurveda-„rzte“ diese Zuordnung treffen können.

Weblinks

Prüfung der Links: 10.2011, 11.2015

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