Yoga kann Vorhofflimmern verringern (idw)

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SCHATTENBLICK - HERZ/507: Neue Studie - Yoga kann Vorhofflimmern verringern (idw)

Zwei Mal pro Woche eine Stunde Yoga kann offenbar die Zahl von Vorhofflimmer-Episoden halbieren. 49 Studienteilnehmer mit vorübergehendem ("paroxysmalem") Vorhofflimmern (eine Herzrhythmusstörung) wurden während der ersten drei Monate der Studie aufgefordert, zunächst etwas häufiger körperlichen Aktivitäten nachzugehen, die ihnen vertraut waren und Freude bereiteten. In den verbleibenden drei Monaten nahmen die Probanden zweimal pro Woche jeweils eine Stunde an einem Programm mit Atem-, Yoga- und Entspannungsübungen und Meditation teil, zusätzlich sollten sie diese Übungen auch zuhause mit einer Schulungs-DVD jeden Tag durchzuführen. In der Periode, in der die Probanden Yoga-Übungen praktizierten, verringerte sich die Episoden von Vorhofflimmern von 3,8 auf 2,1. Die Anzahl "gefühlter Episoden", bei denen ein Herzstolpern empfunden wurde, ohne dass sich im EKG Veränderungen zeigten, reduzierte sich von 2,6 auf 1,4. Überhaupt keine Rhythmusstörungen hatten 22 Prozent der Studienteilnehmer. Außerdem verbesserte sich die Lebensqualität der Patienten signifikant bezüglich Angst und Depression.

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Naja was ich dazu sagen möchte: Es geht grundsätzlich ums Entspannen. Um sich bewusst zu werden wie das Herz schlägt, wie man den Arm spürt (als Beispiel) oder wie man in sich hört und versucht das Fliessen des Blutes zu hören (ebenfalls als Beispiel). Sämtliche Entspannungsübungen können das Vorhofflimmern verringern - das hat meiner Meinung nach nichts mit ausschliesslich Yoga als solches zu tun.
Ich habe in meinem Krankheitsverlauf etliche Leute angetroffen, die sich nicht mehr entspannen konnten. Und ein Vorfall beim 'Muskelentspannung nach Jacobson' ist mir besonder geblieben: Wir mussten uns an- und entspannen, ganz nach Vorsprecher. Und meine Nachbarin flüsterte mir NEBENBEI zu, dass ihre Tochter grad als Kindermädchen im Ausland lebe und Probleme mit dem Arbeitgeber habe. Und solche Leute reden danach davon sie hätten sich entspannt!?!?!????
Also, es geht darum sich zu entspannen und nicht nur um vermeintlich irgendwas 'Entspannendes' zu tun.
Aber - und das weiss ich auch aus eigener Erfahrung - wenn das Vorhofflimmern mal mehr als ca. 2 Jahre angehalten hat, ist es chronisch! Und dann hilft meist auch keine Katheterablation mehr.

Liebe Grüsse
FataMorgana :wave:

P.S.: Was ich noch VIEL wichtiger finden würde mit zu Entspannungsübungen: Sich die 'Mühe' machen und überlegen und forschen, woher allenfalls das Flimmern kommen könne. Denn wenn der Mensch ehrlich sich selbst gegenüber wäre, würden vielleicht viele etwas in ihrem Leben finden, was sie ändern sollten oder könnten. Sprich weniger Raubbau mit dem eigenen Körper betreiben.
Bei mir wird gemutmasst, dass ich das Vorhofflimmern nach der 1-jährigen Einnahme von (in der CH sowieso verbotenen) Apetittzügler bekommen habe. Nur davon stand damals im Beipackzettel nichts!
 
P.S.: Was ich noch VIEL wichtiger finden würde mit zu Entspannungsübungen: Sich die 'Mühe' machen und überlegen und forschen, woher allenfalls das Flimmern kommen könne. Denn wenn der Mensch ehrlich sich selbst gegenüber wäre, würden vielleicht viele etwas in ihrem Leben finden, was sie ändern sollten oder könnten. Sprich weniger Raubbau mit dem eigenen Körper betreiben.
Bei mir wird gemutmasst, dass ich das Vorhofflimmern nach der 1-jährigen Einnahme von (in der CH sowieso verbotenen) Apetittzügler bekommen habe. Nur davon stand damals im Beipackzettel nichts!


Da sollte man nach bohren...Difi
 
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