Virale Infekte (auch Covid-19): mögliche Mittel dagegen

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Virale Infeke
(in Frage kommende Mittel, ideal: energetisches Austesten)

Artemisia annua Kps
Tagesdosierung: chronisch/vorbeugend 1x4 Kps, akut 2x8 Kps
Wirkung: Wirkt effektiv antibiotisch gegen jeden Erreger, da es das Blut mit Sauerstoff anreichert, wodurch Erreger abgetötet werden

Reishi oder Cordyceps oder Maitake oder Chaga Vitalpilz Kps
Tagesdosierung: 3x1 bis 4x2 Kps
Wirkung: Antiviral bei jeder Virusinfektion, auch bei schweren Erkrankungen wie etwa HIV, Malaria, Dengue, Gelbfieber etc.

Agaricus Vitalpilz Kps
Tagesdosierung: 3x1 bis 4x2 Kps
Wirkung: Der Agaricus blazei murrill hemmt Viren schon zu Beginn der Infektion, wie etwa in Studien bei Hepatitis, grippalen Infekten, Herpes, HIV, Polio Virus gezeigt werden konnte

Shiitake Vitalpilz Kps
Tagesdosierung: 3x1 bis 4x2 Kps
Wirkung:
Durch Lentinan wird das Immunsystem stark stimuliert. Verbessert die Ausschüttung und Wirkung von Immunzellen gegenüber Bakterien und Viren. Regt die Bildung von Interferon in den Zellen an. Selbst der Ausbruch einer Infektion mit dem Herpes Simplex-Virus kann durchaus abgewehrt werden. Bei Pocken, Windpocken, unterstützt auch bei einer HIV Erkrankung

Coriolus oder Pleurotus Vitalpilz Kps
Tagesdosierung: 3x1 bis 4x2 Kps
Wirkung: Antiviral, wirkt insbesondere bei HIV, Herpes, Zytomegalie, bei grippalen Infekten, Grippe und Infekten der oberen Atemwege, schleim- und feuchtigkeitsausleitend bei Milzschwäche aus Sicht der TCM

Sternanis Kps
Tagesdosierung: vorbeugend 2x1 Kps,
begleitend bis zu 5x3 Kps
Wirkung: Die Vermehrung der Viren wird verhindert, da sich das Virus nicht von der Wirtszelle lösen kann, bei allen viralen Erkrankungen wie grippaler Infekt, Grippe, Herpes labialis, Herpes zoster und allen anderen

Grapefruitkernextrakt Kps
Tagesdosierung: 3x2 Kps oder akut 2 Kps alle 2 Stunden
Wirkung: Sehr wirksam gegen Viren, Bakterien, Pilze

Baobab Pulver
Tagesdosierung: 2x1 El in Wasser, Saft oder Smoothie, auch öfter
Wirkung: Antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, schmerzstillend, fiebersenkend

Biomimetik Desinfekt
Tagesdosierung: Nur äußerlich, mehrmals täglich dünn aufsprühen, nicht einnehmen, Mundspülung möglich
Wirkung: Zur Handdesinfektion etc. Breitbanddesinfekt, ahmt die Bekämpfung von Erregern durch unser Immunsystem nach und verwendet dafür dieselben Grundstoffe, keine negativen Wirkungen auf Mehrzeller wie Mensch, Tier, Pflanze, jedoch keimtötende Wirkung in Bezug auf Einzeller wie Bakterien, Viren, Pilze, Schimmel und dessen Sporen, Gerüche und Biofilm, gebildet durch Keime, keine Resistenzen

Aminosäure Lysin Kps
Tagesdosierung: 3 bis 6 Kps, Erwachsene 14 mg/kg, Kinder bis 12 J. 44 mg/kg
Wirkung: Schlüsselsubstanz für den Kollagenaufbau, hemmt zusätzlich Kollagenabbau, regt die Zellteilung an, zusammen mit Acerola Vitamin C nehmen, Lysin-Mangel führt zu Kollagen-Mangel, der die Immunkraft vermindert. Bei chronischen viralen Infekten benötigt man besonders viel Lysin, insbesondere bei Herpes aller Art und Rheuma auslösenden Viren. Lysin-Mangel sensibilisiert gegenüber Herpes und Rheuma-Viren. 95 % der Bevölkerung trägt das Herpes-Virus in sich und benötigt daher vermehrt Lysin. Arginin hingegen nutzt denselben Transportweg wie Lysin und kann Herpes Schübe auslösen

Shilajit Huminsäure Kps
Tagesdosierung: 3x1 Kps
Wirkung: Huminsäuren sind - ähnlich der Aktivkohle - sehr bindungsfreudig und haben eine große Oberfläche. Damit binden sie Schadstoffe und Gifte wie Schwermetalle oder Pestizide, verdrängen etwa schädliche Bakterien, Viren, Pilze (wie Candida) oder Parasiten und entgiften deren giftige Stoffwechselrückstände im Darm. Wirkt nachweislich gegen Influenza-, Herpes-, Schnupfen- und Noroviren. Man führt das auf die elektrischen Eigenschaften der Fulvinsäure zurück, die ein verringertes elektrisches Potential der Zelle modulieren kann

Aronia Tee oder Kps

Tagesdosierung: 3 bis 6 Tassen Tee oder 2x1 bis 3x2 Kps
Wirkung: Antiviral, auch bei Kinderkrankheiten

Silizium flüssig
Tagesdosierung: 3x1 Tl bis zu 2x1 El in Wasser
Wirkung: Silizium wirkt entzündungshemmend und aktiviert das Immunsystem

Aloe vera Kps
Tagesdosierung: 2x1 Kps
Wirkung
: Das Polysaccharid Acemannan hemmt das Anheften von Bakterien an die Zelle und hindert sie so am Eindringen, andererseits hängt es sich selbst an Erreger. Das bemerkt das Immunsystem und aktiviert Makrophagen (Fresszellen), Antikörper und Killerzellen. Acemannan wird sogar in jede Zellmembran eingelagert, wo es die Widerstandskraft gegen Viren, Bakterien und Pilze erhöht. Alternative, wenn man Vitalpilze nicht verträgt

Aminosäure Glutamin Pulver
Tagesdosierung: 2 Tl pro Tag (10 Gramm)
Wirkung: Hilft bei der IgA-Antikörperbildung mit. Fehlt Glutamin, haben Bakterien, Viren und Pilze leichtes Spiel
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Quelle:
 
wundermittel
regulat-pro-immune
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Wuhu,
was, wenn es keine schwerwiegenden Nebenwirkungen oder gar Todesfälle aufgrund einer "C"-Impfung gegen SARS-CoVirus-2 mehr geben müsste? Weil es zB ein weiteres Medikament nebst einigen bisherigen schon zur Behandlung der Krankheit Covid-19 gibt? Warum erfährt man darüber aber so gut wie nichts, also im Gegensatz zur so überbordenden und aufdringlichen Impf-Werbung?

dailyexpose.co.uk/2021/08/09/swedish-professor-people-will-need-five-covid-vaccine-doses-for-immunity-if-you-dont-submit-youll-no-longer-qualify-as-fully-vaccinated/
Google-Übersetzung: Schwedischer Professor: Die Menschen benötigen FÜNF Covid- Impfstoffdosen für die Immunität – wenn Sie sie nicht einreichen, qualifizieren Sie sich nicht mehr als „vollständig geimpft“
9. AUGUST 2021 ...

jpost.com/health-science/covid-90-percent-of-patients-treated-with-new-israeli-drug-discharged-in-5-days-675961
Goolge-Übersetzung: COVID: 90 % der Patienten, die mit einem neuen israelischen Medikament behandelt wurden, wurden innerhalb von 5 Tagen entlassen
In der Phase-II-Studie für ein israelisches COVID-Medikament erholten sich etwa 29 von 30 mittelschweren bis schweren Patienten innerhalb von Tagen.
AUGUST 5, 2021 ...
Arber und sein Team, darunter Dr. Shiran Shapira, entwickelten das Medikament auf der Grundlage eines Moleküls, das der Professor seit 25 Jahren erforscht, namens CD24, das natürlich im Körper vorkommt.
„Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass 19 von 20 COVID-19- Patienten keine Therapie benötigen“, sagte Arber. „Nach einem Zeitfenster von fünf bis zwölf Tagen beginnen sich etwa 5 % der Patienten zu verschlechtern.“
Hauptursache der klinischen Verschlechterung ist eine Überaktivierung des Immunsystems, auch Zytokinsturm genannt. Bei COVID-19-Patienten beginnt das System, gesunde Zellen in der Lunge anzugreifen.
„Das ist genau das Problem, auf das unser Medikament abzielt“, sagte er. ...


Ich vermute, es handelt sich um dieses "im körper natürlich vorkommende Molekül": de.wikipedia.org/wiki/Signal_Transducer_CD24
 
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9.08.2021 Ein preiswertes, oral einzunehmendes Antidepressivum kann das Leben von COVID-19-Patienten retten und die Zahl der Krankenhauseinweisungen um bis zu 30 Prozent senken laut einer Studie unter der Leitung der McMaster University.

Die TOGETHER-Studie

Der McMaster-Forscher Ed Mills und sein Team behandelten zwischen dem 20. Januar und dem 6. August dieses Jahres 738 zufällig ausgewählte brasilianische COVID-19-Patienten mit Fluvoxamin, während weitere 733 ein Placebo erhielten.

Jeder Patient, der während der Studie Fluvoxamin erhielt, wurde 28 Tage lang überwacht, um seinen Gesundheitszustand zu bestimmen und festzustellen, ob er noch eine Krankenhausbehandlung benötigt.

Die Forscher stellten fest, dass bei den mit Fluvoxamin behandelten Patienten etwa 30 % weniger gesundheitliche Probleme auftraten als bei den Patienten, die kein Fluvoxamin erhielten. ...

Mehr zu Fluvoxamin: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Fluvoxamin_1045
(Wenn man sich Wirkung, Nebenwirkung und Wechselwirkungen anschaut, sollte man allerdings gut mit seinem Doc darüber nachdenken, ob dieses Medikament tatsächlich angesagt ist).

Grüsse,
Oregano
 
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18.08.2021 Die Grippeimpfung hat eine potenziell schützende Wirkung gegen unerwünschte Ereignisse (Nebenwirkungen) innerhalb von 120 Tagen nach einer positiven Diagnose des schweren akuten respiratorischen Syndroms Coronavirus-2 (SARS-CoV-2) laut einer in PLOS ONE veröffentlichten Studie.

Die Studie

Susan M. Taghioff von der University of Miami Miller School of Medicine und Kollegen nutzten ein kontinuierlich aktualisiertes elektronisches Krankenaktennetzwerk, um den möglichen Nutzen einer Grippeimpfung bei der Abschwächung kritischer unerwünschter Folgen bei SARS-CoV-2-positiven Patienten zu bewerten. Die anonymisierten Aufzeichnungen von 73.346.583 Patienten wurden retrospektiv untersucht.

Es wurden zwei Gruppen mit 37.377 Patienten gebildet, die sechs Monate bis zwei Wochen vor einer SARS-CoV-2-positiven Diagnose eine Grippeimpfung erhalten hatten bzw. nicht erhalten hatten. Untersucht wurden nachteilige Folgen innerhalb von 30, 60, 90 und 120 Tagen nach einer positiven SARS-CoV-2-Diagnose.

  • Die Forscher fanden heraus, dass bei SARS-CoV-2-positiven Patienten, die den Influenza-Impfstoff erhielten, über alle Zeitpunkte hinweg die Zahl der Sepsis- und Schlaganfallfälle deutlich zurückging.
  • Nach 30, 90 und 120 Tagen wurden SARS-CoV-2-positive Patienten, die eine Grippeimpfung erhalten hatten, signifikant seltener auf die Intensivstation eingewiesen; nach 60 Tagen war das Ergebnis nahezu signifikant.
  • 60 bis 120 Tage nach einer positiven SARS-CoV-2-Diagnose traten bei Patienten, die eine Grippeimpfung erhalten hatten, weniger tiefe Venenthrombosen auf.
  • Auch wurden 90 bis 120 Tage nach einer positiven SARS-CoV-2-Diagnose deutlich weniger Notaufnahmen aufgesucht.
Künftige prospektive kontrollierte Studien zur Validierung dieser Ergebnisse und zur Feststellung, ob eine verstärkte Unterstützung einer Grippeimpfung die negativen Folgen bei SARS-CoV-2-positiven Patienten verbessert, wären von Nutzen, schreiben die Autoren. ...

Hier werden Symptome und andere Informationen über Covid-19, Grippe und Erkältung einander gegenüber gestellt:

Wer sich also sowieso immer gegen Grippe impfen läßt, sollte das auch jetzt bald machen lassen.

Grüsse,
Oregano
 
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Schwarzkümmelsamen sowie Schwarzkümmel-Öl ist – ähnlich wie Ivermectin – ein Multi-Antivirales Mittel:

HIV, Coronavirus, Hep-C, Influenza, Herpesvirus, Cytomegalie-Virus u.a. werden durch Schwarzkümmelsamen (Nigella sativa) gehemmt.

Eine randomisierte placebokontrollierte Multicenterstudie bei mittelschweren und schweren Corona-Erkrankten die entweder Plazebo oder Schwarzkümmel/Honig als Therapie bekommen haben, zeigt phänomenale Ergebnisse.
 
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super, daß es ein weiteres und dazu noch unschädliches mittel gibt, daß bei viralen infekten hilft.

aber welcher irre gibt denn schwerstkranken vom tod bedrohten menschen ein placebo ??

das ist doch schon fast so etwas wie vorsätzlicher mord..........
 
regulat-pro-immune
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Hier noch ein Bericht über Schwarzkümmelöl:

https://www.medmix.at/thymoquinon-schwarzkuemmel-gegen-coronaviren-covid-19/

Gruß Sonnenblume56
 
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Nach der Naturheilkunde sollte man bei den ersten Anzeichen einer Grippe oder eines grippalen Infekts unverzüglich mit Rizinusöl abführen, da dies einem jeden derartigen Anfall die Spitze bricht.
Als es vor einigen Jahren meine Frau mit einer Grippe wirklich böse erwischt hat, war ich die ganze Zeit um sie, um sie zu versorgen. Als Prävention habe ich eine Woche lang täglich morgens früh meine Dosis 30 ml Rizinusöl eingenommen, abgesehen von Schmalkost habe ich ansonsten diesbezüglich nichts unternommen. Tatsächlich habe ich lediglich ein wenig Husten bekommen, ansonsten ging dies an mir vorbei, während meine Frau noch nach einem halben Jahr von der Grippe geschwächt war.
 

Teddito4

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Antivirale Pflanzliche Mittel gibt es einige. Die Wirksamkeit ist sehr schwach und nicht jedes Mittel ist für jeden geeignet. Unser Immunsystem reagiert von Mensch zu Mensch auf diverse Kräuter völlig anders. Das kann man in Immunmodulationsteste herausfinden welche Pflanzen einen am besten helfen und welche gar nicht helfen.
Das kann man auch mit Öle machen lassen die Antibakteriell wirken. So findet man das beste Produkt für sich selbst.
 
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Mehr zu Immunmodlationstests:


Wie genau man die allerdings anwendet, ist mir nicht klar. Kannst Du as erklären, Teddito? Wenn ich z.B. Echinacea nehme: wie teste ich da die Wirkung in Bezug auf mein Immunsystem? Wenni ich es noch genauer wissen möchte: muß ich dann quasi jede Heilpflanze extra testen? Das ist ja dann kaum mehr machbar und bezahlbar...


Grüsse,
Oregano
 
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Antivirale Pflanzliche Mittel gibt es einige. Die Wirksamkeit ist sehr schwach und nicht jedes Mittel ist für jeden geeignet. Unser Immunsystem reagiert von Mensch zu Mensch auf diverse Kräuter völlig anders.
Dies liegt auch am Allergierisiko pflanzlicher Mittel: Bei einer Nachbarin mußte zufolge einer plötzlich aufgetretenen allergischen Reaktion nach dem Genuß einer Tasse Kamillentee der Notarzt kommen, dies nachdem sie jahrelang problemlos regelmäßig ihren Kamillentee getrunken hatte.
 
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regulat-pro-immune
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mittlerweile gibt es auch medis zur behandlung von corona:





aber besser ist es natürlich vorzubeugen damit man garnicht erst krank wird.

da könnte man entsprechende tips sammeln:



lg
sunny
 
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Zur unterschiedlichen Behandlung u.a. auf der ITS in Bergamo in der 1./2./3. Welle (ab min 24:45):


Das Konzept des Krankenhaus Bethanien Moers

und weitere Videos von Dr. Thomas Voshaar (Chefarzt der Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde in Moers; Präsident des Verbandes pneumologischer Kliniken VPK):
 
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Zum Nachlesen der Behandlungsstrategie in Moers die Veröffentlichung (DOI: 10.1183/23120541.00026-2021) vom 28.1.2021:


Leitliniendiskussion damals (ARD Tagesschau 30.4.2020):
Die Risiken sind hoch, die Erfolge fragwürdig. Trotzdem ist Intubation weiterhin der Standard, wenn Covid-19 einen besonders schweren Verlauf nimmt. "Der Glaube ist, dass das an der schweren Krankheit des Patienten liegt und nicht eben an der Therapie", sagt der Lungenarzt Dr. Gerhard Laier-Groeneveld von der Lungenklinik Neustadt im Harz. Er glaubt das nicht. Stattdessen ist er sich sicher, "dass die Intubation und Beatmung gefährlich sind und dass man auf jeden Fall die Intubation vermeiden muss." Deswegen geht Laier-Groeneveld ganz andere Wege. An seiner Klinik behandelt er Covid-19-Patienten mit Beatmungsmasken und bei Bewusstsein. Er hat bisher keinen einzigen Patienten intubiert - und keinen einzigen Patienten verloren.

Weil die Krankenhäuser im Elsass überlastet waren, hatte seine Klinik auch vier Patienten aus Frankreich übernommen, die vorher intubiert worden waren. "Man hätte erwartet, dass wir das genauso weiter machen, aber mit dem Eintreten in unsere Klinik haben wir die Strategie geändert", sagt Laier-Groeneveld. Mit Erfolg. Zwei der Patienten konnten vorgestern per Hubschrauber die Heimreise nach Frankreich antreten. [...]

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Dr. Rolf Rossaint, hält das für richtig. Sein Verband gilt als besonders einflussreich - und empfiehlt frühzeitige Intubation sogar explizit. [...]

Lungenarzt Dr. Thomas Voshaar vom Bethanien-Krankenhaus in Moers [...] findet, allein die hohen Todesraten in anderen Ländern "müssten Grund genug sein, diese Strategie der frühen Intubation zu hinterfragen".

Bei der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin sieht man aber keinen Anlass, die Empfehlungen für die Behandlung von Covid-19-Patienten zu ändern. Auf die Frage, wie hoch in Deutschland der Prozentsatz der nach einer Intubation verstorbenen Patienten ist, teilt man mit, dies sei "völlig irrelevant, da nicht die Intubation als solche bedeutsam ist, sondern die Schwere der Erkrankung des Patienten, die zu dem Erfordernis einer Intubation und Beatmung geführt hat".
 
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... 30.3.2022

Zugelassene Arzneimittel

Verschiedene Arzneimittel können bei einer COVID-19-Erkrankung eingesetzt werden. Dabei kommen auch Arzneimittel, die nicht spezifisch für die Behandlung von COVID-19 entwickelt wurden, zum Einsatz. Dazu gehören zum Beispiel:

Remdesivir

Im Juli 2020 erhielt das Arzneimittel Veklury® (Wirkstoff Remdesivir) eine bedingte Zulassung. ... Da die aktuelle Datenlage einen unsicheren Nutzen zeigt, wird der Einsatz des Wirkstoffs in der medizinischen Leitlinie „Empfehlungen zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19“ allerdings nicht generell empfohlen.

Dexamethason

Dexamethason ist in einer Vielzahl von zugelassenen Arzneimitteln als Wirkstoff enthalten, die unspezifisch entzündungshemmend, antiallergisch und immunsuppressiv wirken. Die auf dem Portal für wissenschaftliche Medizin (AWMF) veröffentlichte medizinische Leitlinie zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19 empfiehlt den Einsatz des Kortisonpräparats auch zur Therapie von schwer erkrankten COVID-19-Patientinnen und -Patienten.

Monoklonale Antikörper

Monoklonale Antikörper (MAK) sind gegen das Virus gerichtet. Die biotechnologisch hergestellten Antikörper sollen das Andocken der Viren an Zellen verhindern und so die Infektion eindämmen. Sie können zur frühzeitigen Therapie bei mit SARS-CoV-2 infizierten Personen eingesetzt werden, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben (z. B. mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems). In Deutschland können verschiedene monoklonale Antikörper zur Behandlung von COVID-19 eingesetzt werden. ...
Weitere Informationen zu monoklonalen Antikörpern erhalten Sie auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts. Eine Zulassung von der Europäischen Kommission haben auch die monoklonalen Antikörper „Regkiron®“ von Celltrion und „Xevudy®“ von GSK erhalten. Diese monoklonalen Antikörper sind noch nicht in Deutschland verfügbar.
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Weitere Arzneimittel sind in der Entwicklung.

Grüsse,
Oregano
 
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Prof. Ulrike Kämmerer zur Behandlung bei CoViD, wenn akute Verschlechterung an Tag 8 ab Symptombeginn (obwohl zuvor bereits eine Symptomabnahme erfolgt war) mit drohendem schweren Verlauf (in der 2. Phase) bis hin zum Versterben:


Als Hintergrund nennt sie die Mastzellüberaktivierung/Degranulation und für die Behandlung zunächst Antihistaminika sowie nötigenfalls Kortison.

In den Kommentaren zu den Videos wird mehrfach gefragt, warum diese Behandlung keine Anwendung findet. (Zumal übrigens schon lange bekannt ist, dass Asthmatiker bzgl. CoViD von ihrer gewöhnlichen Kortisonversorgung mit dem Asthmaspray Budesonid profitieren.) So weit ich sehe, liegt der Grund evtl. weniger darin, dass Ärzte das nicht berücksichtigen würden, sondern schon darin, dass viele positiv Getestete ihre Isolation nicht verlassen, um zum Arzt zu gehen (v.a. nicht an Tag 8). ...was sie ja dürften - man ruft vorher in der Praxis an, um es abzusprechen.

Ich kann von einem Fall* berichten, bei dem der Arzt an Tag 7 ab Symptombeginn aufgesucht wurde. Der Arztbesuch erfolgte tatsächlich nur "sicherheitshalber" (d.h. aus Unsicherheit ob eventuellem Risikoverlauf), denn die Erst-Symptomatik war bereits abgeflaut, übrig waren nur noch Erschöpfung + schnell überlasteter Kreislauf + diskreter Hustenreiz (Sauerstoffsättigung so lala). Der Arzt horchte die Lunge ab und erkannte ein gewisses Krampfen. Verschrieben wurde deshalb ein niedrigdosiertes lokales Kortisonderivat für 4 Wochen zum Einatmen 2x tgl. (Handelsname in D: Viani Diskus). Ein Antihistaminikum wurde allerdings nicht thematisiert.
Der gleichzeitig vorgestellte zweite Patient* (Familienangehöriger) wurde ebenfalls abgehorcht (o.B.), ohne dass das Präparat verschrieben wurde.
*Beide Patienten gegen Corona nicht geimpft.

Interessanterweise schrieben 2 Kommentatoren zu den obigen Videos, dass sie das Phänomen kennen - ohne Zusammenhang mit Corona:
so würde sich erklären woran ich schon seit vielen vielen Jahren leide. Etwa 8 Tage nach dem Aufkommen und anschließenden Abklingen jeder Verkühlung - Manchmal bis zur Notaufnahme. Nie hat mir das ein Arzt erklären können. Asthma, hieß es. / Ich hatte das die letzten Jahrzehnte. Etwa eine Woche nach jeder Erkältung ging es los. Gab nie eine Antwort von Ärzten außer Asthma. Antihistaminika zu geben, darauf kam keiner. Allerdings hat Budesonid (lokales Cortikoid) sicher geholfen, das habe ich immer zu Hause. / und danach jedesmal 2 Monate Kurzatmigkeit. Keinem Arzt, auch keinem Lungenarzt, fiel etwas dazu ein.
Das ist sehr sehr sehr sehr interessant und äusserst naheliegend, und ich weiß eigentlich garnicht, warum ich da nicht schon eher drauf gekommen bin. Ich bin Heilpraktikerin und hatte auch einen sehr schweren Verlauf/Rückfall, eine allergische autoaggressive Reaktion bei einem Atemwegsinfekt nach 10 Tagen, in denen ich schon fast wieder gesund war. Nur dass die Symptome anders gelagert waren und als Auslöser ein verschleppter Streptokockeninfekt gilt. Aber wer sagt denn, daß das nicht auch bei einem Virus möglich ist? Und ausserdem handelt es sich auch bei Covid 19 oft um eine Mischinfektion, aber das wird in den Medien nur am Rande erwähnt. Wie nun, wenn unser Immunsystem nach der soundsovielten Schlimpfung mit den begeitenden Bakterien nicht mehr fertig wird und uns jede Mischinfektion, selbst ein Schnupfen umhaut? Halleluja, das kann noch heiter werden. Die wichtigste Prophylaxe damit genau das alles nicht passiert ist übrigens die Beseitigung des Vit. D3 Mangels, den wir jetzt am Ende des Winters alle haben! Damals wusste ich das nicht.
 
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