Tiere haben keine Emphathie, Gefühle oder Seele

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Tiere haben keine Emphathie, Gefühle oder Seele....

So die allgemeine wissenschaftliche These. Die These einer seelenlosen Wissenschaft, denn es wird ja auch gelehrt, dass es gar keine Seele gäbe, weder beim Menschen, geschweige denn bei Tieren.

Auslöser für mich, diesen Thread zu erstellen war ein Artikel bzgl des Therapiepferdes ---> Peyo aus dem ich zitiere:

Um vermenschlichende Projektionen zu verhindern, halten die Neurologen, Psychiater und Tierärzte nüchtern fest: Auch Empathie könne man dem Pferd nicht zuschreiben. Empathisch seien Menschen.

Ich denke, dass zumindest jeder, der ein Haustier als Begleiter hat, dem entschieden widersprechen dürfte (es sei denn, er oder sie ist selbst frei von Empathie). In mir lösen solche arroganten, dummen Behauptungen nicht nur Unverständnis, sondern auch Wut aus.

Eigentlich sind aber mit einer solchen Einstelllung Massentierhaltung oder grausame Tierversuche überhaupt erst möglich, muss man also so propagieren und uns von kleinauf einimpfen.. (zum Glück gibt es aber immer mehr sogar Kinder, die sich weigern ihre Freunde zu essen, selbst wenn die Eltern das Gegenteil vorleben. Das finde ich beeindruckend).

Tiere spüren oft viel besser wenn es Menschen (oder anderen Tieren, auch komplett anderer Gattung) nicht gut geht und sind dann nicht selten die wertvollsten Therapeuten.

Für mich gilt das Gegenteil... wir könnten von Tieren auch und vor allem in dieser Hinsicht lernen...

 
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Auslöser für mich, diesen Thread zu erstellen war ein Artikel bzgl des Therapiepferdes ---> Peyo aus dem ich zitiere:
Es hätte keinen eigenen Thread gebraucht, zui.
Deine Meinung, die ich teile, hättest du unter dem Artikel schreiben können, den ich ja einstellte( Tiervideos) und auf deinen Wunsch hin löschen ließ und nun, nach der ganzen Aufregung, ist er wieder da mit einem eigenen Thread. 🫣

Dann möchte ich mich mal erklären, damit die Leser auch den Zusammenhang verstehen.

Das Video von Peyo und seinem Reiter hatte mich so berührt, dass mich ihre Geschichte interessierte und ich weiter recherchierte und fand den Artikel als Ergänzung gut. Es fasziniert mich, mit welchem hygienischen Aufwand Peyo auf seine Besuche vorbereitet wird, was die behandelten Ärzte beschreiben und wieviele liebe Menschen im Krankenhaus diese Besuche ermöglichen und schwerkranke und sterbende Patienten Hoffnung, Ruhe und Glück damit bescheren.

Ich bin auch über die Aussage der Neurologen, Psychiater und Tierärzte gestolpert, die meinten, dass Pferde keine Empathie haben.
Aber wer das Video und die Bilder gesehen hat und ein Tierliebhaber ist, der weiß es besser.

Ich wünsche eine gute Nacht!😴
 
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@Wildaster
Dann möchte ich mich mal erklären, damit die Leser auch den Zusammenhang verstehen.

das wäre nicht nötig gewesen, es geht nicht um Dich

Tierliebhaber ist, der kann über solche Aussagen nur müde lächeln.

ok... aber erlaube anderen bitte auch, darüber nicht lächeln zu können. Wenn du meinen Beitrag im Ganzen liest verstehst du vll auch, warum das so ist. Es ist nämlich sehr schlimm und ein Riesenproblem (für mich, die Gesellschaft (über die es viel aussagt) , die Tiere) !
 
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Ich denke, dass zumindest jeder, der ein Haustier als Begleiter hat, dem entschieden widersprechen dürfte (es sei denn, er oder sie ist selbst frei von Empathie). In mir lösen solche arroganten, dummen Behauptungen nicht nur Unverständnis, sondern auch Wut aus.
Liebe Zui,

Du sprichst mir mit diesem Beitrag aus der Seele! Ich bekomme auch immer eine Wut, wenn ich sehe, wie borniert viele Menschen gegenüber Tieren sind! Solche Menschen meide ich auch möglichst im täglichen Umgang. Denn genau diese Leute besitzen häufig selbst keinerlei Einfühlungsvermögen in andere Menschen und natürlich auch nicht in Tiere!

Natürlich ist nicht jedes Tier gleich ein Therapie-Pferd oder -Hund! Das sind spezielle Talente und es besitzen auch nicht viele Menschen den nötigen Zugang zu den Tieren, um sie entsprechend auszubilden. Ich denke mir oft bei unserem Hund, dass eigentlich mir die Geduld und das Talent fehlt ihr entsprechende Tricks und Fähigkeiten beizubringen, wenn ich sehe wie intelligent diese kleinen Fellmonster doch teilweise sind!

Aber wie Du richtig sagst, wenn man den Tieren Gefühle zugestehen würde, dann wären sie vor dem Gesetz keine Sache mehr und man könnte sie nicht mehr so völlig gefühls- und schamlos ausbeuten wie das insbesondere auch in der Massentierhaltung, bei Tierversuchen usw. der Fall ist!
 
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tja ..

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Tiere haben eine Seele, steht sogar in der Bibel, sie haben Angst und können sich freuen, traurig sein und sie träumen...sie sind eigentlich nicht zum essen gedacht.
 
Tiere haben eine Seele, steht sogar in der Bibel, sie haben Angst und können sich freuen, traurig sein und sie träumen...sie sind eigentlich nicht zum essen gedacht.
In der Bibel steht aber auch:


Also jeder kann sich das je nach Übersetzung und Interpretation so hin drehen wie er es braucht oder wie soll man das verstehen? Aktuell ist ja der Trend eher ein anderer und auch da macht die Kirche auch wieder mit dem Staat mit. Aber wer bestimmt nun wirklich wie die Bibel zu verstehen ist?
 
In der Bibel steht aber auch:

ja, sich die Erde Untertan machen, bedeutet für mich, Sorge zu tragen, nicht sie auszubeuten.

Also jeder kann sich das je nach Übersetzung und Interpretation so hin drehen wie er es braucht

genau das tut jeder, ich persönlich brauche eine Harmonische Erde und deshalb tu ich, was ich kann, resp. lasse ich, was ich kann um bei der Zerstörung so wenig mitzumachen, wie es möglich ist, jeder wie er kann oder will..

Massentierhaltung und Umweltprobleme gab es damals noch nicht.
1. Mose 1,28 -
"Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan."

diese Bibelstelle wird heute definitiv eher so ausgelegt, um rücksichtslos gegen die Natur zu handeln, Gott vertraut die Erde und Tiere dem Menschen an.

oder wie soll man das verstehen?

wie verstehst du es denn.?

Aktuell ist ja der Trend eher ein anderer und auch da macht die Kirche auch wieder mit dem Staat mit. Aber wer bestimmt nun wirklich wie die Bibel zu verstehen ist?

ja , sieht so aus.
Wer bestimmt wie der Bibelinhalt zu verstehen ist.?..das was in jedem Menschen ist, der versteht, was er verstehen will und kann.

Sucht man tiefer und intensiv, kann man, meiner Meinung nach, finden worum es in der Bibel geht, um die Botschaft Jesu, also um Liebe und Vergebung.
Mir persönlich gefällt die Bergpredigt am besten, sie sagt fast alles aus.

 
Ich bin auch überzeugt, dass Tiere Gefühle haben und empathisch sein können.
Allerdings ist die Natur der Tiere unter sich auch grausam und töten um ihr Überleben zu sichern.
Bei Pflanzen sehe ich auch Regungen (gibt es Untersuchungen drüber), welche Gefühle vermuten lassen.
Es ist nicht einfach hier moralisch korrekt zu urteilen - wenn es ums Essen /fressen und gefressen werden geht.

 
wie verstehst du es denn.?
So wie es wahrscheinlich die meisten verstehen und was man auch am Umgang mit den Tieren in unserer Gesellschaft sehen kann:

Als Untertan oder Subjekt (lateinisch subicere „unterwerfen, unterordnen“) wurde vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert eine Person bezeichnet, die der Herrschaft eines anderen unterworfen ist. Untertanen waren nicht in vollem Umfang persönlich frei.

Was natürlich nicht heißt, dass ich es persönlich genauso sehe! Das ist eben schon gleich die erste Stelle, bei der mir die Bibel unangenehm aufstößt. ;-)
 
@Kayen

Die Natur ist m.E. nicht grausam. Ein Löwe erzeugt auch keine "Überproduktion", um sich bspw. von den Antilopen zu ernähren. Ein Tier, welches in der Natur erlegt wird, untersteht dem Schutz von Adrenalin und anderen Hormonen, die es dazu befähigen entweder zu flüchten oder schnell zu sterben!

In der Natur gibt es m.W. kein Siechtum, so wie es in unserer Gesellschaft auch mit wehrlosen alten Menschen regelmäßig passiert!
 
vor allem töten Tiere nicht aus Macht- und Raffgier, Hass und Sadismus... wie die Krone der Schöpfung..
 
Allerdings ist die Natur der Tiere unter sich auch grausam und töten um ihr Überleben zu sichern.

ursprünglich nicht, da galt das Gesetz von Fressen und Gefressen werden noch nicht.
da steht z.B.
in 1 Mose1,30 "Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so."

Erst nach dem Abfall im Paradies wurde es anders, eben fressen und gefressen werden.

auch für den Menschen gab es alles zur Ernährung, kein Tier wurde getötet, oder gegessen.

1 Mose 1, 29, "Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. "

Bei Pflanzen sehe ich auch Regungen (gibt es Untersuchungen drüber), welche Gefühle vermuten lassen.

ja, Pflanzen können auch Stress haben, besonders bei Feuer.


Cleve Baxter forschte, fast zufällig und fand heraus, dass seine Pflanze Stress hatte, als er das Feuerzeug holte, die Pflanze konnte anscheinend seine Intension spüren.

Ähnliche Reaktionen wurden auch gezeigt, wenn die Pflanze mit ansehen musste, wie lebendige Shrimps in kochendes Wasser geworfen wurden.

Cleve Backster wurde für seine Thesen heftigst kritisiert –

So wie es wahrscheinlich die meisten verstehen und was man auch am Umgang mit den Tieren in unserer Gesellschaft sehen kann:

in der Nutztierhaltung bei Bauern ist es tatsächlich gruselig, aber Hunde und Katzenhalter sind ganz oft lieb zu ihrem Haustier.

Als Untertan oder Subjekt (lateinisch subicere „unterwerfen, unterordnen“) wurde vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert eine Person bezeichnet, die der Herrschaft eines anderen unterworfen ist. Untertanen waren nicht in vollem Umfang persönlich frei.

dieses Untertan wurde in einer anderen Zeit geschrieben, das später alles in Richtung Ausbeutung ging, war klar.

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Ich sehe auch Machtkämpfe unter Tieren, denke da gerade an eine Affen-Doku, wenn es darum geht,
Anführer für eine Gruppe zu werden. Diese kommen bei den Kämpfen so in Rage, dass sie ihr Gegenüber
dafür töten würden und ich kann mir nach dieser Sichtung gut vorstellen, dass das auch passiert.

Oder auch real gesehen, bei Paarung von Enten. Achherjeh was tun mir manchmal die Weibchen leid, wenn
sich gleich mehrere Erpel auf sie stürzen und sie versuchen irgendwo Schutz zu bekommen. Dabei wird gebissen,
gehackt - ohne Rücksicht auf nur irgendetwas - genauso schlimm die Erpel dann untereinander. Ja und sie würden töten für dies bisschen Spaß, ist leider so.
 
naja, ausser die Wölfe, in den letzten Jahren, Schafe und Alpakas reissen ohne sie zu essen.

Wölfe gehören ja auch nicht in unsere Kulturlandschaft sondern in die Wildnis. Darauf würde ich dieses neurotische Verhalten zurückführen.

Die hier anzusiedeln ist irrsinniger Aktionismus mMn... Verantwortlich sind Menschen, nicht die Wölfe.


1995 werden 14 große Wölfe ausgesetzt. 23 Jahre später...


 
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Selbstverständlich haben Tiere eine Seele und vor allem Empathie-Gefühle .
Ich kann in meinem Fall nur von Hunden sprechen, würde es aber auch auf andere Arten übertragen können/wollen
Mit meinem 1. Hund war ich zur Ausbildung in der Rettungshundestaffel, bis uns "das Leben" dazwischen kam. Wir übten dann nur einfach privat weiter (waren aber nie im Einsatz).
Viele Jahre später habe ich mich einer Gruppe von Tierkommunikatoren angeschlossen.
Eine sehr spannende und interessante Zeit.
 
Selbstverständlich haben Tiere eine Seele und vor allem Empathie-Gefühle .

Das sehe ich genauso. Gerade Tiere, die in Gruppen leben, sind unsereins vom Gemüt her sehr ähnlich. Sie kennen Liebe und Freundschaft, es ist daher kein Zufall, dass die meisten unserer Haustiere Gruppentiere sind. Aber auch zu Einzelgängern wie Bären oder Krokodilen kann man eine familiäre Beziehung aufbauen, es ist nur schwieriger und seltener.

Darauf würde ich dieses neurotische Verhalten zurückführen.

Der Blutrausch kommt auch beim Menschen in kriegerischen Situationen vor. Das passiert bei Raubtieren immer dann, wenn die Beute nicht fliehen kann. Wer also seine Nutztiere in ein Gehege sperrt, muss auch dafür sorgen, dass kein Räuber hinein kommen kann, denn sonst gibt es ein Gemetzel. Der Klassiker ist der Fuchs im Hühnerstall.
 
Mir fällt dazu ein deutscher Schäferhund ein, der als Schutzhund in einer Berghütte gehalten wurde. Er war ganz auf den Hüttenwirt fixiert. Als dieser krank wurde und ins Krankenhaus kam, trauerte der Hund. Ab dem Tag, als sein Herr fern im Krankenhaus starb, hörte der Hund zu fressen auf und starb ebenfalls. Er hatte offenbar den Tod des Herrn gespürt.
 
Delfine in Gefangenschaft können auch Selbstmord begehen, wenn sie von ihrer Gruppe getrennt werden oder die Haltungsbedingungen zu unerträglich sind. Sie werden depressiv und hören dann einfach auf zu atmen oder rasen mit voller Geschwindigkeit in die Beckenwand.

Die verrückteste Geschichte stammt aus den 1960ern, als sich Delfin Peter in seine Sprachtrainerin verliebt hat. Das konnte nur tragisch enden:

 
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