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Bestimmte Medikamente können Gewichtszunahme verursachen | Offizielle Homepage zur Montignac-Methode

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Die Einnahme bestimmter Medikamente kann zur Gewichtszunahme führen oder - im besten Fall - die Fähigkeit unseres Körpers, Gewicht zu verlieren, hemmen.

Der Grund dafür kann Folgendes sein:

sie verringern die Energiemenge, die wir verbrennen;
sie erhöhen das Gewebefett, indem sie die Insulinausschüttung anregen;
sie erhöhen unseren Appetit;
sie machen uns durstig, was uns dazu veranlassen kann, unseren Durst mit zuckerhaltigen Getränken zu löschen;
sie erhöhen die Wassereinlagerung;
sie beeinflussen unseren Geschmackssinn und könnten uns dazu bringen, mehr essen zu wollen.
Einige Medikationen können sogar eine Kombination von mehreren dieser Faktoren mit sich bringen.

- Hormonbehandlungen (Östrogen-Progesteron-Therapie)...
- Corticoide (Cortison) ...
- Migränetabletten ...
- Krebsbehandlungen
- Bluthochdruck-Medikamente wie Betablocker
- Antibiotika ...
- Psychopharmaka ...
- Antidepressiva, Neuroleptika, beruhigende und angstlösende Mittel ...
- Lithium ...
- Antidiabetes-Medikamente ...

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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Psychopharmaka, Antidepressiva usw. wurden oben schon genannt. Hier ist bekannt, wird aber trotzdem öfters verschwiegen, daß diese Medikamene das Gewicht beeinflussen können:

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Zwischen depressiven Erkrankungen und Adipositas gibt es eine komplexe Wechselbeziehung. Adipositas kann Folge und Ursache einer Depression sein: Einerseits entsteht bei depressiven Menschen im Verlauf der Erkrankung häufig Übergewicht, andererseits haben viele adipöse Menschen zusätzlich mit Depressionen zu kämpfen. Frustration nach wiederholten erfolglosen Diätversuchen, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und soziale Stigmatisierung spielen hier eine wichtige Rolle. Daneben gibt es auf physiologischer Ebene eine Verquickung beider Erkrankungen.

Sowohl bei depressiven als auch bei adipösen Menschen wurde ein dauerhaft erhöhter Cortisol-Blutspiegel beobachtet.
Ursache ist offensichtlich eine Fehlregulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse. Die Feedback-Schleifen des Regelkreises sind gestört. So wird Corticotropin-Releasing-Hormon ausgeschüttet, obwohl der Cortisol-Spiegel schon erhöht ist (5, 6). Unter einer antidepressiven Therapie normalisiert sich der Cortisol-Spiegel wieder, was die Bedeutung des Regelkreises in der Entstehung der Depression unterstreicht (7). Auch bei anderen psychiatrischen Krankheiten wurde eine solche Dysregulation nachgewiesen (8).

Physiologisch betrachtet stehen depressive Patienten demnach unter Dauerstress. Daher ist das Erlernen von Techniken zur Stressbewältigung ein logischer Therapieansatz. Dies wirkt sich positiv auf die Kontrolle des Essverhaltens und die Stimmungslage aus (5). Auch Bewegung und Sport tragen zum Stressabbau bei.

Als Folge des Hypercortisolismus kann es zu einer diabetischen Stoffwechsellage und stammbetonten Fettgewebsdepots kommen. Offenbar gibt es auch in umgekehrter Richtung einen Zusammenhang: Typ-2-Diabetiker haben ein doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken, wie gesunde Menschen (9, 10).
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Pharmazeutische Zeitung online: Psychopharmaka: Medikamente als Dickmacher

Es gibt Unterschiede zwischen der Wirkung von Medikamenten auf das Gewicht:
... Neben Betablockern sind häufig Antidepressiva gewichtige Sorgenkinder.
Während Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer sich kaum im Gewicht niederschlagen, sind sogenannte trizyklische Antidepressiva – vor allem solche mit sedierender Wirkung – ähnlich problematisch wie die tetrazyklischen Mittel wie zum Beispiel Clozapin und Olanzapin als bekannte Vertreter. Sie hemmen bestimmte Rezeptoren und lassen den Appetit steigen.
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https://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/diese-medikamente-machen-dick-aid-1.3728099


Grüsse,
Oregano
 
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