Kaliumhaltige Kochsalzersatzmittel bei Bluthochdruck

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Kaliumhältige Kochsalzersatzmittel stellen eine Möglichkeit zum Erreichen der von der WHO empfohlenen Salzzfuhr von unter 5 g pro Tag für den Gesunden dar. Ebenso können sie bei Hypertonikern und bestimmten Krankheitsbildern zum Einsatz kommen. Bei Bedarf ist ärztliche Rücksprache zu halten, um etwaige Kontraindikationen auszuschließen. Im Rahmen des Ernährungstherapiekonzepts ist es wichtig, die genaue Dosis des gewählten Produkts, sowie den Zeitrahmen der Anwendung zu planen und mit dem Arzt abzustimmen und dies zu dokumentieren. Die fachkompetente Ernährungsberatung trägt einen wesentlichen Teil zur Akzeptanz der Diätmaßnahmen bei und erhöht den erwünschten Therapieerfolg. ...

Allerdings sind auch die Kontraindikationen zu beachten. Sie sind in dem Artikel beschrieben, u.a.:
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2. Verminderte renale Ausscheidung: Niereninsuffizienz (akut > chronisch), abhängig von der Funktionalität und dem Säure-Basenhaushalt.
• Aldosteronantagonisten wie Spironolacton • Kaliumsparende Diuretika wie Amilorid, Tirameteren
• Antibiotika wie Timethoprim, Aminoglykoside u.a.
• RAAS Hemmer, wie ACE-Hemmer, AT-I-Rezeptorantagonisten, AT-II-Rezeptorantagonisten, Reninantagonisten
• Heparin
• Digoxin
• Cyclosporin / Tacrolimus
• NSAR

Eine Kontraindikation bei Verwendung eines unjodierten Kochsalzersatzmittels ist ein Jodmangel oder ein erhöhter Jodbedarf bei Schwangeren und Stillenden. ...

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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