Hormonelle Schadstoffe verbieten!

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James

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Hallo!

Ein neuer Vorschlag der EU-Kommission bedroht den Schutz vor hormonell wirksamen Chemikalien. Sie will die Hürden für die Identifizierung dieser Substanzen so hoch legen, dass kaum ein Stoff darunter fallen würde. Damit wäre ein bereits 2009 vom Europäischen Parlament beschlossenes Verbot für diese Stoffe praktisch wirkungslos.

Doch wir können der Kommission einen Strich durch die Rechnung machen: Wenn die Mitgliedstaaten der EU den Vorschlag ablehnen, muss die Kommission einen neuen, besseren Entwurf vorlegen. Das Umweltinstitut hat deshalb zusammen mit anderen Organisationen eine Online-Aktion an die zuständigen Minister gestartet.

Hier kannst Du Dich beteiligen:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/hormongifte-stoppen.html

Danke!
 
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Hallo!

Unser gemeinsamer Protest und die kritische Haltung einiger EU-Mitgliedstaaten hat eine erste Wirkung gezeigt: Die EU-Kommission muss ihre Vorschläge zur Identifizierung von hormonell wirksamen Substanzen überarbeiten.

In der jetzigen Fassung der Verordnung könnten nur wenige Stoffe als hormonell wirksam eingestuft und verboten werden, obwohl diese Substanzen mit zahlreichen Krankheiten in Verbindung gebracht werden und insbesondere für Schwangere und Kinder gefährlich sind. Die Kommission ignoriert damit das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip. Länder wie Schweden, Dänemark und Frankreich beanstanden, dass die Vorschläge den Schutz vor Hormongiften nicht gewährleisten und verlangen Nachbesserungen. Auch die deutsche Bundesregierung hätte die Möglichkeit, Einfluss auf die Entwürfe zu nehmen, bevor eine Abstimmung darüber stattfindet und die Verordnung rechtskräftig wird. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, sich jetzt der Kritik anzuschließen.

Man kann sich unter oben genannten Link noch beteiligen!
 

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