Hautkrebs durch Mitochondrienstörung-NO Gifte ?

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Im Forum wurde in vergangener Zeit, des öfteren das Thema Hautkrebs in Bezug auf verschiedene damit verbundene Themen angeschnitten.

Ich stelle mir die Frage, da es mir aus der Literatur nicht direkt bekannt ist,

ob geschädigte Mitochondrien, sowie stark belastete Organismen durch
(insbesondere)NO Gifte , bei völliger Zellzerstörung und Vergiftung, in einer der stark fortgeschrittenen Stadien zur Bildung und zum Wachstum von allgemeinen Krebszellen, insbesondere zu der Form des Hautkrebses führen kann?

LG NellyK
 
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Hallo Nelly,

Kuklinski spricht in seinem Buch das "HWS-Trauma" an einer Stelle speziell von Hautkrebs. Ich zitiere dazu mal unser Wiki:

Wiki schrieb:
Nitrosierung aromatischer Aminosäuren

Das NO-Folgeprodukt Peroxinitrit führt zur NO2-Anlagerung an aromatische Aminosäuren wie Tryptophan und Tyrosin. Diese sind Vorstufen für Neurotransmitter (z.B. Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin) und Hormone (z.B. Melatonin, Thyroxin), deren Funktionstüchtigkeit durch diesen Prozess beeinträchtigt werden kann, so dass es u.a. zu Neurostress-Symptomen kommen kann. Tyrosin ist zudem an der Bildung des braunen Hautfarbstoffes Melanin beteiligt, dessen Störung zu Hautkrebs führen kann.

(https://www.symptome.ch/wiki/nitrosativer_stress/#Nitrosierung_aromatischer_Aminos.C3.A4uren)

Zusammenhänge von NO und Krebserkrankungen hat auch schon die moderne schulmedizinische Forschung entdeckt:

Wiki schrieb:
Bekannt ist, dass bei Entzündungsreaktionen iNO in großen Mengen lokal synthetisiert wird. Beispiele für akute oder chronische Erkrankungen mit erhöhter iNO-Synthese sind Autoimmunerkrankungen (MS, rheumatoide Arthritis), neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, Parkinson), Asthma, Entzündungen des Magen-Darm-Traktes (Colitis, Morbus Crohn) oder der Haut (Psoriasis, Sonnenbrand), Herzinfarkt und Schlaganfall, einige Krebserkrankungen. Die Rolle von NO in der Entstehung und Ausprägung dieser Erkrankungen ist aus Sicht der Schulmedizin bisher nur teilweise verstanden.
(https://www.symptome.ch/wiki/nitros...sativen_Stresses_bei_der_Krankheitsentstehung)

Weitere Zitate aus dem Wiki:
Störung der Mitochondrienfunktion

(...) Bei übermäßiger NO-Synthese können jedoch Eiweiß, Fett- und Aminosäuren nicht mehr energetisch verwertet werden. Das entstehende chronische Energiedefizit zwingt die Zelle zur Aktivierung von "Notstromaggregaten" (Kuklinski), die zur verstärkten Aktivierung von Protoonkogenen (Vorstufen von Onkogenen, "Krebs-Genen", die den Übergang vom normalen Zellwachstum zu Tumorwachstum fördern) und erhöhter Freisetzung von Hyperoxid und Peroxinitrit führen.
(https://www.symptome.ch/wiki/nitrosativer_stress/#St.C3.B6rung_der_Mitochondrienfunktion)

Gesteigerte Bildung von Nitrosaminen

Eine übermäßige NO-Bildung steigert die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen im Körper und erhöht so das Risiko, an Krebs zu erkranken.
(https://www.symptome.ch/wiki/nitrosativer_stress/#Gesteigerte_Bildung_von_Nitrosaminen)

Schau' doch mal rein... :)

Es grüßt
Kate
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Liebe Kate,
danke für die schnelle und informationsreiche Antwort. Ich werde mich im Wiki umschauen. Das Dr. Kuklinski im Zusammenhang mit Hautkrebs schreibt, wusste ich noch nicht.

Ich zu meiner Person stelle an meinem Körper immer mehr Neubildungen von Leberflecken fest. Einen neuen Großen entdeckte ich auf dem Oberkörper, ich mache mir keine gesteigerten Gedanken, es fällt mir nur auf. Die Leberflecken sind teils sehr dunkel, mit Wölbung nach innen. Sie enstehen quasi "über Nacht".

Mfg Nelly
 
Liebe cindy,
NO Kurzerklärung aus dem Wiki:
Zu den ROS zählen freie Radikale wie Hyperoxid (veraltet: Superoxid) und Stickstoffmonoxid (NO), aber auch nichtradikalische Verbindungen wie das durch Reaktion von Hyperoxid mit NO entstehende hochtoxische Peroxynitrit. NO und Peroxynitrit werden teilweise in der Literatur als Reaktive Stickstoffspezies (RNS) bezeichnet.
 

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