Wirklich TIA?

17.11.10 17:55 #1
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Wirklich TIA?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo fatamorgana,

wie ganz genau sind die tia-symptome bei einer frau?

viele liebe grüsse von shelley
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Wirklich TIA?

FataMorgana ist offline
Beiträge: 1.575
Seit: 09.12.10
Hallo Shelley

Bei einer TIA sind meines Wissens die Symptome bei der Frau nicht anders als bei einem Mann, aber bei einem Herzinfarkt. Und eine TIA kann eben alles mögliche aufzeigen, z.B. Lähmungserscheinungen, häufig halbseitig, Sprachstörungen, Sehstörungen ev. auch durch Lähmungen etc. Aber es ist mir nicht bekannt, dass es da geschlechterspezifische Unterschiede gibt. Wie schon erwähnt, bei mir war nur 1 Auge betroffen, aber es hatte doch arge Auswirkungen unter denen ich 6 Jahre danach immer noch leide.
Aber es geht wohl nicht darum aufzuzeigen, was jeder zu dem Thema meint zu wissen, sondern darum vielleicht herauszubringen, wodurch quelleengel diese Beschwerden hat. Darum auch meine Frage, ob sie Probleme mit dem Herzen hat, denn bei mir war die Ursache Vorhofflimmern.

liebe Grüsse, FataMorgana

Wirklich TIA?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo fatamorgana,

wie lange sind die symptome von einem tia normal da?

"z.B. Lähmungserscheinungen, häufig halbseitig, Sprachstörungen, Sehstörungen ev. auch durch Lähmungen etc."

====> was beinhaltet das etc. und was wären andere beispiele, so dass du alle beispiele geschrieben hast?

"bei mir war nur 1 Auge betroffen, aber es hatte doch arge Auswirkungen unter denen ich 6 Jahre danach immer noch leide."

====> wie äussern sich diese argen auswirkungen, unter denen du immer noch leidest?
====> was genau war mit deinem auge? bist du einseitig blind seither?

viele liebe grüsse von shelley
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Wirklich TIA?

FataMorgana ist offline
Beiträge: 1.575
Seit: 09.12.10
Hallo Shelley

Bist Du Betroffene oder warum möchtest Du es so genau wissen? Ich bin kein Mediziner, aber ich habe einiges erlebt und kann darum nur von mir erzählen.
Soviel ich weiss dauert eine TIA meist nur wenige Minuten, bei mir waren es etwa 3. Ich hatte dir Vorboten dafür nicht richtig gedeutet...war als Neuling auch relativ schwer zu deuten. Ich hatte ein surren in einem Arm. Ein Gefühl, so wie das surren, wenn man sich das Narrenbein anhaut. Das war laut Arzt der Vorbote. Als ich das verspürte, hätte ich umgehend zum Arzt gehen sollen und Blutverdünner bekommen müssen, dann wäre die TIA vielleicht nicht gekommen.

Das etc. beinhaltet die zumeist folgenden Lähmungserscheinungen von entweder nur Arm oder Bein, oder eine Halbseitenlähmung, eine Gesichtslähmung = verzogener Mundwinkel, was Sprachstörungen mit sich zieht, oder aber eine Lähmung der Zunge, was ebenfalls Sprachstörungen zur Folge hat oder auch ev. Schluckbeschwerden.

Meine Auswirkungen sind seit dem Vorfall permanente Kopfschmerzen und Schwindel, welche auf keine Behandlung oder Medikamente ansprechen. D.h. seit 6 Jahren tagtäglich, keinen Tag ohne Beschwerden. Auf dem MRI-Bild sind punktuelle Störungen sichtbar (weisse kleine Flecken, genannt Mikroinfarkte, mehr nicht. Und ich habe enorme Konzentrationsstörungen, ebenso ist das Gedächtnis seit dem Vorfall arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Als Beispiel: Ich habe ein Buch gelesen und erst in den letzten 10 Seiten am Schluss gemerkt, dass ich es schon mal gelesen hatte!
Mein Auge war gelähmt, d.h. die Iris bewegte sich nur noch von aussen bis zur Augenmitte, aber nicht mehr auf die Nasenseite zu. Das hatte zur Folge, dass wenn ich mit beiden Augen schauen wollte, ich Doppelbilder hatte. Diese Doppelbilder habe ich bei bestimmten Blickwinkel immer noch und ich muss solche Blickwinkel einfach versuchen zu umgehen, da es nicht mehr besser werden wird. Unmittelbar nach der TIA war die Sicht so stark eingeschränkt, dass auf der rechten Seite des Objektes das gesehene Bild nicht mit dem tatsächlichen übereinstimmte. Also wenn ich z.B. den Kleiderkasten angeschaut habe, dann war die linke Aussenseite des Schrankes im rechten Winkel zum Boden (oder Decke). Die rechte Aussenseite aber war schräg, wie wenn der Kasten zusammenbrechen würde. Ich konnte daher nur noch auf dem einen Auge einigermassen sehen. Die Einschränkung dabei ist aber, dass man dann Distanzen nicht mehr einschätzen kann und auch das eine Auge sehr schnell ermüdet.
Es ist schwer das in Worte zu fassen. Aber Du kannst ja mal versuchen mit einem Auge geschlossen Deinen Alltag zu meistern. Dann kannst Du eher nachvollziehen, was es bedeutet, wenn ein Auge plötzlich ausfällt.

Liebe Grüsse, FataMorgana

Wirklich TIA?

quelleengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 17.11.10
hallo fata morgana. nein mit dem herzen hab ich überhaupt keine probleme ist auch schon durchgecheckt,alles ok!!!

Wirklich TIA?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo fatamorgana,

du hast jetzt geschrieben, wie es war, alsder vorbote von deinem tia war und wie es nach dem tia war.

und wie war es während dem tia?

was passierte da?

viele grüsse von shelley
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Wirklich TIA?

FataMorgana ist offline
Beiträge: 1.575
Seit: 09.12.10
Hallo Shelley

Es waren die längsten 3 Minuten meines Lebens. Ein immenser Kopfschmerz, wie wenn einem jemand ein Nagelbrett an die Stirn gehauen hätte. Hing am Rand eines Bettes und habe nur immer zur Uhr geschaut, ob ich ohnmächtig wurde, da das immer die 1. Frage der Aerzte jeweils war bei meinen Herzproblemen. Ich hatte Mühe mit reden, es fiel mir schwer. Und eben, alles war irgendwie schief, egal was ich angeschaut habe, drum wollte ich nur noch schlafen. Das ist alles woran ich mich noch erinnere.

Liebe Grüsse, FataMorgana

Wirklich TIA?

Shelley ist offline
Beiträge: 10.454
Seit: 28.09.05
hallo fatamorgana,

hattest du einen "knall" im kopf vor dem kopfschmerz und wurdest du bewusstlos?

wie war es, als du wieder aufgewacht bist?

so wie bevor das war?

viele grüsse von shelley
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FataMorgana ist offline
Beiträge: 1.575
Seit: 09.12.10
Hallo Shelley

Nein ich hatte keinen "knall" im Kopf, bevor das Kopfweh kam. Sondern von einer Sekunde auf die andere ENORMES Kopfweh. Ich war eben nicht ohnmächtig, konnte aber nicht mehr stehen. Und danach war alles anders, hatte ich ja be-/geschrieben. Ich hatte selber einfach nicht gemerkt, was mit mir los sein könnte, obwohl mein Kardiologe öfters erwähnt hatte, es könnte (aufgrund meines Vorhofflimmerns) im schlimmsten Fall zu einem Hinrschlag kommen. Darum bin ich ins Bett schlafen gegangen in der Hoffnung, dass wenn ich wach werde, dieser Kopfschmerz nicht mehr da ist...was dann ja auch der Fall war. Erst am nächsten Tag, als ich merkte, dass mein vis-a-vis = der Kleiderkasten immer noch rechts drohte einzustürzen bin ich zum Arzt.
Liebe Grüsse
FataMorgana


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