Stressfaktor Geduld

24.04.04 13:49 #1
Neues Thema erstellen
Stressfaktor Geduld

Päbbi ist offline
Beiträge: 42
Seit: 26.03.04
Wenn schon postiv denken, dann auch richtig, oder?

Ich werde mich entspannen, wenn nötig

> Ich entspanne mich! --- wieso wenn nötig?? Wieso nicht immer entspannt sein?

Ich werde mich trotz allem nicht hängen zu lassen.

> z.B. Ich nehme das Leben an!!

Ich werde Dinge ändern.

> Ich bin willens, mich zu verändern!

Usw….

Das wäre mein Vorschlag ;)

Liebe Grüße
Päbbi

Stressfaktor Geduld

Oregano ist offline
Beiträge: 62.955
Seit: 10.01.04
;) ;) . Noch besser: nicht denken sondern handeln. Also:
- ich entspanne mich jetzt, d.h., ich lege mich jetzt auf die Couch und höre schöne Musik
usw. usw.

Stressfaktor Geduld

whitney ist offline
Themenstarter Beiträge: 344
Seit: 07.01.04
Ja Päbbi, stimme Dir da zu. Ich hab bis vor kurzem auch immer wieder zu mir gesagt wie arm ich doch dran bin. Hab auch für alles und jedes eine Ausrede gesucht. Alles war Schuld. Aber nun hab ich eingesehen, dass dies halt schon der bequemste Weg ist. Ich gab mir Tritte in den Hintern, mal endlich was zu ändern. So werde ich auch noch ein Studium im Herbst beginnen (sofern ich den Eignungstest am 2.7. bestehe, aber auch da kann ich üben...) Es kann durchaus sein, dass ich irgendwelche Vergiftungen oder Strahlungen in mir habe. Aber das interessiert mich nicht. Mir geht es gut, solange ich eine Aufgabe habe. Ich erachte alles andere als Ausrede. Zwischendurch hab ich auch mal wieder einen Zusammenbruch, aber dann geb ich mir halt auf ein Neues einen Tritt in meinen Hintern und das geht.

Stressfaktor Geduld

Oregano ist offline
Beiträge: 62.955
Seit: 10.01.04
Mit Tritten kann man eine ganze Weile etwas erreichen, auch bei anderen oder Tieren. - Nur irgendwann wehrt sich das getretene Wesen, und ich glaube, daß auch Dein Körper/Geist/Seele sich irgendwann wehren werden, wenn sie immer angetrieben werden, liebe Whitney.
Ich finde es bewundernswert, wenn jemand trotz allerlei Widrigkeiten etwas schafft und viel Aktivität entfaltet. Ich finde es aber traurig, wenn dieser Jemand dann irgendwann zusammenklappt, weil er alle möglichen Signale übersehen hat..
Pass' auf Dich auf, Whitney :)

Stressfaktor Geduld

whitney ist offline
Themenstarter Beiträge: 344
Seit: 07.01.04
Danke Uta

Aber mir geht es nun besser. Seit ich erkannte, dass ich mich einfach aus Bequemlichkeit hinter allen Ausreden versteckte.

Stressfaktor Geduld

himmelsengel ist offline
Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Hallo ihr...

ich gebe euch völlig Recht! Daran muss ich noch arbeiten... Die Kraft der positiven Gedanken :)

Bei Erkältungen klappt das auch schon... oder Parkplatzsuche ;)

Nun ja, aller Anfang ist schwer, aber getan und den Rest positives Denken schaffe ich auch noch...

@whitney
ich möchte mich da völlig Uta anschliessen... Habe eindeutig die gleiche Meinung, aber das habe ich ja schon in einem anderen Bericht zu Tage gebracht *g*
Berichte doch bitte weiter, wie es dir weiterhin ergeht. Bin gespannt. Vielleicht irren wir uns ja tatsächlich...

Stressfaktor Geduld

whitney ist offline
Themenstarter Beiträge: 344
Seit: 07.01.04
Super Himmelsengel, das freut mich nun wirklich zu hören. Und glaub mir, wenn Du es erkannt hast ist der grösste Schritt schon mal getan. Auch ich muss tagtäglich neu daran arbeiten. Speziell dann wenn ich mal wieder so kräftig eins auf den Deckel kriege. Und glaub mir, da bekomme ich einiges... Ich weiss nicht mehr ob ich Dir das Buch, das LoLa-Prinzip schon mal empfohlen habe. Das hat mir sehr viel geholfen. Will es auch mal wieder lesen. Am Anfang ist es sehr gut, gegen den Schluss wird es mir zu dicke und den hab ich nicht gelesen.

Stressfaktor Geduld

admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.087
Seit: 01.01.04
Kann mich nur anschliessen. Es ist verständlich, dass mancher auf seiner Krankheits-Odyssee sich ganz gerne an etwas klammert, das ihm einleuchtend erscheint oder Ansätze zur Heilung zeigt. Aber dennoch ab und zu aufzuhorchen, das Sichtfeld wieder zu verbreitern ... das ist toll! Das muss ja nicht gleich heissen, dass man seinen Weg verlässt (insbesondere wenn es ja eigentlich doch der richtige gewesen wäre). Aber man hat sich wieder neu orientiert und ist bestärkt darin, den Weg weiterzugehen ... oder man geht den neuen Ansichten nach. Information kann da auf jeden Fall nicht schaden.

Gruss, Marcel

Stressfaktor Geduld

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Zitat von whitney
Wer kennt das nicht, immer wieder heisst es Geduld haben. Für mich ein sehr grosser Stressfaktor. Am 4.4. Nachts um 10 wurde ich mit perforiertem Appendix operiert. Dann auf dem Zimmer gleich nach der Narkose begann schon der erste Stress. Konnte kein Auge mehr zu machen, da die drei ältlichen Damen ein ganzes Sägewerk zerlegten. Zwei Stunden später stand ich auf und ging zur Toilette nur um einfach mal für ein paar Minuten Ruhe zu haben. Müde wär ich ja gewesen, aber schlafen nö, das war unmöglich. Tagsüber ging es dann so weiter. Gegacker, dann viel mal wieder eine vom Stuhl und dann machte noch eine in die Hosen und der Duft war so was von schlaffördernd... Um 11 an der Visite habe ich mich dann entschlossen. Ich sagte, ich gehe nach Hause. Die wollten mich aber noch mind. eine Woche dort behalten. Es sei ja schliesslich der ganze Bauchraum entzündet gewesen. Ich brauche Infusionen. Na aber die kann ich mir ja auch selber ersetzen und es gibt ja Ärzte die täglich mal kommen können. Also unterschrieb ich und ging. Da noch zu bleiben hat mich so in Stress gebracht. Meine Tiere, die unerledigten Arbeiten, wie z.B. Zahlungen usw. Ich konnte keine Minute mehr ruhig sitzen, trotz grosser Schmerzen und Müdigkeit war ich total gestresst. Nun sind es bald drei Wochen her. Schmerzen sind halt immer noch da. Geduld meinerseits wäre gefragt. Ich geniesse das Nixtun einerseits schon. Aber ich versetze mich nun selber wieder in einen Stress. Was sagen die an der Arbeitsstelle? Haben die nicht langsam das Gefühl ich simuliere? Aber nebst den Schmerzen mag ich einfach nicht. Nach der kleinsten Anstrengung bin ich wieder total kaputt, das nervt und stresst.
Für mich ist nicht die Geduld der Stressfaktor, sondern ich fühle mich extrem wohl, wenn ich mich "geduldig", duldsam, ruhig fühle.
Ungeduld (anderer) stresst mich und wenn ich mich selbst ungeduldig fühle, fühle ich mich nicht wohl.
Wenn ich ungeduldig bin, gelingt mir manches nicht. Wenn ich etwas (schnell) erreichen will, brauche ich ein anderes, ruhigeres Gefühl.
www.my-smileys.de/smileys2/Pikachu_02.gif

Grüße von
Leòn

Stressfaktor Geduld

Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Meine Frage an Uns: wäre das Thema von Whitney nicht wert und geeignet, weiter über Stress zu sprechen? Meiner Ansicht nach braucht es kein neues Thema, weil hier schon tolle Ansätze besprochen worden sind.

Gruß Wolfgang


Optionen Suchen


Themenübersicht