Laufen/Stehen/Sitzen fällt mir schwer - droht mir die Bettlägrigkeit?

23.06.11 10:01 #1
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Laufen/Stehen/Sitzen fällt mir schwer - droht mir die Bettlägrigkeit?

Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von Esther2 Beitrag anzeigen
@OH: Ich glaube, der erste Schritt zu deiner Heilung wäre ein neuer Nickname.

LG, Esther.
Sollte ich tatsächlich ALS oder eine ähnliche Nervenkrankheit haben, dann passt doch der Benutzername wie die Faust auf`s Auge.

Obwohl ich Vieles ausprobiert habe, sehe ich kein Licht. Mein Zustand ist erbärmlich.

Laufen/Stehen/Sitzen fällt mir schwer - droht mir die Bettlägrigkeit?
Esther2
Es gibt viele Menschen, die unter schwersten Umständen ihren Lebenswillen nicht verloren haben. Ich glaube dir schon, dass es dir schlecht geht, aber ohne Hoffnung wird sich auch nichts ändern.

LG, Esther.

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Sonnenblume1703 ist offline
Beiträge: 1.952
Seit: 05.05.10
Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Ich finde es auch beängstigend, dass ich oft schon nicht mehr in der Lage bin, aufrecht zu sitzen. Viele Kranke wanderen erst in den Rollstuhl, bevor sie sterben. Und ich wandere gleich ins Krankenbett.

Viele andere Symptome sind aus meiner Sicht ebenfalls ein eindeutiges Zeichen, dass es ALS oder was Ähnliches sein muss:

- Wenn ich sprechen will, kann ich nicht mehr atmen.

- Wortfindungsstörungen, Gedächtnisprobleme usw.

Es gibt wohl nichts schlimmeres, als eine Nervenkrankheit zu haben.
Hallo OH,
einige Deiner Symptome hatte ich auch.
Ich war im letzten Jahr ein paar Wochen bettlägrig. Ich war so schwach, dass ich meine Zahnbürste nicht mehr selbst halten konnte. Und ständig hatte ich Atemnot. Wortfindungsstörungen und Gedächtnisstörungen habe ich immer noch... Aber die anderen Symptome wurden besser. Ich hatte mit ABs angefangen, weil ich damals keine Alternative kannte. Aber nach 6 Wochen habe ich die Infusionen abgebrochen, weil es mir dadurch immer schlechter ging, vor allem mit der Atmung.

Ich habe dann angefangen, natürlich Antibiotika einzunehmen: ich fing mit GKE (Grapefruitkern Extrakt) an, dann folgte Heidelbergers Kräuterpulver, dann Knoblauch Kps. Ich habe alles immer für ein paar Wochen eingenommen und dann etwas Neues ausprobiert. Dazu habe ich immer Heilerde eingenommen, um die Toxine zu binden.

Inzwischen bin ich bei einer Ärztin, die nach Dr. Klinghardt arbeitet und die meine Mittel austestet. Das hat mir sehr geholfen. Vor allem weiß ich auch erst seitdem, dass ich unter Parasiten (Lambien und Würmer) leide.

Also ich kann von daher immer Klinghardt empfehlen!

Viel Kraft, Du schaffst das schon

LG Kerstin

P.S.: Es wäre vielelicht auch gut, eine PK-Sitzung (Psychokinesiologie Sitzung) auf Deine Ängste in Bezug auf ALS zu machen. Das ist ja schon wie eine Besetzung. Vielleicht hilft es Dir einfach STOPP zu sagen, wenn diese Gedanken kommen. Du musst dann irgend etwas dagegen setzen. Da ich Christin bin, setze ich bei mir Bibelstellen da gegen, wenn schlechte Gedanken kommen. Ich weiß nicht, was Dir helfen könnte, irgend ein Satz, der Dir Kraft gibt.
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Geändert von Sonnenblume1703 (03.07.11 um 19:55 Uhr)

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bluetenfrau ist offline
Beiträge: 6
Seit: 13.12.09
Hallo,

hast du mal an das chronische Müdigkeitssyndrom gedacht? Das klingt schon CFS-verdächtig. Die Anstrengung wird immer schlimmer, als ob in den Muskeln kaum noch Kraft wäre und bei Anstrengung geht die Kraft ganz raus. Das kann soweit führen, dass man sich gar nicht mehr bewegen kann und sich wie in sich gefangen fühlt. Die Muskeln machen einfach nicht mit. Erst wollen sie einem einreden, dass es alles psychisch ist, aber aus meiner Erfahrung muss ich jetzt sagen, dass es eine Krankheit ist, die wirklich körperliche Ursachen hat und einen schweren Verlauf. Ich hatte als Betroffene schon fast selber an die Psychoschiene geglaubt. Aber inzwischen weiß ich, dass die Psyche lediglich mitbeeinflussend ist, wie bei jedem Menschen. Alles Gute und viel Glück wünscht Bluetenfrau.

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Lebensfreude ist offline
Themenstarter Beiträge: 323
Seit: 05.03.10
Zitat von bluetenfrau Beitrag anzeigen
Hallo,

hast du mal an das chronische Müdigkeitssyndrom gedacht? Das klingt schon CFS-verdächtig. Die Anstrengung wird immer schlimmer, als ob in den Muskeln kaum noch Kraft wäre und bei Anstrengung geht die Kraft ganz raus. Das kann soweit führen, dass man sich gar nicht mehr bewegen kann und sich wie in sich gefangen fühlt. Die Muskeln machen einfach nicht mit. Erst wollen sie einem einreden, dass es alles psychisch ist, aber aus meiner Erfahrung muss ich jetzt sagen, dass es eine Krankheit ist, die wirklich körperliche Ursachen hat und einen schweren Verlauf. Ich hatte als Betroffene schon fast selber an die Psychoschiene geglaubt. Aber inzwischen weiß ich, dass die Psyche lediglich mitbeeinflussend ist, wie bei jedem Menschen. Alles Gute und viel Glück wünscht Bluetenfrau.
Hallo,
glaubst du wirklich, dass meine Probleme (mit dem laufen, stehen, sitzen usw.) alles von CFS ausgelöst wird? Wie hast du eigentlich eine Besserung erreicht?

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bluetenfrau ist offline
Beiträge: 6
Seit: 13.12.09
Eigentlich nur dadurch, dass ich versucht habe mich genauso anzunehmen und mich zu lieben wie ich jetzt bin. Das fällt mir zugegegebenermaßen sehr schwer. Ich kann eigentlich nicht das lieben, was ich gar nicht will ( meine Krankheit). Man kann aber auch nicht sagen, dass das ein Allheilmittel ist, aber es hilft, dass man nicht noch mehr Kraft verliert, nämlich dadurch, dass man sich fertig macht weil man etwas unbedingt schaffen will, z. B. um sich nicht zu blamieren o. ä. Ich nehme seit einiger Zeit Eine Mega-Dosis Antipsychotika, die mich komplett lahmlegen. Eine ganze Weile konnte ich daraufhin nachts sehr gut schlafen, das hat mich etwas gekräftigt, aber leistungsfähig bin ich damit noch lange nicht, und die Schlaflosigkeit stellt sich nach ca 1/2 Jahr jetzt schon wieder ein. Ich vermute auch, dass mein Immunsystem, dass nun gegen sich selbst arbeitet dadurch auch irgendwie ausgeschaltet wurde. Leider kann man die Krankheit kaum willentlich beeinflussen, das ist ja das Problem. Aber wenn ich höre, wie das bei dir losgegangen ist und was man mit dir schon gemacht hat? Ich bin gelernte Ergotherapeutin, habe also eine medizinische, psychologische und pädagogische Ausbildung, ich glaube schon, dass du was hast, aber wahrscheinlich nichts neurologisches, ich vermute eher etwas immunologisches. Aber das ist so schwer zu ermitteln, vielleicht auch gar nicht zu ermitteln was da los ist. Ich würde denken, wenn schon fast alles medizinische hintersich hat, ist man auf einen guten Arzt angewiesen, der einem glaubt, eine geschickte Diagnose daraus macht, mit der man durchs Leben kommen kann (evtl. durch eine Rente) oder eben eine Arbeit, mit der man trotz Krankheit zurechtkommen kann. Aber wer hat das schon? LG Bluetenfrau

Zitat von OhneHoffnung Beitrag anzeigen
Hallo,
glaubst du wirklich, dass meine Probleme (mit dem laufen, stehen, sitzen usw.) alles von CFS ausgelöst wird? Wie hast du eigentlich eine Besserung erreicht?


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