Viele Ärzte - kein wirklicher Befund

06.02.15 14:20 #1
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AW: Viele Ärzte - kein wirklicher Befund

Piratin ist offline
Beiträge: 789
Seit: 29.09.13
Wenn schon im Blut der VD-Wert so unterirdisch gemessen wird, steht man wohl wirklich kurz vorm Kollaps. Allerdings passiert so etwas ja wahrscheinlich nicht einfach so. Es muss ja eine Ursache für den Mangel geben. Ich gehe mal nicht davon aus, dass du dein Leben in einem Kellerloch verbringst.
Dennoch kann ich mir schon vorstellen, dass die Symptome mitunter davon kommen.
Ich nehme VD-Öl von Deltastar.
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Alles von mir Geschriebene entspricht einzig und allein meiner Meinung ohne Allgemeingültigkeit.

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dasSams ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 06.02.15
Hallo streek und Piratin.

Ja du hast recht, Piratin. Ich habe alle Nase lang das Gefühl umzufallen; keine Kraft mehr, dann noch der Schwindel un das Kopfbrummen. Gestern hab ich mal meinen Vater besucht, ein bisschen erschrocken hat er sich schon.... Kanns keinem verübeln. Glaube ich sehe grad aus, wie eine Anämie-Patientin.
In einem Kellerloch wohne ich gar nicht. Ebenerdig mit toller Terrasse auf die ich jeden Tag gehe wenn ich daheim bin.

Hab mir nochmal über den IgE gesamt Wert Gedanken gemacht und werde das noch einmal beim nächsten Termin ansprechen.

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dasSams ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 06.02.15
Gibt jetzt auch wieder was Neues. Die Ärztin hatte ja doch ein großes Blutbild gemacht. Werte sehen alle gut aus. Hab sie auch gefragt, wie es denn sein kann, wenn mein Immunsystem so im Keller ist, dass es dann noch Antikörper bilden kann. Mit der Antwort hatte ich wirklich nicht gerechnet: Sie hat sich unglücklich ausgedrückt das letzte mal und wollte eher sagen, dass mein Immunsystem auf Hochtouren läuft, was soviel heisst, sobald ich was habe, würde man ne Menge Antikörper gegen Infekte etc. finden. Es arbeitet einfach zuviel und braucht eben viele Nährstoffe.
Nun gut. Ich hab ihr alle Röntgenbilder und alles mitgebracht was ich hatte, da ich noch einmal Revue passieren lassen wollte, was wann wie passiert ist und ob sie noch eine Idee hätte. Lief sehr interessant aus. Sie sah auf mein 2-Schicht-Röntgen drauf und meinte sofort: Was hat Ihnen der Orthopäde denn gesagt? Da er mir nur sagte, dass die Bandscheibe zwischen dem 6. u. 7. Halswirbel verkürzt sei und ich mehr Sport machen sollte, rechnete ich nicht damit dass da jetzt noch was kommt. Sie zeigte mir mein Röntgenbild und meinte dass ich einen extrem geraden Hals habe, was ungewöhnlich ist; ausserdem ist der 1. oder 2. Wirbel an der Schädelbasis total verdreht. Das hätte der begutachtende Arzt eigentlich erkennen sollen. Sie meinte, es kann trotz der Aussage des hochbetuchten Orthopäden dennoch sein, dass mein Schwindel daher kommt.
Nun gut. Das Dings ist, was ich ihr auch sate, mein Rücken fing ja erst an sich zu melden, nachdem ich 1 Woche lang das Antibiotikum genommen hatte. Ihre Aussage(auf meine Blutwerte grübelnd blickend): Das kann durchaus vom Antibiotikum kommen. Das kann sowas machen.

Weiter im Text. Sind alles durch gegangen. Es bleiben noch zwei Dinge: Aspergillus Niger und Histaminintolleranz.
Da ich diesen Schimmel bei mir zu Hause habe, kann es sein, dass ich Sporen im Körper habe und dadrauf allergisch reagiere. Der Schimmel kann diese Reaktionen die ich als Symptome habe auslösen.
Histaminintolleranz. Jetzt wird es kompliziert: Die Wespe stach mich. Ich reagierte ungewöhnlich drauf. Mein Immunsystem spielte verrückt und schüttete soviele Antikörper aus, dass es selbst nicht drauf klar kam. Es waren auch drei Stiche. Hatte versucht die Flüssigkeit rauszudrücken. Was raus kam war Wundwasser, das eigentlich das Eindringen des Giftes in meine Blutbahn verhindern sollte, also gelangte das Gift ungehindert in meine Blutbahn. Dort angekommen segelte es auf einem Boot überall hin. Und mein Körper versuchte sich dagegen zu wehren. Da ich eh dieses auf Hochtouren laufende Immunsystem habe, hatte es zuviele Antikörper ausgeschüttet und damit griff es meinen Körper an. Nervenbahnen, Schleimhäute, Gelenke, Muskeln. Da ich seit meiner Krankheit wenig (bis gar kein) Kortison zu mir nehme, gab es auch keine Drosselung. Sad Sauce.
Also hab ich noch einmal Blut abgegeben und Daheim hab ich noch einen speziellen Stuhltest und zwei zusätzliche Intolleranz-Tests. Lactose und Fructose.
Bei der Lactose bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, denn ich habe nach dem Verzicht nicht wirklich was gemerkt. Das meine Haut besser wurde, kann auch daran liegen, dass ich Zink zu mir genommen hatte. Übelkeit oder Blähungen habe ich noch nie nach einer Schüssel Pudding oder Sahne gehabt.

Gestern habe ich mir einen Film angesehen. Wenn nichts hilft, werde ich das in Eigenregie machen. Der Film heisst: "Fat, Sick & Nearly Dying".

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dasSams ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 06.02.15
Hallo Zusammen,
Mir geht es besser!

Die Ärztin bei der ich zuletzt war ist Gold wert. Sie hatte sich am Dienstag mein Röntgenbild meiner HWS angesehen und stellte doch fest, dass mein Nacken zu gerade ist und dass ich noch einen verdrehten Wirbel am Schädelansatz habe.

Kurzum: Am Dienstagabend hatte ich tierische Kopfschmerzen und war kurz davor eine Kopfschmerztablette einzuwerfen. Das mache ich normalerweise sehr selten, eben nur in extremen Fällen. Ich stand also draussen auf meiner Terasse und unterhielt mich mit meinem Männeken, fühlte dass mein Nacken nervte und machte eine Bewegung mit dem Kopf zur Seite. Es knackte furchtbar laut und Mein Männe hörte es ebenfalls. Exakt in diesem Moment hörten meine Kopfschmerzen auf. Sie waren zwar nicht ganz weg aber der extreme Schmerz war auf einen komplett weg.
Die Tage danach bis gestern abend waren solala. Ich hatte wenig Kopfweh aber trotzdem waren sie noch da. Mittwochabend war mir wieder schwindelig und Donnerstag, als ich meinen Lactoseintoleranztest machte, sogar schon am Tage früh vorhanden. Zu dem Zeitpunkt war ich im kleinen Labor meines Vaters. Das hatte ich zuvor schon bemerkt, dass der Schwindel da immer auftauchte, bzw. schlimmer wurde und konnte es mir nicht erklären - zumindest Psychologisch nicht.
Jedenfalls, gestern Abend war ich wieder quasseln auf meiner Terasse während mir übelst schwindelig war und machte im Stehen dabei eine Bewegung, da ja ständig mein Rücken nervt und drückt und sich komisch anfühlt. In dem Moment rückte, wie ich es wahrnahm, ein Wirbel zwischen meinen Schultern wieder in seine natürliche Position. Es knackte nicht sonder machte nur "wrup". Mein Schwindel war weg. Einfach weg! Ich begriff es nicht. Als ich mich dann kurz darauf schlafen legte, setzten pulsierende Kopfschmerzen an den Schläfen ein. So ein Stechen. Aber mir ging es gut, echt gut. Gestern im Bett stellte ich mir die Frage, ob die Kopfschmerzen, die ich nun bekam, eine Folge dessen sein könnte, dass die "Störung" weg sei.
Heute morgen bin ich aufgewacht und hatte weder Kopfschmerzen, noch Schwindel.

Nun habe ich meinen Vater angerufen, der mir einen guten Osteopathen empfohlen hatte. Sieht so aus, als wenn der Befund, den der Arzt bei der Radiologie zusammenschusterte, falsch war.

Ich werde den Zustand jetzt beobachten und sage Euch bescheid, wie es bei mir weiter geht. Inzwischen bin ich echt vom Glauben abgefallen. All dies, nur wegen einer Verspannung der Muskeln und einer Verdrehung des Nackens? Baff, ist kein Ausdruck dessen was mir gerade durch den Kopf geht.

*drückt euch alle ganz dolle*
Das kleine Sams

Viele Ärzte - kein wirklicher Befund

stones ist offline
Beiträge: 9
Seit: 03.10.15
Hallo ich bin gerade neu hier.

Also ich habe schon einige Jahre Bandscheibenvorfälle und eine Operation an der Halswirbelsäule.
Meine Schwindelanfälle kommen von der Halswirbelsäule.

Ein Ohrenarzt konnte mir aber schnell helfen die Schwindelanfälle
loszuwerden. Die Osteopathie ist aber eine gute Sache.
.

Ich hatte 40 Jahre lang Allergien und bin sie mit Bioresonanz
losgeworden.

Mit den andern Beschwerden kann ich nicht helfen.

Ich wünsche Dir gute Besserung.

Liebe Grüsse

Geändert von Malve (03.10.15 um 21:15 Uhr) Grund: Verschoben

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dasSams ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 06.02.15
Danke @stones

Zur Zeit mache ich Physio/Osteo bei einem sehr gewieften Menschen in Frankfurt. Er wurde mir von einem in der Nähe liegenden Karate-Center weiterempfohlen. Seine Aussage war, dass ich wohl sowas wie eine Autoimmunreaktion durch die Wespenstiche bekommen habe, so dass mein Körper massiv Histamin ausgeschüttet hat. Er hatte mich untersucht und ist der Ansicht, dass ich von Kopf bis Bauch völlig verkrampft bin, also irgendwie das Bindegewebe verkrampft ist. Dies und diverse verdrehte Wirbel, mitunter der erste Wirbel sorgen für allerlei Probleme. Der erste Wirbel, laut seiner Aussage, ist ein gemeiner Hund, denn er steckt direkt im Schädel und gliedert alle anderen Wirbel an. Ebenfalls zeigte er mir an einem Skelett, dass es auch eine anatomische Verbindung zwischen dem ersten Wirbel, der Ohren und der Nasennebenhöhlen gibt, welche nur paar Zentimer von einander entfernt sind. Wenn nun der erste Wirbel verdreht ist, wie bei mir, ist es nicht verwunderlich, dass ich Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen und ein komisches Klackern hinter den Ohren hören kann. Das wäre ganz typisch für den Wirbel, welcher auch zwei lange Fortsätze an den Seiten hat, länger als die anderen Wirbel und diese bis direkt unter die Ohren an den Schädel führen.

Nun auch die vermeindliche Autoimmunreaktion hat bei mir so einige Steine ins Rollen gebracht. Nach ein paar Tests weiss ich nun, dass ich auf ein Mal auch hochgradig allergisch auf Hefe, Tomaten und Paprika bin. Ebenfalls aus dem Nichts kommt die Milch und Käseallergie. Zudem musste der Körper das Histamin irgendwie loswerden und tat dies durch den Darm, wodurch sich Clostridien, Geotrichum und Candida vermehren bzw. einnisten konnten. Histamin in meinem Stuhl bei der letzten Untersuchung: 900% über der Grenze. Ungesund und man schwemmt sämtliche Nährstoffe in den Gulli, die auch die Bandscheiben hätten gut gebrauchen können...
Meine Ärztin empfahl mir ein Pulver mit Lactobazillen, Elektrolyte und Weizengras und Chlorella. Gesagt getan. Das Chlorella und das Weizengras taten zwar keine Wunder, aber ich bin die Durchfälle losgeworden. Von Amazon bestellt, bio und in Pulverform. Das Chlorella, muss ich dazu sagen, schmeckt scheußlich

Für den Fall, dass noch mehr unter euch sind, die unerklärliche Symptome haben:
Inzwischen fand ich heraus, dass man mit einem Bluttest (glaube mit Glutathion) herausfinden kann, ob man schlecht entgiftet. Ca. 20% der Bevölkerung ist genetisch so veranlagt. Das bedeutet, alle Giftstoffe werden nicht richtig abgebaut, bzw. ausgeschieden und das kann mitunter verheerende Folgen haben.

LG


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