Ständige Übelkeit seit Monaten!

16.11.14 19:35 #1
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AW: Ständige Übelkeit seit Monaten!

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Danke Jana, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass der Auslöser diese Lebensmittelgeschichte war.

Ich selber habe auch Erfahrungen mit andauernder Übelkeit, mir war 3 Jahre lang rund um die Uhr schlecht, habe nur noch von Haferbrei gelebt (das ist jetzt über 20 Jahre her, damals gab es kein Internet und weniger Möglichkeiten sich zu informieren).

Bis dann endlich ein naturheilk. orientierter Hausarzt bei mir nach Candida gesucht hat (Stuhltest) und fündig wurde (es waren Massen, bei mir ausgelöst durch Amalgamentfernung ohne Schutz und Ausleitung ein Jahr bevor die Übelkeit begann - den Zusammenhang habe ich dann erst 10 Jahre später erkannt).

Nach einer Nystatintherapie bekam ich jedenfalls damals ein neues Leben geschenkt (obwohl ja heute gesagt wird, das bringt nichts, man muss das Amalgam ausleiten, mir hat es etwas gebracht). Nach x Magen und Darmspiegelungen und vielen Ärzten, die mich nur in den Urlaub schicken wollten und dementiert haben, dass Candida irgendeine Bedeutung hat, habe ich dann glücklicherweise diesen Arzt gefunden.

Immer wenn die Pilze abstarben, hatte ich eine Herxheimerreaktion vom feinsten mit Schüttelfrost und Übelkeitsschüben, die mich einfach nur noch flachlegten, meist spätabends. Daher kann ich das gut nachvollziehen.

Süssigkeitenlust kann mit Candida zusammenhängen, muss aber eben nicht.

Das Problem der heutigen Zeit ist, dass viele Menschen latente Infektionen in sich haben, die schlecht nachweisbar sind, aber den Körper permanent auf Trab halten.

Eine klassische Lebensmittelvergiftung entsteht meist durch Salmonellen. Diese belastet sehr stark den Darm, dadurch könnte sich evtl. dann auch Candida vermehren, die du durch viel Süßes auch noch züchten würdest. Bei mir hat Zuckerkonsum zu Übelkeitsschüben geführt. Aber wie gesagt, dass ist nur ein Gedankenkonstrukt.

Auf jeden Fall würden Dir Darmbakterien gut tun, z.B. Omniobact 6, damit sich der Darm erholt. Auch Toxaprevent oder Heilerde könnte Giftstoffe an sich binden. An Deiner Stelle würde ich auch mit Naturstoffen herumprobieren. Leber und Pankreas mit Heilpflanzen stärken.

Denn die normalen Ärzte finden dann doch leider häufig nichts. Fitter sind die naturheilk. Privatärzte, nur da muss man dann alles selber zahlen, wenn man nicht privatversichert ist.

Gute Besserung
julisa

Ständige Übelkeit seit Monaten!

Jana85 ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 16.11.14
Vielen Dank Julisa für deine ausführliche Beschreibung.

Da hast du ja einen langen Leidensweg hinter dir...
Ich versteh einfach nicht, wieso die schulmedizinischen Ärzte bei so
komplexen und langwierigen Beschwerden nicht auch mal andere Ursachen in Betracht ziehen...

Ich war letzte Woche bei einer neuen Ärztin (Allgemeinmedizinerin und Homöopathin) und sie vermutete auch dass es sich um Candida Pilz handeln könnte. Sie hat mir eine homoöpathische Tinktur, Wermutkapseln und Nystatin verschreiben. Jetzt hab ich ein wenig gegoogelt und bin mir wegen dem Nystatin unsicher....
Wie du ja auch erwähnt hast, steht der Pilz oft im Zusammenhang mit Schwermetallbelastung. Mir wurde vor ca 15 Jahren etwas Amalgan entfernt.
Aber ob das nach so langer Zeit zusammen hängen kann?
Auf jeden Fall hab ich gelesen, man sollte erst eine Ausleitung beginnen, bevor man mit Anti-Pilz-Therapie startet. Meine Ärztin hat davon aber nichts gesagt...
Heilerde hab ich schon ab und zu mal genommen, das hilft ja auch beim ausleiten...aber sollte man dann sicher als Kur eine best. Menge tägl. einnehmen.

Hab ehrlich gesagt bissl Angst, das Medikament zu nehmen. Grade weil mir schon andauernd so schlecht ist, wenns dann noch schlechter werden würde, ich glaub das hielt ich dann gar nicht mehr aus :-(
Und auf Zucker und Weißmehl sollte man ja auch ganz Verzichten in der Zeit, oder? Und das grade zur Weihnachtszeit....

Bin mir jetzt noch unsicher, was ich am besten machen soll...
Vielleicht kann ich mich durchringen, das Nystatin mal zu probieren.

Ich danke dir und liebe Grüße,
Jana

Ständige Übelkeit seit Monaten!

hitti ist offline
Beiträge: 1.862
Seit: 26.02.12
Zitat von Jana85 Beitrag anzeigen
Ich war letzte Woche bei einer neuen Ärztin (Allgemeinmedizinerin und Homöopathin) und sie vermutete auch dass es sich um Candida Pilz handeln könnte.
...
Wie du ja auch erwähnt hast, steht der Pilz oft im Zusammenhang mit Schwermetallbelastung. Mir wurde vor ca 15 Jahren etwas Amalgan entfernt.
Aber ob das nach so langer Zeit zusammen hängen kann?
Eindeutig, leider JA

Auf jeden Fall hab ich gelesen, man sollte erst eine Ausleitung beginnen, bevor man mit Anti-Pilz-Therapie startet.
Da gibt es unterschiedliche Ansätze, die hier im Forum auch thematisiert und beschrieben werden.

Alles in allem handelt es sich um ein komplexes Problem im Darm. Und anscheinend bringt es nicht viel entweder nur die Schwermetalle oder den Candida oder auch jeweils in bestimmter Reihenfolge zu "bekämpfen", da der ganze Darm betrachtet werden muss.

Du kannst sehr viel aus den Beiträgen von evalesen dazu finden.

...Und auf Zucker und Weißmehl sollte man ja auch ganz Verzichten in der Zeit, oder? Und das grade zur Weihnachtszeit....
Tja, das ist egal zu welcher Zeit so oder so nicht wirklich gesundheitsförderlich, auch wenn sich das doof anhört und viele andere scheinbar keine Probleme damit haben...

Siehe auch z.B. das aktuelle Buch von Dr. David Perlmutter, im Original "Brain Grain":

David Perlmutter im Interview zu seinem Buch »Dumm wie Brot. Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört« (Goldmann Taschenbuch)

Ansonsten kann ich Dich auf den bereits sehr langen, aber noch nicht alten und sehr aktuellen Thread hinweisen:

http://www.symptome.ch/vbboard/ernae...ml#post1015953

Auch auf den bisher letzten Seiten geht es u a. immer wieder um Candida...

Viel Erfolg und eine leckere Adventszeit :-)

hitti

Ständige Übelkeit seit Monaten!

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Zitat von Jana85 Beitrag anzeigen
Da hast du ja einen langen Leidensweg hinter dir...
Ich versteh einfach nicht, wieso die schulmedizinischen Ärzte bei so
komplexen und langwierigen Beschwerden nicht auch mal andere Ursachen in Betracht ziehen...
Weil sie es nicht lernen. Und weil es schon sehr lange so ist, dass es ewig dauert bis neues Wissen übernommen wird in das System.

Jetzt hab ich ein wenig gegoogelt und bin mir wegen dem Nystatin unsicher....
Ich verstehe Dich sehr gut. Ich kann Dir nur von mir berichten, dass man das damals noch nicht wusste mit dem Pilz und den Schwermetallen, was bei mir 100% gepasst hat, da ich ein Jahr zuvor alle 14 Füllungen ohne Schutz entfernen liess. Tja, war ne harte Zeit danach, Übelkeit und Allergien folgten.

Aber das Nystatin habe ich sehr gut vertragen, damals 8 Wochen eingenommen, sowohl Suspension, als auch Kapseln und dann begann für mich ein neues Leben. Ich war ein paar mal bei dem Arzt, der auch Bioresonanz machte und bekam eine Anwendung, damit ich keine Herxheimer erlebte. Und kann nur sagen, dass es ab da nach den 8 Wochen bei mir bergauf ging. Keine Nebenwirkungen und nach 8 Wochen keine Übelkeit mehr. Es war unglaublich gut. Ich hatte aber auch keinerlei negatives zu Nystatin gelesen, war einfach nur voller Hoffnung. Manchmal ist es auch so, je mehr man weiss, desto schwieriger kann man sich einlassen.

Damals gehörte natürlich auch eine gesunde Ernährung dazu, kein Zucker, kein Weißmehl und Darsanierung, damals mit der Greykur und Bakterien, das ging insgesamt über ein ganzes Jahr. Das Nystatin war der Anfang.

Alles Gute,
LG
julisa

Wie wahrscheinlich ist eine Ansteckung mit (Band-)Würmern?

Jana85 ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 16.11.14
Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr könnt mir bei meinem Problem ein wenig weiterhelfen...

Und zwar habe ich seit ca einem halben Jahr versch. Symptome,
die mich quälen, aber kein Arzt kann mir weiterhelfen...

Jetzt bin ich zufällig auf das Thema Parasiten, Würmer gestoßen,
und mich würde interessieren, ob solche Infektionen häufig vorkommen,
also die man durchaus in Betracht ziehen sollte?

Ich hatte immer Hunde und Katzen, habe auch eine zeit lang im Tierheim gearbeitet, und habe früher - als unvernünftige Jugendliche - gerne mal meinen Hund abgeknutscht...als Kind sogar die Vorderpfoten geküsst

Da so eine Bandwurm/Fuchsbandwurm Infektion bis zum Krankheitsausbruch 10-15 Jahre dauern kann, mache ich mir jetzt Sorgen...

Wäre ein Bluttest wohl sinnvoll? Kann das der normale Hausarzt? Oder muss es ein spezielles Labor sein? Weiß jemand, wie diese Test genau heißt?

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen!
Vielen Dank!

AW: Ständige Übelkeit seit Monaten!

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Hallo Jana,

wie ist denn bei Dir weitergegangen, hast du die Kur mit Nystatin u.a. von der Ärztin gemacht oder nicht?

Parasiten können auch eine Menge Symptome machen und belasten die Leber (häufig kommt die Übelkeit hierher oder vom belasteten Pankreas). Aber Parasiten finden, ist schwierig.

Vitalisierung durch Entgiftung und Entparasitierung

Egal wie Du dich entscheidest, kann es immer am Anfang sein, dass es zu verstärkten Reaktionen kommt. Sowohl wenn Candida abstirbt als auch wenn Parasiten sterben. Auch bei Entgiftungen aller Art wie Du hier im Forum lesen kannst. Der Körper braucht seine Zeit, um wieder fitter zu werden.

VG
julisa

Geändert von julisa (15.01.15 um 14:18 Uhr)

Ständige Übelkeit seit Monaten!

Jana85 ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 16.11.14
Hallo Julisa,

danke für deinen Beitrag und den Link!

Habe die Nystatin Kur nicht gemacht. Hätte es gern hinter mich gebracht, aber durch die andauernde Übelkeit, wage ich nicht mehr viel. Hab das Gefühl, ich kann nicht riskieren, dass es noch schlechter wird, mein Körper hält das nicht mehr aus...
Das wirklich beängstigende ist, dass es jeden Tag aufs neue gleich schlimm ist, egal was ich am Tag davor für Medizin zu mir genommen hab, oder was ich gegessen oder getrunken hab...es scheint keine Rolle zu spielen.

Es wurde nochmal Blut abgenommen, bis auf einen leichten Eisenmangel, der nicht therapiebedüftig wäre, ist alles in Ordnung.

Mein Hausarzt kam heute mit einer neuen Diagnose an: Fibromyalgie,
mein Physiotherapeut meinte es liegt am vegetativen Nervensystem.
Mein vorletzter Arzt sprach von Erschöpfungssyndrom.

Ich weiß langsam nicht mehr, was ich glauben soll...Ich merke nur, dass das Leben keinen Sinn mehr macht, wenn einem nur noch schlecht ist.

Liebe Grüße,
Jana

AW: Ständige Übelkeit seit Monaten!

julisa ist offline
Beiträge: 1.798
Seit: 20.03.09
Hallo Jana,

oh ja und wie gut ich Dich verstehe, das hatte ich ja auch über mehrere Jahre. Nichts machte mehr Spass und da ich ständig Angst hatte mich übergeben zu müssen, habe ich so gut wie nichts mehr unternommen, auch einkaufen war fürchterlich mit den ganzen Gerüchen. Und weil ich nur wenig essen konnte, war der Magen immer zu leer und mir dadurch auch wieder sowieso schlecht.

Du könntest versuchen Deine Leber zu unterstützen, von der kommt die Übelkeit sehr wahrscheinlich, weil sie überfordert ist.

Leberwickel sind leicht zu machen und man muss nichts einnehmen. Hier schön erklärt:
http://muench-naturheilkunde.com/dow...eberwickel.pdf

Auch Fussreflexzonenmassage an der Leberzone kann hier unterstützen.

Magst Du das Nystatin nicht vielleicht doch mal probieren?
Medikamentöse Behandlung: Dr. Thomas Weiss

Hast Du schon Toxaprevent bzw. Klinoptilolit genommen? Das bindet Gifte im Darm.

Und was auch gut sein kann, sind Einläufe mit warmem Wasser (max. 0,5 Liter, lieber mehrmals hintereinander). Weil Du damit die Gifte aus dem Enddarm spülst, denn diese werden über den enterohepatischen Kreislauf wieder aufgenommen und da muss wieder die Leber ran. Mir hat das damals sehr geholfen. Das hat sich angefühlt wie wenn ich dann das Toxinlager da etwas unterbrechen konnte. Danach ging es mir meistens zumindest für kurze Zeit besser.

VG
julisa

Ständige Übelkeit seit Monaten!

Jana85 ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 16.11.14
Hallo Julisa,

ja genauso gehts mir momentan wie du beschreibst, mag kaum noch was unternehmen und bin langsam am verzweifeln...
Frage mich auch vor jeder Mahlzeit, geht das jetzt, kann ich´s versuchen, oder bereue ich´s hinterher?!

Danke für den Tipp mit dem Leberwickel, das werd ich heute gleich mal ausprobieren! Hab sowieso schon dauernd eine Wärmflasche auf dem Bauch liegen

Das Nystatin hab ich auch nich vergessen, ich wollte es auch ausprobieren, sobald es halbwegs geht für mich. Allerdings weiß ich nicht, wielange es haltbar ist, in der Apotheke haben sie nur gesagt, dass man es im Kühlschrank aufbewahren muss und drauf steht `zum alsbaldigen Verbrauch bestimmt`, ich glaube, das sind reine Nystatinkapseln, ohne die Zusatzstoffe. Allerdings hab ich die jetzt schon 1 1/2 monate im kühlschrank stehen...
Ich danke dir für den Link, das steht ja sehr ausführlich alles beschrieben. Das hat mir ein wenig das Unbehagen genommen :-)

Diese Mittel zum Entgiften hab ich noch nicht genommen, habe stattdessen öfters Heilerde von Luvos genommen, das bindet auch Gifte, oder wirken die anderen Mittel noch besser/stärker?

Habe früher auch schon mal Einläufe gemacht. Das werd ich jetzt auch wiedermal machen, vielleicht wirds dann auch wie bei dir etwas besser.

Danke dir vielmals und einen schönen Sonntag!
Jana

Ps: Habe eine neue Vermutung, nämlich Histamin Intoleranz, hatte immer schon Probleme mit Ananas, Kiwi, etc. und jetzt hab ich gestern von einem Schokotee (sind Kakaoschalen enthalten) Juckreiz im Mund und zusätzlich auch Übelkeit bekommen...und z.b. wurde mir auch früher von Rotwein, bzw. generell von Alkohol immer nach kürzester zeit schlecht...wobei das auch einfach nur an einer schwachen/überforderten Leber liegen könnte....mal schauen, vielleicht kommen mir noch mehr zusammenhänge...

AW: Ständige Übelkeit seit Monaten!

twixx66 ist offline
Beiträge: 67
Seit: 28.08.10
Hallo Jana85,

ich würde mir an deiner Stelle wegen des Nystatin nicht so viele Sorgen machen. Ausprobieren und dann siehst Du was passiert. Es könnte dir ja auch viel besser gehen. Gleichzeitig würde ich die absterbenden Toxine mit z.B. Heilerde binden. Aber ich möchte dich noch auf einen anderen Aspekt hinweisen. Dauernde Übelkeit kann auch durch Cortisolmangel verursacht sein. Ich würde als ersten Anhaltspunkt morgens einmal und vlt. nachmittags, je nachdem wann die Übelkeit am stärksten ist, das Cortisol vom Arzt bestimmen lassen. Cortisolmangel verursacht neben Müdigkeit, Erschöpfung, Übelkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeiten noch viele andere Symptome. Es könnte eine Nebennierenschwäche vorliegen. Lass das einfach ausschließen. Nur so kannst Du das Ganze immer mehr einkreisen.
VG
twixx66


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