Übelkeit WÄHREND des Essens seit einem halben Jahr...

17.09.13 17:44 #1
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Übelkeit WÄHREND des Essens seit einem halben Jahr...

DankeimVoraus ist offline
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Seit: 17.09.13
So, also war heute endlich bei der Internistin.
Werden jetzt erstmal mehrere Stuhlproben auf mehrere Sachen untersucht, wenn dann nichts eindeutiges bei rauskommt, wirds möglicherweise auf eine Darmspiegelung rauslaufen

Aber ich bin da eigentlich guter Dinge, da ja schon mit bloßem Auge "anormale Zeichen" zu sehen sind.

Kann sich aber wohl etwas hinziehen, bis die Ergebnisse da sind.


LG

Übelkeit WÄHREND des Essens seit einem halben Jahr...

DankeimVoraus ist offline
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Seit: 17.09.13
Tjaaaa, so viel dazu.
Also es wurde nichts festgestellt. Keine Bakterien oder Enzymmangel...
Ich soll jetzt erstmal Iberogast nehmen, aber... Das hab ich quasi nur auf drängen bekommen, was man denn jetzt machen könne, da ich ja sehe, dass meine Verdauung offensichtlich inzwischen permanent gestört ist.

Ich wette mal einfach um einiges, dass die Tropfen nichts ändern werden.

Ne Darmspiegelung hält die Ärztin für (noch) unangebracht in meinem Alter und dieser Art von Beschwerden.

Aber ich durfte mich bei ihr nochmal auf die Waage stellen und siehe da, ich habe abgenommen. Ich soll also mehr essen, weil ich doch schon langsam aber sicher an der unteren Grenze des Normalgewichts bin.
Weiß ja nicht ob das so eine gute Idee ist, wenn bei den -vergleichsweise- geringen Mengen schon meine Verdauung offensichtlich nicht mehr mitkommt.

Daher am besten über den Tag verteilt, was ja sowieso einfacher fällt, wenn man eine möglichst große Summe erreichen will, als nur 3 Mahlzeiten zu sich zu sich zu nehmen.
Das kriege ich aber zeitlich einfach nicht hin...

Naja, also hau ich jetzt erstmal wieder bei den 3 Mahlzeiten rein, wenn dann neben der Verdauungsschwäche die Übelkeit zurückkommt, dann sollen se mir alles spiegeln was es nur gibt, ich will endlich zunehmen (und vor allem keine schleichende Krankheit haben, die möglicherweise immer mehr bzw. irreparablen Schaden anrichtet)


Liebe Grüße

[der Optimismus ist erst einmal verflogen]

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darleen
hallo DankeimVorraus

da ist ja Mist , hoffe das noch bald der Grund gefunden wird für deine Beschwerden

der Optinismus kommt wieder es wird der Grund schon gefunden

liebe grüße darleen

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DankeimVoraus ist offline
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Seit: 17.09.13
Ja naja, das Studium läuft gerade auch gelinde gesagt "schleppend", ich hoffe da ändert sich bald so einiges
Habe auch durch den Stress (vermutlich daher) wieder richtig viel Akne bekommen.
Also sieht nicht danach aus, dass das ein Ausschlag einer Allergie ist (hatte schon immer, wie jeder in meiner Familie, Probleme mit unreiner Haut; über ein Jahr Aknenormin genommen, meine Schwester nimmt's inzwischen auch, ich versuch es jetzt erstmal mit medikamentöser Creme, weil ich zu Isotretinoin in letzter Zeit ziemlich viel ungutes gelesen habe), aber das einzige Fett was ich zu mir nehme ist die Butter auf'm Brot, nicht viel bis fast gar nichts süßes und schon gar nicht fettiges.
Habe mir jetzt schon Benzoylperoxid besorgt, mal sehen wie sehr es in der geringsten Dosis wirkt...

Habe auch schon mal überlegt ob nicht vielleicht das Aknenormin bzw. Isotretinoin etwas mit der gestörten Verdauung bzw. Fettverwertung zu tun hat..

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DankeimVoraus ist offline
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Seit: 17.09.13
So ich hab jetzt gerade nochmal aus reiner Neugierde mir die Nebenwirkungen von Isotretinoin angeschaut und siehe da:
Berlin - Das Aknetherapeutikum Isotretinoin kann offenbar chronisch-entzündliche Darmerkrankungen auslösen. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärtzeschaft (AkdÄ) macht auf die mögliche Nebenwirkung aufmerksam. Zwar sei die Studienlage nicht eindeutig, aber es gebe Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Colitis ulcerosa durch die Einnahme des Derivats von Vitamin A.

Laut einer Studie, bei der Daten von 55 Millionen US-Amerikanern ausgewertet wurden, war das relative Risiko für die Darmentzündung deutlich erhöht. Dabei war das Auftreten der Erkrankung abhängig von der Dosierung. Mögliche Einflussfaktoren auf das Ergebnis wie falsche Diagnose oder ein Zusammenhang von Akne und der Darmerkrankung wurden ausgeschlossen.


Also Colitis ulcerosa..
(Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Colitis_ulcerosa Sie ist durch einen entzündlichen Befall des Mastdarms und Dickdarms gekennzeichnet...
Hätte man etwas durch die Gastroskopie sehen können oder geht das nur durch eine Endoskopie?

Laut Wiki nur durch eine Endoskopie, aber bei mir wurden auch histologische Untersuchungen gemacht..

Am liebsten würde ich eine Darmspiegelung machen lassen, aber ich habe eigentlich keine Zeit und bis jetzt wurde ja nichts weiteres gefunden. Ich habe ja auch keine Schmerzen aber meine Verdauung ist definitiv gestört..

Bei der Magenspiegelung kam ja raus, das mein Drüsenapparat leicht vernarbt ist, was auf eine verheilende Gastritis geschlussfolgert wurde und damit der mögliche Grund für die Übelkeit.

"Auf Stufenschnitten Antrumschleimhaut mit stark verlängerten und aufgefalteten Foveolen, deren Leistenspitzen erheblich fibrosiert und hyperkapillarisiert sind. In der Tiefe schüttere Rundzellinfiltrate und eine oberflächige Vernarbung des Drüsenapperatates.
In der zusätzlich durchgeführten Alcianblau-PAS-Reaktion kein Nachweis atypischer schleimbildender Zellen......

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DankeimVoraus ist offline
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Seit: 17.09.13
So also Iberogast und Bioflorin haben nicht geholfen.
Ich kann aber nun mit Bestimmtheit sagen, dass ich keine Nüsse verdaue. Es ging jetzt 2 Wochen gut, dann mal ein wenig Sonnenblumenkernebrot gegessen und schwups, scheinbar keinen einzigen verdaut. Also keine Nüssen und Kerne... Jetzt habe ich wieder einmal meine Haferflocken ausprobiert. Auch diese kann ich inzwischen nicht mehr verdauen.. Interessanterweise kommt bei ihnen noch hinzu, dass mir dann bei weiteren Mahlzeiten schlecht wird. Allerdings kann das auch an der Masse liegen. Ein paar Sonnenblumenkerne oder Nüsse sind was anderes als 100Gramm Haferflocken....

Das kann doch nur an der Bauchspeicheldrüse liegen, oder nicht?!

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darleen
Zitat von DankeimVoraus Beitrag anzeigen

Das kann doch nur an der Bauchspeicheldrüse liegen, oder nicht?!
Hallo DankeimVoraus

wenn du einen Gastritis hattest, könnte das jetzt eine Darmentzündung sein , die wohl auch unverdaute Speisen rauslässt

wiederum kommt es durch unverdaute Nahrung durch Bauchspeicheldrüen-enzymschwäche zu einer Darmentzündung

liebe grüße darleen

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DankeimVoraus ist offline
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Seit: 17.09.13
Zitat von darleen Beitrag anzeigen
Hallo DankeimVoraus

wenn du einen Gastritis hattest, könnte das jetzt eine Darmentzündung sein , die wohl auch unverdaute Speisen rauslässt

wiederum kommt es durch unverdaute Nahrung durch Bauchspeicheldrüen-enzymschwäche zu einer Darmentzündung

liebe grüße darleen
Also was tun?
Darmspiegelung? Nochmal Magenspiegelung?

LG

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darleen
Du hast ja schon geschrieben das ein Enzymmangel ausgeschlossen wurde, nur leider nicht welchen

raten kann ich persönlich dir Nichts , musst du selber entscheiden

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DankeimVoraus ist offline
Themenstarter Beiträge: 24
Seit: 17.09.13
Zitat von darleen Beitrag anzeigen
Du hast ja schon geschrieben das ein Enzymmangel ausgeschlossen wurde, nur leider nicht welchen

raten kann ich persönlich dir Nichts , musst du selber entscheiden
Das kann ich dir noch nicht einmal sagen..
Nach der Schilderung der Symptome hielt meine Internistin einen Enzymmangel für sehr unwahrscheinlich, nach der Stuhlprobe für quasi ausgeschlossen.
Was es da für Unterschiede gibt und warum einer jetzt genau ausgeschlossen ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Aber ich bin demnächst wieder bei ihr und werde da nochmal nachhaken bzw. meine neusten Erfahrungen schildern...

Auf einer anderen Seite wurde mir das noch geraten:
ich würde Dir vorschlagen, einfach 30 Tage lang Getreideprodukte komplett zu meiden und vielleicht gleich die 30 Tage lang eine konsequente Paleo-Ernährung auszuprobieren. Es ist nachgewiesen, dass Getreide verschiedene negative Wirkungen auf den Darm hat (s. z.B.: www.cnpp.usda.gov/Publi... und daher ist das der erste Faktor, den ich an Deiner Stelle ausräumen würde, bevor Du Dich nach anderen Ursachen auf die Suche machst.

Warum 30 Tage? So lange braucht man erfahrungsgemäß, bis sich verschiedene Vorgänge wieder eingependelt haben und der Körper anfängt, sich merklich von den Effekten von Gluten und anderen Anti-Nährstoffen im Getreide zu erholen.


Nur ich bezweifle ernsthaft, dass sich daraufhin etwas ändern würde, und wenn doch, dass es nicht allzu lange dauern würde, bis es wieder kommt.

Gruß


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