Stressfaktor Geduld

24.04.04 13:49 #1
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Stressfaktor Geduld

phil ist offline
Beiträge: 1.702
Seit: 25.01.05
Grüss euch,

für Wolfgang, dem es nicht gelingen mag den nachfolgenden Text zu übermitteln:

Stressfaktor Geduld

Meine Anregung fiel bisher scheinbar auf unfruchtbaren Boden – darum hier ein „Bodenverbesserer“ in Form einer kurzen Abhandlung, wie das Thema sich entwickelte:

Whitney: Es ist halt einfach so, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, der Arbeit gegenüber und natürlich auch meinen Hunden.

Whitney: Ist ja schon viel schöner nix müssen und für alles eine Ausrede zu haben.

Whitney: Und ich bin halt nicht der Typ der sich hinter einer Krankheit versteckt denn dann geht es massiv Bergab.

Himmelsengel: Vielleicht gehts dir ja bald besser, wenn du wirklich mal auf deinen Körper hörst und manchmal passieren Dingen, die müssen passieren, damit man andere Wege einschlägt.

Whitney: Weg mit dem Selbstmitleid. Ich begann Geschichten und med. Berichte zu schreiben. Nahm wieder einen Teilzeitjob an. Der war am Anfang der blanke Horror. Sehr viel körperliche Arbeit. Ich hatte unheimliche Schmerzen. Aber mit der Zeit wurde es besser. Viel besser sogar.

Whitney: Ich bin einfach der Meinung ich muss immer wieder meine Grenzen ausstesten, nur so komme ich weiter.

Whitney: Ich hab auch jetzt immer wieder Panikattacken, aber eben, kontrolliert. Es ist "nur" noch ein Zittern. Und da hilft keine Therapie, das muss jeder ganz für sich alleine machen. Eben wieder der Tritt in den Hintern. Es geht wirklich nur so und man darf ja nicht verwechseln, damit abfinden und damit leben, das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe, damit abfinden gibt man sich auf.

Whitney: Meiner Meinung nach wird sich alles viel zu einfach gemacht, jedes Krankheitsbild ob nun organisch oder psychisch, es ist immer gleich Vergiftung. Da hab ich meine Mühe mit.

Himmelsengel: Man ist sicherlich auf Hilfe angewiesen und muss Vertrauen in eine Sache entwicklen. Auch das ist schwer, denn woher will man wissen, was richtig und was falsch ist als Laie?

Whitney: Es gibt nichts mächtigeres und stärkeres auf der Welt als der Mensch. Aber eben, man muss wollen und sich nicht verstecken.

Whitney: Ich hab bis vor kurzem auch immer wieder zu mir gesagt wie arm ich doch dran bin. Hab auch für alles und jedes eine Ausrede gesucht. Alles war Schuld. Aber nun hab ich eingesehen, dass dies halt schon der bequemste Weg ist. Ich gab mir Tritte in den Hintern, mal endlich was zu ändern.

Whitney: Aber mir geht es nun besser. Seit ich erkannte, dass ich mich einfach aus Bequemlichkeit hinter allen Ausreden versteckte.

So, liebe Freunde – das ist das, was ich - aus meiner ganz persönlichen Sicht natürlich – chronologisch geordnet aus dem Thema Streß und Geduld für wichtig finde.
Geduld, das war übrigens gleich mein erster Eindruck, ist vielleicht der falsche Begriff, da gibt es sicher einen besseren für das Phänomen, das Whitney uns hier schilderte.

Für mich ist ihre Entwicklung ein Beispiel, wie sich Streß positiv gestalten läßt. Ich würde mir wünschen, sie meldet sich hier auch zu Wort.
Gruß Wolfgang
__________________
Erweitere Deine Liebe, bis Du keine Entscheidungsfreiheit mehr besitzt.
__________________
herzlichst aus Trollhalden!

Stressfaktor Geduld

Wolfgang Jensen ist offline
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Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Vor einigen Beiträgen schrieb ich in einem Beitrag über mich persönlich: mein Alterungsprozeß hat sich deutlich verlangsamt.

Bei der Beschäftigung mit Stressymptomen stieß ich auf folgenden Beitrag:

Biologen, die das Altern erforschen, beschäftigen sich entweder mit diesen Veränderungen oder aber mit körperlichen Mängeln und Gebrechen, die eher auf Krankheit, Stress oder Umwelteinflüsse zurückzuführen sind. Wissenschaftlich ist man sich bis heute nicht darüber einig, was eigentlich das Wesentliche am Alterungsprozess ist.
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Dazu kann ich bestätigen sagen: seit etwa zwanzig Jahren verminderten sich bei mir reaktive Verhaltensweisen - heute lebe ich praktisch stressfrei. Aber wenn er doch mal kommt, der Überfall auf mein Selbstbewußtsein, bin ich sehr aufmerksam und gehe auf die Suche nach der Ursache.

Ergänzend dazu: auch die Angst vor dem Tod könnte Stress auslösen, und eben dafür verantwortlich sein, daß der körperliche Tod zu einer unausweichlichen Größe wird.

Der Stressfaktor - wert, sich damit intensiver zu beschäftigen?

Einen lieben Gruß, besonders an die Damen Wolfgang

Stressfaktor Geduld

Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
In unserem Forum wurden bereits sehr interessante Gedanken zum Thema Stress geschrieben. Beim Lesen fühlte ich ein Bedauern, daß manch wertvolle Erfahrung und Anregung leicht in Vergessenheit geraten kann.

1. Wenn hier keine Einwendungen laut werden, fasse ich die alten Beiträge über Stress in einem neuen Thema zusammen (nach dem Muster wie Psyche und Körper?). Mein Idee ist, daraus 2 Themen zu gestalten:

A. Das Stressphänomen

B. Die Stresstherapie

(Vorschläge für eine andere Gestaltung sind sehr willkommen)

2. Ich finde es nicht gerade förderlich, wenn wir weiter unterscheiden in negativen und positiven Stress. Nach meiner Definition ist Stress eine negative bzw. krankmachende Erregung. Die entsprechende positive, förderliche Erregung wäre dann Motivation.
Damit ließe sich auch ein Vorgang/ Zyklus klarer beschreiben - wenn ein Mensch nämlich von Außen motiviert wird - und die Fremde Idee ihn schließlich in den Stress führt. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

3. Grundsätzlich empfinde ich das Thema Stress so wichtig, daß es eine Rubrik werden könnte unter: Krankheiten, die jeder kennt.

Zu diskutieren wäre ja auch, ob ANGST eine der zentrralen Ursachen für Krankheit ist - und ob Angst auch der Faktor ist, der aus Motivation dann Stress macht.

Einen stressfreien Tag wünscht Allen Wolfgang

Stressfaktor Geduld

Pius Wihler ist offline
Beiträge: 1.019
Seit: 24.09.04
Wolfgang, in mir ist ein seltsames, unstimmiges Gefühl in Bezug auf deine vielen Beiträge und (zu) viel geöffneten Themen. Durch diese riesige Flut könnte das Ganze zum stehen kommen. (Wenn das Menschenherz über 500 Gramm schwer wird, stirbt es selbst, weil es sich selbst nicht mehr versorgen kann) Es haben nicht viele so viel Zeit wie du, Wolfgang, um Stundenlang im Forum zu lesen und zu schreiben.
Du wirfst soooo viele Fragen auf und ich vermute, das du bei den meinsten schon eine eigene Antwort hast und irgendwie stimmt das für mich nicht. Auch frage ich mich, ob der Wolfgang nun eine andere Strategie anwendet und doch noch seine zwölf Bücher schreiben, ergänzen oder überprüfen will. Meine Beiträge unterstelle ich hiermit dem Kopierschutz für allfällige kommerzielle Anwendungen.

Eine (weibliche) Person hat dir vor einigen Wochen hier im Forum ganz einfach (ungefähr) geschrieben:
Warum so kompliziert? Lebe und Liebe!
__________________
Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.

Einen schönen Tag wünscht Dir Pius

Stressfaktor Geduld

Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Stressfaktor Geduld

Danke Pius, für Deinen wohlmeinenden Rat. Daß Du es für nötig hältst, einen Kopierschutz zu beanspruchen, daraus mag jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Was mein Buch/12 Bücher betrifft, könntest Du mit etwas Wohlwollen erkennen, daß die Inhalte "meines Geistigen Eigentums" hier ins Forum einfließen, zugänglich für Viele und völlig kostenlos.

Wenn ich Deine Beiträge richtig verstanden habe, verdienst Du mit "den Menschen helfen" Geld. Insofern dürfte der Nutzen, der Dir aus dem Forum zufließt, eine andere Bedeutung haben, als für mich.

Wenn DIR meine viele Schreiberei nicht gefällt, ich meine Marcel erklärte schon einmal, daß jeder selbst entscheiden kann, was er lesen will.

Was die Vielfalt der Themen betrifft wird es einem interessierten bzw. aufmerksamen Leser aufgefallen sein, daß viele Themen ineinandergreifen.

Stressfaktor.
Danke, lieber Pius, für Deine positive Anregung für diesen Beitrag - er erinnerte mich daran, wie sich ein umfassendes Wohlbefinden anfühlt. Und im Zustand Wohlbefinden kann der Stressfaktor keine Rolle spielen, jedenfalls nicht bei mir.

Liebe Grüße Wolfgang

PS. was den Zeitaufwand für die Menschen in diesem Forum betrifft, fühle ich die Zeit erstens nicht als Aufwand - und zweitens sind 2-3 Stunden täglich keine große Zeitmenge für ein Anliegen, daß aus meinem Herzen kommt.

Stressfaktor Geduld

Wolfgang Jensen ist offline
Gesperrt
Beiträge: 832
Seit: 16.03.06
Siehe:

1. Wenn hier keine Einwendungen laut werden, fasse ich die alten Beiträge über Stress in einem neuen Thema zusammen (nach dem Muster wie Psyche und Körper?). Mein Idee ist, daraus 2 Themen zu gestalten:

A. Das Stressphänomen

B. Die Stresstherapie

(Vorschläge für eine andere Gestaltung sind sehr willkommen)

Da weder Einwendugen kamen noch Vorschläge für eine andere Gestaltung, werde ich heute Abend die beiden Themen über Stress vorbereiten und unter der Rubrik "Unbersserliche Kleingeister ins / Mensch, so ein Quatsch - unter der Rubrik Seele/Geist/Psyche einspeisen.

Gruß Wolfgang


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