Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewissen?

19.07.15 11:05 #1
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AW: Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewisse

Oregano ist offline
Beiträge: 63.681
Seit: 10.01.04
Mir hat nie jemand etwas "eingeredet". Es ging mir einfach immer schlechter, und natürlich wurde auch die Psyche bemüht "nehmen Sie doch endlich Psychopharmaka !"
Ich wurde immer vorsichtiger beim Essen, Allergien wurden festgestellt. Das Meiden dieser Allergene brachte einen gewissen Fortschritt. Aber erst als mir klar wurde, daß für mich die HIT passte, wurde es klarer: fermentierte Nahrung und so einiges mehr war nicht gut für mich.

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewisse

ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo Kandyra,

" schlechte nahrung ,oder schlechtes gewissen" .

steckt da eine "allgmeine frage" dahinter oder musst du eine diät , aus welchem grund auch immer , einhalten ?

lg ory
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Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen. (Buddhistische Weisheit)

Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewissen?

Gleerndil ist offline
Beiträge: 4.200
Seit: 26.07.09
Zitat von Gleerndil Beitrag anzeigen
... an diesem Beispiel symptome.ch - Psychosomatik
Aus dem dort verlinkten SZ-Beitrag ... Schamgefühle Peinlich ...
... den physiologischen Effekten dieser Emotion ...

Wie gelähmt
Die Forscherin ließ eine Gruppe von Probanden Aufsätze über peinliche oder gar traumatische Erlebnisse schreiben, an denen diese selber schuld waren. Geschichten von beruflichem Scheitern, zerbrochenen Beziehungen bis hin zu sexueller Gewalt. "Die Probanden haben ihre Geschichten beim Schreiben quasi noch einmal durchlebt", sagt Dickerson.
Anschließend fand sich Erstaunliches im Speichel der Teilnehmer: Allein die Erinnerung provozierte eine deutliche Antwort des Immunsystems, ihr Körper schüttete den Botenstoff Tumor-Nekrose-Faktor-alpha aus.
Diese Reaktion erkläre, weshalb man sich bei einer Blamage wie gelähmt fühlt, argumentiert Dickerson in ihrem Beitrag für das Fachmagazin Psychosomatic Medicine.
Und da gäbe es ja nicht nur dieses eine Gefühl und auch nicht nur diesen einen Botenstoff zu untersuchen.

Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewisse

Nicka ist offline
Beiträge: 52
Seit: 15.06.15
Hallo! Ich stelle mir ganz oft genau die gleiche Frage!
Ich glaube auch, dass etwas vermeiden zu MÜSSEN bzw. das Moment darin, in dem man sich selbst unter Druck setzt ebenso wieder Stress für den Körper bedeutet. Wenn ich etwas aus meiner Sicht Ungesundes esse und dabei die ganze Zeit denke, dass es nicht gut ist, fühle ich mich auch nicht gut danach...

Ich habe nämlich z.B. andersherum festgestellt, dass ich auf die Sachen, die mir wirklich nicht gut tun (z.B. Kuhmilch) von heute auf morgen problemlos verzichten konnte und auch überhaupt kein Verlangen danach habe.

Ich denke, es hat also schon wirklich viel mit dem "mind-set" zu tun. Also auch, wie geht man mit sich selbst um bei dem Thema usw. Vor allem aber auf der Ebene von gesundem und 'ungesundem' Essen - wo ja eben auch zu jedem Nahrungsmittel mindestens ein Artikel im Netz zu finden ist, der das Nahrungsmittel als krebserregend klassifiziert und man dadurch sowieso immer leicht verunsichert ist.

Auf der Ebene von Intoleranzen oder Unverträglichkeiten denke ich auch, dass man sich eben leider disziplinieren muss (oder die Konsequenzen tragen muss...) - da kann man mit mind-set wahrscheinlich nicht so schnell was erreichen...oder?

LG!

Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewisse

Kandyra ist offline
Themenstarter Beiträge: 178
Seit: 19.09.12
Zitat von ory Beitrag anzeigen
hallo Kandyra,

" schlechte nahrung ,oder schlechtes gewissen" .

steckt da eine "allgmeine frage" dahinter oder musst du eine diät , aus welchem grund auch immer , einhalten ?

lg ory
ich beschäftige mich immer noch mit dem Thema, weil ich Gicht habe und wenn ich etwas esse wo ich weis, das es mir nicht gut tut, dann entsprechende Reaktionen habe und ich glaube, dass manche nicht krank werden, egal was sie essen und andere vertragen nichts und so muss es mit einem selbst zu tun haben, nicht unbedingt mit dem was man isst.
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Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewisse

Kandyra ist offline
Themenstarter Beiträge: 178
Seit: 19.09.12
Zitat von Nicka Beitrag anzeigen
Hallo! Ich stelle mir ganz oft genau die gleiche Frage!

Auf der Ebene von Intoleranzen oder Unverträglichkeiten denke ich auch, dass man sich eben leider disziplinieren muss (oder die Konsequenzen tragen muss...) - da kann man mit mind-set wahrscheinlich nicht so schnell was erreichen...oder?
LG!
ich denke, dass alles einen psychischen Hintergrund hat und dass das Essen nur das Symptom ist, also die Unverträglichkeiten.
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ory ist offline
Weiblich ory
Moderatorin
Beiträge: 8.270
Seit: 04.02.09
hallo kandyra,

ich beschäftige mich immer noch mit dem Thema, weil ich Gicht habe und wenn ich etwas esse wo ich weis, das es mir nicht gut tut, dann entsprechende Reaktionen habe ,
wenn du die diagnose gicht hast ,wäre es schon angebracht purinhaltige lebensmittel zu vermeiden ,wenn nicht macht sich die entsprechende reaktion "gichtattacke" bemerkbar ...so ist das mit gicht nun einmal.

Mehr zum Thema: Gicht: Ursachen und Auslöser - gesundheit.de

fg ory
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Kandyra ist offline
Themenstarter Beiträge: 178
Seit: 19.09.12
Zitat von ory Beitrag anzeigen
hallo kandyra,
wenn du die diagnose gicht hast ,wäre es schon angebracht purinhaltige lebensmittel zu vermeiden
fg ory
ja, danke für den Link, ich hatte dieses Jahr noch keinen Schub, habe aber auch kaum etwa gegessen.
Da ich Vegetarierin bin und gar kein Fleisch esse, kam ich auf die Idee, das ich mich einseitig ernähre, vielleicht fehlen mir gewisse Stoffe, aber die Nieren waren bei mir schon öfter ein Schwachpunkt.
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Earl Grey ist offline
Beiträge: 934
Seit: 25.09.13
Ich denke die Ernährung ist reine Gewohnheit und der Mensch ist von Natur aus bequem und kann Gewohnheiten nur schlecht ändern, da gibt es Konflikte.

Wenn nun der Verstand herausgefunden hat, dass Zucker, Milch, Kuchen...etc einen müde macht, dann rebelliert wahrscheinlich die Gewohnheit und lässt sich auch noch von unwissenden Schwätzern sehr leicht wieder zurück-beinflussen.
Falls man dann schwach wurde und disziplinlos Schrott gefuttert hat, dann ist doch das schlechte Gewissen berechtigt. Es zeigt, dass der Verstand noch nicht ganz aufgegeben hat, und gewinnt wahrscheinlich an den Tagen danach wieder die Oberhand.

Was ist schlimmer, schlechte Nahrung, oder schlechtes Gewissen?

bestnews ist offline
Beiträge: 6.384
Seit: 21.05.11
Hallo Kandyra, schau mal hier:

a. Meine Harnsäure-Werte im Blut waren ständig zu hoch. Die Ärzte sagten mir, das sei eine angeborene Stoffwechselstörung, und ich musste regelmäßig starke Medikamente einnehmen, um den Harnsäurespiegel zu senken. Das war schon krass.

Die Diagnose war falsch?

Offensichtlich: Kaum hatte ich begonnen, glutenfrei zu essen, konnte ich die Mittel wegwerfen – meine Harnsäure-Werte im Blut sind seither wieder völlig normal.
Zum Thema Gluten passen auch Probleme mit Nieren....
https://www.internisten-im-netz.de/d...tome_1203.html

Zöliakie:

Zöliakie: Starker Anstieg der Darmerkrankung

Übrigens hatte ich unter glutenfrei durch Fructose Gicht ab und an....Fructose ist auch bekannte als Auslöser von Gicht. Und FructoseGlucoseSirup ist mittlerweile in vielen verarbeiteten Produkten anstatt Zucker drin.
30% der Bevölkerung haben Probleme mit Fructose.

Alles Gute.
Claudia.


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