Mit Stenose nach Hause?

01.08.11 20:49 #1
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katzecleo ist offline
Beiträge: 2
Seit: 01.08.11
Hallo, ich würde gerne wissen ob es "Normal" ist, dass man nach Herzinfarkt und setzen der Stents, bei dem ein Gefäß nicht geöffnet werden konnte, erstmal in die Reha geschickt wird? ich hatte diesen Fall im letzten Jahr.Konnte grad so den Weg zum Klo noch schaffen, danach fix und fertig.Hab mich gegen die Reha gewehrt, die ja zum grössten Teil aus Bewegung besteht. Krankenkasse sagte, wenn die Ärzte das sagen, dann macht das Sinn, also gehen sie in die Reha. Ich wieder zum Krankenhaus und gesagt, dass es mir schlecht geht und so nicht in die Reha gehe. Beleidigt gab mir der Arzt einen neuen Termin zum setzen eines Stents und sagte, dass ich froh sein kann, dass er es macht, denn es wird nicht bezahlt wenn zwei Eingriffe hintereinander erfolgen.Es müssten 3 Monate dazwischen liegen. Letzte Woche hatte mein Schwiegervater einen Herzinfarkt und erlebt jetzt die Gleiche Geschichte. Muss man sich sowas gefallen lassen, dass man 3 Monate hingehalten wird und es einem schlecht geht? und das kann doch nicht gut sein mit einer 100% Stenose noch monatelang durch die Gegend zu laufen?!


Mit Stenose nach Hause?

Zahira ist offline
Beiträge: 886
Seit: 25.10.08
ich steh glaub auf dem schlauch.. warst du denn in der reha? oder hast du sie umgangen? warum hast du dich sooo sehr gewehrt?

Mit Stenose nach Hause?

mellie ist offline
Beiträge: 178
Seit: 05.07.11
Zitat von katzecleo Beitrag anzeigen
Hallo, ich würde gerne wissen ob es "Normal" ist, dass man nach Herzinfarkt und setzen der Stents, bei dem ein Gefäß nicht geöffnet werden konnte, erstmal in die Reha geschickt wird? ich hatte diesen Fall im letzten Jahr.Konnte grad so den Weg zum Klo noch schaffen, danach fix und fertig.Hab mich gegen die Reha gewehrt, die ja zum grössten Teil aus Bewegung besteht. Krankenkasse sagte, wenn die Ärzte das sagen, dann macht das Sinn, also gehen sie in die Reha. Ich wieder zum Krankenhaus und gesagt, dass es mir schlecht geht und so nicht in die Reha gehe. Beleidigt gab mir der Arzt einen neuen Termin zum setzen eines Stents und sagte, dass ich froh sein kann, dass er es macht, denn es wird nicht bezahlt wenn zwei Eingriffe hintereinander erfolgen.Es müssten 3 Monate dazwischen liegen. Letzte Woche hatte mein Schwiegervater einen Herzinfarkt und erlebt jetzt die Gleiche Geschichte. Muss man sich sowas gefallen lassen, dass man 3 Monate hingehalten wird und es einem schlecht geht? und das kann doch nicht gut sein mit einer 100% Stenose noch monatelang durch die Gegend zu laufen?!
Hallo,
bei meinen Mann war das folgendermaßen. Er hatte am 25. Dezember 2009 ein Herzinfarkt. Kam per Notarzt ins Kreiskrankenhaus, hier wurden ihn 2 Stents gesetzt, einen dritten trauten die sich nicht zu setzen. Nach den Krankenhausaufenthalt sollte er auch direkt zur Reha. Diese ließ er 2 Wochen verschieben, weil er erst in die Uni Klink ging wo ihn der 3. Stent gesetzt wurde.
Danach ging es zur Reha.

Das mit den 3 Monaten warten klingt mir verdächtig nach unterlassener Hilfeleistung!

Gruß Mellie

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katzecleo ist offline
Themenstarter Beiträge: 2
Seit: 01.08.11
Zitat von Zahira Beitrag anzeigen
ich steh glaub auf dem schlauch.. warst du denn in der reha? oder hast du sie umgangen? warum hast du dich sooo sehr gewehrt?
Ich hab die Reha abgelehnt, weil ich zu schwach war. Ich konnte nur 10 Meter laufen und dann musste ich mich den ganzen Tag hinlegen. Was soll man dann in einer Reha, dachte ich mir. Wie gesagt, dass Verweigern hat sich ja gelohnt. Mir wurde das letzte Gefäss geöffnet, mir ging es gut und ich konnte dann in Ruhe in die Reha fahren. Dort hatte ich 5-8 Termine am Tag, Sport usw. an denen ich auch teilnehmen konnte dann. Wäre ich Krank in die Reha gegangen, so wie die Ärzte es wollten, hätte ich den ganzen Tag nur aus dem Fenster gucken können.
Mein Schwiegervater nimmt es einfach so hin, geht diese Woche in die Reha, schlecht wie es ihm geht. Weil die schlauen Verwandten ja auch alle sagen"Wenn die im Krankenhaus das sagen, dann wird´s wohl so müssen"
Ich kann einfach nicht verstehen, wie man mit einer 100 Prozentigen Stenose in einem Gefäss aus einem Krankenhaus entlassen wird. Ich denke doch, egal welches von den drei Gefässen es auch ist, die müssten doch umgehend geöffnet werden?!

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James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.915
Seit: 20.05.08
Hallo katzecleo,

es ist durchaus möglich, dass es sich hier um einen medizinischen Behandlungsfehler handelt. Lies mal in unserem Wiki Medizinische Behandlungsfehler nach, um bei der ganzen Aufregung keine juristischen Fehler zu machen bzw. schlafende Hunde zu wecken. Dir wird es in der jetzigen Situation zwar vorrangig um schnelle Hilfe gehen, aber auch dies sollte man nicht gänzlich außer Betracht lassen!
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Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James


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