Urin riecht nach Ammoniak

14.07.10 21:46 #1
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RoteKirsche ist offline
Beiträge: 4
Seit: 14.07.10
Hallo,

Bin w, 22 Jahre alt.
Wie schon beschrieben, wundere ich mich darüber, dass mein Urin nach Ammoniak riecht. Um ehrlich zu sein riecht mein Urin schon seit über einem Jahr nach Ammoniak. Aber so richtig realisiert habe ich es erst vor ein paar Wochen. Ich konnte den Duft bis vor kurzem einfach nicht einordnen, bis ich etwas gerochen habe, dass wie mein Urin riecht und mir klar wurde, dass es Ammoniak ist.
Habe eine chronische Atemwegsentzündung und wurde im Dezember operiert.
Deswegen habe ich nicht viel über andere Sachen nachgedacht.
Jedenfalls habe ich in den letzten 1/1 2 Jahren 25 Kilo zugenommen, dass ich immer auf eine hohe Medikamenteneinnahme schob, durch meine chronische Atemwegserkrankung.
Mein Bauch ist auch ständig aufgebläht. Früher hatte ich noch Zwicken im rechten Teil im Bereich der Hüfte bis zur Rippe, was ich aber schon länger nicht mehr hatte.
Ich muss sehr oft auf Toilette, an manchen Tagen bestimmt 15 - 20 Mal Urin lassen. (sehr krasses Tage normal 8 - 10 mal auf Toilette). Zu meinen schlimmsten Zeiten war ich bestimmt bis zu 25 Mal auf Toilette.
Mein Urin hab ich deswegen mehrmals testen lassen aber eine Entzündung kam dabei nie raus und die Ärzte haben sich auch nicht weiter darum gekümmert. Der Harndrang hat sich extrem gebessert trotzdem gehe ich abnormal oft Wasser lassen.
Durst hab ich kaum, trinken... manchmal wenig bis normal.
Im Sommer natürlich mehr.
Aber es ist egal ob ich wenig oder viel trinke ich muss immer auf Toilette... was ich als eine psychische Sache abgetan habe. Mein Arzt hat es auch als etwas psychisches abgetan und hatte nur gemeint ich soll mich entspannen.
Schilddrüsen sind es nicht, hab ich schon testen lassen, da ich früher einmal was mit der Schilddrüse hatte.
Zucker habe ich vor ein paar Jahren mal testen lassen, weil ich öfters Zitteranfälle bekommen habe und mein Vater Diabetiker ist.
Aber damals kam nichts dabei raus und sonst habe ich auch keine normalen Diabetikersymptome.
Die Ärzte halten mich glaub ich für einen Hypochonder weil ich durch meine chronische Atemwegsentzündung die letzten 2 Jahre oft beim Arzt war, bis sie endlich festgestellt haben, dass ich chronisch erkrankt bin.
Jedenfalls habe ich auch ein bisschen Angst bekommen zum Arzt zu gehen und wollte erst mal auf diesem Wege fragen, welche Dinge es vielleicht sein könnten.

Danke für eure Hilfe

Urin riecht nach Ammoniak

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo RoteKirsche,

herzlich willkommen im Forum.

Du hattest früher mal was mit der Schilddrüse, wie Du schreibst - könntest Du mal Näheres dazu berichten? Wie lautete die Diagnose, wie sahen Deine Befunde aus?

Welche Urinuntersuchungen sind gemacht worden? Um die Nierentätigkeit zu überprüfen, sollten Kreatinin, Kreatinin-Clearance, Harnstoff, Harnsäure und das Gesamteiweiß im Blut angeschaut werden.

Liebe Grüße,
uma

Urin riecht nach Ammoniak

RoteKirsche ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 14.07.10
Huhu,

danke für die rasche Antwort!
Ich hatte eine Schilddrüsenunterfunktion und hab damals schon 20 Kilo zugenommen. Wurde dann mit Tabletten überdosiert, rutschte gewollterweise in eine Überfunktion, nahm 25 Kilo ab und meine Tabletten wurden richtig dosiert. Das war mit 16 also vor sechs Jahren. Mit 17 war der ganze Spuk schon wieder vorbei.
Mir gings jetzt ganz lange sehr gut, bis dass mit dem großen Wasserlassen anfing so ungefähr mit 19.
Das ist jetzt 3 Jahre her und seit so knapp über 1 Jahr fällt mir auf, dass mein Urin stark und beißen riecht (manchmal mehr manchmal weniger).
Jedenfalls hatte ich dann seit Anfang 2008 die chronische Atemwegsentzündung + Gewichtszunahme, die dann Dezmeber mit der Operation gipfelte (Nasenoperation). Mir ging es sehr schlecht aber ich dachte nicht weiter an den Uringeruch.
Doch seit ein paar Wochen riecht es wirklich wieder beißend, dass ich mich mehrmals am Tag wasche.
Gewicht verliere ich sehr schwer (6 Kilo erst abgenommen) und habe mich deswegen und aufgrund von anderen Sachen wieder auf die Schilddrüse untersuchen lassen.
War alles ok mit den Blutwerten.
Urin testen lasssen habe ich das letzte Mal irgendwann 2009.
Ich weiß nicht genau was untersucht wurde, aber ich musste in den Becher pinkeln (was für mich ja kein Problem ist haha -.-) und sie haben so einen Schnelltest gemacht. Auf bakterielle Entzündungen denke ich mal.
Den Urintest habe ich 2 oder 3 Mal machen lassen bis mir mein Hausarzt Becken- und Blasenentkrampfende Tabletten gab. Ich denke Placebos
Jedenfalls haben die nichts geholfen und ich hab durch hartes Training meine Blase einigermaßen wieder im Griff.
Dennoch gehe ich sehr oft pinkeln und dann noch dieser Geruch...

Urin riecht nach Ammoniak

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo RoteKirsche,

Ammoniakgeruch im Urin kann mit einer Übersäuerung zusammenhängen

Eine erhöhte Menge von Ammoniak im Urin, zum Beispiel bei einer Übersäuerung des Bluts (Azidose) oder Hungerzuständen, führt zu einem stechend riechenden Urin.
Urinuntersuchung (Harnanalyse) Geruch - Onmeda: Medizin & Gesundheit

Hast Du Atemnot oder hin und wieder blaue Lippen? Es gibt eine Art der Aszidose, die mit diesen Symptomen einhergeht - und gleichzeitig mit einer vermehrten Urinausscheidung, weil die Nieren versuchen, die Übersäuerung auszugleichen

Was meinte denn der Arzt? Hat er sich nicht dazu geäußert, dass Dein Urin stark riecht? Wenn der "Schnelltest" nichts ergeben hat, sollte man vielleicht einmal eine Laboruntersuchung machen (großes Blutbild und vor allem gezielt Nierenwerte).

Könntest Du Deine Schilddrüsenbefunde einmal hier einstellen? Leider stellt sich oft heraus, dass nicht alle wichtigen Parameter überprüft werden.

Liebe Grüße,
uma

Urin riecht nach Ammoniak

RoteKirsche ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 14.07.10
Hallo,

leider hat der Arzt nichts dazu gesagt. Dewegen fühl ich mich ja auch unwohl bei Ärzten weil sie durch mein Krankengeschichte schnell voreingenommen sind.
Atemnot habe ich öfters aber keine blauen Lippen.
Also Hungerzustände habe ich überhaupt nicht. Ich esse seit dem ich Diät mache gesund aber so dass ich satt bin und nicht hungern muss und mache viel Sport.
Ach ja zu den Nieren fällt mir was ein...
Ich habe in der Zeit, in der ich die Atemwegserkrankung gehabt habe, habe ich mehrmals die Woche Ibuprophen 600 oder 800 eingenommen, durch Kopfschmerzen die durch festsitzenden Schleim in den Nebenhölen entstanden sind.
Denn dadruch dass meine Nasenscheidewand verschoben war, konmnte der Schleim nicht ablaufen und hat im Endstadium wirklich jeden Tag gepochert.
Im Endstadium habe ich eigentlich jeden Tag eine Tablette genommen.
Die Ärztin im Krankenhaus hat mich gewarnt. Aber sie sprach von einem Zeitraum von 20 Jahren oder mehr.
Aber ich meine, dass warn ja höchstens 1 1/2 Jahre, in der ich oft Schmerztabletten genommen habe.
Führt das schon zu Nierenschäden?

Schilddrüsenwerte muss ich erst raussuchen!

Urin riecht nach Ammoniak

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Hallo RoteKirsche,

bei längerer Einnahme von Ibuprofen sollten die Leber- und Nierenwerte regelmäßig kontrolliert werden; es ist schwer zu sagen, ab wann sich eine Schädigung einstellen kann, das ist sicher individuell verschieden.

Ich würde auf jeden Fall die "große" Blutuntersuchung durchführen lassen - sicherheitshalber, damit gerade auch Nieren- und Leberwerte überprüft werden.

Liebe Grüße,
uma


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