Jahrelange heftige Beschwerden - seelisches Wrack

30.01.10 16:46 #1
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Jahrelange heftige Beschwerden

Omtcg ist offline
Beiträge: 1.154
Seit: 16.12.09
Hallo Tichondrius,

magst du über deine psychische Verfassung berichten?
Vielleicht kommen wir damit weiter.
__________________
Liebe Grüße Sabine

Jahrelange heftige Beschwerden

Tichondrius ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 30.01.10
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstanden habe?

Jahrelange heftige Beschwerden

Omtcg ist offline
Beiträge: 1.154
Seit: 16.12.09
Zitat von Tichondrius Beitrag anzeigen
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstanden habe?
Was empfindest du, macht dir etwas Sorgen, hast du Haßgefühle, bist du in einer Krise ....
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Liebe Grüße Sabine

Jahrelange heftige Beschwerden

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Tichondrius,

könntest Du der Vollständigkeit halber Deine SD-Werte noch hier einstellen - ich meine die vom Nuklearmediziner?

Was mir noch einfällt:
es geht Dir in den "dunklen" Monaten Januar und Februar schlechter. Da könnte evtl. eine Lichttherapie helfen.
Lichttherapie im Vergleich - Gut gelaunt durch die dunkle Jahreszeit kommen - Best of Berlin - Berlin - Berliner Morgenpost

Gleichzeitig könnte diese eher schlechte dunkle Zeit darauf hindeuten, daß mit Deinem Hormonhaushalt, angefangen mit Cortison bis zu Melatonin etwas nicht stimmen. Hast Du darüber schon einmal mit dem Endokrinologen gesprochen?
http://www.symptome.ch/vbboard/diver...melatonin.html
http://www.symptome.ch/vbboard/staer...ttherapie.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...melatonin.html
http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...ressionen.html

Ist eigentlich von Deiner Kopfhaut schon eine Probe genommen worden und auf Pilze und Bakterien untersucht worden?
Die Kopfhaut | Haarpflegetipps.de
Wie entstehen Kopfschuppen?
Die häufigste Ursache für Kopfschuppen ist der Hautpilz Pityrosporum ovale, der Urheber der Kleienpilzflechte. Der Pilz besiedelt die gesunde Kopfhaut, ohne Schuppen zu verursachen. Er ernährt sich von Fetten aus den Talgdrüsen der Kopfhaut. Wenn die Kopfhaut jedoch viel Talg produziert, gedeiht er doppelt so gut.
Bei der Verdauung der Fette setzt der Hautpilz Substanzen frei, die die Kopfhaut reizen und zu Juckreiz führen. Wenn man sich dann noch kratzt, reizt das die Kopfhaut noch mehr. Sie wird empfindlicher für Entzündungen und Infektionen. Die Kopfhaut reagiert auf die Reize, indem sie verstärkt neue Zellen bildet, die auch wieder verstärkt abgestoßen werden. Das Ergebnis sind Schuppen.
Ab der Pubertät bilden die Talgdrüsen mehr Talg. Kopfschuppen treten deshalb vor allem zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auf. Erst nach dem 30. Lebensjahr legt sich die Talgproduktion langsam wieder. Auch erbliche Veranlagung, Hormonschwankungen, Klima oder Stress spielen bei der verstärkten Talgproduktion eine Rolle.
Treten zudem sichtbare Entzündungsherde auf, die sich durch starke Rötung und quälenden Juckreiz bemerkbar machen, spricht man von einem seborrhoischen Ekzem. Vom seborrhoischen Ekzem sind vorwiegend Männer mittleren Alters betroffen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Kopfschuppen lassen sich gut selbst therapieren. Wenn die Kopfhaut allerdings entzündet ist, also gerötet aussieht, nässt, von Krusten bedeckt wird oder sogar Haare ausfallen, sollte man den Hautarzt aufsuchen.
Gut wirksam zur Selbstbehandlung sind Antipilzmittel aus der Apotheke.
Ratschläge gegen Kopfschuppen | NetDoktor.de

Vielleicht wäre bei Dir - falls nicht schon gemacht - auch ein Hormonspiegel sinnvoll:
Ratschläge gegen Kopfschuppen | NetDoktor.de

Gruss,
Uta

Jahrelange heftige Beschwerden

FrankM ist offline
Gesperrt
Beiträge: 143
Seit: 10.11.09
Hallo Tichondrius, wenn ich all deine Symptome lese, dann hast du meiner Meinung nach Entzündungen an den Zähnen. Diese Entzündungen können das alles auslösen. Das musst du unbedingt von einem Zahnarzt prüfen lassen. Viele Ärzte gehen davon aus, dass diese Entzündungen nichts mit deinen Problemen zu tun haben, das ist aber ein schwerwiegender Fehler, wie man bei dir sieht.

In Betracht kommen Zahnstein und Zahnbeläge - dagegen hilft professionelle Zahnreinigung, aber auch Zahnfleischentzündungen wie Gingivitis und Parodontitis - dagegen hilft eine Parodontosebehandlung, stark in Betracht kommen Anomalien an den Weisheitszähnen - dagegen hilft meist nur Extraktion, aber auch Anomalien an normalen Zähnen, das ist aber sehr selten.

Bei einer Parodontosebehandlung wird das auslösende Entzündungspotential vollständig entfernt. Dazu musst du zu einem Zahnarzt gehen, der damit Erfahrung hat. Deine Zahnfleischtaschen müssen dann behandelt werden. Ich empfehle dir, keine Zahntaschentiefen größer als 2mm. Das musst du dort so vorgeben. Nach erfolgreicher Behandlung gehen alle Symptome ganz allmählich wieder zurück. Du musst dann halbjährlich beim Zahnarzt dein Zahnfleisch auf Entzündungen überprüfen lassen und ggf. behandeln lassen.

Geändert von Malve (26.03.10 um 17:18 Uhr)

Jahrelange heftige Beschwerden

Tichondrius ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 30.01.10
@handwerkprofis: Hass empfinde ich gegenüber den
Hausärzten, weil diese ihr Unvermögen kaschieren
und mich zum Psychotherapeuten schicken wollen.

Ansonsten befinde ich mich in einer ziemlichen Krise,
was auch kein Wunder ist, da ich zum einen schon
jahrelange diesen Dreck mitmache und zum anderen
mein Selbstbewusstsein und somit mein Privatleben
im Eimer ist.

@Uta: Der Nuklearmediziner hat lediglich Ultraschall
gemacht und mit mir über die Ergebnisse des Blut-
tests diskutiert. Ich habe ihm gegenüber erwähnt,
dass da Werte fehlen; er versicherte mir aber, dass
diese nur dann nötig seien, wenn per Ultraschall oder
eben den dargelegten Blutwerten etwas nicht stimme.

Falls jemand von euch aus dem Großraum Trier kommt,
dürfte der gute Herr dem-/derjenigen ein Begriff sein.

Mit dem Endikronologen habe ich noch nicht gesprochen;
brauche ich dafür zwingend eine Überweisung vom Haus-
arzt? Weil dieser wird mir keine ausstellen...

Proben von meiner Kopfhaut wurden noch nicht entnommen.

@FrankM: Zufälligerweise hatte ich vor gut einem Monat
starke Zahnschmerzen. Es stellte sich heraus, dass meine
beiden oberen Weisheitszähne fällig sind. Aber das wird
wohl nichts damit zu tun haben. Die Operation ist erst in
3 Wochen. Ich habe den Kieferorthopäden auch auf den
Lymphknoten im Unterkieferbereich hingewiesen. Er meint,
der könnte von den Weisheitszähnen sein und das sei
ungefährlich.

Nichtsdestotrotz erscheint es mir schleierhaft, dass
Zahnentzündungen für die (alle?) Symptome verant-
wortlich sein sollen?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Jahrelange heftige Beschwerden

Omtcg ist offline
Beiträge: 1.154
Seit: 16.12.09
Zitat von Tichondrius Beitrag anzeigen
@handwerkprofis: Hass empfinde ich gegenüber den
Hausärzten, weil diese ihr Unvermögen kaschieren
und mich zum Psychotherapeuten schicken wollen.

Ansonsten befinde ich mich in einer ziemlichen Krise,
was auch kein Wunder ist, da ich zum einen schon
jahrelange diesen Dreck mitmache und zum anderen
mein Selbstbewusstsein und somit mein Privatleben
im Eimer ist.
Hallo Tichondrius,

es hätte mich gewundert, wenn du geschrieben hättest: "Ich bin frisch verliebt, meine Eltern sind toll, mein Job ist mein Traumjob und ich habe Unmengen an Freunden" (oder so ähnlich halt).

Ich will dir erklären, worauf ich hinaus will.

Denke an eine Situation, die dir Angst macht.
Du merkst sofort, wie dein Blutdruck steigt, vielleicht, die Hände zu schwitzen beginnen, dir mulmig wird ....

Genau so reagiert dein Körper IMMER - auf jede emotionale Situation mit körperlichen Symptomen. Das Immunsystem reagiert mit Stärke oder Schwäche. Dem entsprechend bist du mehr oder weniger anfällig für "Krankheiten", für Wehwehchen.

Mir gefällt, dass du das Wort "Krise" verwendest.
Eine Krise ist immer ein Höhepunkt von etwas und ein Wendepunkt.
Was bedeutet: Es kann nur besser werden.

Du schreibst
Um nochmal zusammenzufassen: Meine Kernprobleme
sind die extrem trockene (und im Gesicht blasse)
Haut und übermäßiges Schwitzen/Atemnot/Schwindel
bei etwas größerer Anstrengung.
Hautprobleme deuten ziemlich immer auf Kontaktprobleme hin - zwischenmenschlicher Kontakt. "Bleibt mir vom Leib"
Schwitzen, Atemnot, Schwindel -> es ist mir zu viel, ich bekomme keine Luft mehr, es erdrückt mich etwas/jemand, ich möchte von hier weg.
Zähne stehen für den Lebenswillen, im Leben stehen, sich durchbeissen.

Ich denke, so jung wie du bist, werden relativ rasch alle deine Probleme verschwinden, wenn du den emotionalen Stress hinter dich gebracht hast.

Was müßte passieren, damit du diese Krise rasch und gut hinter dich bringst?
__________________
Liebe Grüße Sabine

Jahrelange heftige Beschwerden

FrankM ist offline
Gesperrt
Beiträge: 143
Seit: 10.11.09
Hallo Tichondrius, ich meine, deine Zahnschmerzen sind kein Zufall. Die Entzündungen an deinen Weisheitszähnen können schon jahrelang bestanden haben, bevor sie jetzt schmerzen. Ich meine, auch die Lympfknoten kommen von den Entzündungen, wie das schon dein Zahnarzt sagte. Da kommen aber auch weitere Entzündungen an deinen Zähnen in Betracht und ungefährlich sind solche Lympfknoten auf keinen Fall. Du musst unbedingt überprüfen lassen, ob du Parodontitis hast und wenn ja, sie unbedingt behandeln lassen, so wie ich es dir in meinem Behandlungsvorschlag schon geschrieben haben. Wo eine Entzündung ist, sind meistens auch weitere Entzündungen. Es ist wichtig, dass du möglichst entzündungsfrei an den Zähnen wirst, sonst kommst du aus den ganzen Problemen nicht heraus. Dass deine Zahnbehandlung so lange herausgeschoben wird, ist nicht zu deinem Vorteil. Dass du die Zusammenhänge nicht verstehst, ist normal.

Geändert von Malve (30.03.10 um 18:40 Uhr)

Jahrelange heftige Beschwerden

Forgeron ist offline
Beiträge: 1.085
Seit: 11.02.07
Hallo Tichondrius.

lassen Sie eine Spektralanalyse machen!
Im übrigen sollten Sie Ihren Fleischkonsum radikal einschränken und auf mehr Gemüse und Obst setzen.

Frdl. Gruß
Kurt Schmidt

Jahrelange heftige Beschwerden

Tichondrius ist offline
Themenstarter Beiträge: 18
Seit: 30.01.10
Hallo zusammen.

@Uta: Ich müsste (körperlich) gesund werden...

Im Ernst: Das ist genau das, was ich ver-
zweifelt versuche, den Ärzten klar zu machen:

Meine psychischen Probleme kommen von den
physischen und nicht umgekehrt. Nun ist es
für den Arzt ein Leichtes zu sagen: "Vielleicht
sollten sie einen Psychotherapeuten aufsuchen",
wenn ich ihm Auge in Auge gegenübersitze und
gebetsmühlenartig meine Beschwerden aufzähle,
dabei glasige Augen und eine verwaschene
Stimme bekomme (verständlich, oder etwa nicht??)
... ...und er mir ca. 1 Minute seiner Aufmerksamkeit
schenkt und sich dann denkt: Mensch, der Junge
hat anscheinend viel durchgemacht, aber ich hab'
weder Lust/Zeit mich dem Problem zu widmen,
geschweige denn einen Funken vom Anhaltspunkt
einer Ahnung. Also ist er (der Patient!!) psychisch krank
(was ja teilweise stimmt); schicke ich ihn zum Psycho-
therapeuten und ich hab' ein Problem weniger.

->Genauso und nicht anders ist mein Eindruck
von den bisherigen 2 Ärzten die ich HATTE.

@FrankM: Glauben Sie mir, ich freue mich auf den Termin!
(wer tut das schon?). Ich werde den Orthopäden
ausdrücklich darauf hinweisen.

@Forgeron: Sie gehen von einer Schwermetallvergiftung
aus, richtig?

Ich habe mich mal ein wenig schlau gegoogelt und folgendes
dabei herausgefunden:

Ca. 60 % aller bekannten Symptome treffen zu; zum Vergleich:
bei einer Schilddrüsenerkrankung waren es ungefähr 40%.

Äußerst interessant finde ich, dass nicht nur extrem trockene
Haut aufgeführt wird sondern auch diese Schwindelanfälle
und Atemnot bei mittelschwerer körperlicher Anstrengung.

Bisher nahm ich an, dass diese beiden Hauptsymptome nichts mit-
einander zu tun hätten.


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