Absoluter Härtefall! Benötige dringend Hilfe

24.11.09 22:17 #1
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Absoluter Härtefall! Benötige Dringend Hilfe

Achilles84 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 12.08.09
ja da gibts noch ne ganze menge ecken und kanten zu bearbeiten.

kalium und natrium waren bei mir immer völlig in ordnung wenn die blutbilder gemacht wurden.leber und nierenwerte hab ich nirgendwo in meinen aufzeichnungen weil die vermutlich auch nicht intensiv eingeschätzt wurden...

was den belag auf der zunge angeht,gibts für candida irgendwelche brauchbaren tests um das nachzuweisen??

Ich hab demnächst noch nen termin beim endokrinologen,wollte aber zusätzlich knochendichte mal messen lassen und ne sonographie der schilddrüse machen.

damit könnte man zumindest in der schilddrüsendiagnositk erstmal weiter vorrankommen in richtung autoimmun oder eventuell hyperparathyroidismus.beiderseits sollte eine sonographie hinweise liefern können.von dem was ich gelesen habe würde man bei autoimmunerkrankungen eine veränderung sowohl der form als auch anderer merkmale (echo,durchblutung) sehen.und falls es die nebenschilddrüsen sind sollten sich da hinweise auf eine geschwulst oder einen tumor ergeben...
veränderungen der knochendichte könten HPT weiter untermauern...

magnesium werd ich jetzt einfach mal hochdosiert zuführen und sehen ob sich in den nächsten wochen was bessert.ausserdem hab ich nächste woche nochmal einen neurology termin um diese schiene endgültig abzuschliessen...

2 fragen noch speziell an dich joh,

kann die mangelnde inaktivität mit meinem muskelrückgang in verbindung stehen? ich hab das immer als krankhaftes zeichen ausgelegt.allerdings ist es nicht ganz unwahrscheinlich das sich infolge dauerhaft mangelnder bewegung auch die muskulatur ein wenig zurückentwickelt zumal ich früher sehr aktiv war mit radfahren,schwimmen,laufen,basketball.

und zweitens,gäbe es denn gesetz den fall es wäre was autoimmunes die möglichkeit das wieder loszuwerden? ich meine ich hab schon von leuten gehört die sich mit viel aufwand von MS befreit haben sollen,und theoretisch von der logik her müsste auch eine autoimmunerkrankung reversibel sein,aber ich weis nicht ob das wirklich möglich ist...was meinst du dazu?

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Joh70 ist offline
Beiträge: 945
Seit: 08.10.06
Zitat von Achilles84 Beitrag anzeigen
2 fragen noch speziell an dich joh,

kann die mangelnde inaktivität mit meinem muskelrückgang in verbindung stehen? ich hab das immer als krankhaftes zeichen ausgelegt.allerdings ist es nicht ganz unwahrscheinlich das sich infolge dauerhaft mangelnder bewegung auch die muskulatur ein wenig zurückentwickelt zumal ich früher sehr aktiv war mit radfahren,schwimmen,laufen,basketball.

und zweitens,gäbe es denn gesetz den fall es wäre was autoimmunes die möglichkeit das wieder loszuwerden? ich meine ich hab schon von leuten gehört die sich mit viel aufwand von MS befreit haben sollen,und theoretisch von der logik her müsste auch eine autoimmunerkrankung reversibel sein,aber ich weis nicht ob das wirklich möglich ist...was meinst du dazu?
1. Sicher spielt mangelnde Bewegung auch eine Rolle beim Muskelschwund. Am extremsten ist es ja bei Bodybuildern, die aufhören zu trainieren. Nach ein zwei Jahren sind das wieder die Hühnchen von früher. Oder Astronauten, die keiner Schwerkraft ausgesetzt sind, bauen enorm schnell Muskelmasse ab, wenn sie dort oben nicht aufs Ergometer steigen.

ABER

Du hast ja die Bewegung nicht reduziert, weil Du faul geworden bist. Sondern erst, als es nicht mehr ging, oder? Also es liegt nahe, daß es eine tiefere Ursache gibt, z.B. Kalziumvergiftung.


2. Autoimmunkrankheiten sind schwierig zu behandeln. Aber ich glaube es gibt Möglichkeiten, das Immunsystem, welches sich einmal geirrt hat, wieder auf die rechte Bahn zu leiten. Aber schwierig. Sobald eine große Menge autoagressiver Antikörper da sind, dauert es seine Zeit, die wieder loszuwerden. Der auserkohrene Feind ist eben Teil des Körpers und so immer da. Und in Arbeit befindliche Antikörper (Lymphozytenimmunkomplexe) sträuben sich, einfach mit ihrer für sie äußerst wichtigen Arbeit aufzuhören. Da bedarf es eines Machtworts von der Steuerzentrale des IS. Und das versagt bei chronischer Krankheit zu schnell. Aber die Mechanismen sind vorhanden und müssen unterstützt werden: z.B. mit Thymusextrakt, Katzenkrallentee, DHEA, Pregnenolon, Kortison, Testosteron, Östrogenblocker, Kräuter, Vitalstoffe (Mineralien, Spurenelemente, Fettsäuren, Eiweiße, Vitamine, Enzyme, gesunde Ernährung), Sauerstoff.

Geändert von Joh70 (28.11.09 um 13:02 Uhr)

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Achilles84 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 12.08.09
zu kalzium gibts das sogar noch besser,schaumal hier:

A Practical Approach to Hypercalcemia - May 1, 2003 - American Family Physician

folgt man diesem artikel bis runter zu "evaluation of hypercalcemia" wirds eigentlich recht nachvollziehbar.

probieren wir das ganze mal für meinen fall.man beginnt mit einem erhöhtem calciumwert der hier ab 2,63 angegeben wird.trifft für mich zu,hab mal 2,6 mal 2,7 so in der drehe.danach gehts zu den symptomen.muskelschwäche,knochenschmerzen...von dem was weiter oben unterteilt an symptomen aufgeführt ist hab ich sagen wir mal 80%.soweit so gut.

das erste was nach dieser tabelle gemacht würde wäre sich die möglichkeiten zu überlegen.siehe tabelle 3 des artikels weiter oben.medikamente nehm ich nicht,alles vitamin d related wurde abgescheckt.ich habe keinen krebs,keine tumore,keine lungenerkrankung,sarkoidose oder ähnliches.genetisch ist auch quatsch weil mein kalzium früher immer ok war.bleiben also die endokrinen belange und HPT.Im überwiegenden Teil der Fälle hat es meist was mit der Nebenschildrüse zu tun.Also gehen wir für mein Beispiel ein Stück weiter in der Einschätzung.

Man checke den PTH Wert.Hab ich gemacht.Ergebnis 52.Hoch aber noch im Limit.Würde also unter "normal or high" fallen.Damit bliebe nur noch familäre hyperkalzemie was extrem unwarscheinlich ist,oder hyperparathyroidismus...

soweit.ich müsste also eigentlich nur noch einen 24h calcium test machen und hätte theorethisch eine diagnose.drunter steht ja nochmal das "bösartigkeit" und HPT 90% aller ursachen für hypercalcemie darstellen.da man ersteres relativ ausschliessen kann tendierts also zur nebenschilddrüse.Symptome würden passen.einziger haken ist das PTH Wert nicht weiter oben ist.verhält sich ähnlich wie mit dem TPO.TPO Wert könnte ein Indiz für was Autoimmunes sein,ebenso könnte der hoch normale PHT ein Indiz für Hyperparathyroidismus sein,zumal dieser Wert noch höher liegt im Vergleich zum Spielraum.TPO geht bis bis 100 da bin ich noch n ganzes Stück drunter wenn auch weniger als mir lieb wäre aber beim PTH ist der Spielraum bei paar und und 60 da nähere ich mich also schon dem limit.

Zudem hab ich mich mal ein bisschen schlau gemacht über HPT und herausgefunden das in einem guten Teil der Fälle 25 bis 30% der PTH Wert noch normal oder nur leicht hoch ist und auch der Kalziumwert nicht so hoch sein muss um Beschwerden zu verursachen.

Damit sieht doch Hyperparathyroidismus alles in allem wenn man sich die Fakten und meine Beschwerden ansieht gar nicht so unrealistisch aus oder?!

Zumal wie du sagst der hohe Kalziumwert Magnesium weiter negativ beinflussen könnte und somit die Symptomatik noch verstärkt...

danke fürs durchlesen...

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Joh70 ist offline
Beiträge: 945
Seit: 08.10.06
hast du meinen beitrag von 12:29 Uhr gelesen? die symptome eines magnesiummangels scheinen auf dich zuzutreffen (muß aber nicht sein)

Ja, ein grenzwertig hoher Wert in der Norm, kann auch schon zu hoch sein, also pathologisch, wenn man diesen über die Zeit betrachtet. Also wenn das längere Zeit ist, ist es durchaus möglich, daß es krankhaft ist. Die Norm ist ja nur ein Bereich, der ungefähr zutrifft. Jeder Mensch ist individuell, das Blut reagiert individuell und sagt nichts über das Gewebe und die Muskeln aus, und die Normen unterscheiden sich von Labor zu Labor. Also ich meine, es lohnt dem nachzugehen.

Geändert von Joh70 (28.11.09 um 13:15 Uhr)

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Achilles84 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 12.08.09
naja sagen wirs mal so ich habe schon vor 8 monaten als die herzgeschichte anfing plötzlich gar nichts mehr gemacht,einerseits aufgrund der symptome aber auch aus angst das es schlimmer wird.davor war ich schon ne ganze weile inaktiv aufgrund einer knöchelverletzung.ich frage das nur weil man es eben gerade an den händen und füssen für meine begriffe sieht das die ganz schön dünn geworden sind.besonders bei den kleinen muskeln fällt es für meine verhältnisse auf.wenn ich dann immer nen neurologen frage,warum denn die fussmuskeln so eingefallen und sehnig aussehen und ich da keine muskulatur mehr zwischen den zehen erkennen kann,höre ich immer: "das hat keinen krankheitswert".schön aber sieht trotzdem nicht gut aus .Auch meine Hände sind sehr sehning und haben für mich ganz klar ein wenig an muskulatur verloren.wenngleich kraft noch ordenlich drin ist,laut handkraftgerät noch an die 60kg und mehr trotz meines desaströsen zustands...naja aber es heisst ja wenn man muskulatur verliert sieht mans an den händen und füssen gravierender weil das ohnehin kleine muskeln sind.

um die autoimmungeschichte machen wir uns dann gedanken wenn es soweit ist.mal sehen vielleicht komm ich ja noch irgendwie aus der ganzen nummer raus ohne das die genesung 10 jahre dauert

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Achilles84 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 12.08.09
sorry klar hab alles gelesen,wir tippen nur grade scheinbar synchron

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Heiler1 ist offline
Beiträge: 356
Seit: 27.10.09
Hallo Augenlicht,wieso schaden Citrusfrüchte Leber und Galle?Hab ich gar nicht gewusst.
Gruß Heiler1

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nobix ist offline
Beiträge: 1.923
Seit: 30.11.04
Hallo ACHILLES !

Beim Überfliegen dieses Threads stellte ich fest, dass du dir (mit Recht) viele Gedanken über deine Probleme machst, und bisher überwiegend nur Symptome und Diagnostik als Ansatzpunkte nutzt. (Oder habe ich da was übersehen?)

Noch wichtiger als die Beurteilung der Symptome und Diagnosen ist aber i.d.R. auch das Suchen und Erkennen möglicher wahrer Ursachen (Auslöser) von Gesundheitsproblemen (über die Vorgeschichte), damit dieselben reduziert, oder besser sogar abgestellt werden können. Daher wäre es sicher sehr sinnvoll, dass du auch mal überlegst, wie deine Krankengeschichte insgesamt aussieht. Berichte doch mal bitte welche Behandlungen bei dir bisher im Leben stattfanden (spez. vor Beginn deiner Probleme). Dabei kann es wichtig sein, nichts zu vergessen, auch nicht Zahnbehandlungen seit der Jugend, spez. Umweltbelastungen, Impfungen, Medikamente, Belastung der Mutter vor der Geburt usw. usw.

Da dein Verdacht sogar bis zu ALS reicht, solltest du diesen Rückblick (Eigenanamnese) keinesfalls auslassen, um evtl. Schädigungsursachen besonders durch Schwermetalle & Co nicht erst später auszuschliessen, sondern so früh wie möglich abzuhaken oder weiter zu verfolgen!

Denn viele, der von dir angegeben Symptome tauchen u.a. auch in der Liste der Amalgamsymptome auf und ich kenne sie z.T. aus eigener Erfahrung als ehemaliger Amalgamträger.

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Der Genervte ist offline
Beiträge: 82
Seit: 28.11.09
Was ist im April geschehen Insektenbiss, Verlust von Angehörigen, Ärger allgemein, umgezogen, Job gewechselt?

Irgendwie klingt das doch alles wie "vergiftet" aber eine Diagnose ist hier eh nicht angebracht, (erst recht nicht über Internet).
Also ich würde allgemein etwas zur Entgiftung /Ausleitung versuchen. Brennnesseltee, Aloe Vera, Fields of Greens von FLP. Noni. Nahrung mit den Vit: Pathothensäure, Cholin (z.B in Schwarzkümmelöl enthalten) D,E,F Folsäure,Inostisol ergänzen. Die Dosierung sollte mit einem Fachmann abgestimmt werden. Ach ja, schon mal den Schlafplatz gewechselt? Elektrosmog kann ebenfalls schädlich sein.
Vielleicht mal eine Haaranalyse machen lassen da ist das Gift von ca 3 Monaten gespeichert man sieht Mineralien und z.B Schwermetalle wie Blei Kadmium (z.B wenn du rauchst) Im Blut findet man viele Daten nicht weil es immer durch die Organe eigestellt wird.
Als ich das las, kam mir auch sofort der Gedanke Schadstoffe /z.B Holzschutzmittel auch dies schon ausgeschloßen ? Mensch wirklich alles nicht schön. Gute Besserung
__________________
Nichts ist unmöglich

Geändert von Der Genervte (29.11.09 um 11:43 Uhr) Grund: Fehler gefunden

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Achilles84 ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 12.08.09
hallo ihr,

was meine vorgeschichte angeht fällt die sehr viel weniger detailliert aus.bevor das alles anfing war ich auch nicht topfit.ich hatte immer so einige dinge die mich gestört haben.schlechte regeneration,schlafprobleme,leichte probleme mit den gelenken,leichte müdigkeit und abgeschlagenheit,sowie immer mal wieder ein druckgefühl im brust bzw. halsbereich.auch die verdauung hat mir immer ein bisschen schwierigkeiten gemacht und ich hatte ab und zumal fiese magenkrämpfe.hier und da mal ein bisschen haarausfall.

ausserdem habe ich schon seit ich denken kann ne recht schwache blase was ich aber nur tagsüber merke,nachts kann ich 8-10 stunden durchschlafen ohne harndrang.und wo wir schon dabei sind meine hoden sind ein bisschen druckempfindlich

achja und meine akkustik macht mir seit vielen jahren schwierigkeiten.meine hörtests sind völlig in ordnung aber die akkustik ist ausbaufähig.hab allerdings ne kleine knöchelverwachsung an meinen ohren die das auslösen könnte so zumindest mein HNO Arzt.

Ne Menge teils unspezifische Symptome die mir schon immer ein bisschen das leben vermiest haben aber kein vergleich zu jetzt wo ich mich schon fühle wie ein halbtoter...

Amalgam hab ich auch schon gedacht,zumal ich ne Menge Füllungen habe schon seit frühster Jugend.Hab bestimmt 8 Füllungen bis zum alter von 14 Jahren bekommen,ab dann keine einzige mehr.Könnte schon was mit Amalgam sein.Problem ist selbst wenn,kann ich mir eine Entfernung der Füllungen momentan nicht leisten.Ich bin bereits gut 4 stellig verschuldet aufgrund meiner ganzen teils privaten Untersuchungen.Mir sind also da erstmal die Hände gebunden.Und leider gibts ja auch keinen richtig guten Test um die Schwere der Amalgam Belastung festzustellen...schön wärs

Ich sag euch ganz ehrlich,ich bin mit meinen Kräften so ziemlich am Ende.Meine Symptome verschlechtern sich viel zügiger als ich nachkomme und es sieht für mich aktuell eine Möglichkeit böser als die nächste aus...

bei meinem erhöhten TPO und den Beschwerden könnte es gut und gerne hashimoto oder ne andere autoimmune schilddrüsenerkrankung sein.Hyperparathyroidismus kommt auch in Frage obwohl das ein überschaubares Übel wäre.

Wenn ich mir aber ansehe wie schrecklich dünn und sehnig meine Hände und Füsse geworden sind und wie sehr mir meine Knochen schmerzen bin ich schnell wieder bei ALS oder ner hässlichen Neurophatie...

ich verlier einfach langsam die Hoffnung da noch irgendwie rauszukommen...


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