Chronisch aktive EBV Infektion - brauche Hilfe

Ich glaube, dass man nicht pauschal einfach sagen kann, hau dir Hochdosen von Vitamin C bis zur Darmtoleranzgrenze ein.

Es gibt da schon etwas abzuklären:

  • Vorsicht ist geboten bei PatientInnen mit
    • Neigung zu Nierensteinen und schwerer chronischer Nierenerkrankung;
    • hereditären Erkrankungen (G6PD-Mangel, Hämochromatose);
    • Blutzuckermessung mit einigen Point-of-Care-Geräten.

  • Bei Vitamin-C-Supplementierung in höherer Dosierung ist auf die häufigsten Nebenwirkungen zu achten:
    • künstliche Hyperglykämie,
    • Nierenschäden und Neubildung von Nierensteinen,
    • Hämolyse.


Und manche Personen können auch mit Allergien reagieren.

Ich würde mir da auch keinen Druck machen. Vitamin C Hochdosen sind nicht die einzigste Lösung um EBV zu begegnen. Und wenn, dann zu einem erfahrenen Arzt und eher durch Infusionen, als durch orale Einnahme. (Und wenn oral, da dann eher alle 2-3 Std 500 mg).
 
Ist das hier schon bekannt?

https://forums-phoenixrising-me.tra..._sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

aus Beitrag #7 (Google Übersetzung):

Eine Studie besagt, dass Ascorbinsäure bei einer Einnahme von 605 mg/Tag den Plasma-Ceruloplasmin-Spiegel senkte, ähnlich wie bei einem Kupfermangel,
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3694287/
was im Einklang mit dieser 25-prozentigen Reduzierung zu stehen scheint . Eine hohe Dosis Ascorbinsäure könnte also möglicherweise Probleme verschlimmern, indem sie den Coeruloplasminspiegel senkt und mehr freies, ungebundenes Kupfer erzeugt, das schädlich ist (z. B. bei Alzheimer). Ich glaube, dass dies auf die Wirkung von Vitamin C auf die Senkung von Vitamin A zurückzuführen sein könnte (aber nicht umgekehrt wie bei den meisten),
https://www.traceelements.com/Docs/The Nutritional Relationships of Vitamin A.pdf
 
Man muß dabei immer unterscheiden, ob es sich um eine dauerhafte Einnahme in hoher Dosis handelt (das mit dem Kupfer bezog sich auf Dauereinnahme) oder ob man eine kurzfristige Stoßbehandlung macht. Ich hätte jetzt wenig Bedenken, für ein paar Tage eine Hochdosis auszuprobieren.
 
Eine Studie besagt, dass Ascorbinsäure bei einer Einnahme von 605 mg/Tag

605 mg wären eigentlich auch noch keine Hochdosis?

Also müsste man, wer tgl. 1 gr Vitamin C nimmt, bereits Kupferspiegel und Ferritin/Transferrin messen lassen? Und Vitamin A zusätzlich einnehmen?

Bzw. Kann man auch das Coeruloplasmin im Blut messen lassen?

Ich habe mich nämlich schon gewundert, warum ich trotz genügend Eisen in der Ernährung und Supplementierung einen eher geringeren Ferritinspiegel habe.

Allerdings war Kupfer und Zink beim letzten Mal im Vollblut im Normbereich und in den Jahren zuvor im Serum auch. (Vitamin A war auch in Ordnung)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das hier schon bekannt?
Ja:


Bzw. Kann man auch das Coeruloplasmin im Blut messen lassen?
Natürlich, siehe Labor-Websites. Ist auch oft Thema hier im Forum (i. Zushg. mit z.B. Morbus Wilson, KPU/HPU), auch in den entsprechenden Wikis. Bei Abweichungen im Kupferwert wurde hier im Forum auch oftmals schon empfohlen, Coeruloplasmin mitbestimmen zu lassen. (Beides im Serum --> also mit einer Blutabnahme erledigt.)

Siehe z.B.:

Einfach Suche nutzen:
 
Auch hier war es schon ein Thema:

https://www.symptome.ch/threads/the-root-cause-protocol-rcp.136005/page-6
evgeniij#112

Sog. "freies" Eisen, d.h. nicht an Ferritin, Transferrin und andere Proteine gebundenes Eisen ist hoch toxisch und erwiesenermaßen an der Entstehung unzähliger Krankheiten wie Schlaganfällen, Herzinfarkten, Krebs, Arthritis, Schilddrüsenerkrankungen unmittelbar beteiligt.

Cp ist also immens wichtig und verhindert, dass sowohl Eisen als auch Kupfer in hoch toxischer freier Form vorliegen.

viele Grüsse
 
Wir waren heut beim US wegen dem Desmoidtumor, dann hab mir bei der Gelegenheit auch Blut abnehmen lassen. Ich bin mal gespannt, was die Werte sagen, da ich ja kontinuierlich seit Jahren über 600 mg Vit. C tgl. nehme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Uj, ich staune, wie "man" 3 Jahre lang die C-Impfung auf Biegen und Brechen verteidigen kann. Todesfälle und schlimme NW pauschal kleinredet bzw. unter Aufbietung von sehr viel Energie und Zeit in ABREDE STELLT, (dafür evidenzfreie Corona Panik schürt) und dann bei profaner Vit C Einnahme hysterisch warnt?
Echt jetzt? mRNA reinhauen lassen: alles super! Aber Vit C ist böse? (wie ist das jeweilige Risiko/Nutzenratio? Wie hoch ist der Schaden, wenn man Vit C nicht probiert? Im Vgl. zur Impfung?)
Unfassbar.... 😡
(ja, bin grad sehr grantig)

Ok. Ich muss nicht alles verstehen. Aber mir tut es leid, ums so hilfreiche und potente Vit C - so viel möglicher Nutzen, so wenig Schaden wahrscheinlich. (100% wird man nie erreichen. Egal wobei.)

Da ich keine Lust auf die 100te völlig fruchtlose Grundsatzdiskussion habe (gegen vorgefasste Meinungen zu diskutieren bringt erfahrungsgemäß nichts), und im Grunde alles geschrieben/verlinkt habe, was es zu dem Thema C zu sagen gibt (lesen muss jeder selbst), nur noch kurz zu 2 Rand-Aspekten, weil die hier aufgetaucht sind:

Hui Buh Gespenst Nierensteine: ist im Hochdosis Thread ausführlich drinnen. Chancen sich welche zu holen - sehr gering. Hypothetisch ab 6 Gramm/d über längeren Zeitraum.
Lt. div. Quellen (auch vitamincfoundation.org, Levy Buch) kennt niemand jemanden, der jemanden kennt, der von jemanden gehört hat der tatsächlich durch Vit C Hochdosen Oxalatsteine bekommen hat.
Da die meisten Nierensteine auch Kalzium beinhalten (und nicht nur reines Oxalat), ist es durchaus wahrscheinlich, dass die durch Vit C aufgelöst werden und auf dem Weg den Körper verlassen/Nieren wieder Steinfrei sind. Da kennen einige, einige, die wiederum einige kennen, die dank Vit C ihre Steine losgeworden sind (Vit C Forscher, vitamincfoundation Forum und ich glaub bei longecity habe ich auch von jemandem gelesen).

Kupfer: das Thema haben wir im "alten" Vit C Thread (den ich hier vor kurzem verlinkt habe) ebenfalls diskutiert. Führte dann zur Schließung des Threads *hüstel*.

Mal ganz simpel: in der Studie steht nicht, dass man in einen Mangel rutscht. Nur, dass "25% Senkung" stattfand. MEHR STEHT DORT NICHT (sofern es "noch die Gleiche" Studie ist. Ich vermute mal, ohne nochmal reingeschaut zu haben)!
Die Frage ist: wo liegt der optimale Spiegel, wo stand der Spiegel davor, wie weit ist er abgesunken?
Ist man dadurch in einen FUNKTIONELLEN MANGEL gerutscht, oder hat der Körper den Kupferspiegel/Stoffwechsel optimiert, Kupfer einfach VERWENDET (und DESHALB sank der Spiegel)?

Meine Familie nimmt seit rd. 15 Jahren Hochdosen Vit C. Ich bin mit viel zu hohem Kupferspiegel gestartet (lt. Labor Verdacht auf Morbus Wilson). DAO war bei <1 (sollte >10 sein).
Da geht es um Histaminproblematik - um Histamin abzubauen benötigt man DAO. DAO kann der Körper nur mit Hilfe von aktivem B6, KUPFER, Vitamin C bilden. Kupfer hatte ich also genug. Vit C damals auch (da war ich schon auf Hochdosis, aber noch nicht lange), ich vermute B6 konnte nicht umgewandelt werden und mein Körper war von der Borreliose völlig durcheinander und Histamin war massiv/DAO Produktion ist nicht nachgekommen.
Daher hat mein Körper Kupfer "gebunkert" - konnte es nicht ausreichend verwerten.

Vitamin C hat mich am Laufen gehalten/mir geholfen Histamin abzubauen. Ohne Vit C war jeder Mückenstich handtellergroß, überwärmt und hat wochenlang gejuckt. Dank Vit C Hochdosen hatte ich immer ca. 4 Stunden Ruhe. (aber ich wurde sogar in der Nacht wach nach spätestens 4-6 Stunden, weil meinem Körper das Vit C ausgegangen ist. Musste also immer "nachtanken" um weiter schlafen zu können).
Erst durch hochdosierter Time Released (mehrere Gramm vor dem Schlafen gehen eingenommen. Damals waren die noch recht teuer), konnte ich wieder normal durchschlafen.

In den Folgejahren hatte ich nur mehr leichtere Histminprobleme. Vitamin C hat IMMER geholfen.

Seit einigen Jahren ist Histaminproblematik bei fast 0. (alle paar Wochen/Monate mal leichte Symptome, wenn ich "Histamin-Bomben" erwische UND Stress habe).

Kupfer wird im Regelfall nur selten mitgemessen bei Blutbefunden. In all den Folgejahren war Kupfer - wenn es gemessen wurde nie wieder zu hoch, allerdings auch nicht niedrig, sondern "irgendwo in er Mitte" (so aus meiner Erinnerung. Ev. auch am oberen Rand des unteren 1/3els. Da müsste ich schauen).

(Was auf alle Fälle Kupfer senkt, ist Zink. Da ein wenig aufs Ratio schauen).

Herr Togi ist auch in der >10 Gramm Vit C/Tag "Liga" - von dem haben wir rel. häufige Blutbefunde mit Kupfer drauf. (aber nur Kupfer, kein Coeruloplasmin). Keine Auffälligkeiten.

Ums abzukürzen: Herr Togi (15 Jahre Vit C Hochdosen - Normaldosis >= 10 Gramm/Tag (und ja, er vergisst manchmal. Aber mind. 5 Gramm/Tag hat er seit dem Start vor 15 Jahren vermutlich fast immer gehabt. Im Krankheitsfall nimmt er ein Vielfaches an Vit C - je nach Bedarf 50 Gramm++).
Er hatte meiner Wahrnehmung nach noch nie einen Histaminschub/ein Problem mit Histamin.

Meine Histaminprobleme sind spannender Weise seit meiner Jod-Hochdosis vergangen UND ich bin mit Zink vorsichtiger geworden.
Kindi hat auch (seit Jod und geringeren Zinkdosen) kein Problem mehr mit Histamin. (Erdbeeren, Tomaten, reifer Käse - alles in großen Mengen).

Ich glaub der einzige Unterschied zwischen uns 3en ist, dass Herr Togi hin und wieder Innerein isst (daher hat er bei sonst gleicher Versorgung wie Kindi und ich mehr Kupfer reinbekommen). Und ich hab histaminreiche Nahrungsmittel lange gemieden - die haben blöder Weise aber auch fast alle Kupfer drinnen.)

Das zeigt mir, dass unser Kupferstoffwechsel TROTZ (oder wegen?) Vit C Hochdosen OK SEIN MUSS (sonst hätten wir Histaminprobleme).

Ich nahm lange tgl. bzw. generell viel mehr Vit C als Hr. Togi (aktuell merke ich, dass ich dank Carnivore kaum Bedarf habe. Nehme weiterhin 3-5 Gramm (aber eher aus "alter Gewohnheit". Nicht weil es mir ohne schlechter geht/ich Symptome bekomme). Davor - im Glucostoffwechsel - zwischen 10-20 Gramm Dauerdosis und bei Bedarf ebenfalls weit mehr).

Herr Togi hat keine Nierensteine (lt. Scan). Komplettes Gefäßsystem ist ohne auch nur ein Futzelchen Ablagerungen (sehr "AltersUNtypisch" lt. untersuchenden ÄrztInnen). Herzklappen, Gefäßsystem etc. sind absolut top (die eines jungen Mannes).
(und das Trotz Typ 2 Diabetes und eher mäßig sinnvollen Ernährungsgewohnheiten. Nur als Side note: man hat ihm (bei niedrig normalem LDL/hohem HDL - top Werten) dennoch Statine verschrieben, damit er in 10 Jahren keine Gefäßverkalkungen bekommt :rolleyes:😅).
(bei mir wurde nie auf Nierensteine geschaut. Weiß es daher nicht. Entsprechende Symptome hatte ich bislang nie).

Und nein, @Laurianna612, bitte nicht missverstehen: selbstverständlich sind Warnungen ok, wenn man es um die Gesundheit anderer geht (wir erinnern uns an die Impfungen..., nicht wahr?)
Aber sich überhaupt nicht einzulesen (soweit ich gesehen habe, habe ich "im Blindflug" so gut wie alle Deine "Bedenken" (dank Ory als Vermittlerin ;)) entweder direkt oder durch Links beantwortet.

Dass das nicht gelesen/verstanden/angenommen wurde - dafür kann ich nichts.
(und ja, Panik Links und Vit C Niedermach Links und Artikel gibt es Unzählige. Wie so oft bei billigen, gut wirkenden Substanzen. Kann man ungefiltert glauben. Jeder wie er/sie mag))
Selbst wenn Du meine Posts nicht liest - Du bist so auf Zack Gegenargumente zu googeln, also muss es doch auch für halbweg fundierte sachliche Recherche IN DER SACHE reichen?

***
Ich seh Vit C weiterhin als einen der schnellsten, potentesten und billigsten Versuche, um chronische Erkrankungen aller Art loszuwerden. Welches Mittel hat es nachweislich, mehrfach geschafft...
  • voll ausgebrochene AIDS Symptomatik (Endstadium, geringe Lebenserwartung) UMZUKEHREN? Und so Behandelte auf Dauerdosis dann >20 Jahre symptomfrei zu halten (ev. auch länger. Zum Zeitpunkt der Publikation waren es >20 Jahre)?
  • So ziemlich jeden Infekt inkl. Ebola (letzteren, sofern er rechtzeitig erwischt wird, bevor sich die Gefäße aufzulösen begonnen haben), mit AUSREICHEND hohen Dosen zu besiegen? (wir erinnern uns dran, dass China Hochdosen Vit C erfolgreich gegen Corona eingesetzt hat. Die Studien scheinen verschwunden zu sein? Ich hab sie nicht mehr gefunden. Ich hatte Corona ziemlich am Anfang - hab nur gemerkt, dass es mir nicht gut geht/was an mir knabbert - Vit C Hochdosis und gut war's usw...)
  • LEBERZIRRHOSE komplett zu heilen/normale Leberfunktion wiederherzustellen usw...

Und daher - wie man merkt voller Empörung und Leidenschaft von meiner Seite - mein Appell, sich da fundiert einzulesen, statt den erstbesten "Vitamin C ist so böse" und "das kann doch nicht gut sein" Link hochzuholen, um sinnbefreit dagegen bashen zu können. DANKE!
(mir und meiner Familie tut es ja nicht weh. Wir wissen... Aber ev. kostet es Menschen, die hier Hilfe suchen ihre Gesundheit und Lebenszeit, weil ihnen UNFUNDIERT vom Versuch abgeraten wird).

Und ja, wirkt nicht bei jedem (wenn zu viele andere Stoffe fehlen etc.). Wirkt auch bei mir nicht mehr so gut wie die ersten Jahre (ImSys wurde müder..). Aber aus meiner Sicht immer noch eins der "Top-Mittel", die man sich näher anschauen sollte, statt zu leiden und den vielen Falschinfos darüber im Netz zu glauben.

Damit klinke ich mich aus weitern Unkenrufen-Aufarbeitungs-Sessions aus (ich hab weder die Zeit noch möchte ich weitere Energie investieren da auf jede Falschmeldung die im Hintergrund (durch sonst ausgeblendete User) auftaucht). Daher kann ich nur appelieren, sich einzulesen und reflektiert abzuwägen.
Wünsche allen bestmögliche Heilung, egal auf welchem Weg.

lg togi
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Strohmann-Argument bzgl. Impfung zeigt mir, dass da jemand anderes gerade nicht auf dem Laufenden ist und meine ganzen Texte/Meinungen dazu nicht wirklich gelesen hat.

Und eigentlich geht es hier im Thread um EBV und nicht nur um Vitamin C- Hochdosen. Und mit EBV selbst, scheinst du keine Erfahrungen gemacht zu haben.

Wenn ich Vitamin C als "böse" empfinden würde, würde ich es nicht selbst schon über Jahre nehmen. Ich habe auch nicht abgeraten, es zu nehmen, sondern sogar empfohlen sich an einem erfahrenen Arzt für Infusionen zu wenden.

Einzig die orale Einnahme in diesen Mengen erscheint mir widersprüchlich, da man mit geringeren Mengen über den Tag verteilt, die gleiche Aufnahmemenge erzielen und damit auch eventuelle NW reduzieren kann.

Und Warnungen bzgl. eventueller NW halte ich für unverzichtbar, nicht jeder Mensch reagiert gleich. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass man Personen davon abhält, sondern dass sie für sich erstmal alles aus verschiedenen Richtungen beleuchten.

Ich habe auch keine Ablagerungen und mein Histaminproblem im Griff, auch ohne Vitamin C-Hochdosen. Und ich finde das Thema mit Kupfer/Eisen sehr interessant und möchte gerne herausfinden, ob das bei mir eine Rolle spielt und bin dankbar für den Tipp.

Ich sehe Einwände/Fragezeichen deshalb auch nicht nur als negativ oder Anti-Vitamin C. Wer das so sieht, bewegt sich eher auf der Ebene von Schwarz-Weiß-Denken, wobei du ja selbst dann doch auch relativierst:

Und ja, wirkt nicht bei jedem (wenn zu viele andere Stoffe fehlen etc.). Wirkt auch bei mir nicht mehr so gut wie die ersten Jahre (ImSys wurde müder..). Aber aus meiner Sicht immer noch eins der "Top-Mittel", die man sich näher anschauen sollte, statt zu leiden und den vielen Falschinfos darüber im Netz zu glauben.

"Näher anschauen" - nichts dagegen, nur kann man nicht davon ausgehen, dass es eben pauschal immer nur die einzige "Allzweckwaffe"ist, und EBV ist ein besonderer Fall.

Da ich selbst davon betroffen bin und über längere Zeit (bis es ihn nicht mehr gab) im EBV-Forum war und wirklich jeden Beitrag dort auseinander genommen habe (da ich selbst zu der Zeit sehr verzweifelt auf der Suche nach Hilfe war) und mir in keinem einzigen etwas über Vitamin C Hochdosen aufgefallen ist, ist die Frage durchaus berechtigt, inwiefern es bei EBV nun hilfreich ist oder nicht.

Ich bin dankbar dafür, wenn es EBV-Betroffene ausprobieren wollen. Wenn diese aber dabei über derartige Verschlechterungen berichten (und nicht erst nach Absetzen), dann würde ich denjenigen nicht auf Biegen und Brechen davon weiter überzeugen wollen, einfach weiter zu machen. Oder dass er sich unter Druck fühlt, trotzdem weiter machen zu müssen - du hattest ja auch selbst eingelenkt, Rücksprache mit dem Arzt zu halten - also so weit auseinander liegen unsere Meinungen dazu auch wieder nicht.

Aber nochmals, EBV ist ein spezieller Fall und ich bin mir über den Effekt von Vitamin C Hochdosen dabei unsicher, und da du selbst anscheinend auch keine EBV - Betroffene bist und es nur von deinen anderen Erfahrungen überträgst, wie kann man dann so sicher über eine entsprechende Wirkung bei EBV sein?

Ich bin gespannt wie @dubibble und @Hadeldu, ihr beide weiter gehen werdet? Berichtet auf jeden Fall, ob ihr es nochmals mit Vitamin C Hochdosen probieren wollt- es wäre für mich die erste Erfahrung bzgl. EBV und Vitamin C von der ich lese, und wenn diese auf längere Sicht hilfreich wäre, wäre ich auch nicht ganz abgeneigt, so einen Versuch zu starten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unfassbar.... 😡
(ja, bin grad sehr grantig)

Reg Dich nicht auf, grantiger Togi. Die, die Dich nicht verstehen, haben eben nicht Deine Erfahrungen und Du nicht Ihre.

Da ich keine Lust auf die 100te völlig fruchtlose Grundsatzdiskussion

Sehe ich auch so.

Hui Buh Gespenst Nierensteine:

Da hast Du wahrscheinlich recht. Es muss aber nicht bei jedem stimmen.

Meine Familie nimmt seit rd. 15 Jahren Hochdosen Vit C. Ich bin mit viel zu hohem Kupferspiegel gestartet (lt. Labor Verdacht auf Morbus Wilson). DAO war bei <1 (sollte >10 sein).

Siehst Du, da liegt das Problem. Wer einen hohen Kupferspiegel hat, der hat offensichtlich kein Problem mit höheren oder hohen Dosen an Vitamin C. Aber was machen die, die einen niedrigen oder einen funktionell niedrigen Kupferspiegel haben? Oft sind das ja, so vermute ich, die, die gleichzeitig auch Histamin nicht vertragen. Aber Kupfer befindet sich eben leider vor allem in den histaminhaltigeren Lebensmitteln.

Da geht es um Histaminproblematik - um Histamin abzubauen benötigt man DAO. DAO kann der Körper nur mit Hilfe von aktivem B6, KUPFER, Vitamin C bilden.

Ich selbst habe eher einen Kupfermangel (laut intrazellulärem Mineralstoffstatus vom imd). Vitamin C fehlt mir wahrscheinlich. Aber ich kann es nicht supplementieren. Ich bekomme davon Schmerzen in den Fingergelenken. Ich vermute, dass das keine Erstverschlimmerungssymptome sind. Jod vertrage ich auch nur in ganz niedrigen Dosen, am besten noch in Form von Fisch etc..

Vitamin C hat mich am Laufen gehalten/mir geholfen Histamin abzubauen. Ohne Vit C war jeder Mückenstich handtellergroß, überwärmt und hat wochenlang gejuckt. Dank Vit C Hochdosen hatte ich immer ca. 4 Stunden Ruhe. (aber ich wurde sogar in der Nacht wach nach spätestens 4-6 Stunden, weil meinem Körper das Vit C ausgegangen ist. Musste also immer "nachtanken" um weiter schlafen zu können).
Erst durch hochdosierter Time Released (mehrere Gramm vor dem Schlafen gehen eingenommen. Damals waren die noch recht teuer), konnte ich wieder normal durchschlafen.

Das glaube ich Dir. Ist super. Nur funktioniert es z.B. bei mir nicht.

selbstverständlich sind Warnungen ok, wenn man es um die Gesundheit anderer geht (wir erinnern uns an die Impfungen..., nicht wahr?)

Ich denke, dass die Ansichten hier im Forum da weit weniger auseinandergehen, als Du meinst oder es den Anschein hat.

Und daher - wie man merkt voller Empörung und Leidenschaft von meiner Seite - mein Appell, sich da fundiert einzulesen, statt den erstbesten "Vitamin C ist so böse" und "das kann doch nicht gut sein" Link hochzuholen, um sinnbefreit dagegen bashen zu können.

Vitamin C ist nicht böse. Nur für die einen ein Segen und für die anderen fühlt es sich schlecht an. Oder würdest Du Vitamin C einnehmen und es anpreisen, wenn es Dir Schmerzen macht. Jeder ist anders, das ist das Problem.

So kann es doch durchaus Sinn machen, den eigenen Coeruloplasminspiegel mal testen zu lassen, um zu wissen, ob ein Kupfer- und/oder ein funktioneller Eisenmangel eventuell vorliegt und man das Coeruloplasmin dann eher nicht erniedrigen, sondern im Gegenteil erhöhen sollte.

Das kann z.B. durch Zufuhr von Vitamin A oder essen von 100 g Leber einmal pro Woche erreicht werden, las ich. Vitamin D sollte man bei zu niedrigem Coeruloplasmin weglassen.

https://eightify.app/de/summary/hea...oplasmin-levels-naturally-diet-lifestyle-tips

viele Grüsse
 
Ich seh Vit C weiterhin als einen der schnellsten, potentesten und billigsten Versuche, um chronische Erkrankungen aller Art loszuwerden. Welches Mittel hat es nachweislich, mehrfach geschafft...
  • voll ausgebrochene AIDS Symptomatik (Endstadium, geringe Lebenserwartung) UMZUKEHREN? Und so Behandelte auf Dauerdosis dann >20 Jahre symptomfrei zu halten (ev. auch länger. Zum Zeitpunkt der Publikation waren es >20 Jahre)?
  • So ziemlich jeden Infekt inkl. Ebola (letzteren, sofern er rechtzeitig erwischt wird, bevor sich die Gefäße aufzulösen begonnen haben), mit AUSREICHEND hohen Dosen zu besiegen? (wir erinnern uns dran, dass China Hochdosen Vit C erfolgreich gegen Corona eingesetzt hat. Die Studien scheinen verschwunden zu sein? Ich hab sie nicht mehr gefunden. Ich hatte Corona ziemlich am Anfang - hab nur gemerkt, dass es mir nicht gut geht/was an mir knabbert - Vit C Hochdosis und gut war's usw...)
  • LEBERZIRRHOSE komplett zu heilen/normale Leberfunktion wiederherzustellen usw...
Und daher - wie man merkt voller Empörung und Leidenschaft von meiner Seite - mein Appell, sich da fundiert einzulesen, statt den erstbesten "Vitamin C ist so böse" und "das kann doch nicht gut sein" Link hochzuholen, um sinnbefreit dagegen bashen zu können. DANKE!
(mir und meiner Familie tut es ja nicht weh. Wir wissen... Aber ev. kostet es Menschen, die hier Hilfe suchen ihre Gesundheit und Lebenszeit, weil ihnen UNFUNDIERT vom Versuch abgeraten wird).

Und ja, wirkt nicht bei jedem (wenn zu viele andere Stoffe fehlen etc.). Wirkt auch bei mir nicht mehr so gut wie die ersten Jahre (ImSys wurde müder..). Aber aus meiner Sicht immer noch eins der "Top-Mittel", die man sich näher anschauen sollte, statt zu leiden und den vielen Falschinfos darüber im Netz zu glauben.
@togi und auch allen anderen. Vielen herzlichen Dank für eure tollen Antworten. Jede einzelne habe ich gelesen und mir das was für mich gut passen könnte rausgenommen. Ich werde wohl in ein paar Wochen nochmal mit Vitamin C starten. Vielleicht dann weniger schnell hochdosiert oder andere Mittel etc. Mal sehen....
Togi, ich finde die Sequenz gerade nicht, aber erinnere ich mich richtig, dass auch du eine lange EBV Reaktivierung hattest? Wenn ja, hat sonst noch etwas geholfen ? Und sind deine Blutwerte wieder inaktiv geworden? Wie lange hat das gedauert ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Togi, ich finde die Sequenz gerade nicht, aber erinnere ich mich richtig, dass auch du eine lange EBV Reaktivierung hattest? Wenn ja, hat sonst noch etwas geholfen ? Und sind deine Blutwerte wieder inaktiv geworden? Wie lange hat das gedauert ?
Wenn, dann habe ich vor langer Zeit darüber geschrieben (noch als "Togian").
EBV hatte ich nie "so am Schirm".

Ich hole (mal wieder) "etwas" aus: man hat Symptome, und freut sich dann so, dass endlich was gefunden wurde, so dass man viele andere "Übeltäter" dann gar nicht mehr so im Fokus hat.

Bei mir war "Übeltäter Nr. 1" Borreliose. (die wurde als 1 gefunden, bestätigt und Antibiotikum hat mir kurzfristig enorm geholfen).
Im Lauf der Zeit (auch durch dieses Forum) bzw. durch mehr und mehr Untersuchungen sah man dann, was alles "sonst noch" bei mir aktiv war.
So aus meiner Erinnerung waren ein paar Yersinienstämme, Coxsackie (auch da mehrere Varianten) und auch Herpes (1 eher seltener Stamm) ein Dauerthema. Vieles, das heute als bekannte "Borreliose Co Infektionen" gilt, wurde nur energetisch getestet). In dem "Zoo" war dann auch mind. 2x EBV dabei. Aber da ich auf den nicht aktiv geschaut habe (und ohnehin davor schon genug Feinde "beim Namen kannte", hatte ich auf EBV nie einen Fokus drauf.)

Für mich kam ein Umdenken, als ich begriffen habe, dass man (mMn) NIE nur 1 aktiven Gast hat, wenn man chronisch krank ist.
Man kann akuten Infekt haben - dann ist meist nur "einer aktiv". Aber sobald es mal hier, mal da zwickt, weiß man eigentl. nicht von außen, wer wo stänkert.

Ich hatte mal eine recht ausführliche kinesiologische Testung. Abgesehen davon, dass sie genau jene "Gäste" gefunden hat, die ich von Labortestungen schon kannte (und ich hab ein paar seltene Asiaten in mir, also nicht grad "Standardprogramm"), konnte sie genau testen, in welchem Körperteil was Party macht. also zB Coxackie und weitere im ZNS, in den Lymphen waren andere als im Darm. Faszien hatten wieder eigenen "Spezialbesiedelung". Fast alles was man sich durch Zecken holen kann, war im Umlauf...
(da ging es mir auch grad nicht gut).

(wenn ich mich richtig erinnere war da EBV - bei dieser Testung - gar nicht mit dabei, oder ich hab ihn vergessen, einfach weil der "so spät" in div. Diagnosen bei mir dazu kam, dass ich ihn einfach nicht mehr wichtig genommen habe, und weil ich irgendwann recht frustriert war, was sie alles gefunden hat. Ihre Rückmeldung war dann, dass es bei mir "eh harmlos" sei. Und die "richtig schwer Kranken" meist ein Vielfaches an aktiven Erregern hätten).

Das nur als Erklärung/Background.

Es geht ja nicht um Horroszenarien, sondern um Lösungsansätze wieder ganz gesund zu werden! ☺️

Kann also gut sein, dass bei Dir auch einige/viele andere Ursachen da sind (an 1 Stelle: Immunsystem schwächelt - warum?) und damit einige/viele Gäste wach sind.
Man wird durch Tests nicht herausfinden können, ob EBV einfach "mitmacht", weil das ImSys momentan durch "sonstiges" überlastet ist (so wie bei Fieberblasen/Herpes Simplex - der macht ja auch einfach "mit", wenn es grad passt), oder ob EBV "ganz vorne mit dabei ist".

Du kannst ihn ja dennoch als "Kontrollampe" sehen - wenn Dein ImSys schwächelt, "leuchtet" er wieder auf. Mehr Bedeutung würde ich ihm nicht beimessen.

Deswegen ist mein Konzept das "Rundumpaket" (alle Nährstoffe - dann mit Vit C Hochdosis "durchputzen" und auf dem Weg hat man dann zumindest eine Zeit lang wieder eine Ruhe).
Ich hatte lange 1x/Monat einen "Schub". Rund um meine Periode ist immer alles mögliche "wach geworden". Mit meinen Mittelchen/ein paar Tagen Vit C Hochdosis, konnte ich das ausgleichen und restl. Monat gut leben.
Wenn ich nicht "durchgeputzt" hab, ging es mir im Folgemonat schlecht/er (die Biester sind also nicht wieder freiwillig ruhig geworden).
Alles was gut eingelebt ist/seine Nischen im Körper gefunden hat, kann - wenn "das Klima passt" - wieder aufwachen (sieht man zB "klassisch" bei Gürtelrose, da werden Varizellen nach Jahrzehnten wieder aktiv. Oder Fieberblasen/Herpes Simplex - immer wieder, oder eben der EBV usw.).

Wenn man Glück hat, schafft es das ImSys alleine (mit Hilfe - genug Eiweiß, gute Fette, Vitamine/Mikronährstoffe, Vit C Hochdosis...)
Wenn das nicht reicht, kann man "Draufhaumittel" nehmen. (im Forum zB CDL/MMS, Jod Hochdosistherapie/Stoßtherapie - wenn man viele Bakterien hat, die wach werden, ev. auch Methylenblau in Hochdosen, div. Kräuterprotokolle usw...)

Somit sehe ich die "Immunsystemlösung" als 1 Stufe.
Auch altersabhängig (ich merke nun mit 50+, dass vieles, das bis vor wenigen Jahren "alleine" geholfen hat, nun nicht mehr ausgereicht hat).

Aber zurück zur Stufe 1: erst mal die abdecken (wäre meine Strategie) und erst wenn das nicht hilft, würde ich schwerere "Geschütze" auffahren.

Zu Deiner Frage wie lange (zB EBV) aktiv ist/war - ich glaube nicht, dass Dir die Info weiterhilft, da es sehr individuell ist - Person 1 füllt D3 auf, nimmt Zink, lässt Zucker weg und allein das reicht aus, um wieder jahrelang recht gesund zu sein. Person 2 muss ev. ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen/Berge von Nahrungsergänzungen nehmen um gesund zu sein. Person 3 braucht ev. zu den Nahrungsergänzungen auch Medikamente (sei es natürliche oder "schulmedizinische" Antibiotika oder Parasitenmittel, oder...), Person 4 hängt wegen Blockaden des Unterbewusstseins, Person 5 hat noch Amalgamblockaden usw...

Heilwege sind sehr individuell. Es kann zB sein, dass Dein EBV wieder schlafen geht, wenn Du Antibiotika nimmst. (einfach weil "div. bakteriellen Gäste" soweit dezimiert werden, dass das ImSys sich wieder um Viren kümmern kann).

(mit Vit C haut das ImSys auf alles drauf, was keine Miete zahlt - also egal ob Bakterien oder Viren. Um Parasiten sollte man sich extra kümmern).

Gemeinsamen Nenner den mMn ALLE Körper mit ALLEN Belastungen haben, sind die Nährstoffe. Optimale Versorgung haben alle nötig/ist der Schlüssel/die Basis bei vielen. (jemand der massive Mängel bei Aminosäuren hat, wird auf Dauer - egal womit/wodurch - nicht gesund bleiben können - bei einem werden sich Infekte stapeln, beim anderen ev. Krebs ausbrechen oder Autoimmunerkrankungen... - immer das "schwächste Glied" wird sich melden.)

Das Vit C als Hochdosis ist so ein klassisches "Durchputzmittel" - einfach schauen, wie das ImSys noch funktionieren kann, wenn es "angetrieben" wird. Mal Luft holen können/Durchputzen. Und dann bzw. parallel dazu die anderen Basics abdecken und so stabiler und stabiler werden.

Kann auch sein, dass es nicht oder nicht genug hilft. Na dann ist man auch schlauer, und kann auf Stufe 2 schauen, was die bietet usw.

lg togi
 
Hallihallo,
Reg Dich nicht auf, grantiger Togi. Die, die Dich nicht verstehen, haben eben nicht Deine Erfahrungen und Du nicht Ihre.
Bin wieder entspannt 😊

Und ja, war meine Entscheidung zu granteln (zwingt mich ja keine/r) ;)

Ich scheine mich in meinem "Grant" missverständlich ausgedrückt zu haben.

Worum es mir geht: es gibt etliche Themen (so auch das Vit C Hochdosis Thema), die Spiegleneuronen zum Feuern bringen.
Soll heißen: man hat etwas für sich als "richtig/gut/vorstellbar" abgespeichert. Und wenn eine "diesem Programm" widersprüchliche Info reinkommt, "feuern" die Spiegelneuronen "Alarm, Alarm, das ist FALSCH". Nicht weil es falsch ist. Sondern nur, weil man es eben "so" eingespeichert hat.
Programmierte Aktion - Reaktion.
Das ist normal/natürlich. (Birkenbihl nennt sie "Spagetti-Neuronen". Wenn man gelernt hat, dass Spagetti auf dem Teller aufgerollt werden, ist man völlig empört, wenn jemand seine auf dem Löffel aufrollt usw. "Falsch" ist in dem Fall einfach "ich habe das anderes bei mir abgespeichert, daher meldet mein System "falsch" zurück").

Ich nehme mir das Thema MMS/CDL her: im entsprechenden Thema/Thread, gibt es etliche, die es seit Jahren verwenden und denen es gut geht. Dennoch platzen immer wieder "neue" oder "chronische Skeptiker" rein, die vor der bösen Chemie warnen.

Ich kann mich gut erinnern, wie auch ich mir dachte "irre, was sich die Leute reinhauen. Die trinken echt Bleiche"...
Und da ist natürlich der Impuls groß, sofort vor gefährlicher Chemie zu warnen.
Dann habe ich mich näher damit beschäftigt und kam rasch zum Schluss - so ganz "irre" sind die wohl nicht. Da könnte was dran sein. Dann vergingen nochmal Jahre, bis ich es probiert habe.
Und in dem Thread tauchen ja auch laufend "Warner" auf. Bei dem Thema gibt es zum Glück genug, die das abfangen können. (und wer sich dann dennoch abschrecken lässt. Na ist halt so).

Deto Vitamine: ich selbst bin von "Vitamine sind teurer Urin" hin zu "wow, toll wie die bei Gesundung helfen können".

Deto Impfungen: ich bin von "Impfungen sind toll/das beste was man bezügl. Prävention machen kann" hin zu: "Uj, da werden die Nebenwirkungen einfach mit 0 angenommen und somit kann es für manche mehr Schaden, als helfen". (ich bin immer noch von der Grundidee überzeugt. Denke mir zB Nasensprayimpfungen sind vermutlich bezüglich Risiko/Nutzen deutlich auf der Nutzenseite).

Klassiker Ablehnung von Chemotherapie/Leitlinien Behandlung bei Krebs/stattdessen "alternative Thearapien": da werden die sonst tolerantesten Menschen zu Bestien, wenn es nicht in ihr Weltbild passt.

Ich habe für mich folg. gelernt: wenn ich bei bestimmten Themen in mir mit großem Widerstand reagiere, ohne sachliche Argumente zu haben, sinds meistens meine Spiegelneuronen, die feuern (also eine nicht unbedingt fundierte Programmierung).
Aufs Vit C umgelegt - jemand hört von "Hochdosen". Schaut nach - 100mg/Tag empfohlen. Da empfiehlt jemand zB >=10.000 pro Tag ... Spiegelneuronen feuern "falsch, gefährlich, darf nicht sein".
Dann wird noch Bestätigung fürs eigene Narrativ gesucht - das Erbsenhirn findet Warnung vor Nierensteinen, Kupfermangel... und fühlt sich bestätigt...
Diese "Programme" laufen bei uns allen. Dafür hab ich volles Verständnis. Geht mir ja auch so. Dennoch nervts, grad in diesem Kontext, wenn (über die Jahre gerechnet) immer die gleichen Einwände kommen. (dafür können die anderen nichts. Für sie ist es ja das erste Mal, dass sie "das Gegenargument (Nierensteine, RDA Empfehlungen, Übersäuerung, Kupfer...) bringen.

Ich denke mir dann - ev. kann man einfach mal Suchfunktion nutzen? Schauen, ob das Thema nicht ohnehin schon X-fach vorgekommen ist?

Beim Vit C Thema ist außer mir aktuell niemand im Forum, der sich damit intensiv informiert hat und auf div. Warnungen/Befürchtungen in der Sache eingehen kann. (Früher waren viele da. Wäre schön, wenn es wieder mehr werden würden :))
Und nein, es geht nicht drum alles pos. zu zeichnen. 4-Augenprinzip (oder 20 Augen, 30 Augen...) ist super. Deswegen schreibe ich auch nie längere Antworten zu med. Fragen per PN (wenn ich drum gebeten werde), sondern poste zu Gesundheitsthemen immer offen im Forum.
Aber so wie "MMS=Bleiche trinken" gebetsmühlenartig als Warnung kommt, kommt beim Vit C das mit Kupfer, mit Nierensteinen usw...

Nächste "Eskalationsstufe": ja, ich finde es schade, wenn relativ unfundiert vor Vit C gewarnt wird. Denke mir dann aber auch: mehr als schreiben kann ich nicht. Wenn die Angst dann überwiegt und es jemand deswegen nicht probiert, kann ich auch nichts machen. (es gibt ja andere Heilwege. Wenn die funktionieren ist es ja genau so wunderbar. Blöd, wenn jemand aber keinen anderen Weg findet, und so vor einem potenten, nebenwirkungsarmen Weg abgeschreckt wurde, nur weil "Spiegelneuronen im Weg waren")

Wirklich grantig werde (bzw. wurde ich konkret hier) dann, wenn ich sowas lese:

Und wenn, dann zu einem erfahrenen Arzt und eher durch Infusionen, als durch orale Einnahme. (Und wenn oral, da dann eher alle 2-3 Std 500 mg).
Denke mir dann: wozu schreibe ich mir die Finger wund, wegen "Rebound Effekt", wegen Nebenwirkungen>Nutzen, wenn Vit C nur punktuell eingesetzt wird. Wenn dann nach dem X-ten Erklärungsdurchgang von meiner Seite ein Tipp kommt, der Vitamin C dann wirklich "schädlich" machen kann?
So viel Meinung/Sendungsbewusstsein und so wenig Ahnung/Bereitschaft sich mit den Basics des Themas zu beschäftigen.
DAS macht mich grantig. :mad:
(schlichtweg, weil das mit hoher Wahrscheinlichkeit unterm Strich mehr schadet, als hilft).

(der Tipp ist analog zu: hol Dir 1xig Antibiotika iV - was passiert? Es wird nicht helfen, man wird sich maximal resistente Bakterien anzüchten und die Bakterien gehen in den Überlebensmodus, beginnen sich wie wild zu vermehren, und man steht am Ende ev. schlechter da, als zuvor. Genau so wirkt eine einmalige oder meinetwegen alle 2-3 Tage Vit C Infusion, die man nicht oral begleitet. Darauf beruht übrigends auch der Trugschluss im RCP, das sich bezügl. Vit C auf 1 Buch fokussiert, das den Rebound Effekt nicht verstanden hat. Ich schrieb dazu hier: https://www.symptome.ch/threads/the-root-cause-protocol-rcp.136005/page-17#post-1199532).

Das war mein Grant. Und ja, ich hätte es gleich klar kommunzieren sollen.

Und ja, so wie Du schreibst Gieselgolf. Wir alle haben unsere Geschichte. Nicht jeder ist kognitiv oder aus anderen Gründen in der Lage sich umfassend eine Meinung zu bilden.
Aber jeder (da nehme ich mich nicht aus, und versuche bei Themen, bei denen ich nicht eingelesen/informiert bin, einfach meinen Schlapfen zu halten) kann sich überlegen, ob sein Schreiben zu Themen, mit denen er sich nicht beschäftigt hat, einen Mehrwert hat.

Siehst Du, da liegt das Problem. Wer einen hohen Kupferspiegel hat, der hat offensichtlich kein Problem mit höheren oder hohen Dosen an Vitamin C. Aber was machen die, die einen niedrigen oder einen funktionell niedrigen Kupferspiegel haben? Oft sind das ja, so vermute ich, die, die gleichzeitig auch Histamin nicht vertragen. Aber Kupfer befindet sich eben leider vor allem in den histaminhaltigeren Lebensmitteln.
Ich hatte den wirklich hohen Kupferspiegel ja nur 1x. Und funktionell war da nix (Histaminprobleme vom Feinsten, wie schon geschrieben DAO <1. Somit Kupfer war da. Konnte aber nicht verstoffwechselt werden, war deswegen "im Lager").

Ich selbst habe eher einen Kupfermangel (laut intrazellulärem Mineralstoffstatus vom imd). Vitamin C fehlt mir wahrscheinlich. Aber ich kann es nicht supplementieren. Ich bekomme davon Schmerzen in den Fingergelenken. Ich vermute, dass das keine Erstverschlimmerungssymptome sind. Jod vertrage ich auch nur in ganz niedrigen Dosen, am besten noch in Form von Fisch etc..
Woher weißt Du, dass es keine Erstverschlimmerungen sind? Meine erste Idee wären "Kalkablagerungen" oder Rückzugsgebiet div. Gäste. Erstere könnten sich durch Vit C auflösen, zweitere durch Vit C (bzw. jeweils durchs ImSys) aufgelöst werden.

Ev. Versuch wert: gepuffertes Vit C. Gelenke mit DMSo paralle behandeln.

(ich hab eine gebrochene Zehe, die nicht mehr zusammenwachsen kann. Fast jedes Mal, wenn ich nach längerer Zeit wieder Hochdosis mache, tut diese gebrochene Zehe weh. Mal mehr, mal weniger. Hatte auch schon Spontanschwellung (klein, rund wie ein Kartofferl) am 1 oder 2 Tag Hochdosis.
Mein Körper versucht diese irreparbel gebrochene Zehe fast jedes Mal zu reparieren (vermutlich je nachdem was sich grad dort "angesammelt" hat. Mein ImSys macht dann "sein Ding" und die Reaktionen sind nach 2-3 Tagen vorbei. Zehe wieder ruhig/nutzlos).

Und nein. Ich weiß natürlich nicht, was es bei Dir ist. Nur ein paar Ideen von meiner Seite.

Vitamin C ist nicht böse. Nur für die einen ein Segen und für die anderen fühlt es sich schlecht an. Oder würdest Du Vitamin C einnehmen und es anpreisen, wenn es Dir Schmerzen macht. Jeder ist anders, das ist das Problem.
Wie schon geschrieben - Schmerzen durch C kenne ich gut (meist temporär. Bzw. egal ob bei mir, Kind, Lebensgefährten, restl. Familie - bislang alles immer kurzfristig/temporär. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass das bei allen so ist).
Auch Blähungen die tlw. massive sind/zu Krämpfen ausarten. (meist knapp vor Erreichung der DT. Bei "kaputten" Darmabschnitten auch bei niedrigen Dosierungen. Geht meist nach kurzer Zeit weg. Auch da - vermutlich gibt es Ausnahmen)

Bezüglich Schmerzen durch Vit C hatte ich grad am Anfang irre Erlebnisse. Alle, wirklich alle "Borreliose Stellen" haben sich wieder gemeldet. Knie, Rücken, Rippen, Nacken - die Pest. Ich war eine wandelnde Schmerz-Baustelle.
Mein Glück war, dass ich TROTZ der Schmerzen unendliche Energie hatte. Und da ja meine Nebennieren während der Borre Zeit kaputt gingen, war ich gewohnt monatelang im Jammertal zu sein/keine Energie zu haben. (Glas Wasser holen war tlw. nicht machbar. Stundenlang... Hab vorm WC am Boden gelegen, weil mir der Weg zum Schlafzimmer zu weit war usw.)
Daher haben mich die Schmerzen nur halb so geschreckt, wie meine Angst wieder meine ganze Energie zu verlieren/nur mehr im Liegen rumvegetieren zu können. Und ich kannte ja auch die Herxheimer Reaktionen vom Antibiotikum (da war es ja genau so, dass so viel Altes wieder reaktiviert wurde).
Ohne den Background, hätte ich damals Vit C auch gelassen, weil es ja meine Symptome fast alle wieder aufgeweckt hat.
Und ja, es war Herxheimerreaktion - der Spuk war schnell vorbei. Beim Erreichen der DT waren auch diese Schmerzen weg. Aber eben nur mit DT. "Ein bisschen Vit C zu nehmen, ist wie ein bisschen gesund zu werden" - somit: niedrige Dosen funktionieren aus irgend einem Grund nicht, beim "Durchputzen".
(bei Reaktivierungen war es dann auch immer das gleiche Spiel - Schmerzen wurden ab bestimmter Dosis besser, und gingen bei DT dann ganz weg. Tlw. war Effekt aber erst ab 50 Gramm oder mehr spürbar. An guten Tagen haben schon 5-10 Gramm gereicht usw.)

Wichtig in dem Kontext auch Elektrolyte. SALZ war sicher auch ein sehr wichtiger Baustein bei meiner damaligen Heilung. (und ohnehin eh alles, was der Körper braucht in optimalen Mengen zuführen, Eiweiß, Fette, Vitamine...)

So zumindest meine Recherchen und Erfahrungen.

So kann es doch durchaus Sinn machen, den eigenen Coeruloplasminspiegel mal testen zu lassen, um zu wissen, ob ein Kupfer- und/oder ein funktioneller Eisenmangel eventuell vorliegt und man das Coeruloplasmin dann eher nicht erniedrigen, sondern im Gegenteil erhöhen sollte.
Ja. Keine Frage. Messung tut sicher gut, vA wenn Kupfermangelsymptome da sind.
Funktioneller Eisenmangel - auch immer an chronische Infekte/Entzündungsgeschehen denken. (solang es im Körper köchelt, kann Eisenstoffwechsel nicht optimal funktionieren). Je mehr, desto.

Im Notfall ernährungstechnisch Keto/Carnivore anschauen/leben. KH gegen 0 runterfahren. Da nimmt man dem Körper den Brennstoff für Entzündungen. (erlebe ich gerade. Einfach toll nicht dauernd irgendwas "löschen" zu müssen).
Keto/Carnivore sehe ich auch als gute Möglichkeit chronische Infekte zu heilen. Ganz ohne Vit C (ich nehme weiter mein Vit C. Staune aber, wie viele "so leben", somit quasi 0 Vit C über Nahrung aufnehmen, nicht supplementieren und dennoch fit wie Turnschuhe sind. Da gibt es eine Aminosäure, die (wenn keine KH reinkommen, die Entzündungen triggern), antioxidativ wirkt/quasi Vit C die Arbeit abnimmt. Namen hab ich vergessen, müsste ich anschauen.
Ich werde - sicher ist sicher - bei meinem Vit C Basis Grundstock bleiben.

Viele Wege führen zur Heilung ☺️

lg togi
 
Also ich habe mein Ergebnis bekommen:

Kupfer 71 ug/dL (80-155)
Coeruloplasmin 0,22 g/L (0,16 - 0,45)

Also ist der Kupferwert nun doch zu niedrig, was wiederum den Ferritinwert erklären könnte, der nicht richtig steigen will? Obwohl das C-plasmin einigermaßen in der Norm ist? Könnte nun doch das Vit. C dabei eine Rolle spielen?

Ich habe früher regelmäßig Zink/Kupfer Komplex genommen, (da nahm auch schon Vit. C) aber dann weggelassen, da ich dachte, das würde erstmal reichen.

Mein Vit C-Spiegel war schon vor der Supplementierung von Vit. C über der Norm - habe ihn aber neu noch nicht messen lassen. Vielleicht nun doch höher und dadurch auch wichtiger aufs Kupfer zu schauen. Danke auf jeden Fall für den Tipp mit dem Kupfer.
 
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Denke mir dann: wozu schreibe ich mir die Finger wund, wegen "Rebound Effekt", wegen Nebenwirkungen>Nutzen, wenn Vit C nur punktuell eingesetzt wird. Wenn dann nach dem X-ten Erklärungsdurchgang von meiner Seite ein Tipp kommt, der Vitamin C dann wirklich "schädlich" machen kann?
So viel Meinung/Sendungsbewusstsein und so wenig Ahnung/Bereitschaft sich mit den Basics des Themas zu beschäftigen.
Ich habe nicht von punktuellem Einsatz von Vitamin C geschrieben, sondern von einer über den Tag verteilten geringeren Dosis, die - wie du auch selbst schreibst - zu einem höheren Prozentsatz aufgenommen wird, als höhere Dosen. Da komme ich letzten Endes insgesamt auf mehr aufgenommenes Vit. C am Tag.

Auch bei den Infusionen habe ich keine Anzahl angegeben. Es ging darum, dass Infusionen den Blutlevel von Vit C im Vergleich zu der oralen Einnahme mehr erhöhen können, als es oral möglich ist. Das bedeutet auch, dass die Zeit, in der sich das Vit. C abbaut, verlängert.

Das sollte man dann auch mit dem Arzt besprechen, was er noch zusätzlich vorschlägt. Da man anscheinend mit Vitamin C Infusionen gute Erfolge erzielt, ohne gleichzeitiger oraler Einnahme bzw. vielleicht sogar noch mehr als mit oraler Einnahme, bezweifle ich nicht, dass diese auch alleine gut wirken können.
 
Hallo togi,

Deine psychologischen Ausführungen sind interessant. Manchmal hiflt nach meiner Erfahrung, "eine Nacht drüber zu schlafen" vor einer eventuellen öffentlichen Explosion, bei der man auch etwas OT davonfliegt.

Ich kann mich täuschen, habe aber durchaus den Eindruck, dass Du in die Thematik Serum-Kupfer, -Coeruloplasmin und deren Aussage zum Kupferspiegel bzw. "freien Kupfer" nicht gut eingelesen bist. Obwohl es hier ausführliche Threads dazu gibt, an denen sich auch sehr gut informierte Mitglieder sehr intensiv beteiligt haben. Genauso wie eben andere es nicht unbedingt schaffen, Deine teils sehr langen Beiträge und Threads zu lesen. Ich denke, so ziemlich jeder muss da Prioritäten setzen (zumal bei komplexen Themen überfliegen auch nicht reicht, um in der Sache mitreden zu können).
versuche bei Themen, bei denen ich nicht eingelesen/informiert bin, einfach meinen Schlapfen zu halten
Ja, das mit dem Schlapfen 🤐 gefällt mir auch gut - hoffe, ich hab's richtig übersetzt.
 
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