Brauche dringend Hilfe

14.11.09 14:37 #1
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blennith ist offline
Beiträge: 12
Seit: 14.11.09
Guten Tag allerseits,

Ich bin verzweifelt weil mir kein Arzt sagen kann was ich habe.

Ich habe seit etlichen Wochen Bauchschmerzen die Wobei diese in den ersten vier Wochen Einmal dar waren einmal wieder weg einmal schwächer einmal stärker. In dieser zeit wurde ich vom Hausarzt auf einem Margen Darm Infekt behandelt. Mit Iberogast, Novaminsulfon, MCP Tropfen, DomperidonHepar-SL Forte,Pantrazol NYC, Diclo Dispers.

Die schmerzen wurden allerdings immer schlimmer. Nach diesen vier Wochen ging ich dann in Krankenhaus und wurde dort stationär aufgenommen. Ich schreibe jetzt hier mal am besten Den Arzt bericht aus dem KH.


Therapie: Konservativ
Der pat. Klagt bau Aufnahme über seit vier Wochen anhaltende Schmerzen v.a. im Oberbauch. Keine Übelkeit, Kein erbrechen, Stuhlgang unauffällig. Bei der Aufnahmeuntersuchung fand sich ein Druckschmerz paraumbilical, kein loslaßschmertz, keine Abwehrspannung. Darm gerausche waren unauffällig.

Behandlung und Verlauf:
Der Pat. Wurde zunächst nüchtern gelassen. Bei nachlassenden Schmerzen erfolgte langsamer Kostaufbau, den der pat. Gut vertrug. Um eine Entzündliche Dickdarmerkrankung auszuschließen erfolgte eine Coloslopie (Ohne Path. Befund).
Es traten weiterhin intermittierende dumpfe Mittelbauchschmerzen auf, die sich auf Buscopan,, Ibuprofen, novalgin oder Duspatal nur gering besserten. Während des weiteren Aufenthaltes kam es zu einem unklarem vorübergehenden Temperaturanstieg von über 39 grad und einer Leukozytose, der Lokalbefund blieb jedoch unverändert. Beim Abdomen_CT fiel eine Splenomegalie erstmals auf.
Zur weiteren Abklärung wurde der Pat. Den Internisten im Haus vorgestellt mit der Bitte um Weitere Untersuchungen: Calprotectin im Stuhl, Erythrozytenmorphologie im Ausstrich, Hb-Elektropherese, Haptoglobulin und Porphyrie im 24- Stunden Urin.


Die Ärzte ordneten eine Kernspintomographie nach selink um ein M. Crohn Auszuschließen.


Die Beurteilung Des MRT Des Abdomens in MR Sellink Technik:


Insgesamt alters entsprechend unauffälliger Befund. Kein Nachweis entzündlicher Infiltrationen, keine frei Flüssigkeit. Kein Hinweis auf eine Raumforderung.
Nebenbefund: Kleine Bruchlücke in der ventralen Bauchwand im Nabelbereich. Kein Nachweis einer Hernie.


Nun wurde ich ambulant im KH von einem Internisten behandelt. Die Diagnose hieß Unklares abdominelles Schmerzsyndrom.

Dieser schrieb in einem Bericht.

Da bisherige Therapieversuche ineffektiv waren und auch bei ausgehender Diagnose keine Organische Ursache zu erkennen ist, erscheint ein Therapieversuch mit einer SSRI zur Beeinflussung der viszeralen Wahrnehmungsschwelle gerechtfertigt. In betracht kommt Citalopram 2x10 bis 2x20mg pro tag .



Ich bekam dann Citalon. Hier sollte ich zwei Tabletten a 20mg pro tag nehmen.

Dieser Therapieversuch brachte allerdings nach fünf Wochen absolut keine Besserung.

Als nächstes ging ich wieder in die ambulante Sprechstunde meines Chirurgen. Der Mit zum Neurologe überwies und ein Kernspint der BWS/LWS.


Hierbei kam leider wieder absolut nichts raus.

Dann ging ich zum Neurologen der stellte eine einseitige Verlangsamung der Reflexe und stellte fest das ich auf einer Seite mehr oder auch intensiver etwas spüre als auf der anderen.

Und ordnete wie der ein Kernspint des Kopfes an.


Hierbei kam leider auch wieder nichts raus.

Also wieder zum Neurologen und der machte dann seine komplette Diagnostik durch. Sprich Gehirnströme messen u.s.w. leider hatte dieser nix gefunden.
Diese Meinte ich sollte es wieder mal mit arbeiten probieren. Gesagt getan ich meldete mich wieder in der arbeit, leider ist es jetzt nach wieder vier Wochen arbeit nicht besser. Bekam in der zeit vom Hausarzt auch Novaminsulfon. Gegen die schmerzen, diese wurden leider nicht besser.



Ach ja was ich noch nicht geschrieben hatte das ich in laufe dieser Wochen auch starke kopf schmertzen bekam, diese besserten sich auf die normalen Kopfschmerz Tabletten nicht. Bekam dann Paracetamol auf diese sie sich anfangs leicht besserten und jetzt auch wieder verschwunden sind.

Ebenfalls hab ich in verlaut der Wochen auch immer wieder Muskel zukungen entwickelt, wofür ich Sifrol bekommen habe, diese brachten aber auch nix. Zuckungen nach wie vor in armen und Beinen.


Das war’s jetzt eigentlich es kann keiner sagen was es ist.


Hoffe dass es hier so eine art DR.Hous gibt.



Danke im Voraus

Geändert von blennith (14.11.09 um 20:43 Uhr)

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Blenith,

Du bist ja wirklich soweit sehr gut durchuntersucht worden. Das ist doch halbwegs beruhigend, finde ich.
Trotzdem lebt es sich mit Schmerzen natürlich nicht gut.

Gab es denn irgendein Ereignis in Deinem Leben, bevor die Schmerzen angefangen habe?:
- Unfall, Zahnbehandlung, Impfung, Medikamente, Krankheit, neue Möbel/Teppiche/Renovierung, neuer Arbeitsplatz .....

Wie sieht es bei Dir mit Magnesium, Calcium, Vitamin B12 und den anderen B-Vitaminen aus?

Verdauungsstörungen hast Du ja anscheinend nicht, oder? Sonst könnte ich mir vorstellen ,daß Du evtl. auf bestimmte Nahrungsmittel reagierst - entweder mit einer Allergie oder mit einer Intoleranz. Ist Dir da jemals ein Zusammenhang aufgefallen?

Grüsse,
Uta

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blennith ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 14.11.09
Danke für die Antwort.

Keiner Ereignisse vor dem Ausbruch der schmerzen.
Das ging von einem auf den anderen Tag.

Mit Magnesium, Calcium, Vitamin B12 und den anderen B-Vitaminen kann ich jetzt nichts anfangen kanste das bitte erklären.


Auf Bezug mit den Nahrungsmittel ist mir nix aufgefallen beim essen oder trinken verschlechtert oder verbessert sich nix.


Halbwegs beruhigend finde ich es teils teils. mir wär’s schön langsam schon lieber man würde mir sagen können was es ist, auch wen es dann eine nicht so schöne Krankheit wäre.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hier im Forum gibt es eine Suchfunktion, über die Du über Magnesium usw. einiges finden kannst.
Kurz erklärt: in dem Moment , in dem es Mängel an diesen wichtigen Stoffen im Körper gibt, können auch Beschwerden auftreten.
Bei ausgewogener und verträglicher Ernährung gibt es normalerweise keine Mängel, aber es gibt sie eben dennoch immer wieder.

Gruss,
Uta

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blennith ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 14.11.09
Also ist mir nichts bekannt das es diesbezüglich probleme giebt

hat auch kein arzt was dafon gesagt

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Im normalen Blutbild werden diese Werte auch nicht bestimmt.

Gruss,
Uta

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Sepia ist offline
Beiträge: 491
Seit: 02.11.09
Du hast eine vergrößerte Milz. Ist darauf jemand eingegangen? Diese kann einen Spannungsschmerz verursachen. Dazu kommt noch der Blutbefund und das Fieber.
Es kann also durchaus eine chronische Infektion vorliegen.
Außerdem ist ein Bruch im Bauchfell da. Vielleicht klemmt sich da doch hin und wieder etwas ein, auch wenn es während der CD nicht zu sehen war.

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blennith ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 14.11.09
Aber sie werden über das Blut Bestimt oder???


Dan lass ich das mal machen vom Doc.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hier wird die Milz und Gründe für eine Milzvergrößerung beschrieben:

Milzvergrösserung, Milzentfernung: Symptome, Diagnose, Therapie - eesom

Diagnose
Als erstes führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch, während der er unter anderem den Bauch abtastet, um nach schmerzhaften Stellen oder eben vergrösserten inneren Organen zu suchen. Eine normale Milz ist nicht tastbar. Ist sie jedoch vergrössert, kann der Arzt sie links unter dem Rippenbogen spüren, wenn der Patient tief einatmet.
Anschliessend kann mittels einer Ultraschalluntersuchung ihre Grösse genau bestimmt werden.
Anhand einer Blutprobe untersucht man im Labor, ob die weissen und roten Blutkörperchen sowie die Blutplättchen vermindert sind. Hat die Vergrösserung der Milz dazu geführt, dass sie zu viele Blutzellen speichert und abbaut, kann man dies in der Blutprobe erkennen, indem man die Zellen zählt und mit der normalerweise vorhandenen Anzahl vergleicht.
Noch sicherer lassen sich eine Splenomegalie und vor allem auch das in der Einleitung beschriebene Hyperspleniesyndrom durch eine so genannte Szintigraphie diagnostizieren. Bei diesem Verfahren werden die Blutzellen mit einer für den Körper nicht schädlichen, leicht radioaktiven Substanz "angefärbt" und können so auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden. Je mehr Blutzellen sich also bei einem Hyperspleniesyndrom in der Milz ansammeln, desto dunkler wird die Milz auf dem Bildschirm angefärbt.
Ist denn diese Diagnostik schon gemacht worden?
Weißt Du, ob Du das Pfeiffersche Drüsenfieber (EBV) hattest?
Ist schon einmal überprüft worden, ob Du Probleme mit glutenhaltigen Getreiden hast (Weizen, Dinkel, Hafer, Gerste, Roggen)? Auch da kann sich die Milz vergrößern.

Grüsse,
Uta

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blennith ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 14.11.09
Auf die vergrößerte milz ist nicht eingegangen worden.

DAs Pfeiffersche Drüsenfieber denke ich hatte ich nicht. wurde zumindest nie diagnostiziert.

Wegen dem Bruch im Bauchfell hat jeder doc. gesagt das es das nicht sein kann.


Und es wurde noch nicht getestet ob ich auf glutenhaltigen Getreiden regiere.


Der Internist hat jetzt empfolen eine hypnose therapie zu starten. Mein Haus arzt hällt das aber für total überflüssig.


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