Schimmel und seit dem krank

29.03.09 11:45 #1
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Schimmel und seit dem krank

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Zitat von Paolo Beitrag anzeigen
Zum Studentenwohnheim: Als ich dort einzog stank mehrere Tage trotz Lueften nach Chemikalien. Auch war ueberall starker Schimmelbefall an den Waenden. Es ging los mit haeufigen (alle 2 wochen) und kurzen Erkaeltungen. Auch war ich staendig muede, hatte leichte Muskelkraempfe und meine Gelenke knacken manchmal. Wo kann ich noch hingehen, ich fuehle mich von den Aerzten nicht ernst genommen.
Das Thema Schimmelpilze ist ein Buch mit sieben Siegeln. D.h. daß auch Leute die sich schon seit Jahrzehnten damit befassen nicht durchblicken. Schimmelpilze tarnen sich, sodaß Du extrem allergisch reagieren kannst, ohne das ein Pricktest etwas anzeigt. Auffällig ist auch, daß Du plötzlich noch auf viele anderen Substanzen unverträglich reagierst. (Sie den Bericht der SHG Berlin) Von Ärzten (auch Umweltmedizinern) kannst Du gar nichts erwarten und mit sogenannten Petri Schalen zur Sporenbestimmung wirfst Du nur Dein Geld zum Fenster hinaus. Besonders hoffnungslos wird's da in Deutschland Schimmelpilze als Krankheitsursache immernoch geleugnet werden. (wie übrigens alle anderen Umwelterkrankungen auch).

Denke hier mal an die Energiesteuer. Die war nur durchzusetzen, nachdem eine umfassende Wärmedämmung durchgesetzt wurde (sonst hätten die Leute die Steuer nicht zahlen können). Jetzt leben sie in gut gedämmten unbelüfteten Gaskammern und sparen Energie. Persönlich läuft bei mir jede Nacht ein Ventilator, der für Frischluft sorgt. Ohne Ventilator wache ich mit brennenden Augen und Drehschwindel auf. Mit Ventilator gehts mir zwar besser, aber ich spare durch die Wärmedämmung natürlich keine Energie ein. Die Politiker haben also ein Interesse das Thema herunterzuspielen und die Wärmedämmung wird rücksichtslos fortgesetzt. Natürlich hat auch die Bau- und Dämmstoffindustrie kein Interesse das Thema hochkochen zu lassen. Offiziell gibts also keine Schimmelpilzerkrankungen und somit leider auch keine Forschung, über die Dich irgendein Arzt informieren könnte. Die wissen da einfach auch nicht weiter ...

Persönlich habe ich bei mir übrigens auch zuerst dieses Gelenkknacken festgestellt, was darauf schließen läßt, daß die Pilze in den Knorpeln versteckt hatten. Erst danach begannen die ständigen Infekte. Alle Allergietests waren in den ersten fünf Jahren ohne Ergebnis. Erst als die Infekte aufhörten (der Körper seine Abwehr eingestellt hat) gings mir richtig schlecht (unerträgliche Erschöpfung) dann zeigte aber auch der LTT gleich fünf Allergien auf Pilze an. (nur eine Allergie wurde im Pricktest angezeigt) Das Problem ist, daß es fast keine Wohung ohne Schadstoff mehr gibt (siehe Berichte der MCS'ler).

Auffällig ist bei Deinem Bericht der chemische Geruch. Insofern ist davon auszugehen, daß der Pilz schon chemisch behandelt wurde, was alles andere wie gesund ist. Du könntest (ungefähr) unter den gleichen Beschwerden leiden, wie Holzschutzmittel geschädigte. Vergleiche das mal, damit Du zwischen Pilz und Chemikalienfolge differenzieren kannst. Wenns durch die Chemie initiert wurde, dann kann's noch einige Zeit dauern, bis es Dir wieder besser geht (auch ohne Pilze).

Der Tip mit der SHG in Berlin war gut, denn ich habe so den Verdacht, daß sich die Pilze (Gelenkknacken) noch eine ganze zeitlang im Körper aufhalten. Hierzu gibts ein paar Forschungsarbeiten, wonach sich diese Pilze sehr gut tarnen / vor dem Immunsystem verstecken können. Dort wird auch beschrieben, wie die das machen. An deiner Stelle würde ich mal die Tipps der SHG beachten, welche Lebensmittel du nun meiden könntest (z.B. Zitronensäure, ect.) Je mehr Pilzgifte du nämlich aufnimmst, umso mehr werden ihre natürlichen Gegenspieler geschwächt und umso länger können sich die verbliebenen Pilze halten. Teste einfach mal aus, obs Dir beim Meiden dieser Lebensmittel besser geht. Gehts dir dann besser, würde ich mich auch mit Antibiotika & Co erst einmal zurückhalten. Ändert sich dann nichts, werden es wohl die Folgen der Chemikalien sein und Du mußt dich nicht mit den Lebensmitteln zurückhalten. Ansonsten kannst Du nicht mehr machen als abwarten.

Schimmel und seit dem krank

Karolus ist offline
Beiträge: 1.937
Seit: 29.05.08
Hallo zusammen,

ich schließe mich Menno weit gehend an.

Noch 3 Ergänzungen:
a) Durch die chemische Behandlung in dem Wohnheim werden erst Schimmelpilztoxine in massiver Konzentrationen ausgestoßen. Das dürfte inzwischen vielleicht schon wissenschaftlicher Konsens sein.

b) Eine Verletzung im Bereich des Übergangs Hals-Kopf kann das Immunsystem so schwer schädigen, dass die Schimmelpilzproblematik sehr viel schlimmer wird, als sie es ohnehin schon wäre. Eine solche Verletzung kannst Du haben, ohne es zu wissen.
Schau hier mal nach Nitrostress, Dr. Kuklinski, cervico-encephales Syndrom. Die Kurzzusammenfassung ist: Eine Verletzung in diesem Bereich führt zu einer schlechteren Durchblutung des Gehirns. Deshalb bildet sich sehr viel NO, das u.a. die Entgiftungsphasen deutlich hemmt. Kommt dann noch eine erhebliche Schimmelpilzexposition dazu, kann es zur Katastrophe kommen.

Der Teufelskreislauf geht leider wahrscheinlich in beide Richtungen: Schimmelpilzexposition hemmt Entgiftungsphasen, verändert den Stoffwechsel stark, möglicherweise entsteht MCS, dadurch werden insb. die Bänder u.a. im Hals-Kopf-Bereich schlecht versorgt. Sie nehmen Schaden, es entsteht dort eine Schädigung, die das Immunsystem weiter verschlechtert.

c) Schulmedizinische Therapien (Cortison, Antiallergika) können womöglich auch angesagt sein. Allerdings ist hier allergrößte Vorsicht angebracht: Cortison, Antihistaminika werden i.d.R. biotechnologisch von Schimmelpilzen synthetisiert. Der Arzt, der das gegen eine "Schimmelpilzallergie" verschreibt, sagt das aber zumeist nicht. Außerdem greifen diese Medikamente auch erheblich in den Vitaminverbrauch ein.

Nimmt man das, ist nur eines sicher: Es nützt der Gesundheit des Herstellers.

Viele Grüße
Karolus
__________________
Schreibe nur von meinen Erfahrungen. Bin kein HP, Arzt oder Jurist!

Geändert von Karolus (29.03.09 um 16:32 Uhr)

Schimmel und seit dem krank

Paolo ist offline
Themenstarter Beiträge: 8
Seit: 29.03.09
Also der Chemiegeruch kam denke ich nicht von entfernen des Schimmels. Die streichen da einfach drueber. Die Matraze und die Moebel konnten es eher sein.

Es geht mir im Vergleich schon viel besser. Nur leider noch nicht so, dass ich nicht irgendwelche Krankheitsgedanken im Kopf habe. Und mir bei allem einen neuen Krankheitsstart denke.

Also Zitronensaeure meiden? Das heisst keine Grapefruits usw.?

Ich habe mir mal ein paar Adressen von Umweltmedizinern rausgesucht.

Wie ist das denn bei einer Schimmelallergie? Kann die sich noch etwas laenger ziehen auch wenn der Schimmel weg ist?


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