Hautprobleme und kein Ende, was kann es sein?

31.12.08 00:05 #1
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Hautprobleme und kein Ende, was kann es sein?

Berlinerin ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 06.09.08
Danke für diesen Hinweis! Ich hab grad eben meiner Hausverwaltung eine eMail geschrieben und um Angabe der Materialien der Wasserleitungen und Zeitpunkt der letzten Sanierung gebeten. Wenn die Angaben nämlich nicht ausführlich sind, übernehmen unsere Wasserwerke die Analyse der Probe, hab ich grad auf deren Seite gelesen. Von mir aus könnte ich mir sowas nicht leisten, jetzt hoffe ich mal ganz fies, dass die Hausverwaltung keine Ahnung hat Wundern würds mich nicht, wenn es Bleirohre wären... hier ist soviel gepfuscht worden, das Haus hat zum Beispiel keine Dämmung.
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"Ich bin jemand. Ich bin ich. Ich bin gerne ich. Und ich brauche niemanden, der mich zu jemandem macht." (Louis L'Amour)

Hautprobleme und kein Ende, was kann es sein?
Männlich Sternenstaub
Hallo Berlinerin,
das hast Du gut gemacht, doch denke auch Bitte daran, dass es hier schon an der Tagesordnung zu sein scheint, dass Leute auf allen Ebenen geschmiert werden können und dann...?

Liebe Grüße Jogi

Hautprobleme und kein Ende, was kann es sein?

Berlinerin ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 06.09.08
Klar denk ich da dran. Ich halte eh nicht viel von der Hausverwaltung, aber wenn ich so an die kostenlose Analyse komme... die Wasserwerke haben ja im Grunde nichts davon, die Analyse zu verfälschen, wenn es um die Hausleitung geht. Ich denk da einfach mal positiv und wenn mir was spanisch vorkommt, werde ich mal in den sauren Apfel beißen müssen und eben ein paar Überstunden schieben, um eine externe Analyse zu bezahlen.
Ich bin heilfroh, dass wir innerhalb der nächsten 6 Monate auf jeden Fall hier wegziehen und in der nächsten Wohnung/ Haus werde ich auf einiges mehr achten, um von vornherein eine Belastung durch Gifte so gut es geht ausschließen zu können. Die Lektion hab ich echt gelernt

Ich hätte da noch eine Frage, zu der ich gerne eure Meinung wüsste. Wir haben hier eine Fußbodenheizung, durch die ja unheimlich Staub aufgewirbelt wird. Zudem fehlt auch da irgendeine Zwischenschicht und sie wurde auch vor Jahren das letzte Mal gewartet, unser Vermieter kümmert sich nicht sehr gut. Weiss jemand, ob die Hausstaubbelastung durch Fußbodenheizung stark erhöht wird? Im Winter habe ich öfter mit Neurodermitis zu kämpfen, aber erst, seit wir hier wohnen.
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Was liegt denn auf dem Boden bei Euch?
Teppichboden oder Teppiche ist ungünstig. Günstig bei einer Fußbodenheizung sind Steinböden, evtl. auch Laminatböden

Auf unnötige Staubfänger, Teppichböden und Haustiere sollte der Neurodermitiker grundsätzlich verzichten, da es sowohl die in den Teppichböden lebenden Hausstaubmilben als auch die Tierhaarallergene zur Provokation der Ekzemkrankheit führen können. Auch Fußbodenheizung unter Teppichböden stellt eine sehr ungünstige Konstellation für den Neurodermitikern und Allergiker dar, weil die Stauballergene durch die Fußbodenheizung während der Heizperiode ständig hochgewürbelt werden. Feuchte Wände, vor allem in Bädern, begünstigen das Wachstum von Schimmelpilzen. Die Schimmelpilzallergien belasten dann wiederum das Immunsystem des Allergikers und Neurodermitikers. Schimmelpilze entwickeln sich auch in Blumenerde. Daher sollten keine Topfpflanzen in Schlafräumen stehen. Eine Verschlechterung der Neurodermitis kann auch durch eine bestehende Hausstaubmilbenallergie verursacht werden. Hausstaubmilben können durch synthetische Bettfülungen, die waschbar sind, deutlich reduziert werden. Auch sollte der Wechsel der Bettwäsche wöchentlich erfolgen, um die Zahl der Hausstaubmilben klein zu halten. Eine
"Neurodermitis- qualvolle Umweltkrankheit bei erblicher Anlage!!!" Testbericht für Hintergrundinfos Neurodermitis

Bei den vielen Allergietestungen ist doch sicher auch die Hausstauballergie getestet worden?

Gruss,
Uta

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gerold ist offline
Beiträge: 4.714
Seit: 24.10.05
Sofern ich dies richtig sehe, ist hier bislang nicht darauf hingewiesen worden, daß Probleme mit der Haut immer auf den Darm verweisen. Damit dürfte es klug sein, damit zu beginnen, den Körper systematisch und effizient zu entgiften.

Hierzu wünsche ich guten Erfolg!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Gerold meint damit, daß es lohnend wäre, mal den Wiki-Artikel und evtl. den ewiglangen Thread über Rizinus durchzulesen:

Rizinusöl - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Gruss,
Uta

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Berlinerin ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 06.09.08
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Sofern ich dies richtig sehe, ist hier bislang nicht darauf hingewiesen worden, daß Probleme mit der Haut immer auf den Darm verweisen. Damit dürfte es klug sein, damit zu beginnen, den Körper systematisch und effizient zu entgiften.

Hierzu wünsche ich guten Erfolg!

Gerold
Wie eingangs erwähnt, morgen beginne ich mit zwei Entlastungstagen, dann kommt eine Fastenkur und danach die Candida-Diät. Da sind dann auch die von dir so propagierten Einläufe dabei

@Uta: Wir haben Parkett.
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Berlinerin,

lies doch bitte noch das Wiki zu Rizinusöl durch.
Bei der Entgiftung mit Rizinusöl spielt die Hauptrolle die Einnahme von Rizinusöl.

Gruss,
Uta

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Berlinerin ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 06.09.08
Hab ich bereits gelesen, danke.
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zantos ist offline
Beiträge: 499
Seit: 11.05.07
Zitat von Berlinerin Beitrag anzeigen
Hallo Zantos,
nein, das hat noch niemand gemacht :-(. Beim letzten Mal in der Hautklinik hat mein Freund gezielt danach gefragt (ich war zu eingeschüchtert) und darauf hieß es nur "Das entscheidet der Arzt und NICHT SIE!". Total pampig... gibt es eine Möglichkeit, sowas einzufordern?
Hallo Berlinerin,
IMHO solltest Du darauf bestehen, ich kann eigentlich nicht verstehen, warum das niemand gemacht zu haben scheint. Bei scheinbar offensichtlichen Sachen wird vielleicht manchmal auf Verdacht behandelt. Wenn die Behandlung nicht anschlägt, würde man doch meinen, dass genauer nachgeschaut wird. Es sollte doch eigentlich feststellbar sein, ob es sich um Viren, Pilze, Bakterien, Ekzem, Allergie o.Ä. handelt. Dazu werden u.A. auch Abstriche gemacht und Kulturen angelegt. So wird auch der Erreger von Impetigo nachgewiesen.
So eine Antwort, wie Du sie in der Hautklinik kriegtest, finde ich ziemlich unglaublich, es ist Dein Recht, zu wissen was gemacht wurde. Nach meinem Verständnis sind diese erwähnten Untersuchungen so ziemlich das, womit man spätestens als Zweites beginnt. Ich lese z.B. dass Du auf Verdacht gegen Impetigo behandelt wurdest, die Behandlung aber nicht anschlug. Wurde nie in einer Kulter versucht, den möglichen Erreger zu züchten und nachzuweisen? Wurde z.B. Impetigo jetzt ausgeschlossen weil der Erreger nicht nachweisbar war oder lediglich weil die Behandlung nicht anschlug. Ich finde solche Details irgendwie wichtig.

Vielleicht ein Tip: Such Dir einen Arzt, der Dich ernst nimmt und lass ihn für Dich abklären, was alles an Untersuchungen und Behandlungen schon gemacht wurde. Hast Du einen Arzt, der Dich schon länger kennt? Wenn ja, hat er alle Unterlagen von den verschiedenen Untersuchungen und Behandlungen der anderen Ärzte? Jemand sollte das koordinieren .... damit nichts Offensichtliches ausgelassen wurde. Aber das wird ein Weilchen dauern und Zeit in Anspruch nehmen.
Zantos

P.S. Wusstest Du, das bei Katzenallergie man nicht auf auf das Tierhaar reagiert, sondern auf den Speichel der Katze, mit dem sie sich das Haar leckt?
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Ich bin medizinischer Laie. Meine Ausführungen basieren auf eigenen Erfahrungen und Recherchen und ersetzen nicht den Rat eines Arztes oder Heilpraktikers.


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