HWS - Syndrom

15.08.15 11:44 #1
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AW: HWS - Syndrom

Earl Grey ist offline
Beiträge: 829
Seit: 25.09.13
... ich kann nur als tipp weitergeben, dass ich nicht unbedingt das superteure kissen aus dem sanitätshaus brauche, was ich mir geleistet habe, damit es mir besser geht. meist ist ein hubbel eingearbeitet, der in seitenlage den hohlraum ausfüllt. in rückenlage stört er mich und drückt mir zu stark auf die HWS.
den optimalen liegecomfort kann man sich wohl nur selbst basteln mit unterschiedlichen kissen, oder was meinen die erfahreneren?
das mit der halskrause würde ich probieren. ich kann mir nur vorstellen, dass es evtl drückt.
viele grüße
earl grey

AW: HWS - Syndrom

jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Ich bin ein ziemlich toller Rücken Schläfer 😊 eigentlich optimal für die HWS . Ich drehe mich auch Nachts kaum wenn nur auf die Seite . Niemals Schlaf ich auf dem Bauch.
Für den Kopf hab ich immer ein kleines Kissen damit fühl ich mich eigentlich wohl . Das benutze ich schon Jahre .

Mit der Halskrause probiere ich mal . Danke lg

HWS - Syndrom
Clematis
Zitat von Earl Grey Beitrag anzeigen
den optimalen liegecomfort kann man sich wohl nur selbst basteln mit unterschiedlichen kissen, oder was meinen die erfahreneren?
Hallo Earl Grey,

selbst basteln ist auch meiner Erfahrung nach die einzig effektive Möglichkeit. Diese Kissen aus dem Sanitätshaus sind oft auch einfach zu hart und nicht anpassbar. Schließlich liegt man ständig anders, mal auf dem Rücken, dann auf der rechten oder linken Seite. Bauchlage ist auf jeden Fall zu vermeiden.

das mit der halskrause würde ich probieren. ich kann mir nur vorstellen, dass es evtl drückt.
Die Halskrause dient in erster Linie dazu in aufrechter Haltung den Druck bzw. Gewichtseinwirkung auf die HWS zu reduzieren und extreme Neigung zu verhindern. Im Liegen kann sie nur nutzen, wenn man sich die Kissen schon entsprechend "sortiert" hat, aber dann braucht man sie eigentlich nicht mehr. Bei abgeknickter HWS würde die Halskrause stark drücken.

Weil meine HWS nicht mehr "zurecht gebogen" werden kann, habe ich über die Jahre gelernt, bei Lagewechsel kurz wach zu werden, Kissen/Kopflage anzupassen und dann gleich wieder einzuschlafen. Das läuft heutzutage ganz automatisch ab. Man kann sich halt so manches antrainieren... Welche Lage ideal ist, kann aber jeder nur für sich selbst herausfinden.

Gruß,
Clematis

HWS - Syndrom
Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
wenn nur auf die Seite .
Für den Kopf hab ich immer ein kleines Kissen damit fühl ich mich eigentlich wohl . Das benutze ich schon Jahre .
In Seitenlage reicht ein kleines Kissen nicht aus, um das Abknicken des Halses/Kopfes zur Seite zu verhindern. Da muß schon ein dickeres her, um den Höhenunterschied der Schulterbreite zum Kopf hin auszugleichen.

Daß Du es schon seit Jahren benutzt, heißt nicht, daß es auch jetzt das Richtige ist, denn vor Jahren hattest Du die Kopfschmerzen noch nicht.

Lg

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jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Hallo ihr lieben. Erstmal wünsche ich euch einen schönen Abend und dann komme ich doch gleich wieder zu meinem leidigen Problem ..

Der Arzt in der Notaufnahme der das mrt gemacht hat ( Neurochirug) sagte ja im mrt sei nix . Jetzt hab ich mir die Berichte dazu angefordert .. Und dann musste ich das lesen :

Höhe hwk 4/5 mäßige Bandscheibenprotrusion und angedeutete spondylophytäre Ausziehungen beidseits ohne relevante Beeinträchtigung des Spinalkanals oder der Neurofoamina.

Das ist doch nicht nix oder wie ? Könnt ihr mir sagen ob das das einrenken von der Ärztin verursacht haben kann und ob das meine Schmerzen verursacht ? Oder vielleicht doch nur die Blockaden ?


Kann das wieder weg gehen oder heißt das das ein Bandscheibenvorfall draus wird ?

Kann Sport das verhindern ?

Lg

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Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
Und dann musste ich das lesen :
Höhe hwk 4/5 mäßige Bandscheibenprotrusion und angedeutete spondylophytäre Ausziehungen beidseits ohne relevante Beeinträchtigung des Spinalkanals oder der Neurofoamina.
Hallo Janine,

das entspricht einem leichten bzw. minimalem Bandscheibenvorfall, die Bandscheibe wölbt sich minimal über den Rand des Wirbelknochens hinaus.
Das könnte beim falschen Einrenken passiert sein.
Spondylophytäre Ausziehungen (siehe: https://befunddolmetscher.de/ct/wirb...5/Spondylophyt) sind Anlagerungen an den Wirbeln. Hier wird es so erklärt, daß hier vom Körper selbst Knochen repariert werden bzw. mehr angebaut wird, ist aber eigentlich erst im Alter der Fall. Das kann nicht durch falsches Einrenken geschehen. Das ist ein längerer Prozess. Was hier die Ursache bei Dir ist kann ich nicht beurteilen.

Daß die Protrusion beim MRT im Liegen keine Verengung der Neuroforamina zeigt ist zu erwarten. Die Verengung kann jedoch unter Anspannung und/oder in aufrechter Haltung dennoch vorliegen.

ob das meine Schmerzen verursacht ?
Und ja, das alles kann die Schmerzen auslösen.

Oder vielleicht doch nur die Blockaden ?
Warum das allgemein als Blockade bezeichnet wird, weiß ich nicht. Bei meiner Ausbildung nannte man das anders. Die Wirbel sind nicht eigentlich blockiert, sie bewegen sich nur falsch oder sind in eine falsche Posititon verschoben. Bei letzterem bleiben sie wo sie sind - vielleicht nennt man es deswegen Blockade . Bei der Behandlung werden sie laienhaft ausgedrückt zurück geschoben, können aber bei falschen Bewegungen wieder zurückrutschen.

Kann das wieder weg gehen oder heißt das das ein Bandscheibenvorfall draus wird ?
Wie das wieder weggehen kann, wurde bereits gesagt. Unbehandelt kann es zu einem Bandscheibenvorfall führen. Zu Sport wurde ebenso bereits alles gesagt.

Gruß,
Clematis

Geändert von Clematis (07.09.15 um 17:16 Uhr)

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jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Hallo. Ich meinte ob es sich wieder normal zurück bilden kann die Bandscheibe so wie sie vorher war oder ob man dann damit Leben muss ? Gibt es dafür Möglichkeiten ? Hab gelesen das viel viel Wasser gut dafür ist da die Bandscheiben viel Wasser brauchen . Viel trinken bereitet mir leider Mühe .. Aber ich werde mich dazu zwingen .


Ich mach jetzt jeden 2. Tag Übungen . Danach merke ich wieder ziemliche Kopfschmerzen und müsste wieder zum einrenken zum osteopathen dann ist es wieder besser und die Kopfschmerzen gehen weg . Jetzt hab ich etwas Sorge ob das wegen der kaputten Bandscheibe auch ok wäre ... ?

Lg

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Clematis
Zitat von jAnInE23 Beitrag anzeigen
Ich meinte ob es sich wieder normal zurück bilden kann die Bandscheibe so wie sie vorher war oder ob man dann damit Leben muss ?
Ja, das kann wieder normalisiert werden. Osteopathie und Deine Verhaltensweise usw., s.o., sind dabei ausschlaggebend.

Ich mach jetzt jeden 2. Tag Übungen . Danach merke ich wieder ziemliche Kopfschmerzen und müsste wieder zum einrenken zum osteopathen dann ist es wieder besser und die Kopfschmerzen gehen weg .
Warum machst Du die Übungen denn, damit Du Schmerzen bekommst?
Wurde hier ebenfalls schon erwähnt: ALLES was sofort oder danach Schmerzen verursacht muß unterlassen werden. Und das so lange bis sich die korrekte Position, wie nach den Behandlungen - ohne Schmerzen, dauerhaft gefestigt hat.

LG

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jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Weil mir das so gesagt wurde von der physio das ich Muskel Kräftigung machen soll 😳 damit die Wirbel nicht immer raus rutschen . Was ist denn nun richtig .. ?

Klar alle Übungen die Schmerzen verursachen sind nicht gut . Aber das muss man ja erstmal heraus finden welche ..

Lg

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jAnInE23 ist offline
Themenstarter Beiträge: 358
Seit: 11.04.09
Noch eine Frage clematis 😊 diese Ausziehungen ( ich kann leider den Link nicht öffnen ) ist das schlimm ? Bildet sich das auch wieder zurück ?

Lg


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