Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

25.10.07 20:12 #1
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Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

WildmanF ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 25.10.07
Ich habe mich mal ein wenig eingelesen in
die Amalgam Klamotten!

Die übereinstimmenden Symptome (OK es sind allgemeine Symptome)
sind doch recht gravierend! Da muß ich auf jeden Fall
dran bleiben vor allem deswegen, weil ich ja kurz vorher
den letzten Weisheitszahn (war definitiv mit Amalgamfüllung)
gezogen gekriegt hatte weil er total entzündet war.

Und irgendwo in diesem Thread habe ich auch mal erwähnt,
daß oben so ziemlich alle Zähne am Wackeln waren und alle rausmussten!

Hm.. stimmt einen doch nachdenklich zumindest! Oder nicht?

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

WildmanF ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 25.10.07
Hallo Leute, erstmal ein frohes neus Jahr von mir.

Ich wollte mich nach einiger Zeit mal wieder melden..

Leider geht es mir seit dem letzten Posting immmer schlechter

Die Gelenkschmerzen sind fast unerträglich (speziell Abends nach der Arbeit)
Die Schmerztabletten haben auf die Gelenkschmerzen kaum Einfluss
höchstens auf die leichten Zahnschmerzen (ich hab schmerzempfindliche Zähne). Obwohl die Tabletten recht stark sein sollen.
Und vor allem werden meine Gelenke immer steifer und die Muskelschmerzen
nehmen ebenfalls zu.
Was die Veränderungen unter Haut angeht bin ich bis jetzt immernoch
nicht schlauer!
Dann hab ich ja noch Arcoxia gekriegt gegen die Symptome der Gelenk-
schmerzen. Ist ja auch so 'ne Art Schmerzmittel.
Aber die wirken gar nicht! Statt dessen bekomme ich davon Ödeme
an den Füßen und Unterschenkeln, und das so stark, daß mir nicht mal mehr
die Schuhe passen! Ich hab das Zeug jetzt einfach mal weggelassen!
Und siehe da, die Ödeme verschwinden so das die Schuhe wieder
halbwegs passen.

Ich bleibe jedoch an all den Klamotten dran!

Zur Zeit habe ich jedoch ein sehr viel größeres Problem bekommen!
Meine Depressionen sind so stark geworden, vor allem jetzt über
die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel, daß ich nach vier Jahren
wieder angefangen habe mich selbst zu verletzen (Ritzen).
Leider ist das kein Scherz und mir geht es EXTREM besch....eiden dabei!
Meine Ärztin hat mir eine Psychiaterin emfohlen bei der ich auch
relativ schnell einen Termin bekommen habe, obwohl die Wartezeiten
über zwei Monate sein sollen!!
Die Antidepressiva helfen wohl aber wenn der innere Druck so extrem ist
passiert es leider.

Naja jedenfalls habe ich bereits ein erstes längeres Gespräch mit der
Psychiaterin geführt, was ich bis jetzt davon halten soll weiß ich noch nicht!
Sie hat aber gesagt, daß die Mittel recht gut wären und ich Geduld haben
müsste.. Ist ja auch schön und und ich will ja auch wohl Geduld haben!
Aber nach jetzt über einem Jahr mit immer stärker werden Schmerzen
und vor allem mit immer steifer werdenden Gelenken ist es mit meiner
Geduld nicht mehr weit her.

Ich werd mich demnächst wieder melden weil ich wohl bald meine neuesten
Blutwerte bekomme (wegen der Auswirkungen der Antidepressiva)

Ach ja.. die Antidepressiva, daß haben mir die Ärzte gesagt, wirken sich
als Nebenwirkung auch negativ auf das Gewicht aus.. ich nehme also
wahrscheinlich etwas zu! Aber da versuche ich etwas Überblick zu behalten,
so das es nicht ausufert.

wünscht mir etwas Glück.. Ich kann es gebrauchen!

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Hallo WildmanF

So, wie die Tage jetzt wieder zunehmend länger werden - so wünsche ich Dir, dass es sich bei Dir auch mit Glück, Geduld und Gesundheit verhält .

Alles Gute und liebe Grüsse
pita

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Ich möchte dir nochmals ans Herz legen, der Borreliose-Geschichte nachzugehen. Wenn du mit den Ärzten nicht mehr reden kannst, reserviere dir einen Termin bei einem von der Selbsthilfe empfohlenen Spezi. Weisst du, wie du an eine solche Adresse kommst?

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.
Sprotte
schon auf fibromyalgie getestet (tender points etc.)? Ansonsten kommen Rheuma, rheumatisches Fieber, Morbus Behcet und Reiter Syndrom in Frage oder eine Myositis. Welches antidepressivum nimmst Du? Sonst noch irgendwelche anderen Medikamente? Borreliose ist extremst unwahrscheinlich.
lg

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.
Sprotte
Mir fällt noch ein Psoriasisarthritis oder Dermatomyositis. Mirtazapin wirkt i.a sehr gut. sonst mal venlafaxin versuchen. schon mal beim Dermatologen gewesen?

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pita ist offline
Beiträge: 2.883
Seit: 08.04.07
Zitat von Sprotte Beitrag anzeigen
Borreliose ist extremst unwahrscheinlich.
Hallo Sprotte

Willkommen im Forum .

Du scheinst Dich ja gut auszukennen. Studierst Du Medizin?

Was lässt Dich obige Aussage so abschliessend machen?

Liebe Grüsse
pita

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.
Sprotte
Ja. Bin gerade mit meinem praktischen Jahr fertig und lerne fürs abschliessende Staatsexamen.Habe schon so viel Pat gesehen die glaubten eine Borreliose zu haben und es traf nie zu. Hatte als Wahlfach Neurologie und habe daher tatsächlich schon mal Borreliosen behandelt

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

Mungg ist offline
Beiträge: 1.432
Seit: 07.05.06
Neurologen sind bei Borreliose-Patienten am meisten verhasst, weil sie glauben, man könnte jede Borreliose mit den heutigen zur Verfügung stehenden Tests beweisen oder ausschliessen. Auch ich bin zwei Neurolgen begegnet, die der Meinung waren, ich täte mir die Borreliose nur einbilden.

Per Ferndiagnose eine Borreliose auszuschliessen ist äusserst unseriös. Die Diagnose ist sehr schwierig. Ich habe es am eigenen Leib erfahren. Was mir in unserem Gesundheitssystem angetan wurde, hat mich beinahe in den Selbstmord getrieben. Ich musste mir von euch Ärzten eine Menge gefallen lassen, nebst dem ich eine schwere Krankheit zu ertragen hatte, die mich am Schluss derart geschwächt hat, dass ich nicht mal mehr die Kraft für tägliche Körperhygiene hatte. Aber das war ja alles Einbildung.

Weiter ist es eine absolute Frechheit, den mündigen Patienten jegliche weiterführende Diagnostik zu verweigern. Gerade der Test (PCR = Direktnachweis von Borrelien-DNA), der die Borreliose dann schlussendlich bewies, wurde mir an drei Orten verweigert - unter anderem im Unispital Zürich, wo angeblich Spitzenmedizin betrieben wird. Nebst vielen Beschwerden, darf ich mich nun auch noch einer borrelieninduzierten Vaskulitis im Kopf erfreuen, was mich nicht unerheblich neuropsychiatrisch behindert. Meine Borreliose ist chronisch geworden. Heute bin ich im Alter von 41 Jahren bereits IV-Rentnerin. Es hat 7 Jahre gedauert, bis die Diagnose gestellt wurde, obwohl ich eine Acrodermatis chronica atrophicans habe.

Sprotte, du hast meiner Meinung nach keine Ahnung von Borreliose. Es gibt nicht nur Neuroborreliose, sondern auch Hautborreliose, Lyme-Arthritis und Lyme-Karditis. Letztere drei dürften nicht in das Ressort eines Neurologen fallen. Glaubst du wirklich, dass eine Infektionskrankheit, die im Frühstadium eine derart heftige Entzündungsreaktion wie die Wanderröte auslöst, nicht auch Entzündungen an nicht objektivierbaren Stellen auslösen kann, die die Patienten erheblich behindern können?

Engagiert in der Selbsthilfe, habe ich mich schon mehrere tausend Stunden mit der Thematik auseinandergesetzt - dies auf Ebene Diagnostik, Therapie und Beratung Betroffener. Was hier abläuft, geht auf keine Kuhhaut. Trotz mangelnder Daten werden strenge Richtlinien zur Diagnostik und Therapie aufgestellt. Derweil der Patient untherapiert in die Invalidität und Isolation abrutscht. Ich sag dir, ich habe einen derart dicken Hals auf euch Borreliose-Lügner. Was glaubst du, warum die Pharma dem Deutschen Borreliose-Spezialisten über 10 Mio Eurolinos geboten hat, damit er keine Borreliose-Patienten mehr behandelt? Was denkst du, wo die Daten herkommen, die in die universitäre Lehrmeinung einfliessen? Aus der Forschung. Und wer forscht? Meistens die Pharmaindustrie.

Wenn du Lust hast, selber zu denken und nicht einfach nur das zu machen, was man dir während des Studiums eingetrichert hat, dann kann ich dir folgenden Link empfehlen:
Artikel, Studien, Interviews zur Lyme-Borreliose - Home
Dort findest du viele Informationen, warum diagnostische und therapeutsiche Richtlinien in der Praxis versagen. Alles mit Literaturangaben.

Wir könnten Ärzte, die Borreliose-Patienten behandeln und ernst nehmen anstatt als Psychos zu denunzieren gut gebrauchen, damit nicht weiter chronisch Kranke und Invalide herangezüchtet werden.

Geändert von Mungg (12.01.08 um 21:09 Uhr)

Steife, geschwollene Gelenke u.v.m.

WildmanF ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 25.10.07
Hallöchen Leute

Ich wollte noch erwähnen daß ich jetzt
ein zweites Antidepressivum nehme!
Nämlich Citalopram (morgens).
Mirtazapin nehme ich ja abends.


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