Essstörung, Schwindel, Müdigkeit, Schwäche...

27.07.13 10:20 #1
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Essstörung, Schwindel, Müdigkeit, Schwäche...

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.476
Seit: 26.04.04
Ich bitte darum, sich auf die Belange von Yessy zu konzentrieren und keine Diskussionen darüber zu führen, wer nun Recht hat oder nicht. Letztere helfen einem Hilfe suchenden Mitglied nicht weiter und werden in dessen Interesse künftig als off-topic gelöscht.

Liebe Grüße,
Malve

Essstörung, Schwindel, Müdigkeit, Schwäche...

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Yessy,

ich habe mir nochmals Deinen Beitrag durchgelesen und komme erneut zu der Meinung, dass Du organische Probleme hast.
Gerade die Heißhungerattacken - ich kenne sie auch und weiß, dass sie bei mir von meiner Leberkrankheit kommen - können als Ursache eine Hypoglykämie, also eine Unterzuckerung haben.
Dazu würden auch einige Deiner anderen Probleme passen.
Hypoglykämien können durch verschiedene organische Erkrankungen ausgelöst werden. Die oben von mir genannte Nebennierenschwäche wäre dazu in der Lage, aber auch Leberkrankheiten (wie bei mir), Schilddrüsenunterfunktion, Nierenschwäche, etc.
Da Du zugenommen hast, könnte auch eine Schilddrüsenunterfunktion möglich sein. Da nimmt man zu.

Wenn Du die Möglichkeit hast, bei einer Heißhungerattacke und bevor Du etwas isst, den Blutzucker mal zu messen oder messen zu lassen (Apotheke, Hausarzt) würde Dich das vielleicht einen Schritt weiter bringen.


Da ich sehr viele Deiner Beschwerden kenne, weil ich sie auch habe oder hatte und weiß, dass einige davon auf Mängel (oben schrieb ich bereits darüber) hinweisen können, würde ich dem nachgehen.
Auch Restless-Legs, was Du auch als Symptom nennst, wird sehr oft von Mangelerscheinungen, wie Eisenmangel verursacht. Ich habe mich mit dem Krankheitsbild auch schon intensiv beschäftigt, weil ich einen Freund hatte, der Restless-Legs hatte.

Wenn Du schreibst, dass man aus Dir kein Blut herausbekommt, liegt das evtl. daran, dass Dein Blutdruck sehr niedrig ist (auch das würde für einen Eisenmangel sprechen) oder dass Du zu wenig getrunken hast. Frage den Arzt, falls eine Blutentnahme anstehen sollte, ob es sinnvoll ist, vorher viel Wasser zu trinken.

Also ich denke, Dir kann geholfen werden, wenn man Dich gründlich untersucht.

Übrigens: Auch Panikattacken kenne ich. Wenn es einem nicht gutgeht und man darüber nachgrübelt, ist so etwas schon mal möglich. Man muss dann versuchen, sich abzulenken und positiv zu denken. Wie vielen Menschen geht es auf der Welt noch schlechter als einem selbst, sagte ich mir immer wieder.

Ich würde Dir raten, die Hoffnung nicht aufzugeben. Es gibt auch für Deinen Fall eine Lösung. Ich bin sicher, dass ein guter Hausarzt evtl. in Verbindung mit einem Facharzt Dir helfen kann.
Traue Dich zum Arzt zu gehen.


LG

Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.703
Seit: 21.05.11
Hallo.
Du schriebst, Du hast Dir Tryptophan aus der Apotheke geholt und es ausprobiert und es half aber nur 3 Tage.
Ich würde dem noch mal nachgehen und den Trypthophanspiegel messen lassen, möglicherweise lagst Du gar nicht falsch, nur die Einnahme war nicht optimal und sollte von einem Arzt begleitet werden, habe aber eben gerade das hier gelesen:

fructose.at - Homepage von Univ.Doz.Dr. Maximilian Ledochowski

Was eine Tryptophaneinnahme wiederum in Frage stellt.

Ich habe mich zum Thema belesen und für mich dann entschlossen, dass die Angelegenheit nicht so einfach ist, ich meine, sich selbst mit Tr. zu behandeln und ich behandle mich ansonsten fast vollständig selbst.
Ausserdem würde ich ne Fructoseunverträglichkeit austesten lassen mittels H2 Atemtest, derlei bieten Internisten an, ne Fructoseunverträglichkeit geht gerne mit einem Tryptophanmangel einher, daraus folgt Serotoninmangel, Depression...
Ne Fructoseunvertäglichkeit bringt auch so einige Vitalstoffmängel mit sich,
Zink und Folsäure wären nicht ungewöhnlich.
Ich hatte übrigens durch meine Fructoseunverträglichkeit Depressionen bis lebensmüde.
Für die Fructoseunverträglichkeit ist der Gastroentereologe zuständig.
30% der Bevölkerung haben eine Problematik mit Fructose und scheinbar ist dies nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.
Ich habe mal gelesen, wie jemand im www schriebe, er wäre im Traum nicht drauf gekommen , dass er eine Fructoseunverträglichkeit hat und er hatte dann doch eine.
Möglicherweise spielen auch andere Dinge noch eine Rolle.

Alles Gute.

Geändert von bestnews (29.07.13 um 02:31 Uhr)


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