Häufige Wehwehchen

09.03.12 15:16 #1
Neues Thema erstellen
Häufige Wehwehchen

bestnews ist offline
Beiträge: 5.698
Seit: 21.05.11
Hallo Balsam,
Milchprodukte sind meiner festen Überzeugung auch klar der falsche Weg, sogar ganz falsch und nach wie vor fleissig durch die DGE propagiert.

Guck mal hier:Die kritische Seite zur Milch - Problemzonen

Mein Allergologe hat die den Link von milchlos auch auf seiner Seite.
Milch ist für das Kalb bestimmt nicht für uns und Milchprodukte nahmen die Menschen vor Ackerbau und Viehzucht, schon gar nicht im Steinzeitalter oder davor zu sich, wir sind nicht daran angepasst.
Schau Dir die Nahrungsmittelintoleranzen an, dann siehst Du die Hauptproblemzonen in unserer Ernährung, fatalerweise gelten enige dieser Problemzonen in den Industriestaaten auch noch als Grundnahrungsmittel!

Ich habe alle Nahrungsmittelintoleranzen, die FI eventuell nur zeitlich begrenzt und lebe dementsprechend .
Ausserdem kommt mir keine Lebensmittelchemie mehr in den Körper bis auf 1% vielleicht. Wasser nur Lebendiges. Plastikverpackungen versuche ich zu meiden. Ohne jeglichen Zucker seit Monaten, bin endlich drüber weg.
Weder die Steinzeiternährung noch die Urkost enthält Milchprodukte!
Die Steinzeitler meiden Getreide, die Urköstler essen ganz wenig Hafer.

Ich bin vermutlich dank Gluten Dialysepatientin und muss auf wenig Kalium im Essen achten,Phosphor ist auch ein Thema und bei zuviel Eiweiss genauso, ausserdem bin ich viel zu dünn schon immer.
Wenn ich könnte wie ich wollte wäre ich Steinzeitköstler. Urkost ist mir zu hart.

Steinzeiternährung oder auch artgerechte des Menschen genannt hier ein schöner Link:

Auch für die Seele gut, eine gesunde artgerechte Ernährung für Menschen.

Übrigens auch Katzen und Hunde werden krank durch das Getreide und den Milchzucker, den man ihnen im Billigfutter zumutet, auch hier geht es um nicht artgerechte Ernährung. Was der Mensch mit sich anstellt,stellt er auch mit seinen heissgeliebten Gefährten an.....
Da sieht man, dass die artgerechte Ernährung als Thema bei den meisten Menschen nicht als Thema existiert!


Alles Gute!

Häufige Wehwehchen

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Kamelione,

ich kann mich dem Schreiben von bestnews nur anschließen....informiere Dich bitte über Nahrungsmittelunverträglichkeiten hier im Forum.
Ich habe ganz ähnliche Symptome gehabt wie Du...das ging ca 12 Jahre mal mehr mal weniger gut. Dann erst, als der Bauch überhaupt nicht mehr funktionierte, erfuhr ich , das ich eine genetische Laktoseintoleranz habe...und das bei vorheriger , überwiegender Milch/ Käse Ernährung....in Folge hatten sich leider weitere Unverträglichkeiten entwickelt.
Die mir in schlimmsten Zeiten sofort verordneten SD-Hormone habe ich überhaupt nicht vertragen. Die machten es schlimmer. Die SD Werte sind in Folge der Nahrungsumstellung damals recht schnell wieder gut geworden.
Wenn der Körper ständig mit allergischen Reaktionen zu kämpfen hat, wird das Hormonsystem insgesamt überlastet. Die geschwächten Nebennieren sind dann oft verantwortlich für die Leistungsschwäche ....und Nährstoffmangel , insbesondere B-Vitaminmangel macht Störungen im Nervensystem....weitere Mängel , z.B. Zink u.a. sorgen für gestörte Entgiftung usw.....

LG K.
__________________
LG K.

Häufige Wehwehchen

Balsam ist offline
Gesperrt
Beiträge: 309
Seit: 08.03.12
Liebe Bestnews,

herzlichen Dank für deine ausführliche Schilderung und Erklärung deiner Erfahrungen.


Es tut mir sehr leid, dass Du nun Dialysepatientin bist!

Wir sind in vielem einer Meinung.

Die ganze Lebensmittelchemie hat uns krank gemacht. Auch ich ernähre mich aus Primärprodukten, die ich selbst zubereite.

Auch ich habe gemerkt, dass ich Gluten, Weizen, Gerste, Roggen immer schlechter vertrage. Erst habe ich einen Weile mein Brot selbergebacken, was mir auch einige Zeit nicht spürbar schadete.

Erst als ich nach einer Darmspiegelung mit einer Flüssigdiät weitermachte nach Montiniaque hatte ich ein unglaubliches AHA-Erlebnis. Erst Darmreinigung, dann Flüssignahrung OHNE Zucker und Getreide...und mir ging es SOFORT unglaublich gut, all meine gräßlichen Heißhungerattacken waren passè. Meine Stimmung stieg fast ins euphorische, ich wure leicht, kraftvoll und dynamisch.

Meine Flüssignahrung enthielt als Eiweiß- bzw Aminosäurespender einen Quarkshake und sonst Gemüsebrühe für die Mineralien und fettlöslichen Vitamine. Und für den Durst Zitrusfruchtschorle und viel Wasser.

Nach und nach ging ich zu fester Nahrung wieder über. Eiweiß war immer wesentlich, ein Kraftspender und Muntermacher. Ich persönlich habe dabei viele Milchprodukte, sowie Lamm und Ziegenfleisch, Fisch, Eier udn Geflügel zu mir genommen.

Ich habe eine Autoimmunerkrankung Hashimoto. Mit dieser Form der Ernährung bleibe ich gesund ABER ich benötige fürs Gelingen auch genug Schilddrüsenhormon Thyroxin.

Hier aus der Einstiegsseite gibt es einen herrlichen Überblick über die Erkrankung Hashimoto. 10-15% der Bevölkerung sollen betroffen sein, 90% Frauen. Also kann man umrechnen, das fast jede dritte Frau darunter leiden muß...Im Fortgeschrittenen Alter soll es sogar jede 2. Frau sein (da die jungen es selten haben).

Nun...vor zwei Jahren habe ich zuwenig Thyroxin bekommen...nach einem Jahr war mein Verdauungssystem (und meine nNerven) am Boden...ich habe nichts mehr vertragen, nur Krämpfe einen "hochschwangeren" Blähbauch, Verstopfung, manchmal Durchfall, Schmerzen!!! Nun ich habe von den Ärzten auch alle bekannten Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien angeboten bekommen. Es hätte ewig gedauert, viel Geld bekostet, und ich hatte gar nicht die Kraft soviel Ärztekonsultationen über mich zu bringen.

Ich versuchte es selbst mit Auslaßversuchen...nix half..oder ich war zu ungeduldig. Komischerweise mußte ich mehr Kohlehydrate essen, es war wie ein Zwang. Heute weiß ich es kam von der SD-Unterfunktion und dem erniedrigten Blutzuckerspiegel der mich zu einem Kohlehydratjunkie entarten ließ.

Erst als ich wieder mit dem Thyroxin höherdosiert worden bin, stieg der Blutzuckerspiegel, meine Zuckersucht schwand mehr und mehr...und jetzt bin ich fast wieder soweit meine Eiweiß-Gemüse basierte Ernährung weider aufzunehmen.

Die Naturmenschen scheinen bis auf die Milch ähnlich gelebt zu haben. Und das Vermögen Milch bis ins hohe Alter verwerten zu können, ist nur in Europa(westlichen Welt durch die jahrhunderte lange Milchviehhaltung generiert wirden.

Japaner schütteln sich beim Geruch von Käse. Mein Vater produziert auch nicht das notwendige Enzym Laktase, das für die Milchverwertung wichtig ist...zum Laktose-Verdau.....Laktoseintolleranz ist keine Krankheit. Es ist nur in unseren Breiten eine Seltenheit geworden. In anderen Kulturen ist es Normalität, Mich im Erwachsenenalter nicht mehr verdauen zu können.

Das steht in jeden Biochemie-Buch. Wer daraus einen Antimilch-Hype kreiert, der ist nur minderinformiert.

Kritisch sehe ich allerdings die Milchviehhaltung. Die Kühe weiden auf Rasen-Monokulturen ohen eine einzige Blütenpflanze, die sie normalerweise als Art "Hausapotheke" fressen. In der Hochleistungs-Masttierhaltung werden nur alle Medikamente und Antibiotika und Pestizide ziemlich offen und kaum kontrolliert in diese Kühe verfüttert/appliziert.

Weder Fleisch noch Milch aus einer solchen Tierhaltung kann auf Dauer gesund sein. Auch über die Schlachtbedingungen könnte ich verzweifeln. All die Ängste die diese Tiere ausstehen müssen spiegeln sich in ihren Hormonen wieder..und diese essen wir Menschen dann inform ihres Fleisches, ihrer Milch und der Wurst. DAS macht uns krank...nicht sofort...aber unmerklich immer mehr...und heute sinds schon Volkskrankheiten, die wie bald schon als normal ansehen.

Reizdarm...wer hat das heute nicht.

Aber die vielen Jahre die die Ernährungsrichtlinien uns auf die Kohlehydrate gestubbst haben, die haben noch mehr Schaden angerichtet.

Und wie können wir unsere Kinder davor schützen. Sie stopfen sich mit buntgefärbtem Eis udn Süßigkeiten voll. In der Schule bestehtdas Pausenbrot heute schon bei einigen Kindern NUR aus Chips und Cola....reine Kohlehydrate. Die Kinder mwerden dick und bekommen immer schwächere Nerven, werden unaufmerksamer...aber nach einem großen Schluck Cola schreien sie die Schule zusammen.

Geändert von Balsam (10.03.12 um 14:18 Uhr)

Häufige Wehwehchen

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Balsam, ich habe Dir gerade woanders schon geantwortet...

Das Du bei Hashimoto SD Hormone brauchst um die SD ruhig zu stellen ist eindeutig....will ich in keiner in FRage stellen ...

Aber : bei all Deinen Überlegungen , hast Du mal überlegt , warum Du Hashi bekommen hast ? Warum diese Krankheit sich immer mehr ausbreitet ? Es stimmt inzwischen auch nicht mehr, das das eine Krankheit für Ältere ist....immer mehr junge Menschen haben das schon ....
In einem Liter Milch ist heute so viel Jod enthalten....Jod ist wichtig , aber als Spurenelement ...nicht mit der Gießkanne, Sorry Milchkanne ....

Mein Vater produziert auch nicht das notwendige Enzym Laktase, das für die Milchverwertung wichtig ist...zum Laktose-Verdau.....Laktoseintolleranz ist keine Krankheit. Es ist nur in unseren Breiten eine Seltenheit geworden. In anderen Kulturen ist es Normalität, Mich im Erwachsenenalter nicht mehr verdauen zu können.

Das steht in jeden Biochemie-Buch. Wer daraus einen Antimilch-Hype kreiert, der ist nur minderinformiert.
Das Gen für die Verdaubarkeit von Laktose wird von beiden Elternteilen bestimmt. Wenn Dein Vater eine genetische LI hat, ist die Möglichkeit groß, das Du sie auch hast ( 50-50 % ...)
Will Dir nichts einreden, nur auf Deine Worte ....
Es ist nur in unseren Breiten eine Seltenheit geworden.
antworten.

Es ist nicht selten geworden...erst recht nicht , wenn wir schauen, wo unsere Vorfahren einst oder kürzlich herkamen....

Aber leider wissen manche Hausärtze nicht einmal davon.

LG K.
__________________
LG K.

Häufige Wehwehchen

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.472
Seit: 26.04.04
Bitte zum Thema des Threaderstellers zurück kommen.

Liebe Grüße,
Malve

Häufige Wehwehchen

Kamelione ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 09.03.12
Da war jetzt doch einiges zu lesen. Ist eine richtige Lebensmitteldiskussion entbrannt. Ja der Darm ist und bleibt ein sehr wichtiges Organ für unsere Gesundheit. Allerdings denke ich, dass auch jeder selbst herausfinden muß, was einem gut tut und was nicht. Die ganzen Unverträglichkeiten kommen sicher nicht von ungefähr. Ich werde dem Thema Nahrungsmitteln noch weiter auf den Grund gehen und mich ein wenig in die Thematik einlesen.

Gruß und vielen Dank für die Anregungen!


Optionen Suchen


Themenübersicht