Worunter könnte ich leiden?

18.02.12 10:50 #1
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Worunter könnte ich leiden?

Baffomelia ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 04.01.07
Zitat von derhimmelmusswarten
Kann es der Darmpilz sein, den die Heilpraktikerin gefunden haben will?
Seltsamerweise hat mein Mann die GLEICHEN Sachen!!! Zwar hatte der Arzt bei ihm einen Pilz nachgewiesen....
An dieser Stelle, derhimmelmusswarten, würde ich ansetzen. Wenn zwei die gleichen Symptome haben, haben sie sich gegenseitig angesteckt. Woher die Keime gekommen sind, kann man wahrscheinlich nicht mehr feststellen. Aber wenn man gezielt danach sucht, findet man vielleicht den Keim, um den es geht.

Und ich würde, parallel, ein zweites machen: den Säure-Basen-Haushalt prüfen. Die Säuren schaffen es durchaus, einen günstigen Boden für Schädlinge zu erzeugen. Die Prüfung kostet kaum etwas und hinterher weiß man mehr. In unserem Wiki steht dazu einiges: >>>>>.


Viele Grüße
Baffo

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derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Also denkt ihr auch, der Darmpilz könnte dafür verantwortlich sein? Kennt denn jemand von euch eine spezielle Diät? Welche Nahrungsmittel sollte man auf jeden Fall meiden? Ich habe mal eine ellenlange Liste gelesen, wo ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, dass ich das alles einhalten kann. Ich versuche nun, auf Vollkornbrot umzusteigen und vormittags anstatt Süßkram und Puddings Müsli zu essen und mehr zu trinken. Ich trinke auch leider sehr wenig und wenn gerne Cola oder Limo.
Im Internet habe ich von einem Selbsttest gelesen. Angeblich soll man Candida nachweisen können, wenn man morgens Speichel in ein Wasserglas bringt. Wenn man Candida hat, soll der Fäden bilden und sich auf den Boden setzen. Wohingegen bei Leuten ohne Candida sich der Speichen auflösen und ganz verflüssigen soll. Klingt etwas hanebüchen. Aber natürlich habe ich es probiert. Ziemlich ekliges Ergebnis. Demnach müsste ich ziemlich stark damit verseucht sein...
Kennt jemand von euch noch andere Methoden? Und würdet ihr eher zu Diät und homöopathischen Mitteln greifen oder ehe noch Anti-Pilzmittel wie Nystatin nehmen?

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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Ich würde mich an einen Arzt wenden, der aufgeschlossen gegenüber der Problematik ist.

Pilze, dazu kannst Du googeln.
Sie ernähren sich von Zucker und Stärke.
Deshalb kann es sein, Du hast manchmal regelrechten Heißhunger auf Süßes.

Hat man Pilze, sollte man die Ernährung umstellen.
Viel Gemüse, kein Zucker, wenig Obst mit niedrigem Zuckergehalt (Beeren, Grapefruit), Fisch, Fleisch, Eier, Milchprodukte ohne Zucker und echtes Vollkornbrot, nicht das braun gefärbte mit ein paar aufgestreuten Körnern.

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Es gibt auch ein Wiki für Candida:

Candida

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Baffomelia ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 04.01.07
Oje, derhimmelmusswarten, Süsskram und Puddings und Cola und Limo - das klingt gar nicht gut.

Viele Grüße
Baffo

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derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Hmm- Aber Cola, Limo, Schokolade, Kekse, Pudding isst doch eigentlich jeder, oder? Eis esse ich gern und ich liebe Kuchen. Backe auch sehr gern. Süße Teilchen vom Bäcker, Nutella usw. Meint ihr, das könnte, über Jahre meine Beschwerden vuerursacht haben? Ich esse aber auch Obst und Gemüse und koche jeden Tag. Trinke auch Wasser usw. Kann denn so eine Ernährungsweise solche Symptome hervorbringen? Inklusive dem dauernden GEfühl der Unterzuckerung?

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo der Himmelmußwarten,

wenn Du doch gerne viel Süsses ißt, dann bewirkt das folgendes:

Durch Süsses steigt der Blutzuckerspiegel normalerweise kräftig an. Das veranlaßt wiederum die Bauchspeicheldrüse, kräftig Insulin auszuschütten, um den Blutzucker wieder auf Normalmaß zu senken. Wenn aber nun besonders viel Insulin ausgeschüttet wird, um den Blutzucker zu reduzieren, dann kann es sein, daß der Blutzucker in den Keller saust > Unterzuckerung > Bedürfnis nach Süssem > Blutzucker steigt kräftig > Insulin wird ausgeschüttet > Blutzucker saust in den Keller .....

Insofern wäre es den Versuch wert, für eine Zeitlang schnelle Kohlehydrate wie in Eis, Kuchen usw. wegzulassen und stattdessen komplexe Kohlehydrate wie in Vollkornprodukten, Gemüse usw. zu essen. Es kann gut sein, daß so die Unterzuckerung weg bleiben würde.
Hast Du überhaupt mal den Blutzucker gemessen, wenn Du Dich unterzuckert fühlst?

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Ja, das habe ich. Er lag dann so bei 65. Das war bis jetzt der niedrigste Wert, den ich gemessen habe. Aber natürlich nur daheim. Unterwegs habe ich schon sehr oft Panik bekommen und Traubenzucker "eingeworfen". Mein Mann hat sich auch schon oft so gefühlt und auch Werte um die 65 gemessen dann.
Wenn ich mich zurück erinnere, habe ich aber schon immer regelmäßig essen müssen. Schon in Schule und Ausbildung war das auffällig. Andere aßen ewig nix und ich hatte immer Proviant dabei.

Ich habe aber noch niemals hohe Werte gemessen. Über 100 extrem selten. Auch nach dem Essen hatte ich immer so Werte von 80-90. Gibt es einfach Menschen, die so schnell "verbrennen" oder liegt es daran, dass ich so schlank bin? Aber dann dürfte mein Mann das nicht haben. Denn er ist, im Gegensatz zu mir, gut beieinander, wenn ich das mal so sagen darf.

Gestern Abend habe ich zum Beispiel gegen 19 Uhr ein Brot mit Käse und Schinken gegessen und heute Morgen bin ich gegen 6.30 Uhr erwacht, habe geduscht, die Kinder versorgt, etwas im Haushalt gemacht und gegen 8.30 UHr fühlte ich mich extrem schlecht, zittrig und musste dann sofort frühstücken. Heute Vormittag dann Müsli, Mittagessen und dann habe ich am späten Nachmittag wieder diese Symptome gehabt.

Oder ist das normal? Oder bemerken andere Leute das einfach nicht bzw. stören sich nicht dran?

Ich habe mal gelesen, dass der Zucker eigentlich gar nicht unter 80 sinken dürfte bei gesunden Leuten.

Es irritiert mich nur sehr, dass ich im Januar vor einer OP nüchtern bleiben musste und dann auch 2 Tage so gut wie nix (1 Eis, 1 dünne Suppe) gegessen habe. Da hätte ja dann mal richtig was passieren müssen...

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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Nein, normal ist es nicht, aber auf Garantie eine Folge des Essens.

Wie ORegano schon schrieb, belastest Du mit Deiner Ernährungsweise sehr stark die Bauchspeicheldrüse.

Ich versuche Dir das mal Bildhaft zu beschreiben;

In der Schule haben wir schon gelernt, aus was unsere Nahrung besteht.
Gemüse z.B. aus Ballaststoffen, Wasser und Stärke, die in den Zellen eingeschlossen ist.
Isst man Gemüse roh, braucht der Körper länger um an die Stärke zu kommen als aus gekochtem Gemüse, weil beim Kochvorgang die Zellwände besser verdaulich werden.
Die Stärke wird in Zucker umgewandelt und liefert Energie.

Zucker ist das reinste Kohlenhydrat, was wir zu uns nehmen können.
Da muss der Körper nicht verdauen, sondern der Zucker geht sofort ins Blut.
Weißmehl kann ähnlich schnell verarbeitet werden.
Fleisch und Fisch wiederum enthalten absolut keine Kohlenhydrate, sind nicht schnell verwertbar, bestehen aus Eiweiß, was der Körper auch erst umwandeln muss.

Jetzt stell Dir vor, für die Verdauung und den Abbau von Blutzucker sind kleine Männchen verantwortlich.
Isst Du Gemüse, sind sie zwar ständig am arbeiten, aber die Arbeit ist gut aufgeteilt.
Welche klopfen die Zellwände weich, welche holen die Stärke raus und wandeln sie in Zucker um, der über eine Rutsche ins Blut geht und da zu den
Körperstellen transportiert wird, wo er gebraucht wird.
Andere räumen auf, holen Fett aus den Zellen und verarbeiten das auch in Zucker, um dem Körper Energie zu geben.

Plötzlich ein Zuckerschub.
Der Zucker geht sofort über die Rutsche ins Blut, aber zu viel, viel zu viel.
Die paar Männchen, die für den Transport verantwortlich sind schreien nach Hilfe, das Hirn gibt an die Bauchspeicheldrüse den Befehl, weitere Helfer zu schicken, um den Zucker abzubauen, umzuwandeln, in die Speicher zu schaffen.
Wenn Du jeden Tag so viel Zucker isst, schaukelt sich der Vorgang hoch.
Dein Auge gibt schon das Signal, das Zucker angesehen wird.
Das Hirn gibt vorsorglich den Befehl, Insulinhelferchen auszuschicken.
Die haben die Schlüssel für die Fettzellen und lagern da den umgearbeiteten Zucker ein.
Die Bauchspeicheldrüse weiß, das ihre Leute immer überfordert sind und schickt sie schon los, bevor der Zucker ankommt.
Nicht nur das, sie schickt auch immer mehr Leute ins Krisengebiet, um die Mengen an Zucker schnell abzubauen.
Die Helferchen, die sich bei Gemüse und Vollkornprodukten viel Zeit lassen und stressfrei arbeiten, weil der Körper kontinuierlich versorgt wird, arbeiten jetzt wie die Blöden, weil sie nie wissen, wann der nächste Zuckerschub kommt.
Das Hirn bekommt bei Arbeitsschluss die Meldung, Zucker vollständig abgebaut, die Helfer sind fix und fertig.
Da Alle mit dem Zuckerabbau aus dem Blut beschäftigt sind, werden aus den Speicherzellen keine Vorräte mehr geholt. Die Insulinzellen benutzen den Schlüssel nur noch, um die Zellen zum Eilagern der Vorräte aufzuschließen, nicht mehr, um die Vorräte rauszuholen.
Das Fett bleibt wo es ist und wird nicht mehr in Zucker verwandelt.
Das Hirn bekommt plötzlich die Meldung, es könnte einen Energieengpass geben. Oje. Zucker muss ran. Signal Heißhunger, der Kreislauf beginnt von Vorne.
Folge kann Diabetes sein, weil die Bauchspeicheldrüse dabei kaputt geht.
Wenn Dein mann gut genährt ist, hat bei ihm der Kreislaug wahrscheinlich schon eingesetzt.

Bei Dir kann es anders liegen, falls Du eine Darmfehlbesiedelung mit Candida hast.
Das ist auf keinen Fall gut, aber dadurch hast Du das Gefühl eines sehr starken Stoffwechsels, Du setzt nicht an, weil bei Dir die Pilze den Zucker mit verbrauchen.
Allerdings wirst Du durch die Auscheidungen der Pilze krank.

Das sind jetzt Mutmaßungen, denn ich kenne Dich nicht und kann mir kein Bild machen, aber vielleicht hilft Dir die Beschreibung, zu erkennen, was falsch läuft.

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derhimmelmusswarten ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 18.02.12
Das klingt auf jeden Fall sehr plausibel. Ich war schon immer sehr dünn. Ein Mensch, der alles essen kann, ohne zuzunehmen. Selbst nach meinen Schwangerschaften war ich wieder sehr schnell schlank. Ich trage schon immer Größe 34/36. Muss aber viel essen. Ich esse viel mehr als dickere Leute. Was dickere Leute immer neidisch macht. Aber ich wäre viel lieber dicker, wenn es mir dafür besser gehen würde.
Ich habe gestern mal meine Vorratskammer durch geschaut und war entsetzt. In fast allen Produkten (Kakao, Püree, Klöße, Soßenpulver etc. etc.) fanden sich Zucker und andere Zusatzstoffe. Aber ich verstehe das nicht. Alle Leute essen sowas. Naja, alle, die ich so kenne. Die rühren alle ihre Klöße an oder ihren Kartoffelbrei und reißen ein Tütchen für Soße auf. Mein Leben lang habe ich so gegessen und da wir kleine Kinder und wenig Zeit haben, machen wir auch schon mal ne Maggi-Fix-Tüte oder dergleichen auf...
Mein Mann war als Kind übergewichtig, nahm dann sehr stark ab und ist nun wieder gut dabei, wenn auch nicht so dick wie früher. Er ist sehr sehr gerne Süßes, trinkt viel Cola, wenig Gemüse und Obst. Naja. Aber eigentlich leben viele Männer so.
Im letzten Jahr nahm ich 5-6 Mal Antibiotika. Vielleicht hat das alles noch verschlimmert?
Die Heilpraktikerin behauptete, meine ständigen Mandelentzündungen wären quasi eine Warnlampe, die an geht aufgrund der Signale, die der Pilz an die Leber sendet. Aber leider waren meine Mandeln derart kaputt, dass sie raus mussten. Da konnte ich nicht noch länger pflanzlich rum hantieren. Die waren total zerfressen und ich hatte auch oft Fieber...
Gestern habe ich mir dieses Grapefruitkernextrakt bestellt und will das in Verbindung mit Nahrungsumstellung probieren. Denn die Ärzte hier nehmen einen nicht ernst. Mich erst recht nicht. In bin in ihren Augen jung und schlank und die Blutwerte sind normal. Die stecken einen direkt in die Psychoschublade und man traut sich gar nicht, nochmal hin zu gehen, weil sie einen für "Banane" halten.

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