Krankenhausvirus

16.08.12 12:30 #1
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bronzfeld ist offline
Beiträge: 55
Seit: 06.04.09
Hallo mein lieben Helfer!
Innerhalb von 18 Monaten bin ich bin ich 3x wegen eines Muskelabrisses an der Schulter operiert worden. Bei der letzten OP , die im Januar war, habe ich mir einen Krankenhausvirus (Stapholococcus aureus )zugezogen. Seit dieser Zeit, kann ich mich nicht mehr erholen. Als erstes bekam ich eine entzündete Mundschleimhaut, die mit Antibiotika behandelt wurde, aber kaum eine Besserung eintraf.Hinzu kam eine Histaminintoleranz. Es juckt am ganzen Körper, besonders am Kopf. Im Gesicht und Halsbereich bekomme ich immer wieder Pusteln , die wahnsinnig jucken. Obst und noch vieles mehr darf ich nicht mehr essen. Ein Heilpraktiker stellte fest, das ich einen durchlässigen Darm habe (Leaky gut) und dass meine Nebennieren nicht mehr richtig arbeiten. Fast 3 mal wöchendlich bekomme ich einen Migräneanfall, bin erschöpft und kann mich kaum noch konzentrieren. Bedingt durch die momentane Belastung, bin ich nervlich am Ende. Zur Zeit werden mein Blutwerte untersucht und ich hoffe, dass mein H.A. sich endlich bequemt mich darauf zu behandeln, denn wenn ich ihn die Information nicht vom Heilpraktiker gegeben hätte, würde ich weiter mit meinem jetzigen Zustand leben müssen.
Ich hoffe, dass ihr wisst was jetzt zu tun ist und dass ich endlich aus diesem Tal der Tänen entrinnen kann. DANKE, mfG Bronzfeld


Krankenhausvirus

James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.904
Seit: 20.05.08
Hallo bronzfeld,

ein Virus ist es nicht, sondern eine Bakterie. Das macht zwar die Geschichte auch nicht besser, sollte aber der Vollständigkeit halber erwähnt werden.
Hast Du schon unser Wiki MRSA entdeckt? Da geht es um die resistente Form...und nach Deiner Beschreibung wird es genau diese sein.
Da die hauptsächliche Infektion scheinbar auf der Haut und nicht in der OP-Wunde (Schulter) ist, wird sich eine Behandlung etwas besser gestalten lassen. Wichtig wäre, dass auch Dein Immunsystem seinen Beitrag leistet! Ich denke, dass hier mit etwas sanfteren Methoden was möglich ist, jedoch gehören solche Fälle stets in erfahrene Hände.
__________________
Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch, schweizerischer Architekt und Schriftsteller

Gruß, James

Krankenhausvirus

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Zitat von bronzfeld Beitrag anzeigen
Hallo mein lieben Helfer!
Innerhalb von 18 Monaten bin ich bin ich 3x wegen eines Muskelabrisses an der Schulter operiert worden.
Bei meinem Nachbar war es das gleiche, wie er aber die Frage seinem Arzt stellte von was sowas kommen könnte, da es weder Sport noch eine Überanstrennung sein konnte, wurde ihm gesagt, dass es durch das Antibiotika sei.
Auch die Einnahme kann länger zurück liegen, was die Auflösung der Muskelfaser bewirkt.
Antibiotika, so der Arzt löst die Muskelfaser auf, sodas ein Abriss erfolgen kann ohne jegliche Anstrengung.
Er wäre kein Einzelfall und diese Fälle treten immer häufiger auf, weil heute soviel Antibiotikas verschrieben werden.

Bronzfeld, da bei Dir ja auch bei jeder Op Antibiotika verabreicht worden ist, kann sich der Zustand nur noch verschlimmern.

Ein hoch auf die Antibiotikas !!!

Gruss
Juppy

Krankenhausvirus

James ist offline
Moderator
Leiter WIKI
Beiträge: 5.904
Seit: 20.05.08
Hallo Juppy,

es wäre natürlich gut, wenn Du uns den Namen (oder Wirkstoff) des AB`s nennen könntest!
Hat Dich (und Dein Nachbar) der Artz aufgeklärt und habt Ihr dafür unterschrieben?
Wenn das nicht dewr Fall ist, würde ich die Schlichtungsstelle für Arzthaftung mit der Untersuchung des Falles beauftragen! Schau mal hier:
Medizinische Behandlungsfehler
und
Antibiotika
__________________
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Gruß, James

Krankenhausvirus

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo James,

nun, es war eine allgemeine Bemerkung die der Arzt dem Patienten gemacht hat.
Für mich eine interessante Feststellung.

Dieser Arzt hatte keine AB-Behandlung bei ihm vorgenommen.
Das war so gemeint, die vielen ABs die er mal genommen hatte sind dafür verantwortlich, also kein Behandlungsfehler von ihm.
Er war der Operateur der diese Probleme beheben musste und das täglich.

Es war ja nicht ein Einzelfall in seiner Praxis und das da etwas dran ist an dieser Aussage, glaube ich schon.

Für mich ist es schon nicht mehr normal, dass in meinem Bekanntenkreis mehrere diese Probleme haben.

Und diese Erklärung war für mich neu, aber schon einleuchtend.

Vieleicht wird man diese Aussage in ein paar Jahren öffentlich nach lesen können , dass das die Urasche ist.

Sowie es ja bei den Allergieerkrankungen ja auch überrwiegend vom Antibiotika kommt, was man aber heute nachlesen kann und auch bestätigt worden ist, kann jeder im Netz nachlesen .

Vieleicht wird es in ein paar Jahren auch öffentlich gemacht ?.

Was Ähnliches bei meiner Frau mit ihrem Kapatunelsyndrom, das beim Orthopäden operiert wurde.

Die Frage wovon sowas kommen kann , kam die Anwort ob sie Schilddrüsen krank sein, denn fast 90% seine Patienten hätten das gleiche Problem.

Für uns war es natürlich nicht die Schilddrüse die dafür verantwortlich ist, sondern die Medis die sie dafür einnehmen musste.

Ich sage immer von Nichts kommt Nichts und so bekommt man durch Zufall eine Erklärung für diese Erkrankungen, für mich jedenfalls.

Ob andere das auch so sehen, ist jedem selbst überlassen ob er sowas glaubt oder nicht.

Ich habe es hier als Info reingestellt, da ich denke das es für den Einen oder Anderen eine Erklärung sein könnte.

Gruss
Juppy

Geändert von Juppy (17.08.12 um 15:56 Uhr)

Krankenhausvirus

Krankenhaushasser ist offline
Beiträge: 288
Seit: 15.09.10
Guten Abend,
hier habe ich etwas über Sehnenschäden durch AB gefunden:

Fluorchinolone

Sehnenentzündungen und -rupturen, wie etwa einer Achillessehnenruptur. Die Minderung der Sehnenfestigkeit kann bei allen Gyrasehemmern auftreten, auch nach kurzfristiger Einnahme. Eventuell ist die Häufigkeit bei Levofloxacin erhöht.

LG

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