Schwermetallaktivierung durch homöopathisches Mittel (Phosphor)?

24.01.09 16:48 #1
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Saphyra ist offline
Beiträge: 21
Seit: 24.01.09
Wer weiß Bescheid?
ich nehme seit circa einem halben Jahr das homöopathische Konstitutionsmittel Phosphor (LM 6, 12 und jetzt 18).
Seitdem ich LM 18 nehme, kommen altbekannte Symptome hoch, die mich verdammt an einem" Schub " oder eine Rückvergiftung beim entgiften erinnern:
teilweise Lähmung in den Muskeln, extreme plötzliche Erschöpfung, schlafen länger als 12 Stunden oder nur drei Stunden bei absolut fehlender Müdigkeit, plötzliche Übelkeit bis fast zum Erbrechen, plötzliches Kreislaufabsacken mit Zittern und Kälte, unterzuckerungsähnliche Symptome, Nervenschmerzen und -zucken, massive Ganzkörper-Muskelschmerzen etc. etc. etc

Durch diese Symptomatik bin ich daran erinnert worden, dass ich einst massiv unter Schwermetallbelastungen gelitten habe.
als ich vor etwa 15 Jahren alles Amalgam entfernen ließ, wurde leider keineswegs richtig ausgeleitet. Das weiß ich jetzt, nachdem ich ein bisschen über das Thema recherchiert habe. (es erklärt mir auch so manches...)

nun meine Frage: kann es sein, dass das Mittel Phosphorus nicht nur die "alten Leiden und Symptome" kurz wieder hervorholt, um sie dann zu heilen, sondern regelrecht noch vorhandene gespeicherte Gifte aktiviert und im Körper mobilisiert?
so fühlt sich das nämlich fast an.

Wenn ja, wäre das ja nicht allzu schlecht, wenn ich gleichzeitig sicherstellen könnte, dass das Zeug den Körper auch verlassen kann. Oder? Was meint Ihr dazu?

apropos: bin neu hier und bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben. Werde mich später noch an entsprechender Stelle vorstellen.

liebe grüße, Saphyra

P.S.: habe gestern Abend gegen akute Muskelschmerzen eine Einreibung mit "meine Base" von Jentschura gemacht und bin damit schlafengegangen. In sehr kurzer Zeit sind die Muskelschmerzen zurückgegangen und ich konnte gut und tief schlafen (ohne wieder und wieder von Schmerzen geweckt zu werden)

Schwermetallaktivierung durch homöopathisches Mittel (Phosphor)?

hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
Zitat von Saphyra Beitrag anzeigen
kann es sein, dass das Mittel Phosphorus nicht nur die "alten Leiden und Symptome" kurz wieder hervorholt, um sie dann zu heilen, sondern regelrecht noch vorhandene gespeicherte Gifte aktiviert und im Körper mobilisiert?
so fühlt sich das nämlich fast an.

Wenn ja, wäre das ja nicht allzu schlecht, wenn ich gleichzeitig sicherstellen könnte, dass das Zeug den Körper auch verlassen kann. Oder? Was meint Ihr dazu?
hi und willkommen im forum.

zu deiner frage:
genau das ist leider der fall bei homöopathischen mitteln. sie mobilisieren jede menge gifte und die wandern dann wild umher im körper um sich irgendwo anders wieder abzusetzen.
deswegen finde ich homöopathie in gewissen graden unverantwortlich. es kann sein, dass es heilpraktiker gibt, die ein schema entwickelt haben, was dahingehend rund ist, dass es mobilisiert,bindet,ausleitet. will da nichts unterstellen.
aber zb daunderer, der ja sohn eines sehr erfahrenen homöopathen ist, musste im laufe seines lebens feststellen, dass die meisten homöopathen nicht genau wissen was sie tuen. weiter noch, dass der gesamte inhalt über die zeit verloren gegangen ist und sich gefährliches halbwissen verbreitet hat. da steckt dann ja nichtmal böse absicht hinter...sie wissen es einfach nicht besser.

das homöopathie eine wirkung hat? keine frage !
das es gut zum entgiften ist ? sehr fragwürdig !

deswegen würde ich an deiner stelle zu einer der hier erfolgreich angewandten entgiftungsprotokolle wechseln. zb cutler-protokoll, oder gar mit algen nach klinghardt (wo ich persönlich die effektivität auch etwas in frage stelle), oder nach daunderer.....

am besten ist erstmal du liest dich richtig ein. lesen lesen lesen...mussten wir allem machen. dann erübrigen sich eine menge an fragen von ganz allein

lg
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Schwermetallaktivierung durch homöopathisches Mittel (Phosphor)?

Saphyra ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 24.01.09
Danke, lieber Hirn-kaputt (was ein Name ).
Mittlerweile sehe ich das, glaube ich, ganz ähnlich wie du.

Allerdings hat mir diese Homöopathiebehandlung bisher ganz gut getan, und ich finde es sehr schade, sie jetzt aufgeben zu müssen.

Bin mal gespannt, was mein Homöopath dazu zu sagen hat - treffe ihn morgen.

Was gegen eine parallel ausleitung während der Homöopathie spricht, ist, dass es mich sozusagen überrumpelt und ich keine Zeit hatte, gezielt die Leber, Nieren, Darm etc. vorzubereiten.
Und zumindest was die Leber angeht, und wahrscheinlich auch den Darm, besteht da großer Bedarf...

Letzte Nacht konnte ich für Stunden nicht einschlafen (übernervös, Herz rasen, enorme innere Spannungen). Dann habe ich das gleiche getan, was mir auch am Vortag geholfen hat: ich bin aufgestanden und habe mir eine Nori-Alge geröstet und danach eine Banane gegessen. (Nori-Alge war immer mein sofort-Mittel bei starker PMS - Vitamin B6-Mangel?- hat jedenfalls schneller gewirkt als Vitaminpräparate; Banane habe ich irgendwo gelesen, dass es beim einschlafen hilft)

Tatsächlich konnte ich für drei Stunden schlafen - das war's dann aber auch. Irgendwann am späten Vormittag bin ich dann nochmal ins Bett, nachdem ich mich, wie vorher schon erfolgreich erprobt, mit "meine Base" eingerieben habe.
Dann noch einen Leberwickel auf den Bauch, und ich konnte -endlich- wieder einschlafen, wieder für drei Stunden oder so.

Und ich habe so tief und erholend geschlafen wie schon lange nicht mehr!
Allerdings war ich beim aufwachen Klitschnass geschwitzt, und der Schlafanzug und das ganze Bett stank erbärmlich!

Nun meine Frage an euch:dass es mir nach dem aufwachen für Stunden besser ging, hat wahrscheinlich mit der verbesserten Leberentgiftung dank dem Leberwickel zu tun, schätze ich.
Aber der extrem stinkenden Nachtschweiß - bedeutet das, dass eine Schwermetallentgiftung auch über die Haut stattgefunden hat? (vielleicht ist auch das mit ein Grund, weshalb es mir heute insgesamt schon etwas besser geht, obwohl ich immer noch sehr "angetitscht" bin.

(wie gesagt, erst seit ein bis zwei Wochen habe ich die immer stärker werdenden Symptome einer "Akutvergiftung", wie ich es einschätze. Das mit der langjährigen, schleichenden chronischen Vergiftung ist ein anderes Thema...)


Was mir am allerliebsten wäre, wäre, bei meinem Konstitutionsmittel zu bleiben oder nach einer kurzen Unterbrechung (um mich zu stabilisieren) wieder dorthin zurückzukehren, um mit gestärkten Entgiftungsorganen die durch die Homöopathie mobilisierten Schwermetalle aufzufangen und wirklich auszuleiten.

Wäre so etwas denkbar? Oder mache ich da einen gravierenden Denkfehler, da ich ja leider noch nicht Alround-informiert bin über das Thema.

Wie ich die Sache bisher verstanden habe, ist eine "kontrollierte" Entgiftung, egal nach welchem Schema, ohnehin nicht möglich, da jeder Körper andere Belastungen, Ablagerungen und Dispositionen mitbringt, die leider nie genau nachzuweisen und auch nicht vorhersehbar sind.

Also wäre doch das Argument der unkontrollierten Entgiftung bei Homöopathie damit entkräftet, oder? Natürlich würde ich, was immer zu untersuchen ist, auch untersuchen und protokollieren. und der Rest steht - wie leider bei jeder anderen Schwermetallentgiftung auch - in den Sternen...

Wie seht Ihr das?
Über die verschiedensten Meinungen darüber wäre ich sehr dankbar!

Schwermetallaktivierung durch homöopathisches Mittel (Phosphor)?

Iris ist offline
Beiträge: 295
Seit: 24.08.05
Hallo Saphyra,


vielleicht hast du das Mittel auch zu lange genommen und entwickelst nun Prüfsymptome. Wenn bei LM Potenzen nach einer Phase der Verbesserung alte Symptome, bzw. die bei Einnahmebeginn bestanden, wieder auftauchen, ist dies ein Zeichen das Mittel abzusetzen. Wird das Mittel trotzdem weitergenommen, prägen sich diese Symptome immer stärker aus und es dauert dann nach Absetzen auch einige Tage, bevor sie wieder verschwinden. (Normalerweise hätte dich dein Homöopath über dieses Reaktionsmuster aufklären müssen…)
Einiges was du beschreibst, passt auch zum Mittelbild von Phophorus. (z.B. Schlaflosigkeit mit nervösen Herzbeschwerden, starke Schweißausbrüche besonders gegen Morgen, wobei der Schweiß nach Schwefel oder Knoblauch riechen kann)
Wenn es sich um das bestmöglich passende Konstitutionsmittel handelt, kann es sich jedoch tatsächlich um eine Mobilisierung der Altlasten handeln.

Ich habe vor kurzem auch eine LM Potenz versucht und finde interessant, dass es auch bei mir speziell unter der LM18 zu starker Mobilisierung kam.
Habe dann das Mittel sofort abgesetzt und das Ganze mit Kohle abgefangen. (Kohle finde ich aufgrund der Neutralität am sinnvollsten während einer homöopathischen Behandlung)

Nach viel trial and error funktioniert bei mir Cutler Protokoll im Wechsel mit homöopathischer Konstitutionsbehandlung sehr gut.
Entgegen anderer Erfahrungen hatte bei mir erst ein gut gewähltes Konstitutionsmittel die Entgiftungsblockade überwinden können und die Ausscheidungsreaktionen sprachen auch für eine Ausleitung. DMPS Spritzen brachten mir zwar massive Gehirnsymptome und starke Mobilisation ein, aber es blieb anscheinend im Gehirn stecken. (Es kam zu keinerlei Reaktionen im Nieren oder Leberbereich oder Veränderungen bei der Ausscheidung) Nach dem Konstitutionsmittel sprang erstmals ruckartig der Leber-Galle-Bereich an mit Schwellungen und Schmerzen, ebenfalls kam es schubweise zu Nierendruck, Zystitis, Schweißausbrüchen (während der stärksten Vergiftungssymptome konnte ich nicht mal im Hochsommer schwitzen) und allgemein brennenden Ausscheidungen mit deutlich verändertem Geruch.
Nach dieser "Initialzündung" kam es auch durch DMSA, Kohle und anderen Mitteln zu gleichen Reaktionsmustern, sodass ich inzwischen ganz gut einschätzen kann, inwieweit was in Bewegung kommt.

Selbst wenn durch Homöopathie nur mobilisiert würde, wäre das in meinem Fall enorm hilfreich, denn alles was unterhalb des Kopfes wandert ist in Kombination mit anderen Mitteln deutlich leichter zu entgiften.

Wie du richtig erkannt hast, kann es eine echte "Kontrolle" bei der Entgiftung kaum geben. Je nachdem wo was gelöst wird können die Symptome sehr stark variieren und speziell Gehirnreaktionen treten mitunter mehrere Tage zeitversetzt auf. Insofern sind für mich die homöopathischen Reaktionen (wenn das Mittel denn optimal passt…) noch am ehesten geordnet.

Wenn du die Sache langsam angehst (z.B. Cutler Protokoll zuerst mit niedrigem Pegel) bekommst du aber nach einiger Zeit ein Gespür dafür, wann die Dosis zu hoch ist und der Organismus erst mal eine längere Regenerationspause braucht.


Viele Grüße
Iris

Schwermetallaktivierung durch homöopathisches Mittel (Phosphor)?

nobix ist offline
Beiträge: 1.922
Seit: 30.11.04
Wäre so etwas denkbar? Oder mache ich da einen gravierenden Denkfehler, da ich ja leider noch nicht Alround-informiert bin über das Thema.
Da du dich erst kurz mit dem Thema beschäftigst, kann ich vor adhoc-Aktionen nur warnen!

Ich würde mich erstmal gründlich und in Ruhe informieren, z.b. über das Buch von Dr. J. Mutter "Amalgam - Risiko für die Menschheit?" und über die Vorträge von Dr. Dietrich Klinghard (im Wiki oder Netz)! Dann einen erfahrenen Therapeuten suchen, der dich begleitet.

Nach der Literatur- oder Netz-Info weisst du worauf es ankommt und was man beachten muss. Denn eine Entgiftung oder Ausleitung nach dem Prinzip "fangen wir einfach mal an" kann auch ein arger Rohrkrepierer werden, weil nicht nur Hg auf diesem Wege entfernt werden kann sondern auch andere Stoffe. Und je nach Methode ist die Reihenfolge anders, und die Symptome können auch als Folge von dadurch generierten Mangelerscheinungen eintreten etc.. Und wer diese Effekte nicht kennt, wird auch vermutlich falsch reagieren.

Viele Ansätze bei dir sind auch gut, z.B. Vorentgiftung für Organe etc., aber ohne ausgiebige gründliche Vorinformation würde ich dir nicht zu weiteren Experimenten raten.

Und noch eine kleine Basisinfo, gute, unproblematische und wirksame Ausleitungen sind immer Zweistufig, d.h. ein Mittel sorgt für die Aktivierung von Schadstoffen, ein weiteres für die Entfernung aus dem Körper (es gibt auch Ausnahmen). Wenn Symptome auftauchen, zeigt das fast immer, dass zu stark aktiviert, oder zu wenig abgeführt wurde. Oder auch nicht für eine Pufferkapazität, am Anfang der Masnahme, gesorgt wurde, wenn jemand sehr starke Symptome bekommt. Damit kann man sehr wohl einfach KONTROLLIEREN!

Ich kann dir aber auch Mut machen, weil ich selbst diesen Weg auch gegangen bin und zwar mit Erfolg.

Geändert von nobix (25.01.09 um 22:44 Uhr)

Schwermetallaktivierung durch homöopathisches Mittel (Phosphor)?

hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
Zitat von nobix Beitrag anzeigen
Da du dich erst kurz mit dem Thema beschäftigst, kann ich vor adhoc-Aktionen nur warnen!
stimme ich voll zu !!!


ich emfehle gleich den weg des cutlerprotokolles.
aber nur, weil ich damit gute erfahrungen gemacht habe. wegen algen habe ich eher nix gemerkt und zweifel das an
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Saphyra ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 24.01.09
Vielen Dank erstmal euch allen für eure informativen und teilweise sehr differenzierten Antworten! ...ich könnte jetzt viel dazu sagen, doch später mehr...

lieben Gruß,
Saphyra

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Saphyra ist offline
Themenstarter Beiträge: 21
Seit: 24.01.09
Der Vollständigkeit halber muss ich hier erwähnen, dass ich eine heftige "Erkenntnis" hatte, als ich gestern Abend in diesem Forum recherchierte: es hat mich fast umgehauen.

vor etwa zweieinhalb Wochen habe ich in meinem Zimmer eine LeuchtStoff Röhre zerdeppert ... - den Rest könnt ihr in dem neuen Thread "akutVergiftung durch zerbrochene LeuchtStoff Röhre" (auch unter "Amalgamentgiftung") lesen.

Tja,Leute, da wäre die Homöopathie in diesem Fall jetzt erstmal aus dem Schneider. Oder doch nicht? Schwieriges Thema...


Das Gespräch mit meinem Homöopathen gestern war wider Erwarten sehr fruchtbar. Er war dem ganzen Thema gegenüber recht aufgeschlossen, wie mir schien, und hat signalisiert, dass er gerne Texthinweise, weiterführende Infos etc. von mir annehmen würde, um sich da weiterzubilden.

Das ist doch schonmal was...

Gruß, Saphyra

Schwermetallaktivierung durch homöopathisches Mittel (Phosphor)?

hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
Zitat von Saphyra Beitrag anzeigen
Das Gespräch mit meinem Homöopathen gestern war wider Erwarten sehr fruchtbar. Er war dem ganzen Thema gegenüber recht aufgeschlossen, wie mir schien, und hat signalisiert, dass er gerne Texthinweise, weiterführende Infos etc. von mir annehmen würde, um sich da weiterzubilden.

wenn du einen homöopathen hast, der sich nicht wie viele fachärzte gekränkt fühlt, wenn du ihm erzählst, das ein anderer weg besser ist als der seine, dann würde ich die chance nutzen, und ihm versuchen zu verklickern, dass homöopatie zwar durchaus bereiche hat, wo die herkömliche medizin versagt, das homöopatie aber ausnahmsweise in diesem fall verkannter weise genau das gegenteil davon macht, was es beabsichtigt.
hier geht es wirklich um biochemische prozesse. und nach diesen mobilisiert homöopatie zwar nachweislich schwermetalle, aber ist nicht in der lage ausreichend für die ausleitung zu soren.

evt lässt sich der homöopath deines vertrauens darauf ein dich zu begleiten, wenn du nach cutler ausleitest und sorgt durch seine homöopatischen fähigkeiten "nur" dafür, dass dein imunsystem auf trapp gehalten wird.
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hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
Zitat von Saphyra Beitrag anzeigen

Was gegen eine parallel ausleitung während der Homöopathie spricht, ist, dass es mich sozusagen überrumpelt und ich keine Zeit hatte, gezielt die Leber, Nieren, Darm etc. vorzubereiten.
Und zumindest was die Leber angeht, und wahrscheinlich auch den Darm, besteht da großer Bedarf...

Letzte Nacht konnte ich für Stunden nicht einschlafen (übernervös, Herz rasen, enorme innere Spannungen). Dann habe ich das gleiche getan, was mir auch am Vortag geholfen hat: ich bin aufgestanden und habe mir eine Nori-Alge geröstet und danach eine Banane gegessen. (Nori-Alge war immer mein sofort-Mittel bei starker PMS - Vitamin B6-Mangel?- hat jedenfalls schneller gewirkt als Vitaminpräparate; Banane habe ich irgendwo gelesen, dass es beim einschlafen hilft)

Tatsächlich konnte ich für drei Stunden schlafen - das war's dann aber auch. Irgendwann am späten Vormittag bin ich dann nochmal ins Bett, nachdem ich mich, wie vorher schon erfolgreich erprobt, mit "meine Base" eingerieben habe.
Dann noch einen Leberwickel auf den Bauch, und ich konnte -endlich- wieder einschlafen, wieder für drei Stunden oder so.

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Nun meine Frage an euch:dass es mir nach dem aufwachen für Stunden besser ging, hat wahrscheinlich mit der verbesserten Leberentgiftung dank dem Leberwickel zu tun, schätze ich.
Aber der extrem stinkenden Nachtschweiß - bedeutet das, dass eine Schwermetallentgiftung auch über die Haut stattgefunden hat? (vielleicht ist auch das mit ein Grund, weshalb es mir heute insgesamt schon etwas besser geht, obwohl ich immer noch sehr "angetitscht" bin.
ich weiss nicht genau wie ich hier ansetzen soll, aber es ist mir enorm wichtig. ich hatte ähnliche gedanken.
als vergifteter neigt man wirklich dazu sich mit unwesentlichen zu beschäftigen...oder sagen wir anders, es ist nicht wirklich unwesentlich, aber man sieht die klarheit und einfachheit des problems nicht und beschäftigt sich mit allen themen, die im entferntesten nur damit zu tuen haben könnten. so habe ich es auch gesehen. nach vollständiger entfernung meiner amalgamfüllungen und dem ersten entgiftungsdurchgang (nach cutler) ist es für mich völlig klar. und auch völlig unverständlich, warum ich den punkt der sache nicht schon vorher verstanden habe.
es ist ganz einfach:
man hat dieses zeug im mund.....und nach heutiger sicht ist mir klar, dass es wahrnehmungsverändernt ist. und es vergiftet einen.
der einzige und eigentlich ganz unkomplizierte weg ist: ich lasse mir das unter sicherem schutz entfernen und mache eine entgiftung (in meinem fall cutler). mehr ist es nicht. so einfach...natürlich nicht einfach einfach. aber was mir bewusst geworden ist, ist, dass man als vergifteter tatsächlich dazu neigt das problem nicht richtig einschätzen zu können.


konkret in deinem fall glaube ich du solltest dich gerade nicht um so themen kümmern, wie "evt gehts meiner leber glaub ich nicht gut" usw, sondern eher darum dich effektiv zu entgiften. wenn du währenddessen tatsächlich leberschmezen bekommst, DANN solltest du abbrechen und erkennen, das tatsächlich handlungsbedarf ist in dieser richtung. wichtig sollte aber erstmal sein ---ENTGIFTUNG--- und nicht ---was könnte mit mir evt nicht in ordnung sein--- ich erkenne hier typisches ausweichen vor dem eigentlichen problem, wie es bei vergifteten vor der entgiftung üblich ist. ich glaube, das, was dir zur zeit am meisten kummer beschert ist, dass du realisierst, dass du vergiftet durch das leben wankst.
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