Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

05.04.12 18:04 #1
Neues Thema erstellen
AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ulli987 ist offline
Beiträge: 53
Seit: 28.05.12
Hallo Ben, Hallo Leute,ich weiß nicht Ben ob Du Dich noch an mich erinnerst.
Ich war vor ca. knapp 3 Jahren hier aktiv. Hatte dann 2 Jahre ohne Benzos (Tetrazepam. Mittlerweile Verboten. Täglich 2, manchmal 3) geschafft. Keine einzige Tablette mehr.
Dann nach 2 Jahren der Ruckfall.
Restbestand von 120 Stück Tetras hatte ich immer behalten.
Hinterrgrund: Vor gut eineinhalb Jahren fing ich mit dieser scheiß Schicki Micki Whiskey Sauferei an. Nur teures Zeug. Wurde immer mehr. Am Schluss halbe Flasche am Tag. Im Juli letztes Jahr beschloss ich das zu beenden. Um mir den Entzug zu erleichtern nämlich ich Vollidiot 3-4 Tetrazepam über 1 Woche. Dann runter auf 2 Pro Tag. Klar: Ich hörte nicht auf - Whiskey ja. Hab keine Lust mehr drauf und seit nunmehr 8 Monaten clean. Aber jetzt hab ich die Benzos am Hals. Habe nach Aufbrauch der Restbestände meinem Neurologen reinen Tisch gemacht . Auch meinem Allgemeinarzt. Jetzt bin ich bei 1 Diazepam pro Tag. Manchmal nur halbe. Manchmal gar keine. Manchmal 1.5. Will Runter. Ganz weg. Bin Ingenieur in Fuhrungsposition. Was mich fertigmachte: Bekam 3 neue Bandscheiben die letzten 2 Jahre. Soviel vorerst zu mir. Vielleicht rührt sich .aAl einer bei mir. Ich brauche Kommunikation.

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Ulli, tut mir sehr leid, dass du einen Rückfall hattest. Wieso bist du dem Whisky verfallen, warum brauchst du Hilfsmittel? Wovor hast du Angst? Du musst dieUrsachen kennen, die Trifger ausfindig machen und neue Gedanken - und Verhaltensstrategien entwickeln. Was das Dia angeht, wieso brauchst du unterschiedliche Mengen? Diese kleinen Schwankungen sind nicht wirklich hilfreich.
Vielleicht hältst du noch an Dingen fest, die dir nicht gut tun. Was ist mit deinen Bedürfnissen? Werden die erfüllt? Wo holst du dir Energie, ohne was leisten zu müssen? Was macht deine Partnerschaft, Familie, Freunde, Hobbies für Spaß und Erholung? Ist der Beruf zu dominant?
Sorry, wenn ich so schreibe, aber wenn du nichts änderst, wird sich nichts ändern! Der Schlüssel liegt in Dir!
Herzliche Grüße
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr
AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ulli987 ist offline
Beiträge: 53
Seit: 28.05.12
Hallo Ben,erstmal vielen Dank für Deine Meinung. Wieso ?warum ? Ich weiß nicht. Ich bin eigentlich schon zufrieden und glücklich. Habe prima Job. Stress. Klar. Bin glücklich Zuhause mit meiner Frau. Meine Kinder studieren interessanterweise Meduzin. Bis auf meine HWS Probleme mit den kaputten Bandscheiben. 2 OPs. Sehr oft Kopfschmerzen. Naja. Oft bekomme ich aus heiterem Himmel "Zustände " . Schlecht zu erklären. Saublodes Gefühl. Herzrasen. Irgendwie die Panik. Das hatte ich auch noch 2 Jahre nach Benzoentzug. Dabei hab ich das Zeug echt nicht gefressen. Ich meine ich hab einfach ein sehr sensibles Nervenkostum. Mit Alk oder Benzos wird es besser. Ich bin jetzt über 50. Treibe viel Sport. Nord Walking. Fitness. Standardtanz. Kegeln. Schwimmen. Radfahren täglich in die Arbeit. Es geht gut. Und dann kommen wieder diese Momente wo ich mit den Benzos runterkomme. Wie gesagt relativ niedrig dosiert. Aber ich habe irgendwie keinen Bock durch diese PsychoSchiene zu gehen. Ich hab mich auch viel mit mir selbst beschaftigt. Viele Bücher gelesen : Alle Dale Carnegy. Lola Prinzip. Usw. Alles Excerpiert und für mich meine eigenen 20 Gebote erstellt.die ich zu leben versuche. Weise nicht was falsch läuft. Kann es sein dass man damit leben muss? Wie gesagt. Als ich weder Alk noch Benzos über Jahre auf Alkohol hab ich sogar 10 Jahre komplett verzichtet) Hatte ich auch immer wieder meine Zustände. Eines noch : Mein Freundes Umfeld ging die letzten Jahre ziemlich hinüber. Erst diese Woche hat sich einer meins besten Freunde das Leben genommen. Viele ließen sich scheiden. Andere sind todkrank: Allen 2 haben schwere MS Form. Klar. Das bedrückt mich. Ich meine einfach, das ich ein Kombiproblem aus schwachen Nerven und gesundheitlichen Problemen mit meiner HWS habe. Irgendwie will ich trotzdem von den Benzos weg weil ich ohne Hilfsmittel in spontan unangenehmen Situationen keine Alternative sehe. So. Jetzt mal genug fürs erste. Danke für Deine Geduld.

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Lady Ymoja ist offline
Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Hallo Ulli

Da du schreibst, dass du Kommunikation brauchst, noch ein kleiner Imput von mir.

Also erst mal: Benzos find ich auch sch... und ich wünsche dir auch, dass du wieder davon runter kommst. Allerdings scheinst du jemand zu sein, der genau weiss was er will und wie. Und da anscheinend recht viel auch ganz gut klappt, bin ich mir nicht sicher, ob auf diese Weise, also ohne deine ganze bisherige Ausrichtung zu hinterfragen, ein ganz-weglassen von den Benzos oder Ähnlichem möglich ist. Allenfalls ists halt ein Abwechseln von unterschiedlichen Substanzen, wie du's ja bis jetzt auch gemacht hast.

Und zwischendurch gewisse Zustände aushalten (weiss nicht, was für welche das sind. Aber offensichtlich solche, die du "weghaben" möchtest).

Zitat von Ulli987 Beitrag anzeigen
Ich hab mich auch viel mit mir selbst beschaftigt. Viele Bücher gelesen : Alle Dale Carnegy. Lola Prinzip. Usw. Alles Excerpiert und für mich meine eigenen 20 Gebote erstellt.die ich zu leben versuche. Weise nicht was falsch läuft. Kann es sein dass man damit leben muss?
Hier. Wegen diesen beiden Namen klick ich mich ein. Dale_Carnegie kenn ich nicht, laut Wikipedia ein "Kommunikations- und Motivationstrainer im Bereich des Positiven Denkens".

Und das Lola Prinzip: Interessant, was da bei Wikipedia unter "Kritik" steht. Demnach ginge es auch ums "Positive Denken".

Mit den Büchern von René Egli kann ich nicht viel anfangen. Aber so viel meine ich erkennen zu können: es geht nicht ums Positive Denken. Hab einige Videos geschaut kürzlich, da kam auch seine Frau (Francoise Egli) drin vor. Und ich verstehe es nun so, dass sie die "Kunst des Lebens" "beherrscht" (respektive sich vom Leben beherrschen lässt, also sie lebt aus meiner Sicht in dieser "göttlichen Hingabe", in jedem Moment).

Und ihr Mann baut dann daraus Konzepte (teilweise oder sogar voll, weiss ich nicht, durchaus zusammen mit seiner Frau). Und daraus werden dann Bücher.

Aber so läuft das nicht. Leben nach Konzepten? Nach Geboten??? Dabei geht doch genau das Leben selbst drauf!!! Also der direkte, unverfälschte Kontakt mit dem Leben! (Entsprechend seh ichs z.B. auch so mit den Religionen (wird blind irgendwelchen Geboten gefolgt) im Gegensatz zu den Typen (Jesus, Buddha etc.), welche das Ganze ausgelöst haben - LEBEND.

Zitat von Ulli987 Beitrag anzeigen
Als ich weder Alk noch Benzos über Jahre auf Alkohol hab ich sogar 10 Jahre komplett verzichtet) Hatte ich auch immer wieder meine Zustände.
Und z.B. auf dich und dein "Problem" übertragen seh ich das so: Das Leben ruft. Auf alle möglichen Arten. (Körper, Psyche.) Ist aber schwer zu durchdringen (Du, via dein Verstand). Zu Vieles läuft ja gut. Du WILLST es so.

Hm. Wie soll ich sagen. Ich glaube, es geht (ein bisschen zumindest) in Richtung "Demut". Vor dem Leben, vor dem "Ruf des Lebens". Dies schreib ich auch noch wegen dem:
Zitat von Ulli987 Beitrag anzeigen
Mein Freundes Umfeld ging die letzten Jahre ziemlich hinüber. Erst diese Woche hat sich einer meins besten Freunde das Leben genommen. Viele ließen sich scheiden. Andere sind todkrank: Allen 2 haben schwere MS Form. Klar. Das bedrückt mich. Ich meine einfach, das ich ein Kombiproblem aus schwachen Nerven und gesundheitlichen Problemen mit meiner HWS habe. Irgendwie will ich trotzdem von den Benzos weg weil ich ohne Hilfsmittel in spontan unangenehmen Situationen keine Alternative sehe.
Was sind das denn für "spontan unangenehme Situationen"?

Brauchst es hier natürlich nicht zu benennen. Ist auch ziemlich wahrscheinlich, dass du aus der "Psycho-Ecke" nur bedingt Antworten kriegst.

Aber für dich selbst könnte es wichtig sein.

Ach ja. Falls du in der Schweiz lebst oder es sonstwie machbar wäre: Kannst ja mal persönlich vorbei gehen bei den Eglis. Vor allem mit Francoise zu plaudern könnte evtl. ein interessanter Anstoss sein. (Ich war noch nie, wollte aber kürzlich. Kam was dazwischen.)
So wie ich sie in den Videos erlebe, würde ich nicht sagen, dass es um Positives Denken geht. (!!!) Sondern um ein tiefes Verständnis fürs Leben an sich. Woraus erst eine positive Sichtweise FOLGT. Und zwar im Akzeptieren dessen was ist, ein tiefes Annehmen.

So sagte sie z.B. in einem Video so sinngemäss:
"Wenn ich etwas kaufen möchte und kein Geld dafür habe, dann ist es doch einfach GENIAL, wie das Leben es einrichtet! Weil dann brauche ich das auch nicht! Das Leben weiss es besser als ich selbst."

Das ist was völlig anderes als diese Art von "positivem Denken", wo es einzig und allein drum geht: noch erfolgreicher werden. Immer und immer die eigenen Ziele erreichen, die man sich im Kopf zusammen gebastelt hat.

Schicksalsschläge deuten - meiner Ansicht nach - darauf hin: es gibt noch mehr.

Und ... so vermutlich auch die Hintergründe, weshalb du die Benzos nehmen "musst".

Und bei jedem Mensch ists anders und das Leben ist ja oft auch "gnädig", gell. Also man macht die "inneren Erkenntnisse" ja oft schrittweise. Jeder auf seine Art, in seinem Tempo.

Na. Wollte halt nur mal einen Input(sversuch) beisteuern. Keine Ahnung, ob du was damit anfangen kannst.

Es grüsst dich

Ymoja

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ulli987 ist offline
Beiträge: 53
Seit: 28.05.12
Hallo Ymoja,
danke für Deine ausführlichen Worte.
Ich muss da erst mal drüber nachdenken und melde mich dann wieder!!!
Gruss und gute Nacht!!
Ulli

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Lady Ymoja ist offline
Beiträge: 634
Seit: 05.01.15
Danke!

Schon okay. Also nur antworten dann, wenn du magst.
Nachdenken drüber allein freut mich auch schon!

Auch Gute N8!

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ulli987 ist offline
Beiträge: 53
Seit: 28.05.12
Danke! Wenn sich jemand die Mühe macht mit meinen Problemen zu beschäftigen denke ich immer drüber nach!!!
Grippe im Anmarsch! So fällt Fitness Training bei diesem Mist Wetter leider aus und ich kann etwas lesen!
Euch einen schönen Sonntag!

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Ulli, dein Leben scheint von außen betrachtet geordnet. Finanzielle Probleme scheint es nicht zu geben, Familie läuft gut, guter Job...... mein Auto, meine Frau, meine Kinder, mein Haus, mein Hund, meine Yacht..... verzeih bitte, wenn ich hier etwas provokativ bin.
Aber es gab mal Gründe, warum du zu Hilfsmittel gegriffen hast.
Wann hast du damit begonnen und warum? Die Antworten auf diese Fragen erscheinen mir als wichtig!
Was fehlte in deinem Leben, wovor hattest du Angst oder anders, welche Gefühle wolltest du nicht fühlen?
Was tust du für deine Entspannung, was bringt dir innere Freude? Was macht dir richtig Spaß?
Du treibst viel Sport! Dafür wendest du viel Zeit auf, oder nicht?!
Hast du Angst krank zu werden? Hast du Angst vor dem Tod? Dann müsstest du dich damit auseinandersetzen.
Wie viel Zeit verbringst du bewusst und intensiv mit deiner Frau? Welche bewusste Unternehmungen, außer Sport, integrierst du in dein Leben, damit du erLEBST?
Was genau sind deine komischen Zustände? Klar ist für mich, dass es seeehr lange dauern kann, bis der Körper und die Psyche eines ehemals Benzodiazepinabhängigen Menschen wieder normal funktionieren. Bei mir selbst sind es mittlerweile 3 Jahre ohne Benzo und doch gibt es, wenn auch immer seltener, Schwindelmomente, Anspannungen und kleinere Angstattacken, die ich aber nun ohne Hilfsmittel bewältigen kann.

Du hast dich sehr viel mit Motivation, positiven Denken und dir beschäftigt. Das ist gut und doch kannst du deine Probleme wahrscheinlich nicht nur rational bösen.
Die Bereitschaft sich näher kennenzulernen und sich zu öffnen und anzunehmen, besonders Ängste und vermeintliche Schwächen, könnte dir zum Kompass und Wegweiser werden.

Oder mal anders gesagt: Wenn dein Leben zu deinen Wesen passen würde, müsste es dir doch gut gehen.... tut es aber nicht.
Wenn du bei einer Berechnung ein anderes Ergebnis haben willst, musst du die Gleichung entsprechend verändern��
Herzliche Grüße
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Zusammen!
Mein Buch "Nur bei Bedarf! Die Abhängigkeitsfalle" über meine Benzodiazepinabhängigkeit (über 10 Jahre), den Entzug (ab 17.04.2012) und die Zeit danach ist fertig! Ich habe es wirklich in die Tat umgesetzt. Nun habe ich die ersten gedruckten Exemplare erhalten. Es ist ein Erfahrungsbericht und Ratgeber mit nützlichen Informationen, die hoffentlich eine Hilfe für die Menschen sind, die den Weg noch vor sich haben, gerade dabei sind oder als Partner betroffen sind.
Auf Grund meiner damaligen eigenen Fragen (rund um den zu erwartenden Entzug) auf die es keine oder nur sehr wenige detaillierte Antworten gab und der Erfahrungen und Nachfragen innerhalb dieses Forums, Threads "Wie lange dauert der Entzug, welche Symptome und wie lange,.....", habe ich am Ende des Buches meine Symptome, während der Abhängigkeit und während des Entzugs bis zu 2 Jahre danach, in Diagrammen dargestellt, so dass mein persönlicher Verlauf in Sachen psychischer und physischer Symptome nachgeschaut werden kann. Ein Teil des Buches habe ich meiner Frau gewidmet, die während dieser schweren Zeit natürlich stark betroffen war - sie schildert das ganze aus ihrer Sicht.

Da ich dieses Forum Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Tipps zu Gesundheit als sehr hilfreich empfand und Betroffene froh sein können, dass es so etwas gibt, habe ich, nach Rücksprache mit dem Seitenbetreiber, im Buch auch die Website aufgeführt.

Das Buch kann demnächst über den AAVAA-Verlag aus Berlin bestellt werden. Ab April sollte es dann auch über Amazon, Thalia, etc. zu bestellen sein. Wer bereits jetzt Interesse am Buch hat, kann es mir auch schreiben oder über www.apisa.de bestellen.

Ich hoffe sehr, dass das Buch Betroffenen hilfreich ist, damit sie einen Weg aus dem Leid hin zur persönlichen Unabhängigkeit und Freiheit finden.

Herzliche Grüße und allen Betroffenen viel Kraft und Geduld
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

Geändert von Ben Diaz (05.03.15 um 20:30 Uhr) Grund: Buchtitel vergessen ;-)

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Turicum ist offline
Beiträge: 52
Seit: 03.05.14
Hallo Zusammen

Ich klink mich hier mal ein. Hab auch nicht alle 559 Beiträge gelesen. Hab da einfach mal so ne Frage an die Erfahrenen Benzoianer:

Benzos nehme ich nun bald seit 12 Jahren. Anfang 2002 bekam ich plötzlich Schwindelgefühle. Diese Gefühle machten dann des öfteren Panikattaken. Im Sommer 2003 war es dann so schlimm, das mir endlich ein Arzt Alprazolam verschrieb. Super.. Probleme sofort weg. Die ersten paar Jahre konnte ich den Konsum auf ca 1-1,5 mg Alprazolam pro Woche beschränken. Im November 2004 wurde bei mir MS Diagnostiziert. Immer wieder hatte ich Schübe und meine Probleme, Symptome, Schäden wurden stetig mehr. 2013 - Sommer 2014 ist der Konsum auf ca, 0,5 mg Alprazolam oder 1mg Lorazepam pro Tag gestiegen. Hatte immer wieder Tage wo ich es nicht einnahm und keine Entzugserscheinungen bemerkte. Im Sommer 2014 ganz schlimmer MS Schub wovon ich mich heute noch nicht erholt habe. Meine Dosis Benzo stieg erneut. Machmal 1mg Alprazolam und 1mg Lorazepam am gleichen Tag.

Wenn ich die Wohnung verlasse gehts nicht mehr ohne Benzos. Bleib ich zu Hause, beiss ich mich durch die Tage. Aber woher weiss ich nun was MS (und oder Neuroborreliose) ist und was Entzugserscheinungen. Alle Meine Symptome könnten Entzugserscheinungen oder auch die Krankheiten betreffen.

Ich leide an weit über 100 Symptomen. Die wichtigsten sind:

Schwindel / Benommen / Schleiersehen (Schliergen und Flecken) / Entzündungsschmerz hinter den Augen / Wahrnehmungsstörungen (Reizungen aller Art) / Verbrennngsschmerz in Beinen und Füssen sowie der rechten Hand / Gangunsicherheit / Zittern / und Panikattaken (meist im Zusammenhang mit Uebelkeit)

Nun die Frage an Euch, wie stell ich fest was Benzoentzugserscheinungen sind und was nicht? Alles Beschriebene könnte auch MS sein.

Lg Turicum

Geändert von Turicum (07.03.15 um 15:42 Uhr)


Optionen Suchen


Themenübersicht