Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

05.04.12 18:04 #1
Neues Thema erstellen
Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
[QUOTE=granny jane;1035046]

also am meisten stresst mich:

steifigkeit im ganzen körper
muskelschmerzen in den beinen aber hallo
etwas kehlkopfdruck
zittern
nackensteife

alle symtome machen mein leben schwierig und ich hoffe es wird besser aber ab wann in etwa?

........QUOTE]

Liebe Jane, ich versuche dir von meiner Entzugszeit zu erzählen, doch bedenke, dass jeder Mensch individuell ist und somit jeder Entzug unterschiedlich.
Du schreibst von einigen Symptomen, manche davon hatte ich, andere dafür nicht.
Meine Erfahrung ist, dass im Entzug das Nervensystem extrem sensibel ist und somit auch die Muskulatur in einer Art leichter Daueranspannung ist. Dies könnte die Muskelschmerzen, die Steifigkeit und das zittern erklären.
Ich selbst hatte lange mit Stimmungsschwankungen, innerer Unruhe, Schweißausbrüchen, Standprobleme (Schwindel), eine Art Blitze im Kopf (schwer zu beschreiben), Hautirritationen (leichtes brennen), Extrasystolen des Herzens und sehr sensiblen Augen zu tun.
Diese Symptome sind ja sehr unangenehm und können natürlich Angst auslösen. Auch wenn du vorher keine Angststörung hattest, so musst du nun trotzdem im Entzug mit Ängsten umgehen können. Wie du ja weißt arbeitet dein Gehirn nicht normal...... Diazepam hat die Angststörung über eine lange Zeit hinweg übernommen. Dein Gehirn ist nun eine Zeitlang ungeschützt und muss den normalen Umgang mit Ängsten erst wieder lernen. Wichtig ist, dass du ein Bewusstsein bekommst, ob deine Symptome reine Entzugssymptome sind und ungefährlich oder ob du in Gefahr bist. Wenn du es schaffst eine innere Überzeugung zu bekommen, dass es lediglich Symptome sind, die du nur aushalten musst und somit nicht in Gefahr bist, dann kannst du im "Symptom-Fall / Angst-Fall" auch eine essentielle Entscheidung treffen, die dich die Symptome ohne Panik und Klinikaufenthalt überstehen lässt. Wenn du dir unsicher bist, ob die Symptome gefährlich sind, dann spreche mit einem Arzt (am besten Psychiater, weil der sich mit den Medikamenten auskennt) oder auch deinem Hausarzt, damit du die Zweifel beseitigen kannst.
Eine klare Entscheidung im Krisenfall hilft dir zu vertrauen und durchzuhalten. Dein Kopf muss dem Entzug folgen können!

Wie lange der Entzug dauert? Das kann wohl Niemand so wirklich sagen.
Ich kann dir von mir sagen, dass ich ca. 3 Monate extrem zu kämpfen hatte, nach ca. einem halben Jahr gingen die körperlichen Symptome stark zurück, was nicht heißt, dass es 6 Monate gleich war - der Verlauf ist wellenförmig. Die Intensität der Symptome verändert sich - es gibt zwar immer noch Spitzen, doch diese liegen in immer größeren Zeitabständen auseinander und sind auch nicht mehr so stark - auch wenn es sich lange Zeit so anfühlt, als wäre es wie am Anfang. DEM IST ABER NCHT SO! Du darfst dich in solchen Phasen nicht verunsichern lassen - ES WIRD BESSER, AUCH WENN ES SICH OFT NICHT SO ANFÜHLT. Ich befürchte, dass so mancher Betroffene in genau solchen Phasen aufgibt, weil er den Glauben an die wirkliche Verbesserung verliert. Ich selbst habe jeden Tag alle Symptome und meine Gefühle, Ängste notiert und konnte meinen Entzugsverlauf sehen und feststellen, dass es sich besserte! Das hat mir sehr geholfen zu vertrauen und durchzustehen.
Die psychische Stabilität hat nach ca. 6 Monaten zugenommen, nach 9-12 Monaten wurde es merklich besser und nach ca. 1 1/2 Jahren fühlte ich immer mehr Normalität und immer öfter wieder Leichtigkeit und innere Ruhe.
Das ist eine lange Zeit, doch es lohnt sich durchzuhalten. Innerhalb der Zeit gab es ja stetig leichte Verbesserungen. Es ist ja auch nicht so, dass du morgens aufwachst und der Spuk ist vorbei..... aber du wirst ab und zu rückblickend feststellen, dass das ein oder andere Symptom verschwunden ist.

Auch wenn du keine Angststörung hattest, könnte dir helfen, sich mit der Bewältigung von Ängsten zu beschäftigen - eine Verhaltenstherapie kann hier wirklich helfen, denn es ist egal, ob du das vorher hattest oder nicht, du musst es ja nun bewältigen können, damit du da wieder raus kommst.
Auch wenn du es dir im Moment vielleicht nicht vorstellen kannst, wie das gehen soll - Entspannungstechniken können dir langfristig helfen. Mir hilft die Meditation mich von Gedanken zu lösen bzw. Klarheit über das ein oder andere Thema, was mich beschäftigt, zu erlangen. Dazu gehörte damals auch die Vorbereitung auf den Entzug und auf die Angstattacken im Entzug usw. Ich mache das heute noch, täglich 20 Minuten. BEDENKE: Das erlenen von Meditation und Entspannungstechniken braucht tägliche Übung bis es sich bemerkbar macht. Du musst dein Gehirn darauf trainieren! Würde es sofort funktionieren, könntest du es ja bereits. Es ist wie ein Instrument lernen, am Anfang nur Misttöne. Tägliches Training bringt dich weiter und mit der Zeit kannst du Lieder spielen!

Wenn du deinen Entzug rum hast, könnte es sich lohnen zu hinterfragen, wie die Abhängigkeit entstehen konnte? Warum du zur Nacht täglich Diazepam genommen hast. Warum konntest du nicht schlafen? Was hielt dich wach? Was ist die Ursache?

Ich hoffe, du kannst irgendetwas von meinem geschriebenen gebrauchen, damit du durchhalten kannst.....

Denke nicht in Monaten. Du brauchst Geduld, das heißt durchhalten und die Überzeugung haben, dass es der richtige Weg ist. Die Zeit spielt hier eine untergeordnete Rolle - denn es braucht so lange, wie es braucht.
LOSLASSEN ist eine Disziplin im Entzug, welche dir später im weiteren Leben hilfreich sein wird.

Herzliche Grüße
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

Geändert von Ben Diaz (24.10.14 um 12:29 Uhr) Grund: Rechtschreibung ;-)

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

granny jane ist offline
Beiträge: 32
Seit: 21.10.14
lieber ben, vielen dank erst einmal aber ich bitte dich noch einmal ....

sei so lieb und guck mal in deinen kalender was in den ersten 3 monaten sich besserte, es geht NUR UM KÖRPERLICHE SYMTOME, das wäre echt sehr hilfreich, danke!

ich habe keine angst, nicht mal jetzt, ein glück... warte nur das alles aufhört, will wieder retour ins leben, tanzen, roller fahren, etc..... spaß haben in italien, schwimmen uvm. ... austellungen besuchen ... sport machen ... raus gehen ... chor wieder besuchen ... ich bin sehr gerne unter menschen und draußen ... das habe ich immer gemacht auch im entzug, sofern es diese blöden symtome zuließen, roller fahren im mai beendet wegen der steifen muskulatur zu gefährlich für mich und andere - nur ein beispiel

habe es nur genommen weil ich nach op der leiste jede nacht, wegen der schmerzen beim drehen, wach wurde und besser durchschlafen konnte um die reha zu schaffen, die ambulant war. war mir der wirkung nicht bewußt, sonst nie im leben ..

es war nur eine durchschlafhilfe und jetzt nehme ich nichts mehr und kann schon fast jede nacht ganz prima schlafen zumal alles verheilt ist.

ich glaube ich bin ein einzelfall, der pech hatte - wenn ich etwas besser gewußt hätte was das für ein zeug ist, ich hätte es niemals genommen!

vermute bzw. weiß das ich es nur zur durschlaf-unterstüzung nahm .... habe keine angst ehrlich ... lieben gruß jane - wenigsten nur knapp 2 jahre genommen und nie mehr als 5 mg zur nacht - hatte glück im unglück
__________________
TIPPFEHLER SIND FÜR ALLE GEMACHT ABER WER EINEN FINDET DARF IHN BEHALTEN!

Geändert von granny jane (24.10.14 um 14:15 Uhr)

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
mehr
Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Liebe Jane,
so passiert es oft. Es ist kein Einzelfall, dass du durch die Unwissenheit über die Funktion des Medikaments da hinein geschlittert bist.
In diese Falle bin ich auch getappt, sonst hätte ich es auch nicht genommen, zumindest hätte ich das Ziel gehabt es ganz schnell wieder los zu werden. Meine Dosis war im Schnitt kleiner als 5 mg, oft viele Tage dazwischen ohne Diazepam und das über 10 Jahre.... eine "unbewusste Medikamentenabhängigkeit" - Nur bei Bedarf.....ja, so geht das irgendwie immer los.

Wenn du keine Ängste hattest, warum musstest du dann in die Notfallaufnahmen? Du schreibst selbst, dass das unnötig war. Wie auch immer.....

Also die ersten 3 Monate..... hier würde ich gerne eine Grafik einfügen, wie die Verläufe in Bezug auf Schwindel, unsicheres Stehen.... verliefen. Aber das geht irgendwie nicht bzw. ich weiß nicht wie.

Es ist einfach so, dass sich die zittrigen Beine schon nach wenigen Wochen verloren hatten, aber nach einer Pause wieder für ein paar Tage kamen und dann weg waren. Schweißattacken kamen erst nach ca. 1 Monat und blieben in unterschiedlicher Stärke und verschwanden nach 5 Monaten fast ganz. Der Verlauf ist in Worten wirklich sehr schwierig zu beschreiben.....

Ich hatte auf jeden Fall in Sachen körperlicher Beeinträchtigung nach ca. 4-5 Monaten erhebliche Fortschritte gemacht. Vieles war auf ein Minimum runtergegangen!

Ich kann es im Moment nicht besser beschreiben...... Sorry!

Herzliche Grüße
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

granny jane ist offline
Beiträge: 32
Seit: 21.10.14
lieber ben,

also ich hatte einen infekt im april 2013, bekam antibiotika und setzte alles ab, dann begannen die rettungsstellen-besuche wo mir keiner sagen konnte was es war, ES WAREN ALLES ENTZUGSSYMTOME!!!! so ging das bis oktober 2013 und ich wurde 3 mal stationär behandelt, alles okay!!! selbst ein psychiater wusste nicht was es sein könnte obwohl ich immer sagte: habe tramal gegen die schmerzen der op-verletzungen genommen 3-4 x 30 trofen am tag und zur nacht 5 mg DIAZEPAM zum durchschlafen trotz schmerzen.... die götter in weis sind schon genies und haben ahnung

ich sollte sogar noch vieles mehr nehmen, mein instinkt riet mir ab.... bei diazepam hatte ich keine angst weil ich dachte, es ist das 50 jahre alte valium, das ist bekannt und bei 5 mg bis es besser wird, das kann nicht schaden es ist der alptraum

SO DAS IST GUT INFORMATIV; NOCH MEHR BITTE FÜR DIE 6 - 12 woche:
Es ist einfach so, dass sich die zittrigen Beine schon nach wenigen Wochen verloren hatten, aber nach einer Pause wieder für ein paar Tage kamen und dann weg waren. Schweißattacken kamen erst nach ca. 1 Monat und blieben in unterschiedlicher Stärke und verschwanden nach 5 Monaten fast ganz. Der Verlauf ist in Worten wirklich sehr schwierig zu beschreiben..... BITTE NUR NOCH 1 X FÜR MICH; JA

hätte nur 1 arzt, der erste besuch in krankenhaus wurde von einem psychiater betreut, gesagt, es sind entzugssymtome, ich wäre nicht mehr rein gegangen, naja dafür alles abgeklärt, bin gesund!!!!!

also lieber ben, bitte zeige mir wie es evtl. laufen könnte, das wäre klasse ....

bei mir ist schafen o.k. sogar siesta möglich

was schwer ist, die muskelschmerzen und die körpersteifigkeit, kann kaum laufen ebenfalls schlimm, die nackensteife und das gefühl von schwanken ....

würde mich so freuen, wenn du dir noch mal die mühe machst, es zu schreiben, was wann besser wurde und vielleicht aufhörte, so detailliert wie dein schwitzen, kam nach 1 monat, verschwand ganz nach 5. monaten ....

lieben gruss jane - DIE FACHÄRTZE KENNEN PROF ASTHON NICHT UND HABEN KEINE AHNUNG WIE ES WIRKT - HIER IN BERLIN 2014 oje und verschreiben fleissig weiter .....
__________________
TIPPFEHLER SIND FÜR ALLE GEMACHT ABER WER EINEN FINDET DARF IHN BEHALTEN!

Geändert von granny jane (24.10.14 um 18:12 Uhr)

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Liebe Jane, ich verstehe, dass du ungeduldig bist und gerne mehr wissen möchtest. Aber bedenke, dass jeder Mensch und somit jeder Entzug anders ist. Was das schwanken angeht (Schwindel, unsicheres Stehen) war es so, dass es mich ca. ein halbes Jahr begleitet hat. Nicht jeden Tag, aber fast. Die Stärke des Schwindels ließ nach und nach 6 Monaten fast ganz weg. Aber es gab auch nach ca. 1 Jahr mal wieder Phasen des Schwindels - nicht so stark und nicht so lange (ob es noch mit dem Diazepam-Entzug hatte, keine Ahnung). Nach so langer Zeit eine Verbindung zum Entzug herzustellen, würde wohl ein Veto der Ärzteschaft auf den Plan rufen - aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das Gehirn hier einfach länger braucht........
Ich vermute, dass du diesen ungleichmäßigen Verlauf (kommen, gehen, unterschiedlich stark, aber tendenziell weniger und seltener) auf alle Symptome übertragen kannst.
In meinem Fall ergab sich nach ca. 8 Wochen noch einmal eine kurzzeitige Summierung von körperlichen Symptomen, die dann wieder abnahmen / kurze Spitzen gab es zwischendrin immer wieder - nach ca. 6-7 Monaten waren die meisten Symptome weg bzw. auf einem niedrigen Level.

Ich hoffe, dass du die Gewissheit über die bessere Zeit nach dem Entzug in dir trägst. Dann bleibt die Hoffnung und du weißt warum du diese schwere Zeit durchlebst und durchstehen wirst!!!

Vielleicht geht es bei dir wesentlich schneller als bei mir! Länger? Eher nicht.

Mit einem festen Glauben, einer inneren Überzeugung, Mut und Kraft überstehst du die Zeit und dann kannst du wieder richtig durchstarten!!!

Herzliche Grüße
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

granny jane ist offline
Beiträge: 32
Seit: 21.10.14
lieber ben,

danke für die antwort. sicher, du hast recht, jeder körper ist anders und aber leider habe ich bis jetzt, so einen fall wie meinen mit nur 2 jahren nicht gefunden und heute denke ich oft, wäre ich nur bei baldrian tabletten geblieben aber der reha-zeitdruck, die op-narbenschmerzen uvm. zwangen mich rechtzeitig zu schlafen und wenigsten 6 stunden durchzuschlafen deshalb die einnahme... kann ganz gut schlafen ohne diaz!!!!!

da die hwz 240 stunden/ 10 tage beträgt und der abbau jeweils 3 stufen hat, könnte ich nach 60 tagen bei echten 0 mg angekommen sein denn 0,5 ist ja nicht 0, übrigens bei benzo.buddie geht man davon aus das die entgiftungzeit 24 monate dauert, das passt zu deiner befindlichkeit sehr gut!

in den forum in den ich war bzw. bin, sind viele mit großen problemen beim beenden von antidepressiva, das soll noch schwerer sein ganz zu schweigen von neuroleptika, da haben wir noch glück mit den diaz

heute sind es 48 tage und wenn das laufen besser ginge, wäre es schon superschön

ein prof. dr. der pharmakologie aus lübeck und betroffene machen einen film zu dem traurigen thema für den wdr, da die unkenntnis der ärzte echt eine tragödie ist zumal sie echt fast nichts über den entzug wissen, der richtig gemacht, ziemlich gut laufen kann.

kenne eine weibliche angstpatientin, die von tavor auf die diaz umgestellt hat, ganz langsam über monate, dann je 0,5 mg alle 3 wochen reduziert und am ende nach beenden nur noch 9 tage wenige symtome hatte und dann war der spuk bei ihr vorbei, hat gut geklappt weil sie es gleich beim ersten versuch richtig gemacht hat, beneidenswert echt.... oder? sie hatte kaum symtome ....

leider machen viele fehler weil sie nicht informiert werden wie es richtig geht, so war es auch bei mir .... war in drei suchtkiniken - amulant, habe 5 psychiater gesprochen, 4 neurologen und erst meine hausärtzin gestand das sie das alles nicht wusste, zu spät für mein zentrales nervensystem - muss da jetzt durch, einer meinte 5 mg sind nach 10 tagen erledigt ein prof. einer großen suchtstation!

so danke und falls es deine zeit erlaubt, dann schreibe bitte was dir noch einfällt, was wann kam und wann ging ... lieben gruss jane - überlege das alles mal bei domian zu erzählen?
__________________
TIPPFEHLER SIND FÜR ALLE GEMACHT ABER WER EINEN FINDET DARF IHN BEHALTEN!

Geändert von granny jane (31.10.14 um 10:13 Uhr)

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

granny jane ist offline
Beiträge: 32
Seit: 21.10.14
so nur kurz: 7 wochen geschafft!

wenn die körperlichen symtome weg wären, ginge es mir echt gut

ben, bitte, falls du hier rein schaust, schreibe doch etwas, bitte!

lieben gruss jane
__________________
TIPPFEHLER SIND FÜR ALLE GEMACHT ABER WER EINEN FINDET DARF IHN BEHALTEN!

Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Danywhere ist offline
Beiträge: 17
Seit: 14.04.08
Hallihallo

Jetzt war ich wirklich lange nicht mehr hier...
Aber mich gibt es noch

Im grossen und ganzen gehts mir ok.
Gibt sicher noch einige auf und abs und mit der Energie und Stabilität
darf es auch noch einiges besser werden.

Aber auf jeden Fall denke ich, bin ich auf dem richtigen Weg.

Deine Selbstständigkeit und dein Buch, scheinen in dem Fall ja schon
zum greifen nahe zu sein...
Drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass alles gut klappt.

Wie geht es dir sonst so?
Hast du die letzten Monate bei dir immer noch Änderungen/Verbesserungen
registrieren können?

LG Dan

@granny Jane

Auch dir wünsche ich ganz viel Kraft für deinen Weg, den du schon so weit
geschafft hast und daher stolz auf dich sein kannst.

Das Forum von dem du schreibst, ist glaube ich das ADFD?
Da hab ich auch immer mal ab und an reingeschaut.

Tja, die Benzos bin ich jetzt endlich los und die AD's, an denen bin ich
noch am reduzieren...

Ich denke es können sowohl Benzos als auch AD's oder Neuroleptikas
gleich schlimm sein zum entziehen.
Das kommt wohl sicher auf den Typ Mensch an.
Gibt ja schon auch viele Menschen, bei denen das Absetzen von AD's
einigermassen gut klappt...

Nun ja, ich mach das auf jeden Fall ganz langsam und hoffe, dass es ohne
grössere Probleme klappt.

Schritt für Schritt mit Gedult und Durchhaltewillen....
Das ist glaube ich unser aller Rezept hier...

Wünsche euch noch einen schönen Abend
Gruess
Dan

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Jane, hallo Dan,

schön zu hören, dass ihr durchgehalten habt.

Sorry, dass ich die letzten Wochen nicht geantwortet hatte.....

Mir selbst geht es soweit gut und die Tendenz der Besserung ist im Moment etwas auf der Stelle. Kann mit dem Stress der letzten Wochen zusammenhängen. Aber ich bin noch auf dem richtigen Weg.
Absetzen von Benzo oder AD: Ich würde Dan zustimmen, es ist beides schwierig und kommt wohl auf den Menschen an.
Langsam scheint in der Tat einer der besseren Wege zu sein.
Klarheit über die Funktion und eine gute Begleitung sind wichtig....

Buch: Ich habe einen Vertrag mit einem Verlag abgeschlossen, der das Buch veröffentlichen wird.
Hoffe, dass es noch Anfang 2015 wird.

LG und Euch ALLEN viel Kraft durch Überzeugung!!!
BEN
__________________
Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

AW: Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

Innuendo ist offline
Beiträge: 236
Seit: 25.07.13
Hallo...

ich habe selber nichts direkt mit Sucht zu tun, aber bin durchs studieren von den Funktionen des Gehirns, Transmitter ect. nicht ums Thema Sucht herumgekommen. Für mich ist Neurostimulation die einzig wahre Möglichkeit schnell und mit wenig Entzug von sämtlichen Stoffen wegzukommen. Dabei wird nicht nur der Körper entgiftet sondern auch das Gehirn angeregt selbstständig wieder die Stoffe zu produzieren, deren Fehlen zur Sucht führt. Das überbrückt gleich die 1-2 Jahre, die das Gehirn normalerweise braucht um sich wieder zu regenerieren. Deswegen werden die meisten in dem Zeitraum wieder rückfällig.
Ich hatte dazu einen Erfahrungsbericht einer Exsüchtigen mal eingestellt und noch viel dazu recherchiert. Versucht es damit!

http://www.symptome.ch/vbboard/erfol...on-entzug.html

Alles Gute!

Innuendo
__________________
Ich:"Ich habe Streptokokken" Fr Dok:"Dann machen Sie doch mal mehr Sport."


Optionen Suchen


Themenübersicht