Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

05.04.12 18:04 #1
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Karde ist offline
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Liebe Jane
es freut mich von Dir zu lesen das es klappte. Was ich so verstehe wäre, den Entzug in längerer Zeit zu machen, denn der Körper hat ja immer noch ein gewisses Mass in sich drin. Vor allem die letzte Phase könntest Du evtl. verlängern. Nimm diese Hürde in einer Zeit, wo Du weisst, dass Du gut zu Dir schauen kannst, und keine Belastungen in Sicht sind, dann fällt es evtl. auch noch leichter.

Herzliche Grüsse und ich freue mich für Dich, hoffe dass auch sfr es so machen kann.

Ich bin auch glücklicherweise bereits einige Wochen ganz vom Tramal weg, die 50mg Dosis musste ich ja sehr lange Zeit aufrecht erhalten.

Béatrice
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GrannyJane
liebe beatrice, es freut mich für dich, leider weiß ich nicht wirklich warum du es nahmst? jedenfalls trifft es das zentrale nervensystem heftig und keiner klärt einen auf, leider.

auch für dich die info zum "adfd" antidepressiva forum deutschland zu gehen, denn dort sind fitte leute und die moderieren die sachen und betroffene geben sehr gute tipps!

nicht das es hier nicht tolle leute gibt aber in meinem fall, war dort echt so tolle hilfe im angebot das ich nur staunen konnte, wie gesagt pharmakologische auskünfte inklusive

so ihr könnt sehr gerne meine beiträge dort finden unter: Wenn du das Thema ansehen möchtest, verwende folgenden Link:
ADFD • Thema anzeigen - Hilfe Diazepam abgesetzt immer noch Symtome

lieben gruss granny

Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Karde ist offline
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Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
auch für dich die info zum "adfd" antidepressiva forum deutschland zu gehen, denn dort sind fitte leute und die moderieren die sachen und betroffene geben sehr gute tipps!

nicht das es hier nicht tolle leute gibt aber in meinem fall, war dort echt so tolle hilfe im angebot das ich nur staunen konnte, wie gesagt pharmakologische auskünfte inklusive

so ihr könnt sehr gerne meine beiträge dort finden unter: Wenn du das Thema ansehen möchtest, verwende folgenden Link:
ADFD • Thema anzeigen - Hilfe Diazepam abgesetzt immer noch Symtome
Ja, es tat mir auch echt leid dass hier nur so wenige geschrieben hatten. Ich bin sehr froh für dich, dass Du eine gute Adresse gefunden hattest-das kann sicher auch anderen auf ihrem schweren Weg helfen. Habe den Text gelesen, und bin froh dass man dir da genauere Angaben gemacht hatte.

Alles Liebe für die weiteren möglichst langsamen Schritte
Béatrice
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Geändert von Karde (18.12.13 um 15:12 Uhr)

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GrannyJane
Shining Star - animated Flash ecard by Jacquie Lawson

für alle die hier vorbeischauen!!!! alles gute und ich setze am montag den 1/2 tropfen ab und werde dann berichten wie es lief, falls jemand wissen will wie ich es mache: 1 tropfen auf den löffel und dann mit dem papiertuch etwa die hälfte einsaugen lassen und dann weg ziehen, so habe ich 0,25 mg und kleiner geht es nicht mehr.

lieben gruss von granny jane

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Liebe Jane

Du bist toll - wünsche Dir von ganzem Herzen

FROHE FESTTAGE

Béatrice
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GrannyJane
zwischenstand, leider gab es einen rückfall , ganz schlimm, hier die eckdaten falls es helfen kann meinen fehler zu vermeiden?? ich war zu viel zu schnell !!!!!!!

ben, karde und und und ....

2. Versuch, weil ich nicht mehr konnte: nach totaler Abstinenz von ca. 4 Monaten mit allen Symtomen
11.11. - 20.11 je 5,0 mg zur Nacht - 9 Tage - es geht mir wieder super
20.11. - 24.11 je 4,5 mg zur Nacht - 4 Tage
24.11. - 27.11 je 4,0 mg zur Nacht - 4 Tage
27.11. - 01.12 je 2,5 mg zur Nacht - 5 Tage
01.12. - 04.12 je 2,0 mg zur Nacht - 4 Tage
04.12. - 07.12 je 2 Tropfen/1 mg - habe jetzt welche!!!!! 4 Tage
07.12. - 19.12 je 1 Tropfen/0,5 mg - bis hier war es okay!!!!
19.12. - 24.12 je 1/2 Tropfen/0,25 mg und es geht wieder los - 5 Tage=120 Stunden HWZ
24.12. - 28.12 je 2 Tropfen abends und 1 Tropfen schon am Nachmittag, 2 mg nachts, Symtome!
3. Versuch bin noch am Ausprobieren ... 2014
29.12. -- 01.01. je 2 Tropfen mittags, 5 mg Nacht (4 Tage) bzw. 7 mg zur Nacht (1 Tag), es geht wieder etwas besser
02.01 -- 7 mg zur nacht
03.01. -- 2,5 mg abends wegen der Symtome und 6 mg zur Nacht
04.01. -- 6 mg nur zur nacht
05.01. -- 10 mg nur zur nacht

.... wie es weitergeht, irgendwie aber sehr langsam .... 0,5 mg schritte in 14 - 21 tagen, lieben gruss und allen viel glück 2014 granny jane

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Liebe Granny Jane
ja, bitte werde langsam... ganz langsam, ich würde gleich mal zur 28 Tage Version gehen, evtl. die dann sogar mal zwischendurch nochmals etwas verlängern.
Herzliche Grüsse und ich bin sicher Du schaffst es. Ich bin ja nun auch schon viele Wochen ohne Tramal, obwohl ich im letzten Herbst echt Angst hatte, dass ich es nicht mehr unter die 50mg Dosis schaffe. Es brauchte auch immer wieder weniger, wieder mehr, bis ich dann plötzlich alles weglassen konnte.
Sei stolz dass Du durchhältst.
Herzliche Grüsse
Béatrice
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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Zusammen, entschuldigt, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Es hängt daran, dass ich sehr mit meiner neuen Zukunft beschäftigt war (Planung, Termine, etc....). Ich habe die Berichte mal überflogen und möchte euch kurz meinen Weg und meinen Status schildern.

Weg der Reduzierung Diazepam/Tavor:
2011 versuchte ich das Diazepam zu reduzieren. Der erste Versuch war eine Katastrophe, da ich zu schnell war. Innerhalb ca. 2 Wochen von 5 mg auf 1,5 mg - Ergebnis: Panikattacken, besonders übel, während einer Besprechung auf der Arbeit.
Ich versuchte immer wieder mit einer Dosis von ca. 3,5 - 4 mg eine Stabilität zu erlangen, um dann weiter zu reduzieren. Dies gelang nicht wirklich. Der Druck auf der Arbeit funktionieren zu müssen und die Angstsymptome waren zu stark. Ich versuchte ca. 10 Monate mit wechselnden Dosen zu recht zu kommen (ähnlich wie Jane). Das große Problem war: Meine Hirnzellen konnten sich ja nie auf eine Dosis einstellen und mein Psychiater sagte mir, dass sich die Zellen sogar sofort auf die neue hohe Dosis programmieren!!! Also kann es so nicht funktionieren!!!
Letztendlich endete es in einer weiteren Panikattacke und einem Aufenthalt in der Notaufnahme mit 3 Tagen Krankenhaus (Februar 2012).
Die Entscheidung: Ich beschloss nun endlich Schluss mit diesem "alles zusammen" zu versuchen - also Arbeit und Entzug. Ich habe mich krank gemeldet und mit meinem Arzt gesprochen. Der Hausarzt schrieb mich erst einmal "Langzeitkrank". Ich suchte engem Kontakt zu meinem Psychiater um den Entzug zu planen. Innerhalb 3 Wochen reduzierte ich dann von 4 mg auf 0 mg (17.04.2012)
Jeden Abend nahm ich die Tropfen, setzte mich auf mein Meditationskissen, stellte die Diazepamflasche vor mich und verabschiedete mich jeden Abend von dem ZEUG. Ich fütterte damit wohl meine Motivation endlich aufzuhören und konnte mich 3 Wochen lang intensiv davon verabschieden mit einer Ungeduld, dass endlich der letzte Tag der Einnahme kommen soll. Ich hoffe, ihr versteht, wie ich es meine.
Ich habe mich auf den Tag gefreut, endlich keine Tropfen mehr zu brauchen und habe das vertieft. Ich war sehr motiviert.
Da ich nicht arbeiten musste, konnte ich mich nun auf den Entzug einstellen. Der war sehr heftig. Vor allem die Angst war sehr ausgeprägt. Aber ich wusste, dass ich genau da durch muss. Die Strategie war wichtig. Ausruhen, ablenken, ausruhen .... Meditation, Gedanken ersetzen - Bewusstsein zu erlangen, dass ich, wenn ich den Gefühlen nicht nachgebe, meine Freiheit zurück erlange. Das Bewusstsein, dass das Valium mir diese Möglichkeit wieder nehmen würde, dass ich das falsche lernen würde, dass ich nur mit absoluter Abstinenz loskommen kann. Ich muss die Erfahrungen machen, dass ich die Symptome aushalten kann und dann würden sie schon nachlassen. Es dauert ca. 3 Monate mit vielen Tiefen und kaum höhen. Wenig Schlaf, viel kribbeln, viel Unruhe, Schweißausbrüche, ANGST, Herzrhythmusstörungen, zittern, Schwindel,......
Nach ca. 6 Monaten wurde es mit dem Schlaf besser......der Schwindel, das zittern hörte langsam aber sicher auf, die Schweißausbrüche waren fast weg.....
ES DAUERT LANGE, ABER ES LOHNT SICH!
Dass ich es soweit geschafft habe, hing von meiner geistigen Einstellung ab! Die bewusste klare Entscheidung, das Wissen um die Funktion des Diazepam, aber vor allem auch des Gehirns.
Die kognitive Vorbereitung ist sehr wichtig, damit dann eine Verhaltenstherapie folgen kann.
Ich habe mittlerweile kaum noch Symptome. Plane mein neues Leben, d. h. ich habe einen sehr guten Job und einen sehr guten Arbeitgeber aufgeben, aber ich habe mein Leben gefunden. Ich werde versuchen meine Erfahrungen weiter zu nutzen und werde meinen neuen Weg weiter verfolgen.
Es ist einfach viel zu viel alles zu schreiben, wenn jemand weiter interessiert ist, meldet euch einfach und ich werde versuchen zu helfen!!!
Liebe Grüße, viel Klarheit und Kraft wünsche ich euch!!!
BEN
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Willst du andere Gedanken, so musst du dein Gefühl beeinflussen, damit es sich verändert!

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo Ben
schön von Dir zu lesen. Freut mich, dass es Dir immer besser geht, und Du all denen, die hier schreiben Mut machst einen Weg einzuschlagen, der nicht mehr weg von sich selbst
- sondern zu sich selbst
führt.
Herzliche Grüsse
Béatrice
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GrannyJane
lieber ben, liebe beatrice,
schon von euch zu lesen

ich bin auch dabei weiter abzudosieren aber ich gehe den anderen weg ....

alle 7/10/14/21 tage 0,5 mg weniger bis ich bei 0,5 mg = 1 tropfen bin, da war ich schon einmal aber ich hätte den letzten tropfen noch mindestens 3 wochen oder länger nehmen sollen, man muss sehr langsam machen damit das zentrale nervensystem sich umstellen kann und wieder ohne das zeug klar kommt wie bei asthon beschrieben, d. h. je geringer die dosis desto länger die einnahmedauer, jetzt habe ich es endlich kapiert .....

leider habe ich, obwohl es mir echt gut ging zu schnell gemacht (war nach 3 wochen von 5mg bei 0,5 mg und die symtome kamen mit voller wucht wieder) beim 1. versuch, so dass ich jetzt aus meinen fehlern lernen kann ... bin dran, wer fragen hat, bitte melden, lieben gruss jane

nach ab- wieder aufdosiert wegen der symtome aber jetzt bin ich bei 5,5 mg nur zur nacht und am sonntag geht es für 10 tage auf 5 mg, der körper sagt genau wenn es zu schnell ist weil dann die symtome wieder kommen!


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