Entzug von Benzodiazepin erfolgreich beendet

05.04.12 18:04 #1
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GrannyJane
lieber ben, jedesmal wenn es mir nicht gut gehr, lese ich deine/eure texte und es geht wieder weiter, deshalb, lasst sie bitte stehen auch für andere....

bei mir sind es jetzt 8 wochen und 3 tage = 59 tage geschafft

allerdings nehme ich nachts 1 x 10 mg doxepin, hoffe es lindert ezwas, meine erste ADs

ich habe "nur" körperliche symtome wie: nackesteifigkeit, schwindel, übelkeit, heisse hände, kehlkopfdruck --- aber das ist schlimm, ganz übel

lg gj

wie geht es euch allen????????????? ben, libby, marlene, -......

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen

bei mir sind es jetzt 8 wochen und 3 tage = 59 tage geschafft
Liebe Granny Jane
ich denke oft an Dich, und frag mich wie es Dir geht - auch wenn wir uns nicht kennen. Du gehst einen schweren Weg-und ich drück Dir ganz fest die Daumen, dass Du Wege findest,dass auch die starken Beschwerden etwas nachlassen.
Du hast schon 59 Tage geschafft ICH GRATULIERE DIR HERZLICH
Liebe Grüsse
KARDE
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Bei Drogensucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte, Drogen zu konsumieren, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Hallo Jane, 2 Monate ist doch schon einiges!!! Auch wenn keiner sagen kann, wie lange es dauern wird, so kannst du doch hoffen, dass das Schlimmste bald vorbei sein kann. Aber warte nicht, dass du aufwachst und es ist vorbei.... sei geduldig und du wirst feststellen, dass das ein oder andere Symptom gar nicht mehr kommt oder nicht mehr so stark. Auf jeden Fall werden die Tiefen kleiner und kürzer, bessere Tage werden sich einfügen und vermehren. Es ist ein auf und ab, aber wie gesagt das Verhältnis der schlechten zu den guten Tagen wird sich zugunsten der guten Tage immer mehr verbessern :-) Halte DURCH!!!!!!!! Es gibt Licht am Ende des Tunnels!!!!!!!
Herzliche Grüße
BEN
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GrannyJane
liebe karde,

das ist aber echt voll nett, das du dich wieder meldest, freue mich sehr!

danke der nachfrage und ich muss sagen, ihr sein ein tolles team gewesen und bleibt es weiterhin, es tut gut auf euch zu treffen und tipps und gute worte zu lesen...

wer kann was zu doxepin erzählen?

10000 x danke und bis hoffentlich bald lg gj

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GrannyJane
hello ben,

klasse das du reagierst. nein ich warte auf kein wunder der nacht

leider habe ich 3 tage/nachts x 5 mg diazepin als versuch genommen aber ohne wirkung und dann nie mehr, hoffe es schadet meiner erfolgsbilanz nicht?

nun nehme ich doxepin - stand auch im aston manuel - aber mit angst ---

du kennst dich mit AD aus, was kommt? nur nachst 10 mg?

ach toll das es das gibt hier, wir werden anderen eine grosse hilfe sein und was gibt es schöneres ...

lieben gruss gj

die haben echt nichts gegen die entzugssymtome, verschreiben es aber weiterhin, es sollte aufgeklärt werden, oder?

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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Du darfst das Diazepam nicht mehr nehmen! Ich habe Zopiclon, das nehme ich meist zum schlafen, aber nur eine halbe. Beim Zahnarzt 1 ganze..... Aber auch zum Schläfen, erst nach ca. 3Monaten ohne Diazepam. Ich habe auch immer Pausen von mehreren Wochen dazwischen! AD Doxepin kenne ich nicht. Meist haben die AD Nebenwirkungen, aber wenn du es gut verträgst und es hilft, dann sollte es kein Fehler sein.... Beim Absetzen kann es sein, dass du es geduldig ausschleichen musst, muss aber nicht so sein und wird auch nicht so heftig wie beim Benzol werden.
Herzliche Grüße BEN
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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Ach so.....VERSUCH mit Diazepam... Zum Glück hat es nicht die gewünschte Wirkung gebracht, sonst lernt dein Körper bzw. das Gehirn, dass dieses Zeug dir hilft! Das sollst du doch verlernen bzw. lernen, dass es ohne geht!!!!
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GrannyJane
lieber ben,

es waren 3 tage und ich hatte trotzdem symtome also lies ich es sein.

war kurz davor wieder anzufangen mit dem gedanken dann wieder runter-zu -schleichen aber das bringt nichts.

hopfweh ist weg, hoff es bleibt so, schade das ich nicht letztes jahr angefangen habe, man liest deutlich das ihr euch gut gegenseitig gestützt habt, so etwas fehlt mir sehr.

lieben gruss g jane

60 tage, abends 10 mg doxepin

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Zitat von GrannyJane Beitrag anzeigen
hopfweh ist weg, hoff es bleibt so, schade das ich nicht letztes jahr angefangen habe, man liest deutlich das ihr euch gut gegenseitig gestützt habt, so etwas fehlt mir sehr.

60 tage, abends 10 mg doxepin
Liebe GrannyJane
Aus irgend einem Grund gehörte es zu Deinem Leben dazu - sonst hättest Du es gemacht. Sei einfach glücklich, dass Du nun auf dem Weg zum "ohne" bist.
Versuche Sachen zu machen, die Dir gut tun, evtl. sag Dir auch ohne immer zu bewerten "es ist ok, so wie es im Moment ist" denn Du kannst es ja nicht mit Gewalt ändern, auch mit aller Willenskraft gehts nicht - Dein Körper ist es, der die Zeit der Umstellung braucht-und nur er. Danke ihm, für das was er da alles macht, um sich von all den Giftstoffen zu befreien.
Wünsche Dir viel Kraft und hoffentlich "kleine Inseln" im Tag mit etwas Gelassenheit - ich bin in Gedanken bei Dir.
HERZLICHE GRUESSE
KARDE
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Ben Diaz ist offline
Themenstarter Beiträge: 227
Seit: 12.03.12
Jane, wie du siehst, bist du hier nicht alleine. Karde's Beitrag finde ich sehr gut! Sei froh, dass du soweit bist, nimm die Situation so an wie sie ist, möglicher Weise ist es genau das, was du lernen musst..... kannst. ;-). Weniger müssen und mehr wollen! Du hast schon viel Kraft und Willen aufgebracht, du bist auf dem WEG, auch wenn es sich wie eine Berg und Talfahrt anfühlt! Das Verhältnis der guten zu den schlechten Tagen wird besser, auch wenn es sich während der Talfahrt nicht so anfühlt. Mir hilft es, wenn ich mal einen Rückblick wage (Beispiel 1 Monat) und feststelle, dass einige Symptome und Gefühle verschwunden sind und dass es mir unter dem Strich gesehen, immer etwas besser geht!! Es ist ein schwerer Weg, aber mit Überzeugung, Mut, Willen und Geduld MACHBAR!
Weiterhin alles Gute für dich, du schaffst es!
Rückschläge bedürfen eines neuen Anlaufs, das wird schon! Tue dir Gutes!
Herzliche Grüße BEN
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