Brauche Hilfe für meinen Sohn und mich

27.02.11 11:35 #1
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Brauche Hilfe für meinen Sohn und mich

Grille 56 ist offline
Beiträge: 642
Seit: 30.01.11
Liebe Susi
Ich glaube nicht das es was mit dem essen zu tun hat ich glaube eher es hat was mit dem Gehirn zu tun es gibt da einen Fachausdruck für diese Krankheit da müste ich mich jetzt aber erst mal schlau machen.
ich glaube man kann Menschen mit dieser Krankheit auch auf eine Behindertenschule geben.
Dort würde er gefordert und bekommt auch beigebracht wie er sein Leben meistern kann.
Aber wie gesagt ich muß mich mal schlau machen.
Alles Liebe

Grille

Brauche Hilfe für meinen Sohn und mich

Grille 56 ist offline
Beiträge: 642
Seit: 30.01.11
inchi
Du steckst viel zu hohe Ziele die sind für deinen Sohn unerreichbar.
Man hat dir das Angebot gemacht ihn auf eine Sonderschule zu geben.
Warum machst du das nicht?
Dort wird er sich wohl fühlen es wird auf jedes Kind einzeln eingegangen und sie lernen das was sie für ihr Leben brauchen.
Es sind dann gleichgesinnte bei ihm und die Lehrer wissen auch wie solche Menschen behandelt werden müssen.
Ja natürlich ist es nicht toll als Mutter sagen zu müssen mein Kind ist auf der Sonderschule,wichtig ist aber was hinten raus kommt.
Ich habe drei Kinder.
Nancy Hat Abitur gemacht
Olli hat man auf der Gesamtschule einfach migezogen,hat mein Ex angeordnet nicht ich.
Tim war auffällig und ich habe ihn auf die Sonderschule getan,es war das Beste was ich je machen konnte,der Junge damals 8 Jahre blühte auf endlich wurde er verstanden.
Oliver hat eine Arbeit kann kaum schreiben es fehlt ihm das logische denken und hat es etwas schwer im Leben klar zu kommen,wohn aber alleine undes klappt auch.
Tim der auf der Sonderschule war,hat eine Lehre gemacht als Maler und Lakierer ist jetzt 28 Jahre hat eine Familie besitzt ein Haus arbeitet bei der Stadt ist schon Oberbrandmeister bei der Feuerwehr,hat alles im Griff,schreibt perfekt und regelt alles als wenn er das schon 50 Jahre gemacht hätte.
So jetzt kannst du dir selber ein Bild machen.
Solche Menschen müssen dort abgefangen werden wo sie mit zurecht kommen und dann langsam aber auch Kindgerecht lernen ohne druck das ist wichtig.
Warum nicht auf die Sonderschule?
Du solltest dir natürlich eine gute aussuchen.
Ich würde an deiner Stelle auch mit dem Wort "asozial " aufpassen,Menschen die Studiert haben sind nur in den wenigsten fällen asozial,dieses Wort gehört nicht zu unserem Wortschatz.
Es hat auch nichts mit asozial zu tun wenn Kinder auf der Sonderschule sind,es sind sogar besonders ausgebildete Pädagogen die sich um solche Kinder kümmern.


Alles Liebe
Grille

Brauche Hilfe für meinen Sohn und mich

Grille 56 ist offline
Beiträge: 642
Seit: 30.01.11
anonym das hast du wunderbar geschrieben und es stimmt kein Kind ist perfeskt und wir auch nicht.Auch ich nicht ,leider ist mein Gehirn auch schon angegriffen deqwswegen die Fehler habe auch keine Lust es zu verbessern das würde ewig dauern
Also es war wirklich toll was du geschrieben hast,man sollte jeden so nehmen wie er ist und auch so liebhaben.
Leider zählen heute ganz andere Dinge,viele wollen mit ihren Kindern pralen und merjhken gar nicht was dsie den Kindern damit antun.
ich habe immer zugesehen das die Kinder glücklich waren,auch wie bei dir rauf auf die Schule hier wieder runter und und ,es ist eben keiner perfekt.
Ganz wichtig finde ich aber das die Kinder lernen müssen auf eigenen Beinen zu stehen denn irgendwann sind wir Eltern nicht mehr ,und dann?
Was das Kind jetzt macht oder gelernt hat ist unwichtiger aber es muß alleine Leben können.


Ich wünsche dir alles Liebe

Grille

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Grille 56 ist offline
Beiträge: 642
Seit: 30.01.11
inchi
Hab nicht drrüber nachgedacht,jetzt natürlich keine Sonderschule mehr er ist ja zu alt aber eine gesonderte Schulung oder so das muß es doch geben.

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anonym09 ist offline
Beiträge: 659
Seit: 18.04.09
Liebe Grille,

der Junge von Susie hat schon einen Beruf erlernt, ich glaube, eine Schule muss er nicht mehr besuchen.
Er bekommt keine Arbeit in seinem Beruf und Susie macht sich Gedanken, wie es weiter gehen soll.

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susie
Themenstarter
hallo zusammen,
ja, mein Sohn hat einen Beruf erlernt, er möchte auch sehr gerne in seinem Beruf arbeiten.Er müsste aber, um eine Stelle zu bekommen, Kurse besuchen, sich weiterbilden oder zumindest einmal Aushilfsjobs annehmen, damit er in seinen Bewerbungen etwas vorweisen könnte.Da er sich aber aufgrund seiner Probleme nicht überwinden kann,etwas anzufangen, (er erträgt ja auch keinen Druck und Stress), ist es schwierig. E r ist es,der sich nicht so akzeptieren kann, wie er ist. Uns als Eltern wäre es egal, was und wo er arbeiten würde.Ich habe ihm schon öfters vorgeschlagen, zumindest vorübergehend in einem geschützten Betrieb zu arbeiten,( dort arbeiten Menschen mit psychischen als auch mit körperlichen Problemen).Mein Sohn will jedoch nicht, er hat irgendwie Angst, dass er dann in die Schublade "behindert" gesteckt wird, wo er dann nicht mehr 'rauskommt.
Wenn es nur jemanden gäbe, der ihm diese Angst ausreden könnte....


Jetzt hat er glücklicherweise einen Arzt gefunden, der interessiert zu sein scheint.Mein Sohn möchte ja Nahrungmittelintoleranzen etc. austesten lassen ( alles, was Depressionen auslösen kann) und dieser Arzt hat nun vom Psychiater meines Sohnes Unterlagen anfordern lassen, was sonst schon alles untersucht wurde .Das hat noch kein Arzt vorher gemacht.

Es dauert alles, es braucht viel Geduld und Liebe....

Liebe Grüsse,
susie

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susie
Themenstarter
hallo Grille,

ich weiss nicht so recht, mir wäre es natürlich lieber, es läge an den Nahrungsmitteln, da könnte man doch etwas tun....
Ich habe bei meinem Sohn über den Psychiater auch schon einen Asperger-Schnelltest machen lassen, das Testergebnis war nicht eindeutig ja oder nein, man kann jedoch nichts ausschliessen.

Liebe Grüsse,

susie

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Grille 56 ist offline
Beiträge: 642
Seit: 30.01.11
Zitat von anonym09 Beitrag anzeigen
Liebe Grille,

der Junge von Susie hat schon einen Beruf erlernt, ich glaube, eine Schule muss er nicht mehr besuchen.
Er bekommt keine Arbeit in seinem Beruf und Susie macht sich Gedanken, wie es weiter gehen soll.
ich hatte extra einen Nachsatzt geschrieben,hast ihn bestimmt überlesen.
Grille

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Grille 56 ist offline
Beiträge: 642
Seit: 30.01.11
Es ist als Mutter sehr schwer zu erkennen das man ein Kind hat was anders ist,einfach anders.
Wie mein Sohn als er noch klein war zu den Leuten sagte die ihn für dumm hielten,er sagte immer,ich bin nicht dumm,ich bin anders.
Das habe ich akzeptiert und mein Sohn auch.
Wir sind einen anderen Weg gegangen,keinen falschen nur einen anderen.
Leider ist das heute immer noch nicht einfach es sind immer noch zu wenige die da mitspielen.
Wer heute nicht in eine bestimmte Schublade passt hat verloren,es ist traurig.
Dann muß man selber ran,ich habe sehr lange gesucht um eine Schule zu finden die zu meinem Sohn passt aber es hat geklappt.
Was macht man wenn sie schon älter sind wie eure Kinder,tja das kann ich nicht gewiss sagen das habe ich ja nicht gehabt.

Auf jedenfall wünsche ich euch alles Gute mit euren Jungs.


Vieleicht mal Kirche oder so da gibt es bei uns viel die gerade solchen Menschen helfen.


Alles liebe

Viele Liebe Grüße

Grille

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susie
Themenstarter
hallo zusammen,

ich bin wieder frustriert, entschuldigt, dass ich schon wieder schreibe, habe sonst niemanden, dem ich mich mitteilen könnte....


Am Sonntag waren wir bei Nachbarn zum Kaffeetrinken eingeladen,diese Familie hat auch zwei Kinder im etwa gleichen Alter wie wir. Im Laufe des Nachmittags wurde mein Sohn natürlich auch gefragt, ob er denn nun einen Job habe. Er verneinte und meinte, es seie halt schwierig. Die Nachbarin riet ihm, er solle doch irgendwelche Kurse besuchen, sich weiterbilden usw.,dies würde seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sicher erhöhen. Ich weiss ja, dass er nicht mehr lernen will, aber e r will einen Job- einen guten Job! Aber das passt nicht zusammen -viel wollen, aber nichts dazu tun. Ich verstehe nicht. Er hat sich ja auch eine Zeitlang für Praktikums-Stellen beworben, das macht ja auch Sinn.Nun habe ich ihn vor ca. zwei Wochen wieder mal gefragt ( ich will ihm ja auch nicht ständig auf den Füssen rumtrampeln) ob er sich noch immer für ein Praktikum bewerbe. Da hat er verneint, mit der Begründung, da komme er ja wieder nicht vom Fleck...
Ich weiss nicht, wie es weitergeht, ab April bekommt er kein Arbeitslosengeld mehr, dann ist finito, auf's Sozialamt will er auch nicht, nun bleibt nur noch die Invalidenversicherung, aber das dauert auch.....Wir als Eltern haben ihm versichert, dass wir ihn auch weiterhin unterstützen, ich habe aber irgendwie Angst, dass er, weil er jetzt dann nicht mehr auf dem Arbeitsamt Rechenschaft ablegen muss, nicht mehr so diszipliniert Arbeit suchen wird.( er betont immer wieder, wie froh er seie, bald nicht mehr auf dieses blöde Arbeitsamt zu müssen...)

Ich weiss nicht, ob sein Verhalten stur ist, oder ob er einfach nicht begreifen k a n n, dass er auf diesem Weg nicht weiterkommt, ich verstehe nicht....

Liebe Grüsse,
susie


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