Kein Arzt hilft

17.05.11 12:23 #1
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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
hey bayernmami!

das was du schilderst, mit dem abgestempelt werden, kann ich leider nur bestätigen - als ich im kh max planck war, hab ich alles psychologische, was bei mir bisher fakt war so gut wie es ging verschwiegen, damit ich wenigstens die untersuchungen bekomme - nun gut im nachhinein haben sie mich ja auch in die schiene abgeschoben - dabei ist es doch SO LOGISCH:

wie soll ein organismus psychisch gesund sein wenn:

ihm nährstoffe fehlen, so dass er sämtliche neurotransmitter tec nicht bilden kann.
sein darm gestört ist und damit die serotoninmenge etc.
irgendwelche parasitären organismen ständig gifte ausscheiden bzw nährstoffe wegfressen bzw strukturen angreifen.
es zu unterzuckerungen kommt, die ebenfalls zu panikattacken führen können sowie auch histaminintoleranz und sämtliche mehr.

soll ich euch was sagen?
der mensch ist von natur aus glücklich. das ist seine natur.
aber nur, wenn der körper gesund ist. bei tieren ist es nichts anderes.
so sehe ich das.
ich sehe es allein an der FI - ich hatte die schlimmsten angstzustände und misempfindungen - nun lasse ich das obst weg - und die angstzustände sind auch weg.

natürlich mache ich mir weiterhin sorgen - aber diese schlimme KÖRPERLICHE angst ist endlich vorbei, ich kann euch gar nicht sagen wie schlimm das war!

so viel dazu.

ich bin mittlerweile so sensitiv geworden, dass ich praktisch beinah jede auswirkung von stoffen auf meinen körper und damit meine psyche wahrnehmen kann.

haha xD grad hab ich wieder katzenbesuch vom balkon bekommen xD
ein fremdes mäulchen zum durchfüttern!

(ich weiß, ich soll mich ja von tierchen fern halten, aber wenn die so herzzerreißend plärrt, kann ich nich hart bleiben...)

[quote=Bayernmami26;670201]
Zitat von Dora Beitrag anzeigen

Dies kommt nämlich in die Akten und verfolgt den Patienten NEGATIV ein Leben lang.

Hallo zusammen,

das kann ich nur bestätigen. 2006 habe ich unter extremen Angst- und Panikattacken gelitten. Es war eine sehr schwere Zeit weil ich ständig Angst hatte irgendeine schwere Krankheit zu haben. Bin damals fast wöchentlich zum Arzt. Ich wollte das ja nicht, aber ich konnte mir nicht helfen. Bin auch zur Psychologin gegeangen. Nach langer Zeit habe ich herausgefunden, dass ich die Gehirnblutung meiner Mutter nicht verarbeiten konnte und dadurch solche Angst hatte.

Als es mir besser ging, habe ich meinen Hausarzt gewechselt. Nur leider hat dieser die Kompletten Akten vom anderen angefordert. Ich bin bei ihr vom ersten Tag an schon abgestempelt gewesen. Wenn ich irgendetwas sage, dann belächelt sie mich einfach. Letztens habe ich gesagt, dass ich immer Durchfall habe und gerne eine Stuhlprobe hätte. Daraufhin war ihre Antwort, dass wäre kein Wunder, das liegt an der Psyche.
Ich wär so verärgert, dass ich mir die Stuhlprobe selber bezahlt habe und das Ergebinis war Candida Albicans und Schimmelpilze. Nun so viel zur Psyche.
Ich bin auch der Meinung, dass Psyche und Körper immer zusammenhängt. Denn wenn ich körperlich krank bin, dann geht es mir psychisch natürlich auch schlecht und umgekehrt genauso.
Aber ich bin so enttäuscht von der Schulmedizin.

Meine Cousine musste vor zwei Tage mit ihrer Tochter in eine Uniklinik. Das ist 150 km weg. Es ist eine Spezielle Hautklinik, weil der Verdacht auf Schuppenflechte besteht. Erst hieß es mal Nummer ziehen und warten. Als sie nach zwei Stunden warten endlich drank kamen, hat der gute Mann ihnen nicht mal die Hand gereicht oder begrüßt. Er hat sich die kleine angeschaut und ein Rezept ausgestellt. Eine Salbe mit Kortison. Natürlich.
Nach 5 min. waren sie fertig und auch nicht klüger als vorher. Das macht mich so sauer. Warum sollen wir uns Kortison ins Gesicht schmieren. Und Kinder erst recht nicht.



Lg
Melanie

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Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
@..Froschkönigin, habe dir doch den Link über Ärzte zugeschickt.


Für alle die eine seriöse Arbeit vorziehen,
möchte ich diesen Link von Frau Hopf-Seidel
noch einmal ins Forum stellen.


Borreliose-Ärzte
__________________
Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was du verstehst!

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo,

Ich kann nur jeden warnen, der sich den Stempel Psychisch von der Schulmedizin aufdrücken läst.

Dies kommt nämlich in die Akten und verfolgt den Patienten NEGATIV ein Leben lang.

Seit wann ist das eine negative Aussage, in Deinen Augen? Die Psychosomatik ist seit Üxkühl eine anerkannte Richtung.

peter

Geändert von knutpeter (22.05.11 um 09:20 Uhr)

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Quittie ist offline
Beiträge: 3.121
Seit: 20.12.09
Zitat von Froschkönigin Beitrag anzeigen
Hallo Quittie!

wie ich auch unten berichtet habe, hatten die zwei paar werte getestet wegen der borreliose. der eine war antiköper igA, den andern weiß ich leider nicht.
die antikörper besagen laute deren aussage, dass ich sie auf jeden fall HATTE. der zweite wert, der bestimmt wurde, würde aussagen, ob ich sie noch HABE. und der zweite wäre eben negativ gewesen, leider habe ich nichts schwarz auf weiß, nur schriftlich, aber ohne...nee, warte mal, hier hab ich was:

also: Borrelien IgG: 12, Borrelien IgM <9 .

Kannst Du damit was anfangen??
Es stehen leider keine Normwerte dabei.
Jedenfalls besage der zweite Wert, dass sie bereits ausgeheilt ist.

behandelt wurde ich nie gegen borreliose.
Hallo Froschkönigin,

sorry, das ich mich erst jetzt melde, aber du bist ja schon ein Stück weitergekommen und hast dich mit einer Borreliose-Selbsthilfe in Verbindung gesetzt. Ohne Referenzwerte kann ich so nichts dazusagen, aber wenn der Borrelien - IgG positiv ist und der IgM nicht, heißt dies nicht zwangsläufig, dass eine Borreliose ausgestanden ist!
Normalerweise deuten IgM-Antikörper auf eine frische, akute bzw. aktive Infektion hin und IgG-Ak auf eine ältere oder abgelaufene. Jedoch bei Borreliose verhält sich das nicht wie im Normalfall, sondern kann unterschiedlich sein. Und bei einer späten Borreliose sind oft nur noch IgG-AK vorhanden - auch wenn die Borrelieninfektion aktiv ist! Bei mir sind auch nur noch die IgG-AK positiv, zeigen bei wiederholten Tests auch signifikante Anstiege.
Es sollte auch immer besser ein Westernblot dazu gemacht werden, welcher wesentlich sensitiver ist.
Auf jeden Fall sagt die Borrelienserologie allein nix aus, es muß immer das klinische Bild dazu gesehen und einbezogen werden.

Ich würde dir jedenfalls raten, so wie andere es auch schon getan haben, dir einen borrelioseerfahrenen Arzt zu suchen.

Viele Grüße Quittie
__________________
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert. (Aldous Huxley)

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Dora ist offline
Beiträge: 2.848
Seit: 05.07.09
Zitat von knutpeter Beitrag anzeigen
Hallo,

Seit wann ist das eine negative Aussage, in Deinen Augen? Die Psychosomatik ist seit Üxkühl eine anerkannte Richtung.

peter

Hallo Peter guten Morgen,

wenn ich diese Meinung schreibe, gibt es sicherlich auch einen Grund dafür.
Es stützt sich nämlich auf die Aussage eines Mediziners an der Uni Klinik.

Im Vordergrund steht ja zuerst einmal die Grunderkrankung!
Wer nicht nach der Ursache schaut, soll lieber so fair sein
und sagen, dass er damit überfordert ist.

Denn das sind Ärzte, die man noch ernst nehmen kann.



lg und ein schöner Sonntag
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Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich schreibe - nicht dafür, was du verstehst!

Geändert von Dora (22.05.11 um 09:37 Uhr)

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mondstaub ist offline
Beiträge: 53
Seit: 10.04.09
Zitat von Dora Beitrag anzeigen
Im Vordergrund steht ja zuerst einmal die Grunderkrankung!
Wer nicht nach der Ursache schaut, soll lieber so fair sein
und sagen, dass er damit überfordert ist.
Und wenn die Ärzte überfordert sind, dann wird schnell alles auf die Psychoschiene geschoben und der Patient hat somit den "scharzen Peter"!

Liebe Grüße
mondstaub
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Der verlorenste Tag aller Tage, ist der Tag, an dem man nicht gelacht hat!

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knutpeter ist offline
Beiträge: 1.646
Seit: 18.07.09
Hallo,

Und wenn die Ärzte überfordert sind, dann wird schnell alles auf die Psychoschiene geschoben und der Patient hat somit den "schwarzen Peter"!
ich hatte mich in meinem Beitrag 93 um die Beantwortung diese Frage bemüht. Nicht der Patient hat den "schwarzen Peter" sondern der Arzt.

Immer noch werden Menschen somatisch behandelt, die ein psychosomatisches Problem haben. Warum, da ist sicher der biochemisch ausgerichtete Heilerbetrieb verantwortlich und damit meine ich auch die Heilpraktiker.

Wann endlich wird diese eindimensionale Sicht durch ein psychisch-sozialen-bio-chemisches Bild abgelöst.

Meine Mutter hatte ihr Leben lang Asthma, alle Ärzte wurden konsultiert, sie war im Schnitt 4-5 mal im Jahr im Krankenhaus, es wurde nur gesund gelebt und gegessen, half alles nichts. In der Grabrede sagte die Pfarrerin:" Frau G. hatte ein übergroßes Bedürfnis nach Liebe, ich denke, dass war’s. Zuwendung gab es durch Krankheit.

peter

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mondstaub ist offline
Beiträge: 53
Seit: 10.04.09
Zitat von knutpeter Beitrag anzeigen
Meine Mutter hatte ihr Leben lang Asthma, alle Ärzte wurden konsultiert, sie war im Schnitt 4-5 mal im Jahr im Krankenhaus, es wurde nur gesund gelebt und gegessen, half alles nichts. In der Grabrede sagte die Pfarrerin:" Frau G. hatte ein übergroßes Bedürfnis nach Liebe, ich denke, dass war’s. Zuwendung gab es durch Krankheit.
hallo peter,

somit könnte man fast alle Krankheiten auf die Psyche schieben. Aber so einfach ist es eben nicht.
Was ist z.B. mit Kleinstkindern, die an Leukämie erkranken - alles psychisch????

mondstaub
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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
Zitat von mondstaub Beitrag anzeigen
hallo peter,

somit könnte man fast alle Krankheiten auf die Psyche schieben. Aber so einfach ist es eben nicht.
Was ist z.B. mit Kleinstkindern, die an Leukämie erkranken - alles psychisch????

mondstaub
ich denke das ist eine grundsatzdiskussion, die in dem dazu gehörigen thread geführt werden sollte.

ich denke alles fließt irgendwo in einander - nur ist es absolut schwierig, meiner meinung nach beinah unmöglich, zu sagen, ob es nun einen somatischen, einen psychischen oder eben beide hintergründe hat. man kann nur mutmaßen.

ich denke, man kann das ganze so zusammen fassen, dass weder die psyche noch der körper vernachlässigt werden sollte beim betrachten von gesundheitlichen problemen. und wie ich bereits schrieb, wo auch immer der eintrag hin ist, beeinflusst meiner meinung nach ein gesunder körper wesentlich die psyche. für mich ist der mensch von natur aus ein glückliches wesen - aber auch die umwelt mit ihren sozialen und stofflichen faktoren spielt eine große rolle usw, usw, usw.

hier ging es ja nur darum, dass man als nicht ganz sauerb im oberstübchen abgestempelt wird, obwohl man wirklich zb eine fiese infektion hat (borreliose) und dass das gefährlich ist oder werden kann, wenn einen kein arzt mehr ernst nimmt, weil man in den akten als psychosomatisch bzw als person, der (zitat "dringend eine psychiatrische behandlung ans herz gelegt wird" vermerkt ist und somit jeder arzt zu dem man zukünftig geht von vorn herein gar keine richtigen untersuchungen mehr macht, weil das ja sowieso "nur" von der psyche her rührt.

und wenn man dann wirklich was schlimmes hat, das nicht nur die lebensqualität beeinflusst sondern vllt auch das leben bedroht, bekommt man nicht die entsprechende hilfe bzw VORSORGE.

das ist meiner meinung nach GROB fahrlässig.

und ich kann ebenfalls den satz, es wäre psychosomatisch nicht mehr hören, denn das ist es nicht. punkt.

mein körper geht kaputt und ich schreie und niemand tut was.

das resultiert daraus.

ich selbst probiere mir alles mögliche. aber ich bin kein arzt.

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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
Vielen Dank Dir Dora!!! <3<3<3


Zitat von Dora Beitrag anzeigen
@..Froschkönigin, habe dir doch den Link über Ärzte zugeschickt.


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noch einmal ins Forum stellen.


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